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gelöst Aufbau Netzwerk für Neubau

Mitglied: inno-it

inno-it (Level 1) - Jetzt verbinden

09.06.2016 um 14:47 Uhr, 2065 Aufrufe, 33 Kommentare, 2 Danke

Hallo Zusammen,

wir planen aktuell ein Firmengelände um mehrere Gebäude zu erweitern und sind nun an der Planung der Verkabelung. Hier mal ein Bild, damit man es sich besser vorstellen kann:

gebäudeverkabelung - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern


Das Hauptgebäude ist bereits vorhanden. Der Serverraum soll hier weiterhin verwendet werden und als zentraler Knoten dienen.
Die neuen Gebäude würden wir mit jeweils einem LWL Kabel 50/125µm OM4 (12 Fasern) vom Serverraum aus anfahren. Pro Gebäuden werden später etwa 30 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen (ca. 80 Netzwerkanschlüsse). Die Gebäude sind zweistöckig. Die Entfernung zwischen Hauptgebäude und den neuen Gebäuden beträgt ca. 150 -200m.
In jedem Gebäude wird es nur einen Netzwerkschrank geben.


Wie sollten die Arbeitsplätze nach heutigem Stand idealerweise an das Netzwerk angeschlossen werden?
Wir hätten vom Netzwerkschrank Kupferkabel in den Kabelkanal des Arbeitsplatzes gezogen und dort die Netzwerkdosen angeschlossen.

In den Büroräumen wird es später Tische mit bis zu 6 Netzwerkteilnehmern geben, die jeweils ein Voip-Telefon und einen Netzwerkanschluss benötigen. Idealerweise würde nun pro Tisch nur eine Netzwerkdoppeldose im Kabelkanal installiert. Dies würde vermeiden, dass eine Vielzahl von Netzwerkdosen und Kabel installiert werden müssten. Insbesondere würde es optisch deutlich besser aussehen (gefällt der Geschäftsführung icon_wink.gif.

Die Netzwerkteilnehmer würde man dann an einen POE-fähigen Switch anschließen, der unter dem Tisch installiert wird. Der Uplink ist hier sicherlich das größte Problem. Idealerweise würde der Switch einen 10 GBit Uplink unterstützen (LWL oder Kupfer). Würde es derartige Geräte auch lüfterlos geben?

Oder wäre es doch sinniger mehrere Netzwerkdoppeldosen pro Tisch vorzusehen und möglichst alle Switches im Netzwerkschrank zu installieren.

Ich hoffe Ihr könnt uns etwas weiterhelfen. Vielen Dank schonmal !
33 Antworten
Mitglied: Roadrunner0815
09.06.2016 um 15:04 Uhr
Hallo!
Die Nebengebäude mit Glasfaser anzubinden ist schonmal der richtige Weg. Hausintern setzen wir auf Kupfer.
Vorteilhaft finde ichDuplexverlegekabel. Da müsstest du pro Tisch nur 6 davon ranziehen und hättest für jeden User eine Doppeldose.

Die Switche würde ich auf jeden Fall in den Schrank packen. Zum einen wegen der Wärme- und ggf. Lärmbelästigung und zum anderen gehört sowas nicht in die Reichweite der User!
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Mitglied: Kraemer
09.06.2016 um 15:06 Uhr
Moin,

ich persönlich würde auf jeden Fall eine klassische Sternverkabelung vorziehen - also mehrere Netzwerkdoppeldosen pro Tisch.
Die lässt sich meiner meiner nach wesentlich besser konfigurieren und überwachen. Darüber hinaus haben die "großen" Switche einfach mehr Haue.
Das Thema Optik kann man mit ordentlichen Bürotischen, die an den Beinen und unter der Platte einen Kabelkanal haben, und ordentlichen Bodentanks auch lösen.

Gruß Krämer
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Mitglied: brammer
09.06.2016 um 15:07 Uhr
Hallo,

ich würde die Switche alle im Netzwerkschrank unterbringen.

VOIP Telefone mit integriertem Switch und du benötigst für VOIP Telefon und Rechner nur ein Kabel zum Serverraum pro Arbeitsplatz.

Wenn du alles in einem Serverraum unterbringst, dann brauchst du dir über Lüfterlos keine Gedanken mehr machen.

brammer
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Mitglied: Kraemer
09.06.2016 um 15:20 Uhr
Zitat von brammer:
VOIP Telefone mit integriertem Switch und du benötigst für VOIP Telefon und Rechner nur ein Kabel zum Serverraum pro Arbeitsplatz.
Solche Telefone würde ich anschaffen. Ich würde aber bei einer Neueinrichtung die Geräte einzeln anfahren. So hat man in einigen Jahren im Zweifel noch eine "freie" Leitung am Schreibtisch.

Gruß Krämer
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Mitglied: inno-it
09.06.2016 um 15:41 Uhr
Vielen Dank für die wahnsinnig schnelle Rückmeldung. Aktuell haben wir Telefone mit einem integrierten 100MBit-Switch. In unserem aktuellen Gebäude hat jeder PC und jedes Telefon seine eigene Dose (untagged), eben auch wegen der 100MBit Limitierung.
Ich werde mir nochmal passende Bodentanks anschauen. Vielleicht können wir damit den Designvorstellungen entsprechen

Kupfer zu den Arbeitsplätzen wird wohl auch die "richtige" Variante sein. Aktuell würden wir in dem Gebäude lediglich einen Gebäudeverteiler installieren, in dem der Serverschrank mit Patchpanels, Switches, usw. installiert wird. Von hier würden wir dann per Kupfer die Kabelschächte bzw. Bodentanks anfahren.
Ein Etagenverteiler wird ja bei der Größe des Gebäudes (15m x 30m, zweistöckig) nur wenig Sinn machen ?
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Mitglied: brammer
09.06.2016, aktualisiert um 15:47 Uhr
Hallo,

Zitat von inno-it:

Ein Etagenverteiler wird ja bei der Größe des Gebäudes (15m x 30m, zweistöckig) nur wenig Sinn machen ?

Auf jeden Fall berücksichtigen das bei Kupfer bei 100m länge Schluss ist.
Je nach Verlegeweg sind 100 m Kupfer schnell verlegt.
Ich würd einen Etagenverteiler berücksichtigen.
Da reicht ja ein kleiner 20 HE Schrank.

brammer
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Mitglied: chiefteddy
09.06.2016 um 16:10 Uhr
Hallo,

auch ich favorisiere eine zentrale Stern-Struktur.

Um die Anzahl der RJ45-Dosen zu reduzieren noch der Hinweis auf 3fach-Dosen ( http://shop.efb-elektronik.de/shop/de/sys/?func=det&wkid=1049628683 ... ).

Denkbar wäre auch eine Lösung mit Installations-Switchen für den Brüstungskanal ( http://www.microsens.com/de/produkte/kategorie/installations-switches/g ... ).

Jürgen
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Mitglied: VGem-e
09.06.2016, aktualisiert um 16:12 Uhr
Servus,

auch wir waren vor einigen Jahren in ein neues Gebäude mit komplett neuer Inneneinrichtung umgezogen.

Die "Optik" haben wir dahingehend gelöst, dass wir an jedem Schreibtisch von unten her die normale Verkabelung über Kabelkanal nach oben führen und im Schreibtisch einfach eine kreisrunde Öffnung mit herausnehmbarem Verschluss die Kabel für z.B. Monitor, Tastatur, Maus... nach oben führt.

Die PCs sind im Sideboard seitlich untergebracht, dorthin ist auch die LAN-Verkabelung durch an der Wand "versteckte" Kabelkanäle geführt.

Wir hatten uns entschieden, für evtl. künftige Erweiterungen an den üblichen Arbeitsplätzen oben am Sideboard für den temporären Anschluss von Bürogeräten jeweils pro Arbeitsplatz zwei Steckdosen und dazwischen mittig eine LAN-Doppeldose setzen zu lassen.

Gruß
VGem-e
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Mitglied: 108012
09.06.2016 um 17:13 Uhr
Hallo zusammen,

Das Hauptgebäude ist bereits vorhanden. Der Serverraum soll hier weiterhin verwendet werden
und als zentraler Knoten dienen.
Redundante Switche oder "nur" Einzelanbindungen?
Ich würde alle 12 Fasern des LWL Kabels nutzen wollen und dann als 2 x 6er LAG zum Hauptgebäude führen
denn wenn dann etwas ausfällt ist gleich Redundanz vor Ort und es kann ohne große Schwierigkeiten
weitergehen.

Die neuen Gebäude würden wir mit jeweils einem LWL Kabel 50/125µm OM4 (12 Fasern)
vom Serverraum aus anfahren.
Je 12 Fasern von dem Hauptgebäude zu den Nebengebäuden oder je 4 Fasern zu je einem Nebengebäude.

Pro Gebäuden werden später etwa 30 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen (ca. 80 Netzwerkanschlüsse).
Dann nimm gleich zwei große 52 Port Switche (1 x PoE & 1 x normal) und gut ist es. Oder sollen dort auch
Core Switche stehen? Welches Routing habt ihr Euch dort vorgestellt? (VRRP/VRSP, OSPF, RIP, PBR,..)

Die Gebäude sind zweistöckig. Die Entfernung zwischen Hauptgebäude und den neuen
Gebäuden beträgt ca. 150 -200m.
Wollt Ihr 1 GBit/s oder 10 GBit/s über die LWL Strecke leiten? Sollte mit LWL schon mal die richtige
Wahl sein und das mehr als ein LWL Kabel bzw. mehr als eine Faser verwendet wird ist auch nett!

In jedem Gebäude wird es nur einen Netzwerkschrank geben.
Wie groß ist der denn? Volle 42 HE also bis unter die Decke? Sind die Räume klimatisiert oder nur
die Schränke?

Wie sollten die Arbeitsplätze nach heutigem Stand idealerweise an das Netzwerk angeschlossen werden?
Ich würde immer zwei Doppeldosen (Doppelnetzwerkdose) pro Arbeitsplatz einrechnen wenn es sich
um Neubauten handelt! Erstens ist es nicht sehr viel teurer und zweitens ich muss später nicht wieder
an die "Wand" heran! Oder wenn die Sitzgruppen am Fenster oder der Fensterreihe sind kann man ja auch
einen der heute üblichen Kabelkanäle benutzen die man später noch erweitern kann.

Wir hätten vom Netzwerkschrank Kupferkabel in den Kabelkanal des Arbeitsplatzes gezogen
und dort die Netzwerkdosen angeschlossen.
CAT.7 Verlegekabel in die Wand
CAT.6a Netzwerkdoppeldosen (2 pro MA)
CAT.6a Patchpanel (voll geschirmt)
CAT.6a Patchkabel

Dann hat man richtig lange Ruhe und ist auch bei einem in 10 Jahre kommenden Upgrade auf 10 GBit/s
bestens aufgestellt und man hat nur die Kabel zu tauschen, wenn überhaupt!!!

In den Büroräumen wird es später Tische mit bis zu 6 Netzwerkteilnehmern geben, die jeweils ein
Voip-Telefon und einen Netzwerkanschluss benötigen.
Man kann sicherlich die beiden über einen Anschluss laufen lassen nur wenn dann auch noch
ein Drucker und später ein weiteres gerät dazu kommt wird es eng und man muss gleich wieder
mit den billigen 5 oder 8 Port Abteilungsswitchen nachlegen! Also dann lieber gleich, ganz, richtig
und zukunftssicher. Vergiss nicht alles was in der Wand ist, da will man später nicht wieder ran.
Das Minimum wäre bei mir eine Doppeldose pro MA und eine zusätzliche für die ganze Gruppe
für Drucker Scanner und was weiß ich nicht noch alles.

Idealerweise würde nun pro Tisch nur eine Netzwerkdoppeldose im Kabelkanal installiert.
Würde ich nicht machen wollen. Dann hast Du später nur wieder überall die kleinen 5 und 8
Port Abteilungsswitche herum stehen und das sieht dann auch wieder """" aus!

Dies würde vermeiden, dass eine Vielzahl von Netzwerkdosen und Kabel installiert werden müssten.
Insbesondere würde es optisch deutlich besser aussehen (gefällt der Geschäftsführung icon_wink.gif.
"Form follows function" und wenn man es nett haben möchte kann man auch Tische mit Kabelhaltern
unter dem Tisch kaufen, kosten aber auch mehr!

Die Netzwerkteilnehmer würde man dann an einen POE-fähigen Switch anschließen, der unter dem
Tisch installiert wird.
Also wenn ich es nciht besser wüsste würde ich mal sagen Du bist nicht der Admin oder Du bist der
geizige Chef! Lass da die Finger von! Man hat pro Etage ein Patchfeld und bei zwei Etagen pro Gebäude
dann einen großen 52 Port Switch oder immer ein 24 Patchfeld und einen 24er Switch und zwar nur im
Serverraum im Rack! Am besten einen PoE für alle VOIP Geräte und einen normalen für alle Netzwerkgeräte.

Der Uplink ist hier sicherlich das größte Problem. Idealerweise würde der Switch einen 10 GBit
Uplink unterstützen (LWL oder Kupfer). Würde es derartige Geräte auch lüfterlos geben?
Und dann immer das knacken beim telefonieren in der Leitung haben!?
Nimm eine Doppeldose pro MA und eine zusätzliche pro Tisch oder Gruppe für Drucker ect.

Oder wäre es doch sinniger mehrere Netzwerkdoppeldosen pro Tisch vorzusehen und möglichst
alle Switches im Netzwerkschrank zu installieren.
Genau alles andere ist Murks und jeder kann dann seine mitgebrachten Geräte von Daheim anschließen
viel Spaß wenn EM und WM ist!

Ich hoffe Ihr könnt uns etwas weiterhelfen. Vielen Dank schonmal !
Ich hoffe Du machst Deinem Chef klar dass das mit den Switchen in der Abteilung völliger Blödsinn ist.

Denke immer daran dass die Leute auch einmal etwas Kaffee verschütten und/oder beim Blumen gießen
auch etwas daneben gehen kann! Und dann sind Deine Abteilungsswitche Schrott!!!!!!!!!!!!!

Gruß
Dobby
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Mitglied: liquidbase
09.06.2016 um 17:17 Uhr
Zitat von inno-it:

Ein Etagenverteiler wird ja bei der Größe des Gebäudes (15m x 30m, zweistöckig) nur wenig Sinn machen ?

Da kann ich brammer nur zustimmen. An einen Etagenverteiler solltest du auf alle Fälle denken, da du sonst bei eventuellen Erweiterung Probleme bekommen kannst. Ein nachträglicher Einbau wäre da dann auch eher hinderlich und verursacht Extrakosten die man so vermeiden kann.
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Mitglied: em-pie
09.06.2016 um 17:56 Uhr
Moin,

ergänzend zu den Infos von Dobby:
Du könntest hinsichtlich der Gebäudeverkabelung zusätzlich noch eine Ringverkabelung der drei Nebengebäude (NG) etablieren.
Fällt eines der Verbindung zwischen HG und NG aus, kann das betroffene NG über die LWL-Strecke eines anderen Gebäudes weiterarbeiten.

Ansonsten wie der rest bereits schrieb:
  • Je Etage einen Verteiler
  • Je AP 2 Doppeldosen (PC, Tel, Drucker, Fax und schon sind alle 4 voll)
  • Keine Switch-Insellösungen, denn neben dem Zugriffsschutz verbrauchen auch die kleinen "Biester" Strom...

Plan mal noch je Etage 1-2 AccessPoints ein, zumindest an einem potenziellen Platz eine Doppeldose (unter der Decke) setzen. Dann liegt dort wenigstens schon mal eine Netzwerkleitung

Gruß
em-pie
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Mitglied: 108012
09.06.2016 um 19:20 Uhr
Du könntest hinsichtlich der Gebäudeverkabelung zusätzlich noch eine Ringverkabelung der drei
Nebengebäude (NG) etablieren.
Dann müssen aber auch noch LWL Kabel zwischen den Nebengebäuden verlegt werden.
Wäre aber sicherlich auch nicht schlecht.

Fällt eines der Verbindung zwischen HG und NG aus, kann das betroffene NG über die LWL-Strecke eines
anderen Gebäudes weiterarbeiten.
Dann lieber gleich einen GeoStack (Switch Stack) bilden. Wenn die Switche das unterstützen
sollte man es mit in Betracht ziehen.

Gruß
Dobby
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Mitglied: aqui
LÖSUNG 09.06.2016, aktualisiert um 21:24 Uhr
Die Vorgehensweise ist generell richtig so. Kupfer Doppeldose zum Arbeitsplatz ist OK.
Zur Topologie ist ja schon alles relevante gesagt worden.
Es bietet sich an pro Gebäude einen 2er oder 3er Stack von Switches zu verwenden z.B. 2mal 48 Port wovon einer PoE ist um die Telefone zu bedienen.
Wichtig ist darauf zu achten das das ein vollständiges Stacking ist also beide Geräte als ein physisches im Management auftauchen und nicht nur ein billiges Clustering was einige Hersteller als Stacking verkaufen.
Hier lohnt es sich auf die Details zu achten !
Ob die Stack Member zentralisiert werden oder pro Etage spielt keine Rolle bzw. ist rein von den kabeltechnischen bzw. baulichen Gegebenheiten abhängig, sprich ob du einen zenralisierten Raum hast pro Nebengebäude oder verteilte prp Etage.
Letzteres ist ja bei dir der Fall und dann spricht alles für eine sternförmige Versorgung von dort ! Hat auch den Vorteil das man das Stacking dann mit preiswerten Twinax Kupfer Kabeln (DAC Kabel) machen kann.
Viele dieser stacking fähigen Accessswitches lassen sich per Lizenz Key bei den 1G Glas Uplinks auf 10G Uplinks sehr einfach upgraden so das man ggf. späteres Wachstum damit sehr einfach kompensieren kann.
Ob das sinnvoll ist hängt von den Anwendungen und zukünftiger Planung ab zu der du ja leider keine Angaben gemacht hast.

Diesen Access Stack (Nebengebäude) solltest du aber immer redundant mit 2 Duplexfasern an den Core im Hauptgebäude anbinden.
Ob als Patch über andere Nebengbäude ist davon abhängig ob es noch eine Verbindung der Nebengebäude untereinander gibt wenn auch nur partiell.
Idealerweise besteht der Core im Hauptgebäude auch wieder aus einem Stack von Glasfaserswitches die die Links aus den Nebengebäuden aufnehmen und Kupfer Accesskomponenten um Endgeräteports im Hauptgebäude zu bedienen.
Die beiden Duplexfasern lässt du du je Link von einer Stack Unit auf eine unterschedliche Stack Unit im Hauptgebäude enden und konfigurierst diese mit LACP Link Aggregation (IEEE 802.3ad)
So hast du sowohl...
  • eine Link Redundanz bei Ausfall eines Links
  • als auch eine Geräte Redundanz, da die Links auf unterschiedlichen Stack Units enden
  • als auch eine Bandbreiten Verdoppelung was der Performance in den Nebengebäuden zugute kommt.
Server werden im Hauptgebäude dann ebenfalls so redundant über aggregierte LACP Links ans Netz angebunden.
So würde man solche relativ einfache Infastruktur heute mit moderner Hardware lösen.

Denkbar ist natürlich auch eine moderne Struktur mit Switch Port Extender Funktion (SPX, IEEE 802.1br) wobei dann der Switchstack im Hauptgebäude die Control Bridge (CB) ist und die Switches in den Nebengebäuden alles SPX Member Switches.
So eine Struktur vereinfacht ganz erheblich das Management des gesamten Netzes da sich die Topologie wie ein einzelner Switch verhält.
Letztlich ist das aber abhängig von der Feinplanung, Budget und damit dem Featureset was deine geplante Hardware Infrastruktur dann leisten kann.
Hier gilt dann wieder you get what you pay for.
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Mitglied: Mad-Eye
10.06.2016 um 08:18 Uhr
Hi inno-it,

nur kurz am Rande:

ich würde mir durchrechnen lassen was der Unterschied zwischen OM4 und OS2 kostet. Die Kabel sind erfahrungsgemäß billiger, die Spleißung und die SPFs sind teurer. Allerdings hältst du dir so auch die Option für 40GBit und FibreChannel offen.
Man weiß ja nie was die Zukunft bringt.

Gruß,
Mad-Eye
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Mitglied: aqui
10.06.2016, aktualisiert um 13:16 Uhr
Mit OM4 und BiDi Optiken kann er 150m machen auf einer Duplexfaser bei 40G.
Wenn seine Gebäude nicht weiter voneinander weg sind reicht das !
Fibre Channel ist davon eh nicht betroffen denn das macht 4, 8 oder 16G und hat andere Längenrestriktionen sprich 440m auf OM4 bei 16G FC.
Entsprechend mehr (bis 2km) wenn es langsamer als 16G ist.
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Mitglied: inno-it
13.06.2016 um 08:30 Uhr
Das Hauptgebäude ist bereits vorhanden. Der Serverraum soll hier weiterhin verwendet werden
und als zentraler Knoten dienen.
Redundante Switche oder "nur" Einzelanbindungen?
Extreme X440-Stack aus mehreren Switches ist vorhanden

Ich würde alle 12 Fasern des LWL Kabels nutzen wollen und dann als 2 x 6er LAG zum Hauptgebäude führen
denn wenn dann etwas ausfällt ist gleich Redundanz vor Ort und es kann ohne große Schwierigkeiten
weitergehen.
Wir werden auch alle Fasern nutzen wollen, kommt aber drauf an, wieviele Anschlüsse an den Switches vorhanden sein werden. Entsprechend groß würden wir die LAGs konfigurieren.

Die neuen Gebäude würden wir mit jeweils einem LWL Kabel 50/125µm OM4 (12 Fasern)
vom Serverraum aus anfahren.
Je 12 Fasern von dem Hauptgebäude zu den Nebengebäuden oder je 4 Fasern zu je einem Nebengebäude.
Je 12 Fasern vom Hauptgebäude zu den Nebengebäuden

Pro Gebäuden werden später etwa 30 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen (ca. 80 Netzwerkanschlüsse).
Dann nimm gleich zwei große 52 Port Switche (1 x PoE & 1 x normal) und gut ist es. Oder sollen dort auch
Core Switche stehen? Welches Routing habt ihr Euch dort vorgestellt? (VRRP/VRSP, OSPF, RIP, PBR,..)
Core-Switches sollen hier nicht stehen. Routing war nicht angedacht, wir werden da aber nochmal mit unseren Netzwerkdienstleister drüber reden

Die Gebäude sind zweistöckig. Die Entfernung zwischen Hauptgebäude und den neuen
Gebäuden beträgt ca. 150 -200m.
Wollt Ihr 1 GBit/s oder 10 GBit/s über die LWL Strecke leiten? Sollte mit LWL schon mal die richtige
Wahl sein und das mehr als ein LWL Kabel bzw. mehr als eine Faser verwendet wird ist auch nett!
10GBit wäre sicherlich die schönste Variante. Müssen wir aber schauen, was es preislich kostet und ob die Switches 10GBit fähig sind.

In jedem Gebäude wird es nur einen Netzwerkschrank geben.
Wie groß ist der denn? Volle 42 HE also bis unter die Decke? Sind die Räume klimatisiert oder nur
die Schränke?
42 HE waren angedacht, klimatisiert wird wenn dann nur der Schrank. Ist eine Klimatisierung bei 2x 48 Port POE-Switches von Nöten oder reicht hier auch eine Luftkühlung?


Idealerweise würde nun pro Tisch nur eine Netzwerkdoppeldose im Kabelkanal installiert.
Würde ich nicht machen wollen. Dann hast Du später nur wieder überall die kleinen 5 und 8
Port Abteilungsswitche herum stehen und das sieht dann auch wieder """" aus!
> Aktuell sind Bodentanks mit genügend Netzwerkanschlüssen im Gespräch. Von daher sollten die "Mini"-Switches nicht mehr benötigt werden.

Also wenn ich es nciht besser wüsste würde ich mal sagen Du bist nicht der Admin oder Du bist der
geizige Chef! Lass da die Finger von!
Made my Day. Ich lass das jetzt mal unkommentiert


Vielen Dank für die Unterstützung
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Mitglied: aqui
LÖSUNG 13.06.2016, aktualisiert um 08:42 Uhr
was es preislich kostet und ob die Switches 10GBit fähig sind.
10G ist fast schon Commodity im Campus Bereich. Sehr sinnvoll wären Switches die man per Lizenz hochrüsten kann auf den SFP Ports auf 10G.
Damit kannst du dann je nach Anforderung wachsen ohne viel Kosten.
Brocade ICX 7250 sind solche Switches die sowas supporten. Wenn man sich die aktuell Entwicklung bei Extreme ansieht muss man ja eher Angst haben...
Routing war nicht angedacht, wir werden da aber nochmal mit unseren Netzwerkdienstleister drüber reden
Das solltest du aber dringenst auch tun.
Du meinst doch wohl nicht im Ernst das man so ein Netzwerk dieser Größenordnung wie du es planst als dummes, flaches L2 Netzwerk betreibt. Da sind die Probleme dann vorgezeichnet !
Ohne eine sinnvolle Segmentierung in VLANs und dem damit einhergehenden Routing sollte man damit niemals in Produktion gehen.
Deine Switches supporten das allemal.
Eine gute Glasfaservernetzung ist noch lange nicht alles. Das Netzwerk Design was darauf aufbaut ist mindestens genausoviel wenn nicht noch viel wichtiger !!!
Das solltest du immer im Hinterkopgf behalten !
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Mitglied: inno-it
13.06.2016 um 08:59 Uhr
Werden wir auf jeden Fall nochmal bei unserem Netzwerkdienstleister ansprechen und das dann auch umsetzen. In diesem Bereich haben wir sowieso noch Nachholbedarf.
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Mitglied: aqui
13.06.2016 um 09:34 Uhr
Hört sich schwer danach an... !!
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Mitglied: inno-it
13.06.2016 um 09:51 Uhr
Kann mir bitte noch jemand erklären, was wir in unserem Beispiel für Vorteile hätten, wenn man im EG und im OG jeweils einen Verteiler installiert.
Welche Komponenten werden idealerweise in den Etagenverteilern installiert?


Aktuell planen wir mit einem Hauptverteiler im Erdgeschoss. Dieser dient als zentraler Knoten für das gesamte Gebäude, da das Gebäude von Abmessungen her recht klein ist (15x30m). Hier werden später Patchpanel, Switches, usw. installiert (auf die Längenbeschränkung von 100m wird geachtet)
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Mitglied: aqui
LÖSUNG 13.06.2016, aktualisiert um 11:02 Uhr
wenn man im EG und im OG jeweils einen Verteiler installiert.
Keinen, wenn du einen zentralen Verteiler aus dem EG und OG auch sternförmig per Kupfer von allen Plätzen und Bodentanks erreichst OHNE die Längenrestriktion von 100m Gesamtlänge (inkl. Patches) zu überschreiten.
Welche Komponenten werden idealerweise in den Etagenverteilern installiert?
Wenn dann billige 1HE 24er oder 48er Access Switches mit mindestens 4 SFP Uplink Ports.
Idealerweise haben diese Switches eine Upgrade Option auf SFP+ (10G) per Lizenz und idealerweise supporten sie auf einer angemessenen Anzahl an Ports PoE falls du in Zukunft mal auf VoIP Telefone und WLANs gehst und diese mit Power versorgen musst !
Wie gesagt..brauchst du NICHT lässt sich auch ein zentraler Verteiler (Erdgeschoss) realisieren mit den o.a. Bedingungen.
Alles gut also mit diesem einen Verteiler !
<edit>
Klar natürlich das die verlegetechnischen Voraussetzungen unten vom Kollegen chiefteddy auch gegeben sein müssen.
</edit>
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Mitglied: inno-it
13.06.2016 um 10:16 Uhr
Super danke für die Info.
Bitte warten ..
Mitglied: chiefteddy
13.06.2016, aktualisiert um 10:21 Uhr
Hallo,

grundsätzlich kann man kleine, mehrstöckige Gebäude auch von einem zentralen Knoten versorgen. Allerdings gibt es mindestens 2 Punkte, die man im Vorfeld klären sollte:

1. Die maximale Verlegelänge für Cu-Kabel ist 90m. Das muß unbedingt eingehalten werden. Das hört sich bei einem 30m langen Gebäude erst mal nicht als Problem an. Beachte aber, die Verlegung erfolgt nicht in "Luftlinie"! Neben den konstruktiven Gegebenheiten des Gebäudes ist hier der Brandschutz zu beachten! Bei der üblichen Anordnung in Verwaltungsgebäuden mit zentralem Flur und rechts bzw. links angeordnetten Büros ist der zentrale Flur zu Verlegung der (Netzwerk-) Kabel tabu!! Der Flur ist der Fluchtweg und dort darf durch Kabel keine Erhöhung der Brandlast erfolgen. Eine Verlegung von Kabeln ist nur zulässig, wenn diese Kabel (-Trassen) entsprechend brandschutztechnisch abgeschottet werden. (Einhausung oder Hängedecke in entsprechender Feuerschutz-Klasse --> aufwändig und teuer)

2. Wenn die Etagen unterschiedliche elektrische Einspeisungen bzw. unterschiedlich lange Zuleitungen von der vorgelagerten Verteilung haben, kann es zu Potentialunterschieden zw. den Etagen kommen. Das kann zu Ausgleichsströmen zwischen den Komponenten in den Etagen führen. Das wiederum kann zu Schäden in der (Elektro-) Installation und den Komponenten führen.

Man sollte sich also genau überlegen, was man da tut. Und am besten alle Beteiligten: Netzwerk, Elektro, Brandschutz/Arbeitsschutz vorher an einen Tisch holen.

Jürgen
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Mitglied: 108012
13.06.2016 um 12:20 Uhr
Kann mir bitte noch jemand erklären, was wir in unserem Beispiel für Vorteile hätten, wenn man
im EG und im OG jeweils einen Verteiler installiert.
Man hat dann auch in der Regel ein anderes Netzwerkdesign, bitte jetzt nicht verwechseln!!!
- Core Layer - Netzwerkkern
- Distributed Layer - Etagen und/oder Gebäudeverteiler
- Access Layer - Endverbraucher oder Geräteanschluss

- Man hat dann einfach mehr Switche im "Rennen" und die gesamte Last wird besser verteilt
und/oder Engpässe werden so von vorne herein vermieden.
- Man hat dann die 100 Meter Beschränkung von den Kupferkabeln nicht mehr!!!

Welche Komponenten werden idealerweise in den Etagenverteilern installiert?
Kann man so leicht leider nicht beantworten, aber man redet hier ganz klar von Switchen.

Aktuell planen wir mit einem Hauptverteiler im Erdgeschoss. Dieser dient als zentraler Knoten
für das gesamte Gebäude, da das Gebäude von Abmessungen her recht klein ist (15x30m).
Hier werden später Patchpanel, Switches, usw. installiert (auf die Längenbeschränkung von
100m wird geachtet)
Dann sollte das der Serverraum mit einem Rack und allen Switchen sein wo auch die Patchpanel
installiert sind.

Gruß
Dobby
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Mitglied: aqui
13.06.2016, aktualisiert um 15:02 Uhr
Core, Access, Distribution ist aber heute im Zeitalter von Fabric- und Port Extender- sowie auch Stack Technik schon etwas leicht angestaubt.
Gerade solche klassischen hierarchischen Nord - Süd Designs wie Core, Access, Distribution passen heute nicht mehr so ganz in moderne Netze und ihre Anforderungen. Ganz speziell RZ Netze wo es zunehmend auch auf Ost - West Traffic ankommt.
Wie gesagt hier ist nicht das Popelnetz von Klempnermeister Röhricht gemeint (die Mehrzahl hier) wo Werner die Aufträge abarbeitet und der Cheffe mit seinem iPhone ein bischen per WLAN rumsurft.
Dort reicht wie wieder ein starres Design oder historisch Gewachsenes mit NetGear, TP-Link und Co. aus dem Blödmarkt für den kleinen Euro...
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Mitglied: inno-it
13.06.2016, aktualisiert um 15:19 Uhr
Zitat von chiefteddy:

Hallo,

grundsätzlich kann man kleine, mehrstöckige Gebäude auch von einem zentralen Knoten versorgen. Allerdings gibt es mindestens 2 Punkte, die man im Vorfeld klären sollte:

1. Die maximale Verlegelänge für Cu-Kabel ist 90m. Das muß unbedingt eingehalten werden. Das hört sich bei einem 30m langen Gebäude erst mal nicht als Problem an. Beachte aber, die Verlegung erfolgt nicht in "Luftlinie"! Neben den konstruktiven Gegebenheiten des Gebäudes ist hier der Brandschutz zu beachten! Bei der üblichen Anordnung in Verwaltungsgebäuden mit zentralem Flur und rechts bzw. links angeordnetten Büros ist der zentrale Flur zu Verlegung der (Netzwerk-) Kabel tabu!! Der Flur ist der Fluchtweg und dort darf durch Kabel keine Erhöhung der Brandlast erfolgen. Eine Verlegung von Kabeln ist nur zulässig, wenn diese Kabel (-Trassen) entsprechend brandschutztechnisch abgeschottet werden. (Einhausung oder Hängedecke in entsprechender Feuerschutz-Klasse --> aufwändig und teuer)

2. Wenn die Etagen unterschiedliche elektrische Einspeisungen bzw. unterschiedlich lange Zuleitungen von der vorgelagerten Verteilung haben, kann es zu Potentialunterschieden zw. den Etagen kommen. Das kann zu Ausgleichsströmen zwischen den Komponenten in den Etagen führen. Das wiederum kann zu Schäden in der (Elektro-) Installation und den Komponenten führen.

Man sollte sich also genau überlegen, was man da tut. Und am besten alle Beteiligten: Netzwerk, Elektro, Brandschutz/Arbeitsschutz vorher an einen Tisch holen.

Jürgen

Die beiden Punkte sprechen wir morgen beim Architekten bzw. den Elektrikern an.

Kann mir vielleicht noch jemand etwas wegen der Kühlung sagen? In den 42 HE Schrank sollen 2x 48-Port POE Switches, 1x NAS mit 16HDDs und eine kleine USV verbaut werden. Reichen hier Lüfter oben und unten im Serverschrank aus. Hat hier jemand Erfahrungen dazu? Der Raum selbst soll nicht klimatisiert werden.
Es geht mir nur um eine ganz grobe Abschätzung. Mir bewusst, dass hier mehrere Faktoren mit in das Klimakonzept hineinspielen ;)
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Mitglied: aqui
13.06.2016, aktualisiert um 15:21 Uhr
Ohne die BTUs der Einzelkomponenten zu kennen ist das Kristallkugel....
Hat der Raum eine Abluft ?? Ohne das könnte es kritisch werden, denn Wärme entsteht ja (besonders vom NAS und den Platten) und muss irgendwie abgeführt werden. Ein hermetisch verschlossener Raum ohne Abluft....mmmhhhh
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Mitglied: chiefteddy
13.06.2016 um 15:48 Uhr
Hallo,

alles über Schaltschrank-Klimatisierung findest Du hier: http://www.rittal.com/imf/none/5_1092/Rittal_Schaltschrank-_und_Prozess ...

Im Endefekt ist es ganz einfach: Der Schaltschrank muß die im Inneren erzeugte Verlustleistung (= Summe der Anschlußleistung der verbauten Geräte) abführen können.

Ein Bsp.: Ein handelsüblicher allseitig geschlossener (IP 54) Schaltschrank (2200 x 600 x 600) kann bei freier Konvektion maximal 260W abgeben; bei interner Luftbewegung durch Lüfter max. 360W. Alles was darüber hinaus geht, erfordert aktive Kühlung.

Ist der Schaltschrank ober und unten offen (dh. bis IP 21) und die warme Abluft kann in den Raum entweichen, kann ohne aktive Luftbewegung (ohne Lüfter) max. 700W Wärmeleistung abgeführt werden.

Die Werte entstammen dem SIEMENS-Projektierungshandbuch für SPS-Steuerschränke. Aber dem Schaltschrank ist es ja egal, ob die Wärme durch eine SPS oder einen Switch erzeugt wird.

Jürgen

PS: Dabei darf sich natürlich der (Server-) Raum nicht nennenswert durch die Abluft erwärmen.
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Mitglied: 108012
13.06.2016 um 19:28 Uhr
Kann mir vielleicht noch jemand etwas wegen der Kühlung sagen? In den 42 HE Schrank sollen
2x 48-Port POE Switches, 1x NAS mit 16HDDs und eine kleine USV verbaut werden.
Dann das NAS nach oben weil es am meisten Wärme entwickelt und dann immer drüber und
drunter viel Luft lassen, ebenso bei den Switchen und der USV.

Reichen hier Lüfter oben und unten im Serverschrank aus. Hat hier jemand Erfahrungen dazu?
Wenn ihr Glück habt genügt es, wenn nicht merkt Ihr es spätestens beim Ausfall der Geräte.

Der Raum selbst soll nicht klimatisiert werden.
Tse, tse, tse, das ist aber dicke Sparflamme, denk mal nach. Wir haben hier einen großen
Serverraum mit 4 Racks die picke packe voll sind und kühlen den Serverraum auf 20 Celsius herunter,
im Herbst, Winter und Frühling den Eimer mit dem Kondenswasser nur einmal in der Woche leeren, aber
im Sommer jeden Tag!!!!! Rechne einmal +10 Grad Celsius vom Raum in den Schrank und dann ist bei
sehr vielen Geräten schon die Kritische Alarmtemperatur von 33 Grad Celsius voreingestellt!!! Da ist dann
auch wirklich nicht mehr viel Luft nach oben. Und die ganze Luftfeuchtigkeit will dort auch keiner im Raum
haben.

Es geht mir nur um eine ganz grobe Abschätzung. Mir bewusst, dass hier mehrere Faktoren
mit in das Klimakonzept hineinspielen ;)
Eine Klimaanlage für den Raum kann man auch nachträglich einbauen lassen, das sollte kein Problem
sein nur eben für den Schrank sollte man das vorher abklären.

Core, Access, Distribution ist aber heute im Zeitalter von Fabric- und Port Extender- sowie auch Stack
Technik schon etwas leicht angestaubt.
Mit seinem Core im Hauptgebäude und den angesprochenen Wand und/oder Etagenverteilern und dann den
Access Switchen an den Patchfeldern hat er diese Topologie ja schon fast selber erklärt.

Gruß
Dobby
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Mitglied: inno-it
14.06.2016 um 08:02 Uhr
Ich hatte nun nochmal das Gespräch mit der Geschäftführung gesucht. Das Thema Klimatisierung wird nochmal angegangen.
Ob nun der Raum oder doch nur der Schrank gekühlt wird entscheidet sich noch.
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Mitglied: Kraemer
14.06.2016 um 10:35 Uhr
Bedenke dabei, das wenn die Entscheidung fällt, das nur der Schrank gekühlt wird, trotzdem dafür gesorgt werden muss, das die Abluft (Wärme) irgendwie nach außen geführt werden muss.

Gruß Krämer
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Mitglied: inno-it
14.06.2016 um 11:34 Uhr
Wurde bereits berücksichtigt. Danke
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Mitglied: inno-it
01.09.2016 um 14:17 Uhr
Hier nochmal kurz von mir eine Rückemeldung bezüglich des aktuellen Status:

1. Es werden vom Hauptgebäude alle Nebengebäude mit Monomode-Kabeln (24 Fasern) angefahren, zudem sind alle Gebäude auch untereinander verbunden. So könnte man später theoretisch auch einen 2. Serverraum in einem der Nebengebäude aufbauen. Und die beiden Core-Switches (siehe Punkt 2) auf 2 Standorte verteilen.
2. Im Serverraum (Hauptgebäude) werden 2x LWL 10GBit Core Switches von Extreme verbaut, auf denen die Monomode-Kabel der Nebengebäude auflaufen
3. In den Schränken der Nebengebäude werden Gebäudeverteiler von Extreme mit 10GBit LWL Uplink verbaut.
4. Eine Klimaanlage wird vorerst nicht installiert.
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