Acronis Backup 11.5 mit rotierenden, USB 3. Festplatten
Hallo zusmammen,
ich mache meine Sicherungen von einem Fileserver mit Acronis Backup 11.5, wie folgt ist der Sicherungsplan so angelegt:
- Jeden Abend: Inkrementell
- Einmal in der Woche wird ein wöchtentl. Backup angelegt
- Einmal im Monat wird ein monatl. Backup angelegt
Bis jetzt habe ich immer auf eine USB 3.0 Festplatte gesichert. Nun möchte ich jedoch mit zwei USB Festplatten immer
im Wechsel sichern. Die USB 3.0 Festplatten sind baugleich.
Acronsi legt mir nun ja immer die einzelnen Archive an. Wie man weis müssen bei einer inkrementellen Sicherung, für eine komplette Wiederherstellung, alle Sicherungensarchive
vorhanden sein.
Die eigentliche Frage die sich mir nun stellt ist:
Wenn ich einfach die Sicherungsfestplatten tausche ist doch die Reihenfolge der Archive durcheinander und vor allem auf zwei Festplatten verteilt?
Wie macht man das in diesem Fall, für jede Sicherungsfestplatte und bei jedem Tausch einen neuen Backup-Plan anlegen?
Gruß
Mike
ich mache meine Sicherungen von einem Fileserver mit Acronis Backup 11.5, wie folgt ist der Sicherungsplan so angelegt:
- Jeden Abend: Inkrementell
- Einmal in der Woche wird ein wöchtentl. Backup angelegt
- Einmal im Monat wird ein monatl. Backup angelegt
Bis jetzt habe ich immer auf eine USB 3.0 Festplatte gesichert. Nun möchte ich jedoch mit zwei USB Festplatten immer
im Wechsel sichern. Die USB 3.0 Festplatten sind baugleich.
Acronsi legt mir nun ja immer die einzelnen Archive an. Wie man weis müssen bei einer inkrementellen Sicherung, für eine komplette Wiederherstellung, alle Sicherungensarchive
vorhanden sein.
Die eigentliche Frage die sich mir nun stellt ist:
Wenn ich einfach die Sicherungsfestplatten tausche ist doch die Reihenfolge der Archive durcheinander und vor allem auf zwei Festplatten verteilt?
Wie macht man das in diesem Fall, für jede Sicherungsfestplatte und bei jedem Tausch einen neuen Backup-Plan anlegen?
Gruß
Mike
Bitte markiere auch die Kommentare, die zur Lösung des Beitrags beigetragen haben
Content-ID: 299995
Url: https://administrator.de/forum/acronis-backup-11-5-mit-rotierenden-usb-3-festplatten-299995.html
Ausgedruckt am: 06.04.2025 um 04:04 Uhr
10 Kommentare
Neuester Kommentar

Ich frage mich gerade, ob das wirklich die beste Strategie ist?!?
USB-Festplatten können auch gerne einmal:
USB-Festplatten können auch gerne einmal:
- geklaut werden
- versehentlich überschrieben werden
- kaputt gehen
Moin,
im Zweifel hilft zunächst immer mal die procedure: RTFM
Und schwupps wirst Du feststellen, dass das Vorhaben so wie von Dir geplant vermutlich nicht umsetzbar ist. da Acronis USB-Platten nicht als Wechsellaufwerke betrachtet. Man könnte experimentieren und den Platten unterschiedliche feste Laufwerks-Buchstaben geben, wenn Acronis das frisst ist es gut. Ansonsten wäre RDX eine gute Alternative, da klappt das by default.
LG, Thomas
im Zweifel hilft zunächst immer mal die procedure: RTFM
Und schwupps wirst Du feststellen, dass das Vorhaben so wie von Dir geplant vermutlich nicht umsetzbar ist. da Acronis USB-Platten nicht als Wechsellaufwerke betrachtet. Man könnte experimentieren und den Platten unterschiedliche feste Laufwerks-Buchstaben geben, wenn Acronis das frisst ist es gut. Ansonsten wäre RDX eine gute Alternative, da klappt das by default.
LG, Thomas
Hallo Mike,
Wenn Du 2 externe Festplatten nutzen möchtest aus Sicherheitsgründen, damit z.B. mal eine kaputt sein darf o.ä., da die Andere ja (fast) den gleichen datenstand hat, dann musst Du wahrscheinlich Dein Sicherungskonzept komplett umbauen.
Zum Beispiel:
Eine zusätzliche interne Festplatte einbauen.
Darauf schreibt Dein Sicherungsprogramm aus dem laufenden Betrieb die Backups (zeitgesteuert, nachts, nach Trennung der User, nach NET STOp SQL usw. usf.)
Von dieser internen Sicherung auf der zusätzlichen HDD ziehst Du am nächsten Morgen eine Kopie, d.h. Du Syncronisierst den Inhalt der internen Sicherung auf die externe USB-Platte. Das ganze wiederholst Du täglich, wobei nach dem zweiten mal nur noch neuere Daten kopiert und geänderte Daten ersetzt werden müssen.
So hast Du eine komplette Kopie von Deinem Backup auf der USB-Platte. Wöchendlich oder 14tätig oder abwechselnd nutzt Du die zweite USB-Platte.
Die interne Sicherung ist nur ein Zwischenschritt und man kann von dort schnell Dateien zurücksichern, falls mal auf dem Fileserver versehentlich 'was gelöscht wird und die Sicherung auf die USB-Datenträger erfolgt nicht vom "laufenden" Fileserver. Da die zusätzliche interne HDD im gleichen Blechkasten steckt wie der Fileserver, ist sie auch den gleichen Gefahren (Wasser, Stromschlag, Blitz, Brand, Diebstahl, Trojaner ...) ausgesetzt und bietet aus dieser Sicht nur eine geringe Sicherheit.
Hast Du einen Plan, wie Du im Notfall auf die gesicherten Acronis-Archive zugreifen kannst? Datenwiederherstellung auf abweichender Hardware? Zur-Verfügungstellung-der-Daten auf einem anderen Netzlaufwerk zum alsbaldigen Weiterarbeiten, bis der Fileserver wieder läuft/ersetzt wurde?
Gruß
Holger
Wenn Du 2 externe Festplatten nutzen möchtest aus Sicherheitsgründen, damit z.B. mal eine kaputt sein darf o.ä., da die Andere ja (fast) den gleichen datenstand hat, dann musst Du wahrscheinlich Dein Sicherungskonzept komplett umbauen.
Zum Beispiel:
Eine zusätzliche interne Festplatte einbauen.
Darauf schreibt Dein Sicherungsprogramm aus dem laufenden Betrieb die Backups (zeitgesteuert, nachts, nach Trennung der User, nach NET STOp SQL usw. usf.)
Von dieser internen Sicherung auf der zusätzlichen HDD ziehst Du am nächsten Morgen eine Kopie, d.h. Du Syncronisierst den Inhalt der internen Sicherung auf die externe USB-Platte. Das ganze wiederholst Du täglich, wobei nach dem zweiten mal nur noch neuere Daten kopiert und geänderte Daten ersetzt werden müssen.
So hast Du eine komplette Kopie von Deinem Backup auf der USB-Platte. Wöchendlich oder 14tätig oder abwechselnd nutzt Du die zweite USB-Platte.
Die interne Sicherung ist nur ein Zwischenschritt und man kann von dort schnell Dateien zurücksichern, falls mal auf dem Fileserver versehentlich 'was gelöscht wird und die Sicherung auf die USB-Datenträger erfolgt nicht vom "laufenden" Fileserver. Da die zusätzliche interne HDD im gleichen Blechkasten steckt wie der Fileserver, ist sie auch den gleichen Gefahren (Wasser, Stromschlag, Blitz, Brand, Diebstahl, Trojaner ...) ausgesetzt und bietet aus dieser Sicht nur eine geringe Sicherheit.
Hast Du einen Plan, wie Du im Notfall auf die gesicherten Acronis-Archive zugreifen kannst? Datenwiederherstellung auf abweichender Hardware? Zur-Verfügungstellung-der-Daten auf einem anderen Netzlaufwerk zum alsbaldigen Weiterarbeiten, bis der Fileserver wieder läuft/ersetzt wurde?
Gruß
Holger

Zitat von @keine-ahnung:
Und schwupps wirst Du feststellen, dass das Vorhaben so wie von Dir geplant vermutlich nicht umsetzbar ist. da Acronis USB-Platten nicht als Wechsellaufwerke betrachtet.
Und schwupps wirst Du feststellen, dass das Vorhaben so wie von Dir geplant vermutlich nicht umsetzbar ist. da Acronis USB-Platten nicht als Wechsellaufwerke betrachtet.
Zusätzlich käme noch der Einwand, dass man USB-Platten schon "sicher entfernen" sollte. Gerade wenn da z.B. auch mal gelegentlich ein Virenscanner drauf herumrödelt (alles schon erlebt).
Man könnte:
- Den Platten unterschiedliche Laufwerksbuchstaben geben
- Auf jeder Platte ein Depot anlegen
- Zwei Backup-Jobs bauen
Der Wechsel sieht dann wie folgt aus:
- Jeweils andere Platte parallel anstecken
- einen Backup-Job deaktivieren
- den anderen Backup-Job aktivieren
- die Platte vom deaktivierten Backup-Job abziehen
Das funktioniert dann genau so lange, bis irgendwelche turnusmäßigen Wartungsarbeiten auf der Platte herummalen (z.B. Katalogreindizierungen, Bereinigungen der inkrementellen Backups usw.)
Es klingt jetzt zwar etwas grausam, aber ich denke, @mike7050 muss sich erst einmal eine Weile mit dem Thema beschäftigen bis er gelernt hat, wie Acronis funktioniert und worauf es ankommt. Die Zicke ist nämlich nicht "ganz ohne"
P.S.: Aktuelle Version ist die 11.7, die auch mit den 11.5 Lizenzen "gefahren werden kann".
Hallo,
erweitere das Konzept um eine NAS.
1.
Der Server sichert auf das NAS.
Die Freigabe hat getrennte Zugriffsrechte die nur in Acronis eingetragen sind.
Auch der Admin am Server hat keinen oder nur lesen-Zugriff darauf.
2. Die USB Hdd wird am NAS angeschlossen
EIn Skript synchronisiert die Sicherungen auf die USB HDD.
Ich nutze für SOHO so ein Konzept mit einem Synology NAS mit RAID1 und USB 3.0 HDDs
3. Optional backup in die Cloud vom NAS aus.
Dazu die Daten in Acronis direkt verschlüsseln.
Stefan
erweitere das Konzept um eine NAS.
1.
Der Server sichert auf das NAS.
Die Freigabe hat getrennte Zugriffsrechte die nur in Acronis eingetragen sind.
Auch der Admin am Server hat keinen oder nur lesen-Zugriff darauf.
2. Die USB Hdd wird am NAS angeschlossen
EIn Skript synchronisiert die Sicherungen auf die USB HDD.
Ich nutze für SOHO so ein Konzept mit einem Synology NAS mit RAID1 und USB 3.0 HDDs
3. Optional backup in die Cloud vom NAS aus.
Dazu die Daten in Acronis direkt verschlüsseln.
Stefan
Hallo,
ja, robocopy funktioniert.
Es sind nur einfache Dateien. Sieh nur zu, dass Du alle erwischt.
Wichtig ist nur, dass das 1. Ziel konsistent ist, da Acronis einen Wechsel nicht erkennt.
Ob interne HDD wie von Dir beschrieben oder NAS wie von mir vorgeschlagen hat nur was mit der "Entfernung" zu tun.
Mit meiner Methode kann auch der Server Daten auf dem NAS nicht löschen oder verschlüsseln.
Stefan
ja, robocopy funktioniert.
Es sind nur einfache Dateien. Sieh nur zu, dass Du alle erwischt.
Wichtig ist nur, dass das 1. Ziel konsistent ist, da Acronis einen Wechsel nicht erkennt.
Ob interne HDD wie von Dir beschrieben oder NAS wie von mir vorgeschlagen hat nur was mit der "Entfernung" zu tun.
Mit meiner Methode kann auch der Server Daten auf dem NAS nicht löschen oder verschlüsseln.
Stefan