2 Gateways in einem Netzwerk (mal keine Kanalbündelung)

Mitglied: BHThaloc

BHThaloc (Level 1) - Jetzt verbinden

04.05.2021 um 16:52 Uhr, 587 Aufrufe, 10 Kommentare

Guten Tag,

mal eine Frage in die Runde:

Wir stellen uns ein Klasse-C Netzwerk vor. Ein Default- Gateway (VPN-Gateway,Router, DHCP), Clients werden per DHCP verbunden bzw. bekommen bei fester Adresse dieses Gateway als Standardgateway.

Nun wird ein zweites Gateway (Router) in das selbe Subnetz gehängt. Selbstverständlich kein DHCP aktiv. Es gibt einen Client, der dieses Gateway manuell als Standardgateway nutzt (VOIP-Telefonanlage). Alle anderen Clients "wissen" nichts von diesem 2ten Gateway.

Grund für dieses Konstrukt: Clients sollen CTI- Funktionalität der Telefonanlage nutzen können. Wir haben keine Möglichkeit im Default-Gateway eine Route zu hinterlegen, da das Gateway anderweitig verwaltet wird, anderes Subnetz fällt also aus.

Frage: Sind Einschränkungen irgendeiner Art zu erwarten? (Loops, Geschwindigkeitsprobleme, irgendwelche Broadcasts?) Pfuscht das 2te Gateway also irgendwie in dem Traffic des ersten Gateways herum?

Danke im Voraus!
Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 04.05.2021, aktualisiert um 17:13 Uhr
Zitat von @BHThaloc:

Frage: Sind Einschränkungen irgendeiner Art zu erwarten? (Loops, Geschwindigkeitsprobleme, irgendwelche Broadcasts?) Pfuscht das 2te Gateway also irgendwie in dem Traffic des ersten Gateways herum?

Warum sollte es? Du mußt nur beachten, daß jeder, der weiß, daß da ein zweites Gateway da ist, diesen manuell eintragen könnte oder bei sich passende Routen setzen, um traffic über den zweiten Router zu schicken. Wenn Ihr da keine Vorkehrungen trefft, könnte da ruckzuck für Telefonie zu wenig Bandbreite übrigbleiben.

lks
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Mitglied: gilligan
LÖSUNG 04.05.2021 um 17:14 Uhr
IPv6 würde ich am 2. ausschalten, das kann blöd werden, ansonsten wenn kein VPN eingesetzt wird: klappt. Aber definitiv unschön. Da würd ich noch lieber per ISDN in die Anlage gehen
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Mitglied: BirdyB
04.05.2021, aktualisiert um 17:17 Uhr
Moin,
Zitat von @BHThaloc:
Wir stellen uns ein Klasse-C Netzwerk vor.
Ah, Opa erzählt vom Krieg... Klasse-C gibts doch schon lange nicht mehr. (https://de.wikipedia.org/wiki/Netzklasse)
Ein Default- Gateway (VPN-Gateway,Router, DHCP), Clients werden per DHCP verbunden bzw. bekommen bei fester Adresse dieses Gateway als Standardgateway.

Nun wird ein zweites Gateway (Router) in das selbe Subnetz gehängt. Selbstverständlich kein DHCP aktiv.
Es gibt einen Client, der dieses Gateway manuell als Standardgateway nutzt (VOIP-Telefonanlage). Alle anderen Clients "wissen" nichts von diesem 2ten Gateway.
Frage: Sind Einschränkungen irgendeiner Art zu erwarten? (Loops, Geschwindigkeitsprobleme, irgendwelche Broadcasts?) Pfuscht das 2te Gateway also irgendwie in dem Traffic des ersten Gateways herum?

Nö, grundsätzlich ist das erstmal kein Problem.

VG
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Mitglied: BHThaloc
04.05.2021 um 17:49 Uhr
Guter Einwand mit dem IPv6, werden wir machen.... ISDN kann die Telefonanlage nicht mehr, ist eine Telekom Swyx, also reine Software auf einem x86...
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Mitglied: mbehrens
04.05.2021 um 18:35 Uhr
Zitat von @gilligan:

IPv6 würde ich am 2. ausschalten, das kann blöd werden, ansonsten wenn kein VPN eingesetzt wird: klappt. Aber definitiv unschön. Da würd ich noch lieber per ISDN in die Anlage gehen

2021, erstmal IPv6 abschalten. Alles Teufelszeugs :-( face-sad
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Mitglied: BHThaloc
04.05.2021 um 18:44 Uhr
Nö, nutzen wir mittlerweile gerne mit Priorität, aber in diesem Fall wird es eben nicht gebraucht... was nicht da ist kann keinen Schaden machen...
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Mitglied: brammer
05.05.2021 um 11:21 Uhr
Hallo,

wie bereits gesagt technisch geht das wenn sauber konfiguriert... aber...

Wir haben keine Möglichkeit im Default-Gateway eine Route zu hinterlegen, da das Gateway anderweitig verwaltet wird, anderes Subnetz fällt
also aus.

Wenn der Betreiber des Gateways das mitbekommt, wie auch immer, dann kann das Stress geben.

Ich würde das auf jeden Fall mit dem Betreiber / Verantwortlichen abklären, das er zumindest davon in Kenntnis gesetzt ist.

Ein 2 tes Gateway ist nun mal kein sauberes Design und könnte zu blöden Nebeneffekten führen und das Ganze Netz in die Knie zwingen.

brammer
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Mitglied: gilligan
14.05.2021 um 10:03 Uhr
Da der TO hier offenbar keine tieferen Kenntnisse besitzt und möglicherweise sogar ein AD betreibt erachte ich es als zielführender IPv6 zu deaktivieren als dass die Clients den Router als DNS Server benutzen welcher die AD nicht korrekt auflösen würden.. It's always DNS
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Mitglied: Lochkartenstanzer
14.05.2021, aktualisiert um 10:18 Uhr
Zitat von @gilligan:

Da der TO hier offenbar keine tieferen Kenntnisse besitzt und möglicherweise sogar ein AD betreibt erachte ich es als zielführender IPv6 zu deaktivieren als dass die Clients den Router als DNS Server benutzen welcher die AD nicht korrekt auflösen würden.. ...
Naja, nach IPv6 hat er ja nicht gefragt. :-) face-smile

lks


... It's always DNS


PS. Ich würde das eher PEBKAC nennen, also: "it's always PEBKAC."
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Mitglied: gilligan
14.05.2021 um 10:58 Uhr
Ja die Leute stecken halt irgendwas an im Netzwerk, meistens Fritzbox, die macht dann IPv6 im Netz und irgendwann fangen die Clients an die Box per IPv6 nach DNS zu fragen, AD geht nicht mehr und keiner weiß wieso :) face-smile Da ist die Standardempfehlung einfach lass IPv6 aus
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