gelöst Asus-Board KCMA-D8 Speichererweiterung

Mitglied: HansDampf06

HansDampf06 (Level 1) - Jetzt verbinden

07.01.2018 um 20:22 Uhr, 1184 Aufrufe, 4 Kommentare

Ich möchte gerne den Speicher auf diesem Board aufrüsten und habe dabei ein paar Fragen, die ich mir nicht selbst restlos beantworten kann.

Derzeit ist auf den Bänken A2/B2/C2/D2 ein 32GB-Kit KVR16R11D4K4/32I verbaut; der Speicher funktioniert seither beanstandungslos. Dieses Kit soll wegen der vorhandenen freien Bänke beibehalten werden. Aufgerüstet werden sollen weitere 32GB bis 64GB. Dasselbe Kit ist nicht mehr zu bekommen.

1. Die Tabelle auf Seite 2-19 des User Manuals würde ich dahin verstehen, dass pro Sockel entweder zwei (wie jetzt) oder alle vier Bänke belegt sein müssen. Würde es auch gehen, nur A1/C1 mit einem weiteren Modul zu belegen und B1/D1 vorerst leer zu lassen?

2. Die vorhandenen Module haben Dual rank. Können die hinzukommenden Module Single rank sein?

3. Können wie vorhanden nur Module mit 1,5V oder auch mit 1,35V verwendet werden?

4. Können auch DDR3-1866-Module verwendet werden, die bei einem Takt von 800/1600 MHz ein CAS-11 aufweisen?

5. Das User Manual spricht von bis zu 16GB-Modulen, also maximal 128GB bei RDIMM-Modulen. Im Internet sind zu dem Board auch Angaben von 192GB oder sogar 256GB zu lesen. Verträgt das Board auch 32GB-Module?

6. Können ungeachtet der bereits vorhandenen vier 8GB-Module die derzeit offenen Bänke mit größeren Modulen bestückt werden (dann aber identisch)?

7. Das User Manual spricht davon, möglichst nur Module von einem Vendor zu verwenden. Müssen für die Aufrüstung zwingend ausschließlich Module von Kingston verwendet werden? Oder kommen auch andere Hersteller in Betracht?

8. Falls auch andere Hersteller in Betracht kommen, welche Erfahrungen gibt es bei einem Mischbetrieb? Mit welchen Modulen von welchem Hersteller gibt es gegebenenfalls Probleme?

Schon vorab Danke für Eure Rückäußerungen.

HansDampf06
Mitglied: anteNope
LÖSUNG 08.01.2018 um 09:00 Uhr
2. Die vorhandenen Module haben Dual rank. Können die hinzukommenden Module Single rank sein?
RAM mischen ist ja schon bei Desktops eine blöde Idee, kann funktionieren, muss aber nicht. Und Server werden wohl noch ein wenig empfindlicher reagieren? Dazu noch SS und DS mischen? Puuuh sportlich

3. Können wie vorhanden nur Module mit 1,5V oder auch mit 1,35V verwendet werden?
4. Können auch DDR3-1866-Module verwendet werden, die bei einem Takt von 800/1600 MHz ein CAS-11 aufweisen?
5. Das User Manual spricht von bis zu 16GB-Modulen, also maximal 128GB bei RDIMM-Modulen. Im Internet sind zu dem Board auch Angaben von 192GB oder sogar 256GB zu lesen. Verträgt das Board auch 32GB-Module?

Der Kingston RAM-Finder liefert genau EINEN Treffer "KVR16LR11D4/16". Alles andere kann funktionieren, muss es aber nicht.

6. Können ungeachtet der bereits vorhandenen vier 8GB-Module die derzeit offenen Bänke mit größeren Modulen bestückt werden (dann aber identisch)?
Das sollte möglich sein, sofern symmetrisch bestückt. Pro Kanal sollte die gleiche Menge an Speicher verbaut sein z.B. A1=B1=8 GB, A2=B2=16GB also 24 GB pro Kanal ;)

7. Das User Manual spricht davon, möglichst nur Module von einem Vendor zu verwenden. Müssen für die Aufrüstung zwingend ausschließlich Module von Kingston verwendet werden? Oder kommen auch andere Hersteller in Betracht?
8. Falls auch andere Hersteller in Betracht kommen, welche Erfahrungen gibt es bei einem Mischbetrieb? Mit welchen Modulen von welchem Hersteller gibt es gegebenenfalls Probleme?

Nutzt ihr das Teil als Server? Wenn ja werdet ihr damit nicht glücklich. Wenn das Teil als Desktop genutzt wird, probier halt aus ...

Wieso nicht lieferbar?
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_nkw=KVR16R11D4K4&;
https://geizhals.de/kingston-valueram-dimm-16gb-kvr16lr11d4-16-a937390.h ...
Bitte warten ..
Mitglied: HansDampf06
08.01.2018 um 22:07 Uhr
Hallo anteNope

JA: Das System wird als produktiver Server benutzt.
NICHT MEHR LIEFERBAR: Das bezieht sich auf das bereits verbaute Kit. Andernfalls wäre das wohl schon nachgeordert und verbaut worden => identischer Speicher in allen Slots. Dein Link bei ebay liefert augenscheinlich nur gebrauchte Riegel, was abgesehen von Notfällen nicht den Einkaufsvorgaben entspricht - auch wenn der Preis verführerisch und heiß sein sollte. Geizhals.de als erste Anlaufstelle liefert leider auch keinen Anbieter - Dein Link bezieht sich auf ein einzelnes 16GB-Modul.

Daher auch die nach bisheriger Recherche verbliebenen Zweifelsfragen.

Single Sided =/= Single Rank und Double Sided =/= Dual Rank. Es gibt DR-Module sowohl mit DS als auch mit SS; dasselbe gilt für SR-Module, vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Speichermodul#Bänke/Ranks. DS/SS ist nur insoweit von Bedeutung, ob es aufgrund der Slot-Abstände zu Schwierigkeiten kommen kann. Anhand der Maßangaben im Datenblatt der Module sollte sich das aber klären lassen.
Das Mischen von DR-Modulen mit SR-Modulen wird in recherchierbaren Diskussionen neueren Datums (z.B. https://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1700372 ) wohl als machbar/unproblematisch angesehen, wenn bis auf diesen Unterschied die Spezifikationen identisch sind. Auch ältere Diskussionen aus 2008/9 schließen das nicht aus, sofern die maximale ansprechbare Rank-Zahl nicht überschritten wird. Aus dem User Manual geht lediglich hervor, dass das Board bei RDIMM mit SR/DR/QR klar kommt. Ob es hinsichtlich der insgesamt maximal ansprechbaren Ranks und/oder eines Mischbetriebes Einschränkungen gibt, lässt sich dem aber nicht entlocken. Genauso wenig ist das Spec-PDF von AMD betreffend den Chipsatz AMD SR5670 und die Specs zum Opteron 4386 ergiebig.

Weil das User Manual keine Rank-Begrenzung nennt, könnte gerade mit Blick auf den QR-Modul-Support angenommen werden, dass die Rank-Zahl kein Problem sein dürfte. . Wenn es solche Einschränkungen des Boards nicht gibt und zudem die im jeweiligen Channel (A1/B1;A2/B2;C1/D1;C2/D2) eingesetzten Module immer identisch sind, welche sachlichen Erwägungen lassen dann einen Mischbetrieb von SR/DR-Modulen als "blöd" erscheinen. Kannst Du das näher erläutern? Gibt es beim Speichercontroller der CPU technische Beschränkungen? Denn genau darum geht es bei dieser Frage.

Genau wegen dieses einen Treffers bei Kingston stellt sich ja die 3. Frage nach einem Mischbetrieb mit unterschiedlichem Spannungsniveau. Grundsätzlich unterstützt werden 1,35V-Module, s. Seite 1-5 des User Manual. 1,35V-Module hätten zugleich den Reiz, nur 60 Prozent der elektrischen Leistung zu verbraten wie ein normales Modul, was sich im Dauerbetrieb durchaus bemerkbar macht (1 W = ca. 2,30 EUR/a; vier Kingston-1,35V-Module in der Spitze bei insgesamt rund 8 W weniger). Zu diesem geringeren Verbrauch kommt es freilich nicht, wenn im Mischbetrieb die 1,35V-Module ebenfalls mit 1,5V betrieben werden. Daher geht es bei dieser Frage gerade darum, ob der Mischbetrieb überhaupt möglich ist und ob bejahendenfalls die 1,35V-Module dann auch mit der niedrigeren Spannung betrieben werden.

Ist Deine Antwort auf die 6. Frage zugleich in Bezug auf die 1. Frage so zu verstehen, dass die Channel immer nur mit zwei Modulen bestückt werden können und nicht nur mit einem?
Noch zu erwähnender Hintergrund der 1. Frage ist der Umstand, dass das User Manual hinsichtlich der dort ausgeführten verbalen Einbauorder mit den drei "->" durchaus so verstanden werden kann, das auch eine Einzelbestückung im jeweiligen Channel möglich ist. Die Tabelle hingegen führt nur eine Bestückung mit je zwei Modulen pro Channel auf.

In diesem Zusammenhang stellt sich die folgende

9. Frage: Werden zunächst nur zwei 16GB-Module nachgerüstet und als Paar bei der CPU1 in den 2. Channel eingebaut, steht dann dieser zusätzliche Speicher ausschließlich der CPU1 zur Verfügung oder kann auch CPU2 darauf zugreifen? Welche Auswirkung hätte das für die Arbeits-/Leistungsverteilung auf die beiden CPUs? Ob und wenn ja wirkt sich das bei der Speicherzuordnung für virtuelle Maschinen aus?
Bitte warten ..
Mitglied: anteNope
LÖSUNG 09.01.2018, aktualisiert um 08:52 Uhr
Ich erzähl nun mal aus meinem Nähkästchen. Früher habe ich auch nach "Bauchgefühl" RAM-Riegel (DDR2) ausgesucht. Irgendwann hatte ich zwei komplett identische Systeme gebaut. Gleiches Board, RAM, CPU, nur die Grafikkarten waren unterschiedlich. Ein System lief jahrelang zuverlässig, das andere hatte massive Probleme (Hänger, Bluescreens, Grafikkartentreiber resets). Es hat mich sehr viel Nerven und Zeit gekostet. Bis ich dann verdutzt festgestellt habe, dass dieser spezielle RAM faktisch nur auf EINEM Board läuft. Anderen RAM, Problem gelöst.

Beim Mischen (z.B. beim Ausbau) von SS und DS hatte ich auch schon mal Probleme. Dies ist dann aber leicht nachvollziehbar (nach dem Aufrüsten).
Zudem sagt Wikipedia zum Thema: Es wird zwischen Single-sided und double-sided-Bausteinen unterschieden. In der single-sided-Variante liegen alle Module auf einer Seite, bei double-sided sind sie auf beide Seiten verteilt. Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass die Bauform einen Einfluss auf die Leistung hat. Das stimmt aber nicht, da nicht der physische Aufbau, sondern die logische Organisation einen Einfluss hat (genauer gesagt der sog. rank). Jedoch haben double-sided-Module meiste doppelt so viele ranks wie vergleichbare single-sided-Module, was aber nicht der Fall sein muss.

Es kann natürlich sein, dass dies bei aktuellen Chipsätzen und RAM-Spezifikationen etwas mehr Spielraum existiert.

Daher geht es bei dieser Frage gerade darum, ob der Mischbetrieb überhaupt möglich ist und ob bejahendenfalls die 1,35V-Module dann auch mit der niedrigeren Spannung betrieben werden.

Also bei normalen Desktop-Boards werden alle DIMMs mit der gleichen Spannung beliefert, gibt halt nur einen Spannungswandler. Sonst könnte man ja im Bios pro DIMM die Spannung ändern. ;) Wenn das bei dir der Fall ist, ok dann kannst du Mischen und pro DIMM die korrekte Spannung einstellen.

... wenn im Mischbetrieb die 1,35V-Module ebenfalls mit 1,5V betrieben werden
Genau DAS wird dann passieren. Die 1,35V Riegel bekommen zu viel Spannung (was nicht gut ist) ODER die 1,5V Riegel bekommen zu wenig Spannung (was ebenfalls nicht gut ist)

... das auch eine Einzelbestückung im jeweiligen Channel möglich ist
Der Hintergrund ist relativ simpel: Dual-Channel, Tripple-Channel und Quad-Channel bringen nur volle Leistung wenn die Channel identische Größe haben. Hier ein Beispiel an Dual-Channel mit 4 Slots (immer folgende Reihnfolge A1, A2, B1, B2

4 + 0 + 4 + 0 = Channel A = 4 GB, Channel B = 4 GB = symmetrischer Dual-Channel über die gesamte Speichergröße
4 + 4 + 4 + 4 = symmetrischer Dual-Channel über alle Module
4 + 4 + 0 + 0 = Channel A = 8 GB, Channel B = 0 GB = kein Dual-Channel, da zweiter Kanal nicht bestückt
4 + 2 + 4 + 0 = Channel A = 6 GB, Channel B = 4 GB = interleaved Dual-Channel für 8 GB, 2 GB kein Dual-Channel
4 + 2 + 4 + 2 = Channel A = 6 GB, Channel B = 6 GB = asymmetrischer Dual-Channel über die gesamte Speichergröße

Gleiches gilt für Tripple und Quad-Channel. Bei Dual-Sockel-Systemen kann es nun sein, dass Kanäle pro CPU gelten. ABC = CPU1, DEF = CPU2 (=2x Tripple-Channel). Dann kann man ABC und DEF unterschiedlich bestücken. Ansonsten gilt obiges Schema für alle Kanäle. Im Zweifelsfall hilft hierbei das Handbuch bzw. der Aufdruck im Gehäuse wie zu verfahren ist (wird einfacher wenn man die Kanal-Bündlung versteht, wie oben beschrieben).

9. Frage: Werden zunächst nur zwei 16GB-Module nachgerüstet und als Paar bei der CPU1 in den 2. Channel eingebaut, steht dann dieser zusätzliche Speicher ausschließlich der CPU1 zur Verfügung oder kann auch CPU2 darauf zugreifen?
Genau DAS ist die große Frage, normalerweise sollten die sich den RAM teilen.

Ansonsten ruf doch mal bei ASUS an, die haben einen echt kompetenten Tech-Support =)

Dein Link bei ebay liefert augenscheinlich nur gebrauchte Riegel, was abgesehen von Notfällen nicht den Einkaufsvorgaben entspricht - auch wenn der Preis verführerisch und heiß sein sollte
Wird DDR3 überhaupt noch produziert? Mein letzter Stand ist dass Hynix die DDR3 Produktion in 2015 gedrosselt hat. Ist jedenfalls ein knappes Gut und kommt meist mit lebenslanger Garantie. Bei Bezahlung mit Paypal ein überschaubares Risiko ;P Die Argumentation sollte nicht allzu schwer fallen, wenn die Alternative ein komplett neuer Server ist xD
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Mitglied: HansDampf06
09.01.2018 um 18:21 Uhr
Hallo anteNope,

danke für Deine ausführliche Rückäußerung.

Mein bisheriges Erfahrungsbild aus mehr als zwanzig Jahren ist, dass, wenn sich bei einem neuem System, das mit dem passenden RAM im ausreichenden Maß für die beabsichtigte Laufzeit bestückt ist, die Frage der Aufrüstung des RAMs stellt, zugleich CPU/Mainboard etc. zur Disposition stehen, so dass die bisherigen RAM-Module ohnehin nicht mehr weiter verwendet werden können. Soweit meine Erinnerung zurückreicht, wurden immer ausschließlich Kingston-Module verwendet; Probleme mit diesen RAM-Modulen sind hier jedenfalls kein Erfahrungswert. Als das hier betrachtete System aufgelegt wurde, ging es darum, einen virtuellen Server und einen virtuellen Arbeitsplatz zu hosten. Dass sich die Anzahl der virtuellen Maschinen innerhalb der Zeit bis zum Austausch der Hardware erweitern könnte, ist damals nicht abzusehen gewesen. Daneben zeigte sich bei den aktuellen Recherchen zur Server-Hardware, dass ein Komplettaustausch wirtschaftlich noch nicht sinnvoll erscheint. Immerhin macht das Leistungsverhalten des Systems weiterhin einen sehr guten Eindruck, weil es insgesamt ordentlich ausgestattet ist. Nur der Bedarf an physischem RAM ist eben deutlich gestiegen. Damit stellt sich erstmals überhaupt die Frage nach einer Speichererweiterung. Und da es das verbaute Kit nicht mehr gibt, ...

Angeregt durch Deinen ersten Beitrag habe ich die bisherige Recherche unter weiteren Aspekten fortgesetzt. Im Ergebnis bin ich zu demselben Verständnis gelangt, das in Deinem zweiten Beitrag skizziert ist. Mithin betrachte ich meine Fragen wie folgt als gelöst:

zu 3.: Da die 1,35V-RDIMMs nach ihren Spezifikationen auch 1,5V vertragen - jedenfalls bei Kingston (nach JEDEC und VDDQ) - kann es dahinstehen, ob die Spannung der einzelnen Channels/Slots separat gesteuert werden kann. Geht es, wird weniger Energie verbraucht, was natürlich im wahrsten Sinne von Green-IT wünschenswert wäre. Allem Anschein könnte ein 1,35V-RDIMM sogar selbst bei 1,5V sparsamer sein. Aber der Verbrauchsaspekt ist nur ein/das I-Tüpfelchen.

zu 4.: Bei der Opteron-4300-Reihe ist der Speichercontroller auf der CPU verbaut, der laut den AMD-Spezifikationen DDR3-1866 unterstützt.

zu 5.: Da der avisierte Speicherausbau nur bis maximal 96GB reichen soll, sind 32GB-Module nicht weiter zu betrachten.

zu 1., 2., 6. und 9.: Die Beispiele bei https://de.wikipedia.org/wiki/Dual_Channel legen nahe, dass der zweite Channel bei jeder CPU wohl auch mit nur einem Modul betrieben werden kann - jedenfalls dann, wenn die RAM-Menge in beiden Channels derselben CPU gleich ist. Dann dürfte im jeweiligen zweiten Channel ein einzelnes 16GB-Modul problemfrei funktionieren. Ein anderer sinnvoller Ansatz ist es, die bisher auf beide CPUs verteilten vier 8GB-Module allein CPU1 zuzuordnen und zwei weitere 16GB-Module der CPU2 zu gönnen. Einerseits hätten dann beide CPUs dieselbe RAM-Menge zugeordnet. Andererseits stellen sich dann sogar die 3. und 9. Frage nicht mehr wirklich. Es könnte für die 16GB-Module sogar DDR3-1866 verwendet werden. Somit muss auch nicht mehr entschieden werden, ob sofort weitere 64GB zu installieren sind oder ob zunächst nur 32GB nachgeschoben werden, ohne sich dabei der Option für 64GB im Wege einfacher Ergänzung durch zusätzliche Module zu begeben. Hinzukommt, dass relevante 16GB-Module ohnehin nur als DR-Module angeboten werden.
Charme hat dieses Vorgehen auch insoweit, als bei etwaigen Inkompatibilitäten relativ gelassen reagiert werden kann, denn die vorhandenen 8GB-Module funktionieren einwandfrei.

zu 7. und 8.: Mit dem vorgenannten Link spricht außerdem einiges dafür, dass eine Kombination von Modulen unterschiedlicher Hersteller bei Normkonformität durchaus problemfrei möglich ist. Interessant und bestätigend hierzu: http://www.tomshardware.co.uk/answers/id-3536036/crucial-kingston-memor .... Sind die Module zudem unterschiedlichen Channels oder gar jeweils anderen CPUs zugeordnet, reduziert sich das Kompatibilitätsproblem wohl gen Null. Gleichwohl liegt seit jeher die Präferenz bei Kingston.


Mein Gesamtergebnis ist somit:
Die bisherige Sorgloserfahrung mit Kingston-Modulen rechtfertigt es, bei Kingston als Vendor zu bleiben. Die bisher verwendeten 8GB-Module entsprechen der QVL-Liste und auch das 16GB-Modul findet sich dort dem Grunde nach. Daher lässt eine Ergänzung mit diesen Modulen aus der mehr oder weniger gleichen Modellreihe erwarten, dass keine Probleme auftreten werden - alles andere wird sich wohl schnell zeigen.

Also nochmals Danke.
Bitte warten ..
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