OEM Key Windows 7 auslesen und aktivieren

joerg
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Hallo zusammen,

ich wollte einmal fragen, ob es möglich ist den OEM-Key einer Workstation (Lenovo) auszulesen und gleich bei der Aktivierung mitzugeben.
Hintergrund ist, dass wir unsere "Kisten" alle nach Lieferung einmal "sauber" installieren, um den vorinstallierten Mist wie Testversionen etc. wegbekommen.
Jetzt ist es aber so, dass wir dann einen neuen Key eingeben müssen, dieser ist aber bei allen neuen Kisten im Bios hinterlegt und nicht mehr auf einem Aufkleber an der Seite.
Kann ich bei einer automatisierten Installation von Windows 7 (PXE oder PE)irgendwie sagen, dass er den Key aus dem Bios nimmt?

Gruß und danke schon mal für die Hilfe

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Mitglied: psannz
psannz 23.07.2015 um 11:14:36 Uhr
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Sers,

für Windows 7 gibt es keine Keys im BIOS. Das sind wenn dann Windows 8 Keys, auf die der Hersteller ein Downgrade durchgeführt hat.

Deine einzige Chance - wenn du keinen VL Vertrag dafür hast - ist den Rechner in der Vorkonfiguration/Herstellersystemwiederherstellung zu starten, den Key aus der Windows Installation auszulesen, und diesen dann bei der sauberen Neuinstallation anzugeben.
Das Auslesen funktioniert beispielsweise mit CWSysinfo.

Grüße,
Philip
Mitglied: 122990
122990 23.07.2015 aktualisiert um 11:45:50 Uhr
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Genau, bei Windows 7 ist das ein SLIC (Zertifikat des Herstellers) im BIOS das in Kombination mit einem passenden OEM Key des Herstellers auf dem Installationsmedium Windows automatisch freischaltet.

Gruß grexit
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 23.07.2015 um 11:36:50 Uhr
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Moin,

dfa ist nix im BIOS hinterlegt, zumindest nicht für Windows 7.

Da gibt es den voraktivierten Key des OEM, der mit der vorinstallierten version mitkommt und in der Installation hinterlegt ist. Diesen kann man zwar auslesen, aber nicht zum aktivieren benutzen.

Du mußt als das Installationsmedium vom Herstelelr nutzen, so er denn überhaupt etwas beilegt, oder den üblichen downgrade-weg gehen, indem man einen windows7 key benutzt, den man legal besitzt..

lks
Mitglied: 122990
122990 23.07.2015 aktualisiert um 11:49:57 Uhr
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dfa ist nix im BIOS hinterlegt, zumindest nicht für Windows 7.
Die SLIC-Table mit dem Cert des Herstellers schon, ohne das funktioniert die OEM Aktivierung nicht face-wink
Da gibt es ja die schönen BIOS SLIC Modder mit denen man seinen Rechner zu einer Lenovo/Acer/HP Kiste machen kann face-wink
Mitglied: cardisch
cardisch 23.07.2015 um 12:57:09 Uhr
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Mahlzeit,

ich installiere immer mit einem vorhandenen Window7-Key, passend zum benötigten OS.
Aktivierung geht aber leider nur telefonisch mit dem Zauberwort Downgrade.
Das klappt dann aber reibungslos...

Gruß

Carsten
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 23.07.2015 um 13:02:06 Uhr
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Zitat von @122990:

> dfa ist nix im BIOS hinterlegt, zumindest nicht für Windows 7.
Die SLIC-Table mit dem Cert des Herstellers schon, ohne das funktioniert die OEM Aktivierung nicht face-wink
Da gibt es ja die schönen BIOS SLIC Modder mit denen man seinen Rechner zu einer Lenovo/Acer/HP Kiste machen kann face-wink

O.K. Das schon, aber das nützt Dir nichts, wenn Du Dein windows ganz regulär aktivieren mußt.

lks
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 23.07.2015 um 13:02:50 Uhr
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Zitat von @cardisch:

ich installiere immer mit einem vorhandenen Window7-Key, passend zum benötigten OS.
Aktivierung geht aber leider nur telefonisch mit dem Zauberwort Downgrade.
Das klappt dann aber reibungslos...

Ja, daß funktioniert normalerweise ohen Probleme, außer daß man halt jedesmal MS anrufen muß für die Aktivierung.

lks
Mitglied: joerg
joerg 23.07.2015 um 15:37:38 Uhr
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Hallo zusammen,

danke schon mal für die ganzen Meldungen.
Wir haben einen VL und genau da ist das Problem, ich geh davon aus, dass wenn ich ein Win7 installieren auf einer Maschine die einen OEM hat, dann darf ich doch nicht einfach einen Key aus meinem KMS oder einen MAK nehmen, oder seh ich das falsch?
Ich müsste doch dann eigentlich den Key verwenden der mit der Maschine kommt oder?
Mitglied: NetUse
NetUse 23.07.2015 um 19:24:46 Uhr
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Hallo joerg,

bei einem meiner Kunden werden die gesamten Maschinen (da sind es aber HP's) einfach mit einem Image platt gemacht und in dem Image befindet sich der Volumen Lizenz Key. Danach noch schnell Sysprep per script laufen lassen und gut isses.
Da ist nichts mit Key aus BIOS oder nicht. Das interessiert und stört nicht. Es funktioniert bei ca. 2000 Maschinen (Noetbooks und PC's)

Greetz
NetUse
Mitglied: joerg
joerg 23.07.2015 um 19:37:47 Uhr
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Ja genau so machen wir es ja auch, aber die Frage die sich gestellt hat ist:
Muss ich eine Volumenlizenz dafür vorhalten, dennoch aktiviere das OS ja auch mit einer oder ist es "OK" denn ich habe ja eine OEM Lizenz.
Lizenzrechtlich haben wir für uns die Frage mit "nicht OK" beantwortet und wollen daher den OEM Key irgendwie verwenden.
Lass mich hier gerne auch von etwas anderem überzeugen!
Mitglied: 122990
122990 23.07.2015 aktualisiert um 19:43:14 Uhr
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Muss ich eine Volumenlizenz dafür vorhalten
Wenn du eine VL Windowsversion da drauf packst, dann ja.

Ansonsten gilt, auf die Kiste eine OEM Version aufspielen und die OEM Lizenzen in Petto haben (Rechnung)
Mitglied: eagle2
eagle2 23.07.2015 um 23:26:44 Uhr
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Hi,

was du vor hast ist technisch möglich, du musst dafür aus dem Herstellerimage das Zertifikat extrahieren (Google extract slic certificate oÄ). Damit kannst du dann ein neues Image erstellen, das auf allen Rechnern mit der passenden Information im BIOS automatisch aktiviert ist. Ob du das rechtlich auch darfst --> ich bin kein Anwalt und kenne mich mit den Lizenzbedingungen von Microsoft nicht aus, aber vermutlich eher nicht...

Viele Grüße
eagle2