Heimnetzwerk professionalisieren und nachrüsten mit Keystone Modulen
Hello folks,
bei uns stehen einige Umbauten an, in diesem Zug möchte ich mein Netzwerk optimieren und ordentlich verlegen.
Folgendes ist geplant. Im Büro steht meine Fritzbox 7590 und stellt das Internet bereit. Eine 100MBit Leitung der Telekom.
Ich werde im Büro eine Doppeldose Netzwerk setzen und zwei CAT 7 Kabel in unseren Abstellraum legen. Dort sollen die Verlegekabel auch wieder in einer Doppeldose enden.
In den Abstellraum werde ich einen 10 Zoll Netzwerkschrank oder einen 19 Zoll (je nachdem wofür es mehr Möglichkeiten gibt) mit 4-6HE stellen, wo das weitere Netzwerk realisiert werden soll.
Der Abstellraum wird durch eine Trockenbauwand (Fermacell) neu abgeteilt. Bedeutet, dass ich alle Installationen und Kabel in der Trockenbauwand legen kann.
Auf der Wandseite des Abstellraumes soll, wie gesagt, der Netzwerkschrank.
Ich habe diesen ausgesucht:
https://www.amazon.de/dp/B086XYB3V8/
Dazu soll ein Patchpanel und ein Switch kommen.
Hier fängt es bereits an: Was nehme ich da?
Im Netz habe ich nun viel gelesen. Dabei rum gekommen sind 20 Artikel, 13 Meinungen.
Was ich weiss: Das Minimum ist ein unmanaged Switch mit 8 Ports und ein Patchpanel geschirmt mit ebenfalls 8 Ports.
Aber das große Aber.
Oft habe ich gelesen, dass Smart Switches und vor allem solche mit POE gar nicht verkehrt seien. Momentan brauche ich sie nicht, da das LAN für Konsole, MagentaTV und Smart TV bereitgestellt werden soll.
Keine größeren Smart Home Planungen etc.
Was mir wichtig ist: Ich möchte erst einmal Plug and Play loslegen können, also auch bei einem Smart Switrch nicht noch ein Web Interface aufrufen und irgendwelche VLANs basteln etc.
Es darf gerne ein Smart Switch sein, der auch zukunftssicher ist aber dann soll er per Default erst einmal so arbeiten. Das Thema Monitoring finde ich da schon interessant.
Port Anzahl? Ich habe gesehen die gängigen sind 8/16/24. Zwar finde ich Patchpanel mit 12 Ports aber keine bzw wenige Switches.
Dazu dann noch die Frage macht POE Sinn? Reicht es wenn der Switch am Strom ist, dass er dann POE verteilen kann oder muss da noch ein Zusatzgerät dazu? Habe mal von einem POE Injector gelesen. Kenne mich damit nicht aus.
Ich habe beim stöbern diesen Switch gefunden:
https://www.amazon.de/dp/B08MQX4FJM/
Ein unmanaged Switch aber mit POE?
Mir wären ehrlich gesagt mehr Ports lieber als min 12 Ports. Kann ich mit einem Smart Switch was falsch machen?
Wichtig noch, dass er in den 10 Zoll Schrank passt.
Habt ihr da Empfehlungen? Auf der Arbeit haben wir Unify und Zyxel Switches, welche genau kann ich nicht sagen. Die laufen aber stabil. Die Menge an unterschiedlichen Switches erschlägt mich aber.
Das Budget ist auch erst einmal Zweitrangig. Insgesamt darf es auch 500-800€ kosten also kann ein Switch auch 200-300€ sein, muss er aber nicht.
Kommen wir zum zweit wichtigsten:
Der Anschlussart: Ich würde das gerne mit Keystone Modulen lösen. Bedeutet die Dosen sollen Keystone fähig sein.
Ich finde dieses System, auch wenn es teurer ist, doch attraktiver. Auf Grund von der Modularität und der Möglichkeit defekte Teile einfacher auszuwechseln und zu warten.
Es gibt schon preisliche Unterschiede. In einigen Foren werden Rutenbeck Module empfohlen, sollen das Non Plus Ultra sein.
Auf deren homepage finden sich einige:
https://www.rutenbec...p%29-universalmodule
Und auch Montageadapter wo ich als Laie nicht verstehe welche ich nehmen soll und wofür so ein Adapter ist.
Daher meine Frage dazu:
Merkt man einen Unterschied in der Qualität? Auch beim Heimnetz oder eher in Größenordnungen von Firmennetzwerken ob man Rutenbeck Keystone Module oder welche von Amazon nimm, wie diese hier:
https://www.amazon.de/dp/B00609TMEU/
Ich würde ja einfach drauf los kaufen, bin damit aber des Öfteren schon auf den Schnabel gefallen, daher Frage ich lieber vorher.
Es geht mir nicht um ein paar Prozent mehr Leistung etc. sondern um die Verarbeitung und Fehleranfälligkeit. Wenn die Digitus Keystone Module auch ausreichend sind passt es mir.
Bei der Kabelscheune habe ich die EasyLan Keystone Module gesehen:
https://www.kabelsch...ne-Modul-Kat-6A.html
Würde ich auch nehmen. Bestenfalls bekomme ich alles von so wenigen Händlern wie möglich.
Ich denke bei den Dosen kann ich jede nehmen, Sinn macht es aber die Dosen des Keystone Herstellers zu kaufen, da diese meist am besten passen.
Zum Patchpanel für Keystone Module. Da kann ich doch jedes nehmen, Hauptsache geschirmt oder?
Ich denke bei einem Rahmen kann man nicht viel verkehrt machen. Hier finde ich aber wenige 10 Zoll Varianten. Es scheint als wäre die 10 Zoll Technik nicht so verbreitet.
Ich freue mich über Meinungen, Ideen und Vorschläge.
Vielen Dank
bei uns stehen einige Umbauten an, in diesem Zug möchte ich mein Netzwerk optimieren und ordentlich verlegen.
Folgendes ist geplant. Im Büro steht meine Fritzbox 7590 und stellt das Internet bereit. Eine 100MBit Leitung der Telekom.
Ich werde im Büro eine Doppeldose Netzwerk setzen und zwei CAT 7 Kabel in unseren Abstellraum legen. Dort sollen die Verlegekabel auch wieder in einer Doppeldose enden.
In den Abstellraum werde ich einen 10 Zoll Netzwerkschrank oder einen 19 Zoll (je nachdem wofür es mehr Möglichkeiten gibt) mit 4-6HE stellen, wo das weitere Netzwerk realisiert werden soll.
Der Abstellraum wird durch eine Trockenbauwand (Fermacell) neu abgeteilt. Bedeutet, dass ich alle Installationen und Kabel in der Trockenbauwand legen kann.
Auf der Wandseite des Abstellraumes soll, wie gesagt, der Netzwerkschrank.
Ich habe diesen ausgesucht:
https://www.amazon.de/dp/B086XYB3V8/
Dazu soll ein Patchpanel und ein Switch kommen.
Hier fängt es bereits an: Was nehme ich da?
Im Netz habe ich nun viel gelesen. Dabei rum gekommen sind 20 Artikel, 13 Meinungen.
Was ich weiss: Das Minimum ist ein unmanaged Switch mit 8 Ports und ein Patchpanel geschirmt mit ebenfalls 8 Ports.
Aber das große Aber.
Oft habe ich gelesen, dass Smart Switches und vor allem solche mit POE gar nicht verkehrt seien. Momentan brauche ich sie nicht, da das LAN für Konsole, MagentaTV und Smart TV bereitgestellt werden soll.
Keine größeren Smart Home Planungen etc.
Was mir wichtig ist: Ich möchte erst einmal Plug and Play loslegen können, also auch bei einem Smart Switrch nicht noch ein Web Interface aufrufen und irgendwelche VLANs basteln etc.
Es darf gerne ein Smart Switch sein, der auch zukunftssicher ist aber dann soll er per Default erst einmal so arbeiten. Das Thema Monitoring finde ich da schon interessant.
Port Anzahl? Ich habe gesehen die gängigen sind 8/16/24. Zwar finde ich Patchpanel mit 12 Ports aber keine bzw wenige Switches.
Dazu dann noch die Frage macht POE Sinn? Reicht es wenn der Switch am Strom ist, dass er dann POE verteilen kann oder muss da noch ein Zusatzgerät dazu? Habe mal von einem POE Injector gelesen. Kenne mich damit nicht aus.
Ich habe beim stöbern diesen Switch gefunden:
https://www.amazon.de/dp/B08MQX4FJM/
Ein unmanaged Switch aber mit POE?
Mir wären ehrlich gesagt mehr Ports lieber als min 12 Ports. Kann ich mit einem Smart Switch was falsch machen?
Wichtig noch, dass er in den 10 Zoll Schrank passt.
Habt ihr da Empfehlungen? Auf der Arbeit haben wir Unify und Zyxel Switches, welche genau kann ich nicht sagen. Die laufen aber stabil. Die Menge an unterschiedlichen Switches erschlägt mich aber.
Das Budget ist auch erst einmal Zweitrangig. Insgesamt darf es auch 500-800€ kosten also kann ein Switch auch 200-300€ sein, muss er aber nicht.
Kommen wir zum zweit wichtigsten:
Der Anschlussart: Ich würde das gerne mit Keystone Modulen lösen. Bedeutet die Dosen sollen Keystone fähig sein.
Ich finde dieses System, auch wenn es teurer ist, doch attraktiver. Auf Grund von der Modularität und der Möglichkeit defekte Teile einfacher auszuwechseln und zu warten.
Es gibt schon preisliche Unterschiede. In einigen Foren werden Rutenbeck Module empfohlen, sollen das Non Plus Ultra sein.
Auf deren homepage finden sich einige:
https://www.rutenbec...p%29-universalmodule
Und auch Montageadapter wo ich als Laie nicht verstehe welche ich nehmen soll und wofür so ein Adapter ist.
Daher meine Frage dazu:
Merkt man einen Unterschied in der Qualität? Auch beim Heimnetz oder eher in Größenordnungen von Firmennetzwerken ob man Rutenbeck Keystone Module oder welche von Amazon nimm, wie diese hier:
https://www.amazon.de/dp/B00609TMEU/
Ich würde ja einfach drauf los kaufen, bin damit aber des Öfteren schon auf den Schnabel gefallen, daher Frage ich lieber vorher.
Es geht mir nicht um ein paar Prozent mehr Leistung etc. sondern um die Verarbeitung und Fehleranfälligkeit. Wenn die Digitus Keystone Module auch ausreichend sind passt es mir.
Bei der Kabelscheune habe ich die EasyLan Keystone Module gesehen:
https://www.kabelsch...ne-Modul-Kat-6A.html
Würde ich auch nehmen. Bestenfalls bekomme ich alles von so wenigen Händlern wie möglich.
Ich denke bei den Dosen kann ich jede nehmen, Sinn macht es aber die Dosen des Keystone Herstellers zu kaufen, da diese meist am besten passen.
Zum Patchpanel für Keystone Module. Da kann ich doch jedes nehmen, Hauptsache geschirmt oder?
Ich denke bei einem Rahmen kann man nicht viel verkehrt machen. Hier finde ich aber wenige 10 Zoll Varianten. Es scheint als wäre die 10 Zoll Technik nicht so verbreitet.
Ich freue mich über Meinungen, Ideen und Vorschläge.
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5 Kommentare
Neuester Kommentar
Hi,
bei den Keystone Modulen ist es (fast) egal welche du nimmst.
Markenware (z.B. Rutenbeck) ist nicht unbedingt besser als Chinaware (Digitus /EFB).
Ich verwende inzwischen E-20070 von EFB z:B. hier:.
Welche Module einfacher, besser oder "sicherer" zu montieren sind kann ich nicht objektiv bewerten, ich selber habe mit den E-20070 am wenigsten defekte Verbindungen, während unser Elektiker damit Probleme hat und einen anderen Hersteller bevorzugt.
Gruß
CH
bei den Keystone Modulen ist es (fast) egal welche du nimmst.
Markenware (z.B. Rutenbeck) ist nicht unbedingt besser als Chinaware (Digitus /EFB).
Ich verwende inzwischen E-20070 von EFB z:B. hier:.
Welche Module einfacher, besser oder "sicherer" zu montieren sind kann ich nicht objektiv bewerten, ich selber habe mit den E-20070 am wenigsten defekte Verbindungen, während unser Elektiker damit Probleme hat und einen anderen Hersteller bevorzugt.
Gruß
CH
a) Wieso Doppeldose und dann noch Patchpanel im Abstellraum?
b) Billigsten Gbit-Switch kaufen - aber mind. 10 Port (Uplink, ggfs. 2xNAS und andere Spielereien). Managed/unmanaged ist egal. Eher Stromverbrauch/Lüfter achten. POE unsinnig, wenn aktuell nicht benötigt (Wifi?). 2 - 3 mal Netzflix + Magenta bekommen die alle hin und dann sind immer noch 800 Mbit ungenutzt. Die kannste alle "einfach anschließen" und loslegen. Bei höheren Anforderunge tauschst Du den dann später einfach aus (s.u.)
c) Keystone: Ist doch kackegal. Einfach mal machen! Es gibt auch LAN ohne Keystone, davon geht die Welt nicht unter. Du probierst ob Du damit zurecht kommst (Youtube ist Dein Freund), sonst schickst Du es innert 2 Wochen zurück. Du wirst am Anfang eh mehrmals "probieren". Kabeltester nicht vergessen!
Oder besser: Du lässt Dosen/Patchpanel den Elektriker anschließen. Für den ist das nen Klacks, Du hast "Gewährleistung" und es geht einfach.
d) Netzwerkschrank: Wofür, wenn Du dann doch wieder "Tischmodule" (wie den Cisco) kaufst? Für 8 Leitungen im Heimnetzwerk halte ich das persönlich für affig. Das Ding wird Dich später nerven, ist immer im Weg und für alles andere zu klein.
e) Bei den Dosen sind die Keystones doch schon drin?! Die sollten doch wohl passen?!
f) Duplex bzw. Doppel-Verlegekabel nutzen!
Anmerkung: Ich würde als zentrales Element eher nicht nen Switch, sondern nen Mikrotik-Router nehmen. Da kann ich die Routing-Funktionalität anfangs abschalten und ihn nur als (leistungsfähigen) Switch betreiben. Nach und nach kann dieser aber auch Fritzbox-Funktionen (z.B. Firewall, DHCP, DNS, VPN, usw.) leistungsfähger übernehmen. Ist aber eben nicht "plug&play".
Wenn POE irgendwo drin ist, dann mind. "at", sonst musste nachher doch noch nachrüsten. Aber wofür? Wenn im Abstellraum 2 POE-Injektoren rumliegen bringt das niemanden um ... und die passen dann auch zum angeforderten Zweck. Zudem wird nur so ein lüfterloser Switch möglich sein.
b) Billigsten Gbit-Switch kaufen - aber mind. 10 Port (Uplink, ggfs. 2xNAS und andere Spielereien). Managed/unmanaged ist egal. Eher Stromverbrauch/Lüfter achten. POE unsinnig, wenn aktuell nicht benötigt (Wifi?). 2 - 3 mal Netzflix + Magenta bekommen die alle hin und dann sind immer noch 800 Mbit ungenutzt. Die kannste alle "einfach anschließen" und loslegen. Bei höheren Anforderunge tauschst Du den dann später einfach aus (s.u.)
c) Keystone: Ist doch kackegal. Einfach mal machen! Es gibt auch LAN ohne Keystone, davon geht die Welt nicht unter. Du probierst ob Du damit zurecht kommst (Youtube ist Dein Freund), sonst schickst Du es innert 2 Wochen zurück. Du wirst am Anfang eh mehrmals "probieren". Kabeltester nicht vergessen!
Oder besser: Du lässt Dosen/Patchpanel den Elektriker anschließen. Für den ist das nen Klacks, Du hast "Gewährleistung" und es geht einfach.
d) Netzwerkschrank: Wofür, wenn Du dann doch wieder "Tischmodule" (wie den Cisco) kaufst? Für 8 Leitungen im Heimnetzwerk halte ich das persönlich für affig. Das Ding wird Dich später nerven, ist immer im Weg und für alles andere zu klein.
e) Bei den Dosen sind die Keystones doch schon drin?! Die sollten doch wohl passen?!
f) Duplex bzw. Doppel-Verlegekabel nutzen!
Anmerkung: Ich würde als zentrales Element eher nicht nen Switch, sondern nen Mikrotik-Router nehmen. Da kann ich die Routing-Funktionalität anfangs abschalten und ihn nur als (leistungsfähigen) Switch betreiben. Nach und nach kann dieser aber auch Fritzbox-Funktionen (z.B. Firewall, DHCP, DNS, VPN, usw.) leistungsfähger übernehmen. Ist aber eben nicht "plug&play".
Wenn POE irgendwo drin ist, dann mind. "at", sonst musste nachher doch noch nachrüsten. Aber wofür? Wenn im Abstellraum 2 POE-Injektoren rumliegen bringt das niemanden um ... und die passen dann auch zum angeforderten Zweck. Zudem wird nur so ein lüfterloser Switch möglich sein.
a) WZ: Mache 6 Anschlüsse, weil Duplex-Kabel und vermutl. einfacher als ne passende Doppeldose rj45/sat zu verbauen?! Spiel Dein Setup ggfs. mal für einen Kabel-Internet-Anschluss durch. Dann bist Du bei der Anbieterauswahl flexibler.
Büro: Da ist der Tel-Anschluss? Und die Fritze bleibt da wegen Wifi/DSL/Telefon/Fax? Da würde ich beim Kabel verlegen - gefühlt - mind. 2 Doppeldosen einplanen. Das macht Dich später flexibler ob die Fritze oder ein alternativer Router dort bleibt oder auch im Keller steht, das "Fax", Tel und dann noch der AP jedoch weiter im Büro. Du kannst die RJ45-Buchsen übrigens auch für DSL bzw. RJ11/Analog/ISDN-Signale nutzen.
Ich habe früher auch "gestaffelte" Installationen gemacht, bedingt durch Verkabelung und Einsatzszenario. Heute achte ich deutlich (strenger) auf das Stern-Setup. Irgendwo gibts immer Flaschenhälse bzw. ne ungünstige Lastverteilung.
"Ich werde im Büro eine Doppeldose Netzwerk setzen und zwei CAT 7 Kabel in unseren Abstellraum legen. Dort sollen die Verlegekabel auch wieder in einer Doppeldose enden." bzw."Doppeldose dann im Abstellraum, damit ich den Switch versorgen kann. Dieser benötigt ja ein Eingangssignal welches dann vom Switch auf das Patchpanel und dann auf die Dosen im Wohnzimmer gebracht wird."
Das ist in meinen Augen Unsinn. ALLE CAT7 Kabel aus den Räumen sind "gleichwertig" und enden im Abstellraum auf dem Patchpanel. Das ist ja der Gag an dem Ding. Es gibt kein "Eingangssignal", weil die Kabel ja beidseitig genutzt werden. Im Prinzip ist es - beim Switch - sogar egal wo die Fritzbox-Verbindung reingesteckt wird (auch wenn der "Uplink" üblicherweise ganz links/rechts aufgelegt wird.
(Tel-Buchse - DSL/Fritzbox - RJ45/Buchse - Patchpanel - Switch)
b) Der avm 1750e ist ein AP für die Steckdose. Ich wüsste jetzt nicht, wie da PoE reinpassen soll?! Der wird immer in der Wand stecken für den Strom und ist an effizientesten, wenn der per LAN mit Daten versorgt wird.
PoE-Switch: Es gibt diesbezgl. mehrere Standards, hier im Forum wird auch gerne diskutiert ob die "Leerlast" schon höher und lauter ist, usw. Das macht überhaupt(!) keinen Sinn dafür jetzt Geld rauszuwerfen, wenn Du noch nicht mal weißt welche Geräte mit welchen Lasten da - in ein paar Jahren - dran sollen. IT ist im Fluss, in ein paar Jahren bekommste für das Geld womöglich 10 Gbit/s (denke an WifiAX) und/oder Du wirst noch an mich denken, wenn Dir die Fritzbox als Router eh zu unflexibel wird.
Kaufe da jetzt nen passenden 08/15-Switch (z.B. Zyxel für 60 EUR oder Cisco für 90). Der benötigt noch nicht mal was "smartes". Du kannst da eh wenig konfigurieren. Netgear ist hier etwas verpönt, weil die mit aktueller Firmware "nach Hause telefonieren". Der Cisco übrigens auch, da lässt sich das aber abstellen.
d) Achte drauf, dass Du 2-3 freie Stromdosen im/in der Nähe des Netzwerkschranks frei hast für z.B. 2 PoE-Injektoren (handtellergroß). Die sind gerne auch bei den PoE-Geräten schon dabei. Alternativ könnte "später" z.B. auch ein kleiner leistungsfähiger 4-Port-Router mit PoE-Fähigkeiten Deine Fritzbox ersetzen und die APs versorgen.
e) Warum willst Du das getrennt kaufen? https://www.amazon.de/kwmobile-Aufputz-Netzwerkdose-Keystone-Module/dp/B ... (oder ähnliche Angebote)
Ja, ja "altbewährt" ist in der IT immer so ne Sache: Nur Luschen wollen Keystone-Module
Mikrotik kannst Du hier ja mal in die Forensuche eingeben. Das von Dir erwähnte "altbewährte" Setup hat sich aus anderen Gründen durchgesetzt. Du wirst oberhalb von 10 Ports einfach wenig bis keine Router finden - das ist am Ende schlicht auch ne Leistungsfrage ... im Firmen-Kunden-Umfeld.
Büro: Da ist der Tel-Anschluss? Und die Fritze bleibt da wegen Wifi/DSL/Telefon/Fax? Da würde ich beim Kabel verlegen - gefühlt - mind. 2 Doppeldosen einplanen. Das macht Dich später flexibler ob die Fritze oder ein alternativer Router dort bleibt oder auch im Keller steht, das "Fax", Tel und dann noch der AP jedoch weiter im Büro. Du kannst die RJ45-Buchsen übrigens auch für DSL bzw. RJ11/Analog/ISDN-Signale nutzen.
Ich habe früher auch "gestaffelte" Installationen gemacht, bedingt durch Verkabelung und Einsatzszenario. Heute achte ich deutlich (strenger) auf das Stern-Setup. Irgendwo gibts immer Flaschenhälse bzw. ne ungünstige Lastverteilung.
"Ich werde im Büro eine Doppeldose Netzwerk setzen und zwei CAT 7 Kabel in unseren Abstellraum legen. Dort sollen die Verlegekabel auch wieder in einer Doppeldose enden." bzw."Doppeldose dann im Abstellraum, damit ich den Switch versorgen kann. Dieser benötigt ja ein Eingangssignal welches dann vom Switch auf das Patchpanel und dann auf die Dosen im Wohnzimmer gebracht wird."
Das ist in meinen Augen Unsinn. ALLE CAT7 Kabel aus den Räumen sind "gleichwertig" und enden im Abstellraum auf dem Patchpanel. Das ist ja der Gag an dem Ding. Es gibt kein "Eingangssignal", weil die Kabel ja beidseitig genutzt werden. Im Prinzip ist es - beim Switch - sogar egal wo die Fritzbox-Verbindung reingesteckt wird (auch wenn der "Uplink" üblicherweise ganz links/rechts aufgelegt wird.
(Tel-Buchse - DSL/Fritzbox - RJ45/Buchse - Patchpanel - Switch)
b) Der avm 1750e ist ein AP für die Steckdose. Ich wüsste jetzt nicht, wie da PoE reinpassen soll?! Der wird immer in der Wand stecken für den Strom und ist an effizientesten, wenn der per LAN mit Daten versorgt wird.
PoE-Switch: Es gibt diesbezgl. mehrere Standards, hier im Forum wird auch gerne diskutiert ob die "Leerlast" schon höher und lauter ist, usw. Das macht überhaupt(!) keinen Sinn dafür jetzt Geld rauszuwerfen, wenn Du noch nicht mal weißt welche Geräte mit welchen Lasten da - in ein paar Jahren - dran sollen. IT ist im Fluss, in ein paar Jahren bekommste für das Geld womöglich 10 Gbit/s (denke an WifiAX) und/oder Du wirst noch an mich denken, wenn Dir die Fritzbox als Router eh zu unflexibel wird.
Kaufe da jetzt nen passenden 08/15-Switch (z.B. Zyxel für 60 EUR oder Cisco für 90). Der benötigt noch nicht mal was "smartes". Du kannst da eh wenig konfigurieren. Netgear ist hier etwas verpönt, weil die mit aktueller Firmware "nach Hause telefonieren". Der Cisco übrigens auch, da lässt sich das aber abstellen.
d) Achte drauf, dass Du 2-3 freie Stromdosen im/in der Nähe des Netzwerkschranks frei hast für z.B. 2 PoE-Injektoren (handtellergroß). Die sind gerne auch bei den PoE-Geräten schon dabei. Alternativ könnte "später" z.B. auch ein kleiner leistungsfähiger 4-Port-Router mit PoE-Fähigkeiten Deine Fritzbox ersetzen und die APs versorgen.
e) Warum willst Du das getrennt kaufen? https://www.amazon.de/kwmobile-Aufputz-Netzwerkdose-Keystone-Module/dp/B ... (oder ähnliche Angebote)
Ja, ja "altbewährt" ist in der IT immer so ne Sache: Nur Luschen wollen Keystone-Module
Mikrotik kannst Du hier ja mal in die Forensuche eingeben. Das von Dir erwähnte "altbewährte" Setup hat sich aus anderen Gründen durchgesetzt. Du wirst oberhalb von 10 Ports einfach wenig bis keine Router finden - das ist am Ende schlicht auch ne Leistungsfrage ... im Firmen-Kunden-Umfeld.