Windows DNS-Server DNS-Blacklists und Suricata
Hallo zusammen,
derzeit experimentiere ich etwas mit meinen DNS-Servern rum. Das ganze soll schnell und sicher funktionieren. Derzeit benutze ich nur "normales" DNS, kein DNSSEC etc.
Meine bisheriges Setup funktioniert wie folgt:
Jetzt hatte ich die Idee, den Windows Server als Resolver arbeiten zu lassen also
Hierbei fehlt dann die Sicherheitsfilterung, die bei Weiterleitung an 9.9.9.9 ja durch quad9 erfolgt. Allerdings gehen alle Queries durch eine OPNSense mit aktiven Suricata und werden gegen die Suricata-Regeln geprüft. Suricata schmeißt beispielsweise verdächtige Top-Level-Domains raus, andere böse Sachen hoffe ich auch.
Gefühlt ist es so schneller. Warum auch immer. Das ist aber irgendwie seltsam und jetzt frage ich mich ob ich hier einen Denkfehler habe.
Macht es wirklich einen Unterschied? Wenn der Server recursiv auflöst, speichert er das Ergebnis im doch Cache. Wenn er per forwarder auflöst, aber doch auch, oder? Demzufolge müsste jede Cache-Antwort gleich schnell sein, und das recursive nachfragen länger als das weiterleiten an den Forwarder dauern.
Ich finde leider keine Cache-Statistik oder so etwas im Windows-DNS-Server (nur Optionen zum Cache löschen). Wie bestimmt sich eigentlich die Cache-Dauer? Ich hätte angenommen, dass die der ttl des DNS-Records entsprechen sollte?
Zweite Frage: Hat die Variante Resolver, gefiltert durch suricata noch weitere Haken (außer der Frage nach der Qualität der Suricata-Rulesets)?
Dritte Frage: Wenn ich dann mal DNSSEC aktivieren will, dürfte es doch genauso funktionieren. DNSSEC verschlüsselt doch nicht, sondern Signiert, so dass die Inhalte der DNS-Queries weiter von suricata mitgelesen werden können - oder?
Vermutlich sind das mal wieder dumme Fragen, auf deren Lösung ich selbst kommen könnte, aber manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht.
Grüße
lcer
derzeit experimentiere ich etwas mit meinen DNS-Servern rum. Das ganze soll schnell und sicher funktionieren. Derzeit benutze ich nur "normales" DNS, kein DNSSEC etc.
Meine bisheriges Setup funktioniert wie folgt:
- Windows Server 2012R2 ist DC und DNS-Server für die Clients
- Eine Globale Weiterleitung ist auf 9.9.9.9 eingetragen
- Bedingte Weiterleitungen sind für Spamhouse und Co. aktiviert (die werden sonst nicht aufgelöst)
Jetzt hatte ich die Idee, den Windows Server als Resolver arbeiten zu lassen also
- Windows Server 2012R2 ist DC und DNS-Server für die Clients
- keine Globalen oder Bedingten Weiterleitungen
Hierbei fehlt dann die Sicherheitsfilterung, die bei Weiterleitung an 9.9.9.9 ja durch quad9 erfolgt. Allerdings gehen alle Queries durch eine OPNSense mit aktiven Suricata und werden gegen die Suricata-Regeln geprüft. Suricata schmeißt beispielsweise verdächtige Top-Level-Domains raus, andere böse Sachen hoffe ich auch.
Gefühlt ist es so schneller. Warum auch immer. Das ist aber irgendwie seltsam und jetzt frage ich mich ob ich hier einen Denkfehler habe.
Macht es wirklich einen Unterschied? Wenn der Server recursiv auflöst, speichert er das Ergebnis im doch Cache. Wenn er per forwarder auflöst, aber doch auch, oder? Demzufolge müsste jede Cache-Antwort gleich schnell sein, und das recursive nachfragen länger als das weiterleiten an den Forwarder dauern.
Ich finde leider keine Cache-Statistik oder so etwas im Windows-DNS-Server (nur Optionen zum Cache löschen). Wie bestimmt sich eigentlich die Cache-Dauer? Ich hätte angenommen, dass die der ttl des DNS-Records entsprechen sollte?
Zweite Frage: Hat die Variante Resolver, gefiltert durch suricata noch weitere Haken (außer der Frage nach der Qualität der Suricata-Rulesets)?
Dritte Frage: Wenn ich dann mal DNSSEC aktivieren will, dürfte es doch genauso funktionieren. DNSSEC verschlüsselt doch nicht, sondern Signiert, so dass die Inhalte der DNS-Queries weiter von suricata mitgelesen werden können - oder?
Vermutlich sind das mal wieder dumme Fragen, auf deren Lösung ich selbst kommen könnte, aber manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht.
Grüße
lcer
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9 Kommentare
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Der Wald der das Licht verdunkelt ist Windows

Erkläre ohne IP Adressen wie wo was hinlaufen soll, und wo der WIn DNS seien Daten bekommt ! Aber sage mir nicht, das es zum WAN kein Router und keine wirkliche Firewall gibt

Steht nicht alles da ! Aber super ! Windows Server !
Echtes DNS Caching beherrscht der WIN Server nicht ! Selbst wenn man über NO-ARP Adressen die Daten überspielt !
Wenn der Mirror eines Shadows Caches nicht mitbekommt wie der Weg ( Route ) ist dann kann der ARP Proxy der möglicher Weise angesprochen werden soll nicht machen, weil WIN kann das nicht !
Echtes DNS Caching beherrscht der WIN Server nicht ! Selbst wenn man über NO-ARP Adressen die Daten überspielt !
Wenn der Mirror eines Shadows Caches nicht mitbekommt wie der Weg ( Route ) ist dann kann der ARP Proxy der möglicher Weise angesprochen werden soll nicht machen, weil WIN kann das nicht !

Entschuldige !
Mit Windows Server wird nichts gewonnen !
Ausser das alle Typen, wie SIE auf IN Server setzten !
Ich habe mit ohne .. Nein Das ist Falsch ! Ich habe ihren Server Standort ausgemacht und ich Frage wohl etwas mehr ab,
Mit Windows Server wird nichts gewonnen !
Ausser das alle Typen, wie SIE auf IN Server setzten !
Ich habe mit ohne .. Nein Das ist Falsch ! Ich habe ihren Server Standort ausgemacht und ich Frage wohl etwas mehr ab,