Virtuelle Festplatten von Hyper-V sehr groß
Hallo Zusammen,
ich habe noch nicht so viele Erfahrungen mit Hyper-V und bin daher recht stutzig geworden als ich mir letzten die Dateigröße der Virtuellen Festplatten angesehen habe....
Kurz zur Info:
Ich virtualisiere mit Hyper-V eigentlich nur Linux Server (Windows ist als Betriebssystem auf dem Virtualisierer auch nur installiert da ich zum Zeitpunkt des Aufsetzten nur Windows Server hatte).
Der Wechsel auf eine andere Virtualisierungs Lösung ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich.
nun denn:
Hier zwei der "extrem" Beispiele:
VM01:
Maximale Größe der virtuellen Festplatte: 27GB
Dateigröße: 13,24 GB
Belegt laut df -h: 3,2 GB
Funktion: MailServer (inc. MySQL)
VM02
Maximale Größe der virtuellen Festplatte: 20GB
Dateigröße: 13,11 GB
Belegt laut df -h: 6,6 GB
Funktion: WebApplikationen (CLOUD, WEBMAIL, Bestellportal, etc) und MySQL
VM03
Maximale Größe der virtuellen Festplatte: 8GB
Dateigröße: 6,7 GB
Belegt laut df -h: 2,7 GB
Funktion: LDAP
VM05
Maximale Größe der virtuellen Festplatte: 926GB
Dateigröße: 416,1 GB
Belegt laut df -h: 201 GB
Funktion: Sicherung der Standortserver
Kann mir jemand sagen wie das zur Stande kommt bzw was man dagegen tun kann?
Gerade auf den Maschinen 01,02,05 macht es mir sorgen da ich bei der Austattung mit Speicherplatz nur die Maximale Festplattengroße einkalkuliert habe und nicht die doppelte bzw die Dreifache Menge?
Komprimierung über das Windows Tool (Festplatte bearbeiten) habe ich schon probiert.
Kann die Dateigröße größer werden als der Maximale Speicherplatz und was passiert dann?
Woher kommt das das sich so unterscheide auftun ? Kann es daran liegen wie viele Daten bewegt werden wie beim Mail Server (der erst halb so alt ist wie die Anderen)?
ich habe noch nicht so viele Erfahrungen mit Hyper-V und bin daher recht stutzig geworden als ich mir letzten die Dateigröße der Virtuellen Festplatten angesehen habe....
Kurz zur Info:
Ich virtualisiere mit Hyper-V eigentlich nur Linux Server (Windows ist als Betriebssystem auf dem Virtualisierer auch nur installiert da ich zum Zeitpunkt des Aufsetzten nur Windows Server hatte).
Der Wechsel auf eine andere Virtualisierungs Lösung ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich.
nun denn:
Hier zwei der "extrem" Beispiele:
VM01:
Maximale Größe der virtuellen Festplatte: 27GB
Dateigröße: 13,24 GB
Belegt laut df -h: 3,2 GB
Funktion: MailServer (inc. MySQL)
VM02
Maximale Größe der virtuellen Festplatte: 20GB
Dateigröße: 13,11 GB
Belegt laut df -h: 6,6 GB
Funktion: WebApplikationen (CLOUD, WEBMAIL, Bestellportal, etc) und MySQL
VM03
Maximale Größe der virtuellen Festplatte: 8GB
Dateigröße: 6,7 GB
Belegt laut df -h: 2,7 GB
Funktion: LDAP
VM05
Maximale Größe der virtuellen Festplatte: 926GB
Dateigröße: 416,1 GB
Belegt laut df -h: 201 GB
Funktion: Sicherung der Standortserver
Kann mir jemand sagen wie das zur Stande kommt bzw was man dagegen tun kann?
Gerade auf den Maschinen 01,02,05 macht es mir sorgen da ich bei der Austattung mit Speicherplatz nur die Maximale Festplattengroße einkalkuliert habe und nicht die doppelte bzw die Dreifache Menge?
Komprimierung über das Windows Tool (Festplatte bearbeiten) habe ich schon probiert.
Kann die Dateigröße größer werden als der Maximale Speicherplatz und was passiert dann?
Woher kommt das das sich so unterscheide auftun ? Kann es daran liegen wie viele Daten bewegt werden wie beim Mail Server (der erst halb so alt ist wie die Anderen)?
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9 Kommentare
Neuester Kommentar
Hallo schneerunzel,
selbst für Linuxumgebungen klingen die genannten Speichergrößen nicht viel, unabhängig davon wie viel tatsächlich belegt ist. Wir haben kürzlich auch Docarchive und Dateiaustauschplattformen umziehen lassen auf eine neue Infrastruktur. Dabei haben wir 100GB je VM veranschlagt.
Worauf ich hinaus will? In Zeiten von 6TB Festplatten sollte man sich über ein knappes Terrabyte keinen Kopf zerbrechen.
mfg
denkis
selbst für Linuxumgebungen klingen die genannten Speichergrößen nicht viel, unabhängig davon wie viel tatsächlich belegt ist. Wir haben kürzlich auch Docarchive und Dateiaustauschplattformen umziehen lassen auf eine neue Infrastruktur. Dabei haben wir 100GB je VM veranschlagt.
Worauf ich hinaus will? In Zeiten von 6TB Festplatten sollte man sich über ein knappes Terrabyte keinen Kopf zerbrechen.
mfg
denkis
Wie groß hast du denn die VHDs designed? 1TB für jeden Server, dynamisch wachsend? Dass das nicht hinhaut sollte klar sein.
Nunja, um was für einen Server geht es denn? Leasing lässt die Bandbreite ja doch etwas weiter gehen? Bladesystem? Komplettes Rack - 500 Clients sind ja nun doch schon eine Hausnummer.
Nunja, um was für einen Server geht es denn? Leasing lässt die Bandbreite ja doch etwas weiter gehen? Bladesystem? Komplettes Rack - 500 Clients sind ja nun doch schon eine Hausnummer.
Mal zum Grundsätzlichen:
Die Datei wird nicht größer als die maximale Große der virtuellen Platte.
Und eine virtuelle Platte wird nicht wieder kleiner, nur weil Du innerhalb der Platte Daten löschst.
Wenn Du jetzt auf der Platte von VM05 alle Daten löschst und 0 Bytes Belegung hast, hat die immer noch eine Dateigröße von 416,1 GB.
Alle Sektoren, die mal benutzt wurden, sind in der Datei drin, ob die jetzt gerade benutzt werden oder auch nicht.
Wenn man unbedingt die Dateien wieder kleiner braucht, muß man die shrinken (sollte irgendwo im Hyper-V Manager gehen).
Aber bei Benutzung wachsen die auch wieder.
Die Datei wird nicht größer als die maximale Große der virtuellen Platte.
Und eine virtuelle Platte wird nicht wieder kleiner, nur weil Du innerhalb der Platte Daten löschst.
Wenn Du jetzt auf der Platte von VM05 alle Daten löschst und 0 Bytes Belegung hast, hat die immer noch eine Dateigröße von 416,1 GB.
Alle Sektoren, die mal benutzt wurden, sind in der Datei drin, ob die jetzt gerade benutzt werden oder auch nicht.
Wenn man unbedingt die Dateien wieder kleiner braucht, muß man die shrinken (sollte irgendwo im Hyper-V Manager gehen).
Aber bei Benutzung wachsen die auch wieder.
Zitat von @AndreasHoster:
Wenn man unbedingt die Dateien wieder kleiner braucht, muß man die shrinken (sollte irgendwo im Hyper-V Manager gehen).
Aber bei Benutzung wachsen die auch wieder.
Wenn man unbedingt die Dateien wieder kleiner braucht, muß man die shrinken (sollte irgendwo im Hyper-V Manager gehen).
Aber bei Benutzung wachsen die auch wieder.
Eigenschaften der VM>HDD auswählen>Bearbeiten>Komprimieren.
Dann sollte der Export auch kleiner sein.
Allerdings muss ich schon schmunzeln wenn du solche VHD Größen als Extrembeispiel anführst.