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MS RDS Server ohne ActiveDirectory? (Standalone)

Hallo zusammen,

ist es möglich einen RDS-Server ohne AD-Anbindung, also ohne Domäne zu betreiben?

Im Internet habe ich komplett unterschiedliche Informationen hierzu gefunden.

Der RD-Licensing-Manager ist ja für die Zuteilung der Lizenzen verantwortlich. Funktioniert der auch mit lokalen Benutzern oder müssen es zwingend Domänen-Benutzer sein?

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Printed on: February 29, 2024 at 09:02 o'clock

Member: Vision2015
Solution Vision2015 Dec 16, 2021 at 11:11:05 (UTC)
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Moin...

jo geht, ist aber nicht supportet, und fällt bei jeder gelegenheit auseinander... also so richtig was zum fummeln!

lass das besser sein.....


Frank
Member: Dani
Solution Dani Dec 16, 2021 updated at 11:15:44 (UTC)
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Moin,
Zum anderen Einträge, die sagen, dass die RDS-CALs an AD-Objekte geknüpft werden.
ich meine das gilt nur für RDS User-CALs. Bei der Lizenzierung von Geräten ist dem nicht so. Denn da bleibt der Report des Lizenz-Servers leer.

ist es möglich einen RDS-Server ohne AD-Anbindung, also ohne Domäne zu betreiben?
Was ist die Ausgangslage welche dich zu dieser Idee gebracht hat?

Der RD-Licensing-Manager ist ja für die Zuteilung der Lizenzen verantwortlich. Funktioniert der auch mit lokalen Benutzern oder müssen es zwingend Domänen-Benutzer sein?
Ja, funktioniert auch mit Benutzern die auf dem RDS Host angelegt worden sind.


Gruß,
Dani
Member: anteNope
anteNope Dec 16, 2021 updated at 11:29:25 (UTC)
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Was ist die Ausgangslage welche dich zu dieser Idee gebracht hat?
Kunde hat nur 4 Arbeitsplätze, keine AD. Hat aber eine Software die eine dateibasierte Datenbank hat. Sobald die Software an mehr als einem PC gestartet wird, läuft die im Schneckentempo. Umstieg auf SQL o.ä. nicht möglich. Brauchbare Abhilfe wäre ein RDS-Server wo dann Programm und Daten lokal draufliegen.

Einen standalone RDS hätte man mal eben kurzfristig virtualisieren können. Das Hochziehen einer gesamten AD nebst Anbindung der PCs, Migration der Benutzer, Transfer der Dienste usw. braucht etwas mehr Rechenleistung, Zeitaufwand und kostet entsprechend ein vielfaches.

Quasi Lizenzgebühren + etwas Zeit vs. "mach mal von Grund auf alles neu"

jo geht, ist aber nicht supportet, und fällt bei jeder Gelegenheit auseinander... also so richtig was zum fummeln!
Des ist die Aussage die ich erwartet habe. Also bleibe ich mal beim bewährten Funktionsprinzip des RDS ­čśë
Member: Tezzla
Tezzla Dec 16, 2021 at 11:37:30 (UTC)
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Du könntest alles (DC, RDS) auf einer Tonne installieren.
Das funktioniert, ist aber auch nicht supportet, wiederum weniger zum Fummeln. Würde ich sagen.

VG
Member: Vision2015
Vision2015 Dec 16, 2021 at 11:50:44 (UTC)
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moin...
Zitat von @Tezzla:

Du könntest alles (DC, RDS) auf einer Tonne installieren.
Das funktioniert, ist aber auch nicht supportet, wiederum weniger zum Fummeln. Würde ich sagen.
so würdest du sagen face-smile
ich sage, jaaaa, macht uns Systemhäuser reich, da braucht es keinen Wartungsvertrag, da kommt der Kunde von selber alle Nase lang mit dem Reparaturauftrag!
Selbstverständlich haben wir vorher abgeraten, sowas machen zu lassen face-smile

VG

Frank
Member: Tezzla
Tezzla Dec 16, 2021 at 12:26:00 (UTC)
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Zitat von @Vision2015:
so würdest du sagen face-smile
Das war auf "ist weniger Gefummel" bezogen.

Dass das funktioniert, wie hier in dem Falle komplett komplikationslos, weiß ich.
Member: Dani
Dani Dec 16, 2021 at 12:52:58 (UTC)
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Moin,
Einen standalone RDS hätte man mal eben kurzfristig virtualisieren können. Das Hochziehen einer gesamten AD nebst Anbindung der PCs, Migration der Benutzer, Transfer der Dienste usw. braucht etwas mehr Rechenleistung, Zeitaufwand und kostet entsprechend ein vielfaches.
ich würde den DC gleich mit hochziehen. Du musst das AD erst einmal direkt nicht nutzen. Aber man kann darauf aufbauen. Das bisschen Mehr an Leistung für den DC fällt doch nichts ins Gewicht. ein DC inkl. Grundkonfiguration ist in 30 Minuten erledigt.

Quasi Lizenzgebühren + etwas Zeit vs. "mach mal von Grund auf alles neu"
Du sparst keine Lizenzgebühren. Auch bei einem RDS Standalone sind Access CALs erforderlich.


Gruß,
Dani
Member: anteNope
anteNope Dec 16, 2021 at 16:48:00 (UTC)
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Zitat von @Dani:
ich würde den DC gleich mit hochziehen. Du musst das AD erst einmal direkt nicht nutzen. Aber man kann darauf aufbauen. Das bisschen Mehr an Leistung für den DC fällt doch nichts ins Gewicht. ein DC inkl. Grundkonfiguration ist in 30 Minuten erledigt.

Naja, wenn AD dann richtig ... Hast direkt HyperV, DC1, SQL, RDS ... bäm 4 Server. Mit einer 4 Kern CPU mit 16 GB RAM wird es da zügig eng.

Zitat von @Dani:
Du sparst keine Lizenzgebühren. Auch bei einem RDS Standalone sind Access CALs erforderlich.

Meinen Vergleich hast du falsch verstanden. Lizenzgebühren hat man in beiden Fällen, das ist klar.
Member: mbehrens
mbehrens Dec 17, 2021 at 16:19:24 (UTC)
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Zitat von @anteNope:

ist es möglich einen RDS-Server ohne AD-Anbindung, also ohne Domäne zu betreiben?

Ja, es gibt allerdings Einschränkungen in der Lizenzierung.
Warum nicht gleich noch einen DC auf der Virtualisierungsplattform bereitstellen?