Richtfunk in Berlin...Anbietererfahrungen?
Hallo an alle,
da unser Firmenstandort nur eine VDSL 25 Anbindung hat und diese Bandbreite nicht mehr ausreicht, würde ich gern auf Richtfunk zurückgreifen.
Hat jemand Erfahrungen mit einem Anbieter in Berlin bzw. allgemein positive oder negative Erfahrungen? 50Mbit Symmetrisch ist mein Ziel.
Danke schonmal!
Theo
da unser Firmenstandort nur eine VDSL 25 Anbindung hat und diese Bandbreite nicht mehr ausreicht, würde ich gern auf Richtfunk zurückgreifen.
Hat jemand Erfahrungen mit einem Anbieter in Berlin bzw. allgemein positive oder negative Erfahrungen? 50Mbit Symmetrisch ist mein Ziel.
Danke schonmal!
Theo
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Ausgedruckt am: 06.04.2025 um 10:04 Uhr
8 Kommentare
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Sers,
Anbietererfahrung? Nö. Aber erzähl doch erst mal was genau nicht tut, bzw. woran es derzeit hakt.
Der Schritt von 25/5 auf 50/50 ist ja doch schon kein kleiner, wenn man bedenkt was das für einen Preisunterschied darstellt.
Ich würde mal grob 1,5-1,7k für nen 50/50er WLL Anschluss schätzen. Netto versteht sich.
Solang die 50/50 nicht für einen einzigen Dienst zur Verfügung stehen müssen ließe sich ja sicherlich auch einiges mit mehreren schwächerern Leitungen und einem Multi-WAN-Router realisieren.
Grüße,
Philip
Anbietererfahrung? Nö. Aber erzähl doch erst mal was genau nicht tut, bzw. woran es derzeit hakt.
Der Schritt von 25/5 auf 50/50 ist ja doch schon kein kleiner, wenn man bedenkt was das für einen Preisunterschied darstellt.
Ich würde mal grob 1,5-1,7k für nen 50/50er WLL Anschluss schätzen. Netto versteht sich.
Solang die 50/50 nicht für einen einzigen Dienst zur Verfügung stehen müssen ließe sich ja sicherlich auch einiges mit mehreren schwächerern Leitungen und einem Multi-WAN-Router realisieren.
Grüße,
Philip
Hallo,
wie wäre es mit LWL und BGP-Multipath?
Sollte um einiges günstiger sein als die oben genannten 1,7k, zumindest monatlich. Das Problem ist nur jetzt noch ein IPv4 PI Netz zu bekommen.
Oder Ihr synct eure Daten dauerhaft in ein Rechenzentrum, dann wäre der Traffic verteilt und der Kunde kann mit der Anbindung des Rechenzentrums darauf zugreifen.
Gruß
wie wäre es mit LWL und BGP-Multipath?
Sollte um einiges günstiger sein als die oben genannten 1,7k, zumindest monatlich. Das Problem ist nur jetzt noch ein IPv4 PI Netz zu bekommen.
Oder Ihr synct eure Daten dauerhaft in ein Rechenzentrum, dann wäre der Traffic verteilt und der Kunde kann mit der Anbindung des Rechenzentrums darauf zugreifen.
Gruß
Es muss nicht unbedingt nur **eine* dicke Leitung sein. Mit Mikrotik Routern kannst das via Interface Bonding lösen.
Du nimmst 3 VDSL50er Anschlüsse, hast somit 3*10Mbit Uplink. Dazu gibts noch nen kleinen Root Server bei einem Hoster deines Vertrauens. Als Gateway kommt ein Mikrotik Router zum Einsatz, auf dem Root Server läuft ein x86 RouterOS (4er Lizenz sollte reichen). Der Root Server braucht eigentlich nur 1 GB HDD, 1 GB RAM und einigermaßen CPU Leistung. Und halt nen Datenanbindung die schnell genug sowie mit ausreichend Traffic versehen ist, und dann noch ne feste IP.
Dein lokaler Router macht einen Tunnel je VDSL Zugang zum Root Server auf, und von dort aus geht es gebündelt zum Kunden weiter.
Interface Bonding dann über bewährte LAN Technik, etwa LACP (802.3ad). Damit das funtioniert muss je VDSL Verbindung ein EoIP Tunnel zwischen den Routern erstellt werden. So kommst du von L3 auf L2 runter und LACP ist nutzbar.
Da EoIP unverschlüsselte Tunnel sind könnte man diese noch in VPN Tunnel verpacken. IdF verlierst du je Paket grob 100-110 Byte "Nutzlast". Rechnest du großzügig kommst du auf etwa n*80% die dir an Bandbreite zur Verfügung steht. E.g. 3*10Mbit*80%=24Mbit die dein Kunde von dir downloaden könnte.
Via MLPPP wäre es auch machbar. Da wirst du auf der Root Server Seite wohl auf ein anderes Produkt zurückgreifen müssen. Mikrotik bietet MLPPP in RouterOS leider immernoch nur als Client. Alternativ kann man bei MLPPP auch auf den Root Server als Zwischenstück verzichten, wenn es denn der Provider anbietet.
:edit: hast ne PM
Du nimmst 3 VDSL50er Anschlüsse, hast somit 3*10Mbit Uplink. Dazu gibts noch nen kleinen Root Server bei einem Hoster deines Vertrauens. Als Gateway kommt ein Mikrotik Router zum Einsatz, auf dem Root Server läuft ein x86 RouterOS (4er Lizenz sollte reichen). Der Root Server braucht eigentlich nur 1 GB HDD, 1 GB RAM und einigermaßen CPU Leistung. Und halt nen Datenanbindung die schnell genug sowie mit ausreichend Traffic versehen ist, und dann noch ne feste IP.
Dein lokaler Router macht einen Tunnel je VDSL Zugang zum Root Server auf, und von dort aus geht es gebündelt zum Kunden weiter.
Interface Bonding dann über bewährte LAN Technik, etwa LACP (802.3ad). Damit das funtioniert muss je VDSL Verbindung ein EoIP Tunnel zwischen den Routern erstellt werden. So kommst du von L3 auf L2 runter und LACP ist nutzbar.
Da EoIP unverschlüsselte Tunnel sind könnte man diese noch in VPN Tunnel verpacken. IdF verlierst du je Paket grob 100-110 Byte "Nutzlast". Rechnest du großzügig kommst du auf etwa n*80% die dir an Bandbreite zur Verfügung steht. E.g. 3*10Mbit*80%=24Mbit die dein Kunde von dir downloaden könnte.
Via MLPPP wäre es auch machbar. Da wirst du auf der Root Server Seite wohl auf ein anderes Produkt zurückgreifen müssen. Mikrotik bietet MLPPP in RouterOS leider immernoch nur als Client. Alternativ kann man bei MLPPP auch auf den Root Server als Zwischenstück verzichten, wenn es denn der Provider anbietet.
:edit: hast ne PM
Das ist einer mit Erfahrung:
http://www.cbl.de/ Communication by light
Oder Scaltel http://www.scaltel.de/machbarkeitsstudie-richtfunk.html
Aber es stellt sich die Frage ob nicht irgenwo ein Glasfaseranschluß nutzbar ist. So Stadtwerke oder so.
Gruß
Netman
http://www.cbl.de/ Communication by light
Oder Scaltel http://www.scaltel.de/machbarkeitsstudie-richtfunk.html
Aber es stellt sich die Frage ob nicht irgenwo ein Glasfaseranschluß nutzbar ist. So Stadtwerke oder so.
Gruß
Netman