VSphere Cluster und Replication Appliance
Hi Leut's,
ich bin neu im Thema vSphere, das vorweg. Hatte bsiher nur einen einfachen Hostserver auf ESXi3 Basis und halt VM-Workstation.
Jetzt mal erst mein Umfeld:
- 2 physische baugleiche Hostserver (NIC alle redundant)
- 1 physischer "Management-Server (vCenter Server)
- 2 NAS-Speicher (iSCSI Verbindung über 10Gbit LAN; Etherchannels)
- Lizenz: Essentials Plus
Was ich nicht habe: Lizenz für "vSphere HA" und "vSphere DRS" --> brauch ich galueb ich aber auch nicht für mein Vorhaben.
Was ist das Ziel:
Ich möchte von meinen 15 VM-Guest's 2 Kisten "Hochverfügbar" machen über das Replication-feature. Quasi bei Crash/Maintenance/Reboot eines Host's soll der replizierte Guest weiter seinen Dienst verrichten.
Was hab ich schon gemacht:
- den "vSphere Replication Appliance" Guest (vom ovf-Template) installiert im Cluster; Files liegen auf einem der beiden NAS und system läuft auf einem der Hosts.
Was ist das Problem:
Ich habe weder im Webclient noch im richtigen vSphereClient die Option eine Replication zu erstellen. Leider weiss ich echt nicht, was jetzt noch fehlt damit ich das nutzen kann.
Ideen dazu (da bin ich aber eben im totalen Neuland:
a) muss der "vSphere Replication Appliance"-Guest auf beiden Host's installiert sein (klar mit unterschiedlichen IP's)?
b) brauch ich einen 2ten vCenter-Server?
c) oder denke ich da gerade komplett falsch.....
Vielen Dank für eure Hilfe.
P.S.: es gibt im Netz ja etliche Anleitung nur fehlt mir "die eine richtige" (Step by Step) in Verbindung mit "was brauchst Du dafür"
ich bin neu im Thema vSphere, das vorweg. Hatte bsiher nur einen einfachen Hostserver auf ESXi3 Basis und halt VM-Workstation.
Jetzt mal erst mein Umfeld:
- 2 physische baugleiche Hostserver (NIC alle redundant)
- 1 physischer "Management-Server (vCenter Server)
- 2 NAS-Speicher (iSCSI Verbindung über 10Gbit LAN; Etherchannels)
- Lizenz: Essentials Plus
Was ich nicht habe: Lizenz für "vSphere HA" und "vSphere DRS" --> brauch ich galueb ich aber auch nicht für mein Vorhaben.
Was ist das Ziel:
Ich möchte von meinen 15 VM-Guest's 2 Kisten "Hochverfügbar" machen über das Replication-feature. Quasi bei Crash/Maintenance/Reboot eines Host's soll der replizierte Guest weiter seinen Dienst verrichten.
Was hab ich schon gemacht:
- den "vSphere Replication Appliance" Guest (vom ovf-Template) installiert im Cluster; Files liegen auf einem der beiden NAS und system läuft auf einem der Hosts.
Was ist das Problem:
Ich habe weder im Webclient noch im richtigen vSphereClient die Option eine Replication zu erstellen. Leider weiss ich echt nicht, was jetzt noch fehlt damit ich das nutzen kann.
Ideen dazu (da bin ich aber eben im totalen Neuland:
a) muss der "vSphere Replication Appliance"-Guest auf beiden Host's installiert sein (klar mit unterschiedlichen IP's)?
b) brauch ich einen 2ten vCenter-Server?
c) oder denke ich da gerade komplett falsch.....
Vielen Dank für eure Hilfe.
P.S.: es gibt im Netz ja etliche Anleitung nur fehlt mir "die eine richtige" (Step by Step) in Verbindung mit "was brauchst Du dafür"
Bitte markiere auch die Kommentare, die zur Lösung des Beitrags beigetragen haben
Content-ID: 215837
Url: https://administrator.de/forum/vsphere-cluster-und-replication-appliance-215837.html
Ausgedruckt am: 04.04.2025 um 14:04 Uhr
14 Kommentare
Neuester Kommentar
Hallo GPOdin,

http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/VMware_vSphere_5_Editionen_Funktion ...
Ich würde es dann mit einen HA Cluster machen.
Zur vSphere Replication Appliance kann ich noch nichts sagen.
Ich muss auch erst hier: http://www.vmware.com/de/products/vsphere/features-replication
lesen.
grüße vom it-frosch
Was ich nicht habe: Lizenz für "vSphere HA"
doch, die hast du http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/VMware_vSphere_5_Editionen_Funktion ...
Ich würde es dann mit einen HA Cluster machen.
Zur vSphere Replication Appliance kann ich noch nichts sagen.
Ich muss auch erst hier: http://www.vmware.com/de/products/vsphere/features-replication
lesen.
grüße vom it-frosch
Hallo,
was verstehst Du unter einer "gewissen Down-Time"? Natürlich hast Du bei jedem Hochverfügbar-Verfahren eine gewisse "Umschaltverzögerung". Die Frage ist doch nun, ist die reale Verzögerung kleiner als die zulässige Verzögerung?
Also, wie lang ist die in Deinem Scenario erlaubte Verzögerung?
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass im "Normal-Fall" der Anwender nicht mitbekomment, wenn eine Maschine von einem Host zum anderen verschoben wird. Hatte vor kurzem gerade den Fall, dass ein Host von 3 ausgefallen war. Ich habe es erst gemerkt, als einer der verbliebenen Host eine starke RAM-Auslastung meldete. Die User haben gar nichts gemerkt. Auch nicht, als ich nach Neustart des ausgefallenen Host die VM´s wieder zurück geschoben habe.
Jürgen
was verstehst Du unter einer "gewissen Down-Time"? Natürlich hast Du bei jedem Hochverfügbar-Verfahren eine gewisse "Umschaltverzögerung". Die Frage ist doch nun, ist die reale Verzögerung kleiner als die zulässige Verzögerung?
Also, wie lang ist die in Deinem Scenario erlaubte Verzögerung?
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass im "Normal-Fall" der Anwender nicht mitbekomment, wenn eine Maschine von einem Host zum anderen verschoben wird. Hatte vor kurzem gerade den Fall, dass ein Host von 3 ausgefallen war. Ich habe es erst gemerkt, als einer der verbliebenen Host eine starke RAM-Auslastung meldete. Die User haben gar nichts gemerkt. Auch nicht, als ich nach Neustart des ausgefallenen Host die VM´s wieder zurück geschoben habe.
Jürgen
Hallo GPOdin,
HA bedeutet:
Beim Ausfall eines Hosts wird die VM auf einem anderen HA Host neu gestartet. Das dauert einige Sekunden bis eine knappe Minute.
Die VM als File wird nicht verschoben!
Das was du willst ist wahrscheinlich FT.
Dabei existieren auf allen Hosts gleichzeitig "Instanzen" der VM wobei eine nur aktiv ist und die Änderungen auf die inaktiven repliziert werden.
Beim Ausfall eines Hosts wird eine inaktive Instanz aktiv geschaltet und du hast keine bzw. max. 1s Unterbrechung beim Umschalten.
Da wir beide aber nicht das Geld für FT haben, bleibe mal lieber bei HA.
Auch Informativ: http://www.vmware.com/files/de/pdf/fault_tolerance_datasheet_de.pdf
Ich würde dir sehr die Doku von VMware empfehlen zum Einlesen, vor allem die Best Practics.
grüße vom it-frosch
HA bedeutet:
Beim Ausfall eines Hosts wird die VM auf einem anderen HA Host neu gestartet. Das dauert einige Sekunden bis eine knappe Minute.
Die VM als File wird nicht verschoben!
Das was du willst ist wahrscheinlich FT.
Dabei existieren auf allen Hosts gleichzeitig "Instanzen" der VM wobei eine nur aktiv ist und die Änderungen auf die inaktiven repliziert werden.
Beim Ausfall eines Hosts wird eine inaktive Instanz aktiv geschaltet und du hast keine bzw. max. 1s Unterbrechung beim Umschalten.
Da wir beide aber nicht das Geld für FT haben, bleibe mal lieber bei HA.
Auch Informativ: http://www.vmware.com/files/de/pdf/fault_tolerance_datasheet_de.pdf
Ich würde dir sehr die Doku von VMware empfehlen zum Einlesen, vor allem die Best Practics.
grüße vom it-frosch
Hallo,
Umschaltverzögerung ist die Zeit vom "nicht mehr funktionieren des Dienstes bzw der Maschine" bis zum erneuten Bereitstellen des Dienstes bzw. der Maschine. Egal über welche Methode.
Die "Ausfallsicherung" muß ja erst mal erkennen, das etwas ausgefallen ist und nicht nur die Reaktion wegen starker Auslastung verzögert ist. Dann muß die "Ausfallsicherung" den Ersatz bereit stellen. Das dauert immer etwas. Wie lange, hängt vom jeweiligen "Ausfallschutz"-Verfahren ab.
Wenn VMHOST01 ausfällt, fährt der VM-Guest nicht herunter, sondern er "stürzt ab".
Wie @it-frosch richtig schrieb, willst Du ein Hoch-Verfügbarkeits-Cluster. Das wird standardmäßig eigentlich nur von Server-Betriebssystemen unterstützt.
Teste das Verhalten doch einfach mal. Du brauchst doch nur eine VM im laufenden Betrieb von einem Host auf den anderen Host verschieben (migrieren). Wenn dann ein Client dabei auf die VM zugreift, siehst Du doch, was passiert.
Jürgen
Umschaltverzögerung ist die Zeit vom "nicht mehr funktionieren des Dienstes bzw der Maschine" bis zum erneuten Bereitstellen des Dienstes bzw. der Maschine. Egal über welche Methode.
Die "Ausfallsicherung" muß ja erst mal erkennen, das etwas ausgefallen ist und nicht nur die Reaktion wegen starker Auslastung verzögert ist. Dann muß die "Ausfallsicherung" den Ersatz bereit stellen. Das dauert immer etwas. Wie lange, hängt vom jeweiligen "Ausfallschutz"-Verfahren ab.
Wenn VMHOST01 ausfällt, fährt der VM-Guest nicht herunter, sondern er "stürzt ab".
Wie @it-frosch richtig schrieb, willst Du ein Hoch-Verfügbarkeits-Cluster. Das wird standardmäßig eigentlich nur von Server-Betriebssystemen unterstützt.
Teste das Verhalten doch einfach mal. Du brauchst doch nur eine VM im laufenden Betrieb von einem Host auf den anderen Host verschieben (migrieren). Wenn dann ein Client dabei auf die VM zugreift, siehst Du doch, was passiert.
Jürgen
Zitat von @DocuSnap-Dude:
Oder verstehe ich da jetzt was falsch? Wichtig ist mir das die MAschine (Guest) NICHT runterfährt und neu startet sondern
ONLINE bleibt.
Oder verstehe ich da jetzt was falsch? Wichtig ist mir das die MAschine (Guest) NICHT runterfährt und neu startet sondern
ONLINE bleibt.
Moin,
Dann ist aber eher FT das Mittel der Wahl, ist allerdings erst ab Standard Edition verfügbar. Replication wird im Web Client konfiguriert - der native Client wird seit 5.0 nicht mehr weiterentwickelt - allerdings hat man bei Replication mindestens 15 Minuten "Verlust" und die VM muß auch manuell neu gestartet werden.
VG,
Thomas
Hallo,
die Ausfall-Toleranz bei Verzeichnisdiensten (also auch bei AD von Microsoft) ist ein integraler Bestandteil eines solchen Dienstes. Dazu hält man eine oder mehere Kopien der Verzeichnisdienst-Datenbank auf unterschiedlichen Rechnern (Servern). Die kümmern sich dann selbständig um das Replizieren und die Ausfallsicherheit. Bei MS hieß das früher Domänen- und Backup-Domänen-Kontroller (Win NT). Jetzt gibt es nur noch DC´s, aber die Redundanz ist erhalten geblieben.
Also mach es wie @tkr104 sagt und setze einen weiteren DC auf dem 2. Host auf. Die kümmern sich dann schon um die Redundanz bei Ausfall. Dafür sind sie ja da und haben alle dafür notwendigen Eigenschaften von MS mitbekommen.
Wenn Du umbedingt willst, richte den DC als MS-Cluster ein mit je einem Server auf jedem Host.
Jürgen
PS: Was verstehst Du denn unter "unbedingt online halten"? Was funktioniert denn in Deinem Netzwerk nicht, wenn einer von 2 vorhandenen DC´s für 30 - 60sek. nicht erreichbar ist? Das ist in einem verteilten Netz (zB BMW weltweit) ein völlig normaler Zustand. Den verkraftet jedes AD. Wovor hast Du Angst?
die Ausfall-Toleranz bei Verzeichnisdiensten (also auch bei AD von Microsoft) ist ein integraler Bestandteil eines solchen Dienstes. Dazu hält man eine oder mehere Kopien der Verzeichnisdienst-Datenbank auf unterschiedlichen Rechnern (Servern). Die kümmern sich dann selbständig um das Replizieren und die Ausfallsicherheit. Bei MS hieß das früher Domänen- und Backup-Domänen-Kontroller (Win NT). Jetzt gibt es nur noch DC´s, aber die Redundanz ist erhalten geblieben.
Also mach es wie @tkr104 sagt und setze einen weiteren DC auf dem 2. Host auf. Die kümmern sich dann schon um die Redundanz bei Ausfall. Dafür sind sie ja da und haben alle dafür notwendigen Eigenschaften von MS mitbekommen.
Wenn Du umbedingt willst, richte den DC als MS-Cluster ein mit je einem Server auf jedem Host.
Jürgen
PS: Was verstehst Du denn unter "unbedingt online halten"? Was funktioniert denn in Deinem Netzwerk nicht, wenn einer von 2 vorhandenen DC´s für 30 - 60sek. nicht erreichbar ist? Das ist in einem verteilten Netz (zB BMW weltweit) ein völlig normaler Zustand. Den verkraftet jedes AD. Wovor hast Du Angst?
Zitat von @DocuSnap-Dude:
Nun zur letzten frage:
mein vCenterServer ist ein VM-Guest. Ist es für HA sinnvoll einen 2ten zu implementieren (als Failover) oder wie macht man
das am besten?
Nun zur letzten frage:
mein vCenterServer ist ein VM-Guest. Ist es für HA sinnvoll einen 2ten zu implementieren (als Failover) oder wie macht man
das am besten?
Nein, das ist nicht notwendig und von VMware so auch nicht vorgesehen, regelmäßiges Backup reicht völlig. HA startet den Server bei Ausfall auf dem zweiten Host automatisch neu.
VG,
Thomas
Moin
Grüße,
Dani
nichts anderes ist eine Replizierung - von DCs ist jetzt auch nicht unbedingt unter allen Umständen supportet.
Eigentlich gar nicht! Erst mit Windows Server 2012 ist das supportet und dort gibt es auch Einschränkungen. Das Stichwort ist "vm Generation ID" und muss vom Hypervisor supportet werden. Wir testen das gerade...Wenn Du umbedingt willst, richte den DC als MS-Cluster ein mit je einem Server auf jedem Host.
Hmm... seit wann wird das von Microsoft empfohlen? Ich kann nur sagen Finger Weg! Es gibt Performance - Probleme in VErbindung mit Exchange-Server, Einige DC/GC Aktualisierungen sind nicht für den Cluster gedacht, KB-Artikel, etc...Grüße,
Dani
Hallo,
wenn der vCenter-Server tatsächlich mal ausfällt, kommst du mit dem Client auch direkt auf jeden Host. Du kannst dann dort fast genauso arbeiten wie mit dem vCenter. Allerdings nur auf dem kontaktierten Host und nicht übergreifend auf alle Host´s und VM´s. Also für den Notfall um den vCenter-Server wieder zu starten, reicht das allemal.
Jürgen
wenn der vCenter-Server tatsächlich mal ausfällt, kommst du mit dem Client auch direkt auf jeden Host. Du kannst dann dort fast genauso arbeiten wie mit dem vCenter. Allerdings nur auf dem kontaktierten Host und nicht übergreifend auf alle Host´s und VM´s. Also für den Notfall um den vCenter-Server wieder zu starten, reicht das allemal.
Jürgen