ESXi free oder Windows Hyper-V Server 2019

Mitglied: lukas0209

lukas0209 (Level 1) - Jetzt verbinden

02.03.2021, aktualisiert 04.03.2021, 1592 Aufrufe, 27 Kommentare, 4 Danke

Hallo,

ich brauche ca. 2 oder 3 Windows 10 virtualisiert um Dinge zu testen.
Ist es dafür sinnvoller ein Windows Hyper-V Server 2019 (kostenlos) oder ESXi free zu nutzen?

Dazu sollte ich noch sagen, dass der Domänencontroller ein Windows Server 2016 Essentials ist.

Gruß Lukas
27 Kommentare
Mitglied: dertowa
02.03.2021 um 22:20 Uhr
Der Domaincontroller ist auf einem Blech bereits vorhanden?
Auf diesem Blech soll dann eine Virtualisierung laufen und der DC dort hochgezogen werden?

Wenn eine Domain vorhanden ist, dann ist der Hyper-V Core ziemlich simpel, allerdings reicht
für eine kleine Testlab auch ein Hyper-V Dienst auf der eigenen Workstation. ;)
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Mitglied: IT-Spezi
02.03.2021, aktualisiert um 22:22 Uhr
Zitat von @lukas0209:

Hallo,
Hallo,

ich brauche ca. 2 oder 3 Windows 10 virtualisiert um Dinge zu testen.
Ist es dafür sinnvoller ein Windows Hyper-V Server 2019 (kostenlos) oder ESXi free zu nutzen?
Wieso ein Server? Virtualiserung kannst Du auch auf einem Client durchführen. Über VirtualBox, VMware Workstation Pro/ Player (gewerblich Lizenzierungspflichtig). (Den Hyper-V unter Win 10 kann ich nicht empfehlen.)
Die Frage ist halt, was Du vor hast. Wenn Du Windows 10 virtualisierst, um per RDP zuzugreifen brauchst Du VDI-Lizenzen. Soll nur lokal etwas getestet werden und du greifst direkt auf die Konsole der Virtuellen Kiste zu, dann sieht die Lizenzierung schon einfacher aus.

USB-Support geht unter VMware einfacher. Bei Hyper-V brauchst Du ein Adapter von Silex.

Gruß

its
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Mitglied: lukas0209
02.03.2021 um 22:32 Uhr
Zitat von @dertowa:

Der Domaincontroller ist auf einem Blech bereits vorhanden?
Ja vorhanden
Auf diesem Blech soll dann eine Virtualisierung laufen und der DC dort hochgezogen werden?
Nein der soll komplett so bleiben.

Wenn eine Domain vorhanden ist, dann ist der Hyper-V Core ziemlich simpel, allerdings reicht
für eine kleine Testlab auch ein Hyper-V Dienst auf der eigenen Workstation. ;)
Dafür müsste ein Rechner erstmal stark genug sein, ich glaube 4 GB Ram reichen da nicht aus und hier steht noch ein Dell Poweredge T410 mit 48 GB RAM rum.
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Mitglied: lukas0209
02.03.2021, aktualisiert um 22:38 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:

Zitat von @lukas0209:

Hallo,
Hallo,

ich brauche ca. 2 oder 3 Windows 10 virtualisiert um Dinge zu testen.
Ist es dafür sinnvoller ein Windows Hyper-V Server 2019 (kostenlos) oder ESXi free zu nutzen?
Wieso ein Server? Virtualiserung kannst Du auch auf einem Client durchführen. Über VirtualBox, VMware Workstation Pro/ Player (gewerblich Lizenzierungspflichtig). (Den Hyper-V unter Win 10 kann ich nicht empfehlen.)
Meine Clients sind nicht leistungsfähig für so Aufgaben.
Die Frage ist halt, was Du vor hast. Wenn Du Windows 10 virtualisierst, um per RDP zuzugreifen brauchst Du VDI-Lizenzen.
Ich gehe jetzt gerade von Windows aus, meinst du RDP-Lizenzen? (Entschuldigung kenne mich damit nicht aus)
Soll nur lokal etwas getestet werden und du greifst direkt auf die Konsole der Virtuellen Kiste zu, dann sieht die Lizenzierung schon einfacher aus.
Es soll nur ein Servern sein, wodrauf 2-3 Windows 10 drauflaufen und da sollen nur GPOs "getestet" werden, um zu sehen ob die irgendwelche Fehler mit anderen Verknüpfungen bereiten.

USB-Support geht unter VMware einfacher. Bei Hyper-V brauchst Du ein Adapter von Silex.

Gruß

its

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Mitglied: mbehrens
02.03.2021 um 22:46 Uhr
Zitat von @lukas0209:

ich brauche ca. 2 oder 3 Windows 10 virtualisiert um Dinge zu testen.

Wie immer die Lizenzierung nicht aus den Augen verlieren.

Ist es dafür sinnvoller ein Windows Hyper-V Server 2019 (kostenlos) oder ESXi free zu nutzen?

Wenn man erstmal auf das grafische Management verzichten kann, Hyper-V, ansonsten VMware.
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Mitglied: mbehrens
02.03.2021 um 22:48 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:

Die Frage ist halt, was Du vor hast. Wenn Du Windows 10 virtualisierst, um per RDP zuzugreifen brauchst Du VDI-Lizenzen. Soll nur lokal etwas getestet werden und du greifst direkt auf die Konsole der Virtuellen Kiste zu, dann sieht die Lizenzierung schon einfacher aus.

In der Regel macht es das überhaupt nicht einfacher.
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Mitglied: IT-Spezi
02.03.2021, aktualisiert um 23:38 Uhr
Zitat von @lukas0209:

Zitat von @IT-Spezi:
Wieso ein Server? Virtualiserung kannst Du auch auf einem Client durchführen. Über VirtualBox, VMware Workstation Pro/ Player (gewerblich Lizenzierungspflichtig). (Den Hyper-V unter Win 10 kann ich nicht empfehlen.)
Meine Clients sind nicht leistungsfähig für so Aufgaben.
Die Frage ist halt, was Du vor hast. Wenn Du Windows 10 virtualisierst, um per RDP zuzugreifen brauchst Du VDI-Lizenzen.
Ich gehe jetzt gerade von Windows aus, meinst du RDP-Lizenzen? (Entschuldigung kenne mich damit nicht aus)
Microsoft unterscheidet, ob Du direkt mit Windows 10 arbeitest, oder aus der Ferne per Remote Desktop darauf zugreifst.
Läuft ein Windows 10 auf einer VM und der Zugriff erfolgt per RDP, dann werden andere Lizenzen fällig.
Windows 10 Pro darf auch nicht auf einem Windows Server virtualisiert werden. Dafür hätten die gerne Enterprise-Lizenzen.
Soll nur lokal etwas getestet werden und du greifst direkt auf die Konsole der Virtuellen Kiste zu, dann sieht die Lizenzierung schon einfacher aus.
Es soll nur ein Servern sein, wodrauf 2-3 Windows 10 drauflaufen und da sollen nur GPOs "getestet" werden, um zu sehen ob die irgendwelche Fehler mit anderen Verknüpfungen bereiten.
Die Microsoft-Lizenzbedingungen fordern, dass für alle Endgeräte, von denen aus ein Zugriff auf einen virtualisiertes Desktop-Betriebssystem oder eine Virtuelle Desktop Infrastruktur (VDI) möglich ist, eine Virtual Desktop Access (VDA)-Lizenz vorhanden sein muss.
Dabei spielt es eine entscheidende Rolle, ob die virtualisierten Desktops auf einem Server (z.B. VMware) oder auf einem Desktop-Rechner (Windows 10 Hyper-V) ausgeführt werden: Die Lizenzbedingungen untersagen explizit, „…die Software auf einem Server … oder … zur ausschließlichen Verwendung durch Remotenutzer zu installieren…“.
VDA-Lizenzen gibt es nur im Abo-Modell:
- als Bestandteil der Windows Enterprise Software Assurance Volumen-Lizenz;
- separat als Jahres-Subskription und kosten pro Endgerät ca. 11 Euro pro Monat;

Deshalb auch der Vorschlag mit dem Client. Du könntest ja ein Clientbetriebssystem auf deinen T410 spielen und dann mit VirtualBox oder VMware Workstation weitermachen.

Gruß

its
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Mitglied: mbehrens
03.03.2021 um 00:12 Uhr
Zitat von @lukas0209:

Zitat von @IT-Spezi:

Die Frage ist halt, was Du vor hast. Wenn Du Windows 10 virtualisierst, um per RDP zuzugreifen brauchst Du VDI-Lizenzen.
Ich gehe jetzt gerade von Windows aus, meinst du RDP-Lizenzen? (Entschuldigung kenne mich damit nicht aus)

Wie heißt es so schon:

Windows Virtualization Rights allow for a licensed device or user to access virtual Windows desktops either remotely and/or locally, depending on how the device or user is licensed.

Die bedeutet in der Regel:

  • eine Device Lizenz für Windows 10 mit SA oder eine VDA Lizenz oder
  • eine User Lizenz Windows 10 Enterprise E3/E5, VDA E3/E5 Lizenz oder Microsoft 365 E3/E5 Lizenz

aus einem unterstützten Lizenzprogramm.
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Mitglied: Th0mKa
03.03.2021 um 07:10 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:
(Den Hyper-V unter Win 10 kann ich nicht empfehlen.)

Moin,

Warum denn das nicht?

/Thomas
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Mitglied: IT-Spezi
03.03.2021 um 09:16 Uhr
Zitat von @Th0mKa:

Zitat von @IT-Spezi:
(Den Hyper-V unter Win 10 kann ich nicht empfehlen.)

Moin,

Warum denn das nicht?

Weil der Hyper-V im Vergleich zum Server nur stark abgespeckt ist und eher dem Hyper-V aus 2008 oder 2012 entspricht. Der wurde auf dem Client seit Windows 8 nicht mehr weiterentwickelt. Die Treiber-Einbindung der Geäste ist ein Graus.
Grob gesagt, Hyper-V unter Server 2016 oder 2019 macht Spaß und läuft dort sehr gut. Hyper-V auf Windows 10 wird praktisch nicht weiterentwickelt und ist nur ein (alter) Schatten von der Server-Variante. Der taugt höchsten als Fernsteuerung eines echten Hyper-V Servers.
Wenn man lokal auf dem Client virtualisieren muss, dann bevorzuge ich VMware Workstation. Unkompliziert, skalierbar und läuft. (Nicht zu vergessen die USB-Unterstützung.) Die Usability von VirtualBox ist auch auf einem hohen Niveau, hat aber ein paar Macken. (Gerade wenn man virtuelle Festplatten zwischen verschiedenen Hosts migrieren möchte.) Die Einbindung und der Treibersupport der Gäste ist aber bei beiden um Welten besser (und komfortabler), als bei Hyper-V auf Windows 10.

Gruß

its
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Mitglied: Th0mKa
03.03.2021 um 09:26 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:
Weil der Hyper-V im Vergleich zum Server nur stark abgespeckt ist und eher dem Hyper-V aus 2008 oder 2012 entspricht. Der wurde auf dem Client seit Windows 8 nicht mehr weiterentwickelt. Die Treiber-Einbindung der Geäste ist ein Graus.

Das ist so nicht grundsätzlich falsch, aber der Hyper-V wurde auch in W10 weiterentwickelt. Da aber die Zielsetzung auf Client und Server (Dev vs Produktion) eine andere ist gibt es natürlich auch andere Funktionen. Der TO hat leider noch nicht verraten was er denn mit den drei Win10 VMs machen will, aber die Treiberanbindung ider Gäste ist in diesem Fall überhaupt kein Problem weil Win 10 die treiber schon mitbringt.

/Thomas
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Mitglied: IT-Spezi
03.03.2021 um 10:29 Uhr
Zitat von @Th0mKa:

Das ist so nicht grundsätzlich falsch, aber der Hyper-V wurde auch in W10 weiterentwickelt. Da aber die Zielsetzung auf Client und Server (Dev vs Produktion) eine andere ist gibt es natürlich auch andere Funktionen.

Würde mich interssieren, welche weiterentwicklungen Du da gesehen hast. Seit Windows 8 habe ich bei dem Hyper-V auf Win Pro nichts mehr neues gesehen. Seit 2014 (!) gab es da keine Neuerungen. Etliche neuerungen aus Server 2016 und 2019, die durchaus sinnvoll sind, wurden aber nicht übernommen. Nur die Treiber-Unterstützung als VM-Gast für Windows 10 ab 1909 wurde in der Installations-ISO von Windows verbessert. Wohlgemerkt nur als Gast und nicht als Hyper-Visor. Hast Du ältere Gäste, muss man da immer noch per Stream die Treiber integrieren. Ein virtuelles Treiber-Medium gibt's da nicht. Auch die Liste der unterstützten Betriebssysteme ist sehr kurz gehalten.

Um unter Windows 10 Pro ein paar Instanzen von einem (aktuellen) Windows 10 laufen zu lassen reicht's vielleicht. Aber selbst die Installation von VirtualBox und VMware geht da schon deutlich schneller, als die Aktivierung des Hyper-V-Features unter Windows 10. Geschweige denn die Installation eines Gastes. Hyper-V bietet praktisch keine Unterstützung an. Die beiden anderen schon. Und dann bleibt ja noch das Problem mit der fehlenden USB-Unterstützung in Hyper-V. Von den schlechten Grafiktreiber, der mangelnden Möglichkeit zur Durchreichung sonstiger Schnittstellen und Geräten möchte ich erst gar nicht anfangen.

Ne, Hyper-V unter Windows 10 "taugt" höchstens zur Unterstützung des Linux-Sub-Systems. (Und das nicht mal richtig.) Das war's dann aber schon.

Der TO hat leider noch nicht verraten was er denn mit den drei Win10 VMs machen will, aber die Treiberanbindung ider Gäste ist in diesem Fall überhaupt kein Problem weil Win 10 die treiber schon mitbringt.
Doch hat er. Zum Beispiel GPOs testen.

Gruß

its
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Mitglied: Th0mKa
03.03.2021 um 13:54 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:

Würde mich interssieren, welche weiterentwicklungen Du da gesehen hast. Seit Windows 8 habe ich bei dem Hyper-V auf Win Pro nichts mehr neues gesehen. Seit 2014 (!) gab es da keine Neuerungen.
Du scheinst schlechte Augen zu haben, erst kürzlich wurde nested Virtualization hinzugefügt, Shielded VM konnte Windows 8 z. B. auch nicht.

Etliche neuerungen aus Server 2016 und 2019, die durchaus sinnvoll sind, wurden aber nicht übernommen.
Das einzige was nicht geht sind Server Features, aber das ist bei den anderen auch so.
  • Live Migration
  • Hyper-V Replica
  • Virtual Fiber Channel
  • SR-IOV networking
  • Shared .VHDX

Nur die Treiber-Unterstützung als VM-Gast für Windows 10 ab 1909 wurde in der Installations-ISO von Windows verbessert. Wohlgemerkt nur als Gast und nicht als Hyper-Visor. Hast Du ältere Gäste, muss man da immer noch per Stream die Treiber integrieren. Ein virtuelles Treiber-Medium gibt's da nicht.
Brauchst du ja auch nicht, alle Treiber für unterstützte OS kommen per Windows Update oder den Paketmanager der Distribution deiner Wahl

Auch die Liste der unterstützten Betriebssysteme ist sehr kurz gehalten.
Welches OS fehlt dir denn?

Um unter Windows 10 Pro ein paar Instanzen von einem (aktuellen) Windows 10 laufen zu lassen reicht's vielleicht. Aber selbst die Installation von VirtualBox und VMware geht da schon deutlich schneller, als die Aktivierung des Hyper-V-Features unter Windows 10.
Was geht denn schneller als ein Einzeiler auf der Powershell?
Davon abgesehen dürfte die Installationsgeschwindigkeit doch nun wirklich nachrangig sein, macht man ja normalerweise nicht so oft.

Geschweige denn die Installation eines Gastes. Hyper-V bietet praktisch keine Unterstützung an. Die beiden anderen schon.
Was vermißt du denn in der Quick Create Gallery?
Von den schlechten Grafiktreiber, der mangelnden Möglichkeit zur Durchreichung sonstiger Schnittstellen und Geräten möchte ich erst gar nicht anfangen.
Keine Ahnung was du mit den Grafiktreibern meinst, "sonstige Schnittstellen" klingt aber sehr nach Nische.
Ne, Hyper-V unter Windows 10 "taugt" höchstens zur Unterstützung des Linux-Sub-Systems. (Und das nicht mal richtig.) Das war's dann aber schon.
WSL2 mal getestet?

Naja, du scheinst deine Vorurteile jedenfalls gut zu pflegen, mit der Realität hat das nur nichts zu tun.

/Thomas
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Mitglied: IT-Spezi
03.03.2021, aktualisiert um 17:16 Uhr
Zitat von @Th0mKa:

Zitat von @IT-Spezi:

Würde mich interssieren, welche weiterentwicklungen Du da gesehen hast. Seit Windows 8 habe ich bei dem Hyper-V auf Win Pro nichts mehr neues gesehen. Seit 2014 (!) gab es da keine Neuerungen.
Du scheinst schlechte Augen zu haben, erst kürzlich wurde nested Virtualization hinzugefügt, Shielded VM konnte Windows 8 z. B. auch nicht.
Nested Virtualization macht nur bei VDI wirklich Sinn. Und selbst wenn Du Dir damit ein Testlabor basteln möchtest, da muss man schon genau wissen welche Cmdlet man einsetzt und Spoofing einschalten. "Out of the Box" läuft da gar nichts.
Shielded VM? Willst Du mich ver...? Dazu brauchst Du einen HGS (Host Guardian Server)! Bevor Du so einen Cluster aufbaust, brauchst Du da etwas mehr "Werkzeuge". Hyper-V unter Windows 10 Pro kann das nicht alleine!

Auch die Liste der unterstützten Betriebssysteme ist sehr kurz gehalten.
Welches OS fehlt dir denn?
Hast Du mal die "unterstützten" Betriebssysteme wirklich mal unter Hyper-V auf Win 10 Pro installiert? Abgesehen, dass Du die Treiber auf älteren Windows Gästen "per Stream" manuell installieren musst, läuft trotzdem nur die Hälfte. Mal agesehen davon, dass Deine Liste Linux (bis auf Ubuntu) BSD usw. nur auf dem Server "unterstützt". (Sieh mal genauer in die Liste!)
Um unter Windows 10 Pro ein paar Instanzen von einem (aktuellen) Windows 10 laufen zu lassen reicht's vielleicht. Aber selbst die Installation von VirtualBox und VMware geht da schon deutlich schneller, als die Aktivierung des Hyper-V-Features unter Windows 10.
Was geht denn schneller als ein Einzeiler auf der Powershell?
Davon abgesehen dürfte die Installationsgeschwindigkeit doch nun wirklich nachrangig sein, macht man ja normalerweise nicht so oft.

Geschweige denn die Installation eines Gastes. Hyper-V bietet praktisch keine Unterstützung an. Die beiden anderen schon.
Was vermißt du denn in der Quick Create Gallery?
So ziemlich alles: (Wer VMware und VirtualBox kennt, weiß wovon ich rede.)
hyper-v schnellerstellung - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
Das man da "per Registry" aufwändig etwas erweitern kann, ist doch jetzt wirklich nicht Dein Ernst, oder?
Von den schlechten Grafiktreiber, der mangelnden Möglichkeit zur Durchreichung sonstiger Schnittstellen und Geräten möchte ich erst gar nicht anfangen.
Keine Ahnung was du mit den Grafiktreibern meinst, "sonstige Schnittstellen" klingt aber sehr nach Nische.
Nische? Da würden Dir wohl etliche Techniker und Programmierer widersprechen.
USB brauchts Du z.B. in der VM um
- klassisch, ein USB-Gerät zu testen
- ein USB-Grät, welches nur unter einem älteren Betriebssystem läuft, neues Leben einzuhauchen
- USB-Dongle für kopiergeschützte Software (z.B. SBS-Entwicklung, DATEV, etc.)
Serielle Ports werden zwar zum Glück immer weniger gebraucht, aber die "alten" Maschinen programmiert werden müssen...
Gleiches für den Parallel-Port.
Früher konnte M$ das noch mit dem VirtualPC. Bei Hyper-V haben die das rausgeschmissen.
PCIe Geräte kann man nur auf Windows Server durchreichen, auf Windows Client (als Host) nicht.
Ne, Hyper-V unter Windows 10 "taugt" höchstens zur Unterstützung des Linux-Sub-Systems. (Und das nicht mal richtig.) Das war's dann aber schon.
WSL2 mal getestet?
Ja, Du auch? Basiert im Gegensatz zu WSL1 auf einer virtueller Maschine. Erlaubt jetzt aber nicht mehr die Nutzung über Betriebssystem-Dateisysteme hinweg. Außerdem bieten die Regeln der Windows-Firewall keinen Schutz in WSL2 mehr. Man muss sich also wieder per iptables seinen eigenen Portfilter für die WSL2 bauen. (Alle Ports sind "per default" offen. Sicherheitslücke ab Werk. Juhu!)3
Bevor Du hier mit Google-Wissen posen möchtest, geh bitte mehr in die fachliche Tiefe.

Naja, du scheinst deine Vorurteile jedenfalls gut zu pflegen, mit der Realität hat das nur nichts zu tun.
Nein, keine Vorurteile. Nur tägliche Praxis. Microsoft muss da auf dem Client noch viel aufholen, um da anzuschließen.
Wenn Du 10 Probleme hast und Microsoft kann mit Hyper-V auf Windows 10 nur 1 lösen, die anderen aber alle, wieso sollte ich dann auf so einen Schrott setzen.
Nochmals, Hyper-V auf dem Server setze ich gerne ein. Da sind die Vorraussetzungen auch anders. Aber auf dem Client kannste das im Vergleich zu den Alternativen vergessen. Du stößt auf viel mehr Probleme und verliest mehr Zeit mit Hyper-V auf einem Windows-Client.

Gruß

its
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Mitglied: Th0mKa
03.03.2021 um 17:26 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:
Willst Du mich ver...? Dazu brauchst Du einen HGS (Host Guardian Server)! Bevor Du so einen Cluster aufbaust, brauchst Du da etwas mehr "Werkzeuge". Hyper-V unter Windows 10 Pro kann das nicht alleine!
Vielleicht hängst du der Entwicklung auch nur 2,5 Jahre hinterher?

Auch die Liste der unterstützten Betriebssysteme ist sehr kurz gehalten.
Welches OS fehlt dir denn?
Hast Du mal die "unterstützten" Betriebssysteme wirklich mal unter Hyper-V auf Win 10 Pro installiert? Abgesehen, dass Du die Treiber auf älteren Windows Gästen "per Stream" manuell installieren musst, läuft trotzdem nur die Hälfte.
Alle die ich getestet habe funktionieren, ich nehme an du meinst mit älteren so Antiquitäten wie Windows XP?

Mal agesehen davon, dass Deine Liste Linux (bis auf Ubuntu) BSD usw. nur auf dem Server "unterstützt". (Sieh mal genauer in die Liste!)
Nein, es werden alle unterstützt, es werden nur keine Features garantiert

So ziemlich alles: (Wer VMware und VirtualBox kennt, weiß wovon ich rede.)
Ich kenne und nutze sowohl VMware Wokstation als auch Hyper-V auf Win10, mir fehlt da nichts.

Nische? Da würden Dir wohl etliche Techniker und Programmierer widersprechen.
USB brauchts Du z.B. in der VM um
- klassisch, ein USB-Gerät zu testen
- ein USB-Grät, welches nur unter einem älteren Betriebssystem läuft, neues Leben einzuhauchen
- USB-Dongle für kopiergeschützte Software (z.B. SBS-Entwicklung, DATEV, etc.)
Serielle Ports werden zwar zum Glück immer weniger gebraucht, aber die "alten" Maschinen programmiert werden müssen...
leiches für den Parallel-Port.
Ich sag ja Nische.

Bevor Du hier mit Google-Wissen posen möchtest, geh bitte mehr in die fachliche Tiefe.
Aha, da lach ich mal kurz. Naja, zum Glück hält mich mein Arbeitgeber für fähig genug mit Hyper-V umgehen zu können.
Früher konnte M$ das noch mit dem VirtualPC. Bei Hyper-V haben die das rausgeschmissen.
Du scheinst keine Ahnung von Typ 1 vs Typ 2 Hypervisoren zu haben.

Nochmals, Hyper-V auf dem Server setze ich gerne ein. Da sind die Vorraussetzungen auch anders. Aber auf dem Client kannste das im Vergleich zu den Alternativen vergessen. Du stößt auf viel mehr Probleme und verliest mehr Zeit mit Hyper-V auf einem Windows-Client.
Du kannst einsetzen was du willst und womit du glücklich wirst, aber viele deiner Behauptungen zum Client Hyper-V sind (weiterhin) schlicht falsch. Mit den Anforderungen des TO hat unsere Diskussion über die Features verschiedener Virtualisierungsprodukte ja auch schon lange nichts mehr zu tun.

/Thomas
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Mitglied: IT-Spezi
03.03.2021, aktualisiert um 19:47 Uhr
Zitat von @Th0mKa:

Zitat von @IT-Spezi:
Willst Du mich ver...? Dazu brauchst Du einen HGS (Host Guardian Server)! Bevor Du so einen Cluster aufbaust, brauchst Du da etwas mehr "Werkzeuge". Hyper-V unter Windows 10 Pro kann das nicht alleine!
Vielleicht hängst du der Entwicklung auch nur 2,5 Jahre hinterher?
Shielded VM? Ne, auf'n Server schon gemacht. Auf'n Client nur in Verbindung mit entsprechender Domäne und HGS. Beschreib mal, wie Du das nur mit einem reinen 10er Clientbetriebssystem hinbekommen hast. Wo richtest Du denn den HGS Node ein?
Oder besser noch, poste hier ein HowTo unter "Wissen".

Auch die Liste der unterstützten Betriebssysteme ist sehr kurz gehalten.
Welches OS fehlt dir denn?
Hast Du mal die "unterstützten" Betriebssysteme wirklich mal unter Hyper-V auf Win 10 Pro installiert? Abgesehen, dass Du die Treiber auf älteren Windows Gästen "per Stream" manuell installieren musst, läuft trotzdem nur die Hälfte.
Alle die ich getestet habe funktionieren, ich nehme an du meinst mit älteren so Antiquitäten wie Windows XP?
Ne bei Win 7 auch per Stream oder ewiglich warten bis alle Updates durch sind. Und komm mir jetzt nicht mit Support-Ende, dafür gibt's auch noch 'nen Bezahl-Support. Und manchmal muss man noch alte Systeme virtualisieren, da dort eine Steuerungssoftware für irgendeine Produktionsmaschine drauf ist. Virtualisierung ist da eine Lösung um ältere System lauffähig zu halten.

Mal agesehen davon, dass Deine Liste Linux (bis auf Ubuntu) BSD usw. nur auf dem Server "unterstützt". (Sieh mal genauer in die Liste!)
Nein, es werden alle unterstützt, es werden nur keine Features garantiert

So ziemlich alles: (Wer VMware und VirtualBox kennt, weiß wovon ich rede.)
Ich kenne und nutze sowohl VMware Wokstation als auch Hyper-V auf Win10, mir fehlt da nichts.
Wer nichts macht, dem fehlt auch nichts.
Nische? Da würden Dir wohl etliche Techniker und Programmierer widersprechen.
USB brauchts Du z.B. in der VM um
- klassisch, ein USB-Gerät zu testen
- ein USB-Grät, welches nur unter einem älteren Betriebssystem läuft, neues Leben einzuhauchen
- USB-Dongle für kopiergeschützte Software (z.B. SBS-Entwicklung, DATEV, etc.)
Serielle Ports werden zwar zum Glück immer weniger gebraucht, aber die "alten" Maschinen programmiert werden müssen...
leiches für den Parallel-Port.
Ich sag ja Nische.
So so, bei Dir wird ausschließlich Windows 10 auf Windows 10 virtualisiert? Wenn das keine Nische ist.

Bevor Du hier mit Google-Wissen posen möchtest, geh bitte mehr in die fachliche Tiefe.
Aha, da lach ich mal kurz. Naja, zum Glück hält mich mein Arbeitgeber für fähig genug mit Hyper-V umgehen zu können.
Da hast Du ja wirklich Glück gehabt. Nicht jeder ist so nachsichtig.
Früher konnte M$ das noch mit dem VirtualPC. Bei Hyper-V haben die das rausgeschmissen.
Du scheinst keine Ahnung von Typ 1 vs Typ 2 Hypervisoren zu haben.
Nein, zeigt nur, dass Dein Arbeitgeber Dich mindestens nochmals in die Schulung stecken muss.
Andere Typ 1 Hypervisoren wie Xen und ESXi ermöglichen die Durchreichung von Hardware. Hyper-V nur bei bestimmten Geräten auf Windows Server, nicht aber auf einem Windows Client als Host.
Typ 2 Hypervisoren wie VMware Workstation oder VirtualBox brauchen halt ein Betriebssystem auf dem sie installiert werden. Na Und? Dafür bieten sie viel mehr Komfort und Möglichkeiten, auch für so ein Szenario, wie es der TO braucht.
Nochmals, Hyper-V auf dem Server setze ich gerne ein. Da sind die Vorraussetzungen auch anders. Aber auf dem Client kannste das im Vergleich zu den Alternativen vergessen. Du stößt auf viel mehr Probleme und verliest mehr Zeit mit Hyper-V auf einem Windows-Client.
Du kannst einsetzen was du willst und womit du glücklich wirst, aber viele deiner Behauptungen zum Client Hyper-V sind (weiterhin) schlicht falsch.
Ich setze verschiedene Virtualisierungslösungen für verschiedene Szenarien ein. Und ich kenne sehr wohl die Unterschiede zwischen KVM, Hyper-V, ESXi, Xen oder auch VMware Workstation und VirtualBox. Jeder hat seine Eigenarten und jeder hat seine Berechtigung (in seiner "Nische"). Hyper-V auf Windows Server (2019) ist echt gut. Hyper-V auf einem Windows 10 ist nur ein (sehr kleiner) Schatten dessen. Da bin ich in der Tat mit anderen Lösungen glücklicher.

Gruß

its
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Mitglied: Th0mKa
03.03.2021 um 19:52 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:
Beschreib mal, wie Du das nur mit einem reinen 10er Clientbetriebssystem hinbekommen hast. Wo richtest Du denn den HGS Node ein?
Ich habe nie behauptet das man keinen HGS braucht, ich habe gesagt Win10 Hyper-V unterstützt Shielded VMs
Ne bei Win 7 auch per Stream oder ewiglich warten bis alle Updates durch sind.
Hab doch geschrieben die kommen per Update, ließt du meine Antworten auch in Gänze oder nur halb? Man kann übrigens auch Images mit allen Updates erstellen.
Wer nichts macht, dem fehlt auch nichts.
Jaja ich habe schon verstanden das du ad hominem beherschst.
So so, bei Dir wird ausschließlich Windows 10 auf Windows 10 virtualisiert? Wenn das keine Nische ist.
Nein, bei mir werden supportete OS installiert, andere werden ja nicht supportet.
Nein, zeigt nur, dass Dein Arbeitgeber Dich mindestens nochmals in die Schulung stecken muss.
Ich werde es ihm vorschlagen, glaube er wird auch kurz lachen.
Ich setze verschiedene Virtualisierungslösungen für verschiedene Szenarien ein. Und ich kenne sehr wohl die Unterschiede zwischen KVM, Hyper-V, ESXi, Xen oder auch VMware Workstation und VirtualBox. Jeder hat seine Eigenarten und jeder hat seine Berechtigung (in seiner "Nische"). Hyper-V auf Windows Server (2019) ist echt gut. Hyper-V auf einem Windows 10 ist nur ein (sehr kleiner) Schatten dessen. Da bin ich in der Tat mit anderen Lösungen glücklicher.
Von mir aus gerne, für mich ist hier dann EOT.
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Mitglied: Daemmerung
03.03.2021 um 21:01 Uhr
Ihr seid wirklich der Kracher.
Der TO hat gefragt, ob er ESXI oder HyperV nehmen soll. Aus der Diskussion wurde eine Wissenschaft für Windows 10 und Lizenzen.

Was den TO selbst betrifft:
Die Frage, ob lieber ESXI oder HyperV ist so wie, wenn man fragt: Lieber Mercedes oder doch Audi?
So ziemlich sinnfrei, vor allem mit dem Vorhaben was du da beschrieben hast.

Miene Antwort: Nimm halt Proxmox. ;-) face-wink
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Mitglied: dertowa
03.03.2021 um 21:21 Uhr
Zitat von @lukas0209:
hier steht noch ein Dell Poweredge T410 mit 48 GB RAM rum.
Dann würde ich auf Hyper-V setzen, ESXi 7 ist auf dem Xeon 5500 oder 5600 nicht supported.
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Mitglied: IT-Spezi
04.03.2021 um 00:30 Uhr
Zitat von @Daemmerung:

Der TO hat gefragt, ob er ESXI oder HyperV nehmen soll. Aus der Diskussion wurde eine Wissenschaft für Windows 10 und Lizenzen.
Eine Wissenschaft sollte das sicherlich nicht werden.
Was den TO selbst betrifft:
Die Frage, ob lieber ESXI oder HyperV ist so wie, wenn man fragt: Lieber Mercedes oder doch Audi?
So ziemlich sinnfrei, vor allem mit dem Vorhaben was du da beschrieben hast.
Miene Antwort: Nimm halt Proxmox. ;-) face-wink
Das Problem bei der Virtualisierung von Windows 10 auf einem Server-Betriebssystem, egal ob ESXi, Windows Server Hyper-V oder Proxmox, ist, dass Microsoft hier eine Lizenzfalle aufgestellt hat. Das wird nur allzu gern übersehen.
Die Microsoft-Lizenzbedingungen fordern, dass für alle Endgeräte, von denen aus ein Zugriff auf einen virtualisiertes Desktop-Betriebssystem oder eine Virtuelle Desktop Infrastruktur (VDI) möglich ist, eine Virtual Desktop Access (VDA)-Lizenz vorhanden sein muss.
Virtualisiert Du z.B. drei Windows 10 auf einem Server und hast z.B. 150 Windows 10 Clients im Netzwerk, dann musst Du 150 VDA-Lizenzen erwerben, da die ja theoretisch auf die virtuellen Windows 10 zugreifen könnten. Bei 11 € pro Monat läppert sich das. Im Jahr sind das 19.800 €!
Virtualisierst Du die drei Kisten auf einem Desktop-Betriebssystem, dann fallen keine VDA-Lizenzen an. So einfach ist das.

Gruß

its
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Mitglied: lukas0209
04.03.2021 um 08:36 Uhr
Zitat von @dertowa:

Zitat von @lukas0209:
hier steht noch ein Dell Poweredge T410 mit 48 GB RAM rum.
Dann würde ich auf Hyper-V setzen, ESXi 7 ist auf dem Xeon 5500 oder 5600 nicht supported.
Danke das du zumindest mal auf meine Problematik antwortest, der Rest geht leider so ein bisschen am Thema vorbei.

Gruß
Lukas
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Mitglied: lukas0209
04.03.2021 um 08:53 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:

Zitat von @Daemmerung:

Der TO hat gefragt, ob er ESXI oder HyperV nehmen soll. Aus der Diskussion wurde eine Wissenschaft für Windows 10 und Lizenzen.
Eine Wissenschaft sollte das sicherlich nicht werden.
Was den TO selbst betrifft:
Die Frage, ob lieber ESXI oder HyperV ist so wie, wenn man fragt: Lieber Mercedes oder doch Audi?
So ziemlich sinnfrei, vor allem mit dem Vorhaben was du da beschrieben hast.
Miene Antwort: Nimm halt Proxmox. ;-) face-wink
Das Problem bei der Virtualisierung von Windows 10 auf einem Server-Betriebssystem, egal ob ESXi, Windows Server Hyper-V oder Proxmox, ist, dass Microsoft hier eine Lizenzfalle aufgestellt hat. Das wird nur allzu gern übersehen.
Die Microsoft-Lizenzbedingungen fordern, dass für alle Endgeräte, von denen aus ein Zugriff auf einen virtualisiertes Desktop-Betriebssystem oder eine Virtuelle Desktop Infrastruktur (VDI) möglich ist, eine Virtual Desktop Access (VDA)-Lizenz vorhanden sein muss.
Virtualisiert Du z.B. drei Windows 10 auf einem Server und hast z.B. 150 Windows 10 Clients im Netzwerk, dann musst Du 150 VDA-Lizenzen erwerben, da die ja theoretisch auf die virtuellen Windows 10 zugreifen könnten. Bei 11 € pro Monat läppert sich das. Im Jahr sind das 19.800 €!
Virtualisierst Du die drei Kisten auf einem Desktop-Betriebssystem, dann fallen keine VDA-Lizenzen an. So einfach ist das.
Das heißt ich nehme ein Windows 10 nutze den als HYPER-V und darin stelle ich dann 3 HYPER-V Umgebung Windows 10 zur Verfügung? Dann muss ich also keine VDA Lizenzen zahlen?

Gruß

its

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Mitglied: IT-Spezi
04.03.2021 um 09:46 Uhr
Zitat von @lukas0209:
Virtualisiert Du z.B. drei Windows 10 auf einem Server und hast z.B. 150 Windows 10 Clients im Netzwerk, dann musst Du 150 VDA-Lizenzen erwerben, da die ja theoretisch auf die virtuellen Windows 10 zugreifen könnten. Bei 11 € pro Monat läppert sich das. Im Jahr sind das 19.800 €!
Virtualisierst Du die drei Kisten auf einem Desktop-Betriebssystem, dann fallen keine VDA-Lizenzen an. So einfach ist das.
Das heißt ich nehme ein Windows 10 nutze den als HYPER-V und darin stelle ich dann 3 HYPER-V Umgebung Windows 10 zur Verfügung? Dann muss ich also keine VDA Lizenzen zahlen?
Genau. Als Testumgebung sollte das eh reichen.

Virtualisiert Du Windows 10 auf allerdings einem Server, dann gilt halt ein anderes Lizenzmodel. (Lizenzfalle)
@mbehrens hat das teilweise richtig geschrieben.
Entweder Windows 10 mit Software Assurance oder VDA-Lizenzen. Und/oder halt bestimmte E3/ E5 Lizenzen, wenn Office installiert wird.
Die seit 2016 verfügbare „Windows 10 Enterprise E3“ pro Nutzer Subskription enthält keine VDA.
Wenn ihr die bereits im Unternehmen solche Verträge/ Lizenzen im Einsatz habt, dann OK. Ansonsten müsste in so einem Fall nachlizenziert werden.

Gruß

its

BTW: @dertowa liegt richtig, dass die alten CPUs nicht mehr (offiziell) von ESXi unterstützt werden.
Aber es gibt ein Workaround:
Beim Boot-Screen Shift+O drucken und den Befehl "allowLegacyCPU=true" eigeben. Vmware-Dokumentation
Da das natürlich nur eine temporäre Lösung wäre, die man jedes mal wiederholen müsste, kann man auch die boot.cfg anpassen.
Man muss dann aber beide Dateien anpassen. /bootbank/boot.cfg und /altbootbank/boot.cfg
Einfach den Parameter im Bereich kernelopt einfügen.
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Mitglied: lukas0209
04.03.2021 um 09:51 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:

Zitat von @lukas0209:
Virtualisiert Du z.B. drei Windows 10 auf einem Server und hast z.B. 150 Windows 10 Clients im Netzwerk, dann musst Du 150 VDA-Lizenzen erwerben, da die ja theoretisch auf die virtuellen Windows 10 zugreifen könnten. Bei 11 € pro Monat läppert sich das. Im Jahr sind das 19.800 €!
Virtualisierst Du die drei Kisten auf einem Desktop-Betriebssystem, dann fallen keine VDA-Lizenzen an. So einfach ist das.
Das heißt ich nehme ein Windows 10 nutze den als HYPER-V und darin stelle ich dann 3 HYPER-V Umgebung Windows 10 zur Verfügung? Dann muss ich also keine VDA Lizenzen zahlen?
Genau. Als Testumgebung sollte das eh reichen.

Virtualisiert Du Windows 10 auf allerdings einem Server, dann gilt halt ein anderes Lizenzmodel. (Lizenzfalle)
@mbehrens hat das teilweise richtig geschrieben.
Entweder Windows 10 mit Software Assurance oder VDA-Lizenzen. Und/oder halt bestimmte E3/ E5 Lizenzen, wenn Office installiert wird.
Die seit 2016 verfügbare „Windows 10 Enterprise E3“ pro Nutzer Subskription enthält keine VDA.
Wenn ihr die bereits im Unternehmen solche Verträge/ Lizenzen im Einsatz habt, dann OK. Ansonsten müsste in so einem Fall nachlizenziert werden.
Dann werde ich das wohl so machen, da das ja nur eine Testumgebung sein soll für GPOs und ich nur prüfen möchte ob diese Einwandfrei funktionieren und das nicht in der Produktiv-Umgebung ausprobiert werden soll.

Gruß

its

BTW: @dertowa liegt richtig, dass die alten CPUs nicht mehr (offiziell) von ESXi unterstützt werden.
Aber es gibt ein Workaround:
Beim Boot-Screen Shift+O drucken und den Befehl "allowLegacyCPU=true" eigeben. Vmware-Dokumentation
Da das natürlich nur eine temporäre Lösung wäre, die man jedes mal wiederholen müsste, kann man auch die boot.cfg anpassen.
Man muss dann aber beide Dateien anpassen. /bootbank/boot.cfg und /altbootbank/boot.cfg
Einfach den Parameter im Bereich kernelopt einfügen.

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Mitglied: lukas0209
04.03.2021 um 09:54 Uhr
Kurze Frage wie kann ich das hier auf "Gelöst" ändern?
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Mitglied: IT-Spezi
04.03.2021 um 10:06 Uhr
Zitat von @lukas0209:

Kurze Frage wie kann ich das hier auf "Gelöst" ändern?

Moin,

https://administrator.de/faq/32 und alles wird gut.

Gruß

its
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Mitglied: lukas0209
04.03.2021 um 10:40 Uhr
Zitat von @IT-Spezi:

Zitat von @lukas0209:

Kurze Frage wie kann ich das hier auf "Gelöst" ändern?

Moin,

https://administrator.de/faq/32 und alles wird gut.
Gibt es bei mir nicht, bei allen anderen Beiträgen schon, aber bei diesem nicht, ich warte mal ab.

Gruß

its
Gruß
Lukas
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