Sporadische Ausfälle im gesamten Heimnetz

Mitglied: bilbo-dvd

bilbo-dvd (Level 1) - Jetzt verbinden

03.12.2020 um 07:52 Uhr, 1181 Aufrufe, 27 Kommentare, 2 Danke

Guten Morgen,
ich habe einen Kabelanschluss bei Vodafone und mein Tarif wurde im März auf CableMax 1000 umgestellt. Ich hatte bisher eine FRITZ!Box 6590 im Einsatz und bin Mitte November auf die 9591 umgestiegen. Seitdem habe ich immer wieder sporadische Ausfälle im gesamten Heimnetz, die sowohl WLAN- also auch LAN-Verbindungen betreffen. Die Ausfälle betreffen hauptsächlich das Internet. Zugriffe auf Switche im Netzwerk oder auf die FRITZ!Box direkt sind manchmal problemlos möglich. Die Ausfälle lassen sich nicht zeitlich einordnen und treten immer mal wieder auf. Meist nur für wenige Minuten. Manchmal läuft das Netz stundenlang stabil und ohne Ausfälle, manchmal treten die Ausfälle mehrmals innerhalb kurzer Zeit auf.

Mein Aufbau im Heimnetz sieht wie folgt aus:
Erdgeschoss: FRITZ!Box --> Switch (Netgear GS116Ev2) an LAN1 --> Daran diverse Geräte. An LAN2 eine Verbindung zur Powerline (AVM 1220E) --> weitere Powerline (AVM 546E) --> Switch (Zyxel GS1200 8 --> diverse Geräte.
Obergeschoss: diverse Powerlines (1x AVM 1220E, 2x AVM 546E) --> an der 1220E ein Switch (Zyxel GS1900 8) --> diverse Geräte

Sämtliche Geräte beziehen sich ihre IP per DHCP direkt von der 6591. Sämtliche IP-Adressen sind in der FB fest vergeben. Doppelte Einträge gibt es hier nicht. Auch die Switche sind auf DHCP-Client eingestellt und beziehen sich die IP wie von der 6591 vorgegeben.

Als erstes hatte ich die 6591 im Verdacht. Allerdings scheint hier alles in Ordnung zu sein. Es werden mir keine Verbindungsabbrüche angezeigt und die Kabel- bzw. Internetverbindung läuft stabil. Ich hatte zu Beginn testweise auch mal die Vodafone Station angeschlossen. Das brachte aber auch nix. Hier scheint das Problem also schon einmal nicht zu liegen.

Dann hatte ich einen alten Switch an der Box im Verdacht. Also den alten (Zyxel GS1910-24) gegen einen anderen getauscht (Netgear GS116Ev2). Das hat leider auch keine Besserung gebracht. Auffällig an dieser Stelle ist nur, dass während eines Ausfalls der Zugriff auf den Switch teilweise auch nicht möglich ist bzw. mir der Switch auch in der Netzwerkübersicht der 6591 nicht als aktiv angezeigt wird. Das war beim Zyxel so und ist nun beim Netgear ebenfalls so.

Als nächstes ging mein Fokus dann auf die Powerlines. Ich bin selber kein großer Freund von Powerlines, aber die Situation im Haus gibt es leider nicht anders her. Und mit der 6590 hat ja auch alles problemlos geklappt. Also mal zwei Powerlines von TP-Link (PA8030P) gegen zwei von AVM (1220E) getauscht und auf Besserung gehofft. Auch das brachte leider nichts. Dass das Problem nicht bei den Powerlines liegt, wird auch dadurch bestätigt, dass bei den Verbindungsabbrüchen auch die Geräte betroffen, die an dem Switch direkt an der Box hängen. Bis hierhin ist noch keine Powerline im Spiel. Das macht die ganze Sache für mich irgendwie noch verwirrender.

Ich hatte mal gelesen, dass IGMP-Snooping evtl. für die Probleme verantwortlich sein kann. Also auch auf allen Switches deaktiviert. Leider auch hier ohne Erfolg.

Leider bin ich mit meinem Latein nun am Ende. Kennt jemand dieses Problem und kann helfen? Hängen die Probleme mit der Umstellung von DOCSIS 3.0 auf 3.1 zusammen? Bis zur Umstellung von der 6590 auf die 6591 lief alles problemlos. Am Grundaufbau im Netzwerk hat sich nichts geändert.

Von Wireshark habe ich auch schon gelesen und es mir mal angeschaut. Allerdings reichen meine Kenntnisse dafür leider nicht aus. Ich freue mich also über Hilfe, vielen Dank!
27 Antworten
Mitglied: StefanKittel
03.12.2020, aktualisiert um 08:33 Uhr
Hallo,

wie häufig treten diese Problem denn auf?
Täglich? Wöchentlich?

Im 1. Schritt würde ich ein NB mit fester IP direkt per Kabel an die FB anschließen und dauerhaft PingPlotter laufen lassen.
Sowohl auf die IP der FB, 2-3 Hosts im Internet und 2-3 IPs intern.
Vieleicht kann man damit schon etwas sehen.

Im 2. Schritt alles von der FB abziehen und WLAN abschalten (also vollständig Offline gehen).
Tritt das Problem nicht mehr auf? Dann ist ein internes Gerät dafür verantwortlich.
Tritt das Problem auf? Dann ist die FB oder Anbieter schuld.

Stefan
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Mitglied: altmetaller
03.12.2020 um 08:18 Uhr
Hallo,

wenn eh alles DHCP macht, würde ich mal alles von der Fritte abstrippen und eine pfSense dazwischenpappen. Dem gebrandet Müll von Vodafone traue ich nicht von 12 bis Mittag.

Weiterhin finde ich das Konstrukt mit den fest vergebenen IP-Adressen fragwürdig, zumal es dafür eigentlich keinen Grund gibt.

Gruß,
Jörg
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020, aktualisiert um 09:05 Uhr
Moin @StefanKittel,
danke für die schnelle Rückmeldung. Aktuell treten die Probleme mehrmals täglich auf.

1) Ok, das versuche ich mal. Müsste mal ein altes NB mit Linux in Betrieb nehmen, aber das sollte klappen. Gibt es bzgl. des Programms Empfehlungen? Hier habe ich leider absolut keine Ahnung. Was vielleicht aber noch interessant ist: Der Ping unter den Geräten funktioniert soweit einwandfrei. Habe während eines Ausfalls mal testweise die FB, einen Switch und einen anderen Rechner angepingt. Ohne Probleme.

2) Das per Kabel angeschlossene NB ist dann das einzige Gerät im Netzwerk, hab ich das richtig verstanden? Probiere ich auch mal aus.

@altmetaller
Das hatte ich noch vergessen zu erwähnen: Die FB ist nicht von Vodafone. Das ist eine freie und ungebrandete Version. Wo genau sollte pfSense dazwischen? Zwischen FB und Switch? Oder Powerline?

Die Idee mit den festen IP-Adressen hatte ich zur besseren Übersicht. Wäre aber natürlich auch eine Option, alles wieder rauszuwerfen und dann zu schauen.
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Mitglied: StefanKittel
03.12.2020 um 09:26 Uhr
Pingplotter (wie Oben beschrieben) ist praktisch weil man mehrere Ziele anpingen kann und eine Historie mit direkten Vergleich hat. Es gibt eine Demo-Version.
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Mitglied: NordicMike
03.12.2020, aktualisiert um 10:13 Uhr
Bei "Powerline" habe ich aufgehört zu lesen.
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020 um 10:22 Uhr
@NordicMike

Na siehste... Mit so einer Antwort kann man doch arbeiten. Ist aber natürlich schade, dass du a) mit so ner Antwort nicht wirklich zur Problemlösung beiträgst und b) nicht weitergelesen hast. Sonst hättest du vielleicht gesehen, dass ich selber kein Freund von Powerline bin, es aber aufgrund der Gegebenheiten vor Ort leider nicht anders möglich ist.
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Mitglied: NordicMike
03.12.2020 um 10:44 Uhr
Da war auch ein bisschen schwarzer Humor dabei :c)

Damit wollte ich indirekt mitteilen, dass 99.9% aller Probleme auf Powerline zurück zu führen sind. Ich würde auf jeden Fall zuerst diese Verbindungen überprüfen (per Pingüberwachung zwischen zwei Clients, die eine Powerline Verbindung untereinander benutzen), bevor ich andere Geräte überprüfe.
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020 um 10:53 Uhr
Ok, aber wie ich ja selber bin ich ebenfalls kein Freund von Powerline. Was mich aber halt auch irritiert ist, dass es bis zum Wechsel der FB problemlos ging. Die drei 546E hängen schon ewig im Netzwerk und haben vorher nie irgendwelche Probleme verursacht. Als ob es da irgendwie Schwierigkeiten zwischen der 6591 und den Powerlines gibt.

@StefanKittel
Gibt es da auch was vergleichbares für Linux. Ich habe tatsächlich keinen Windows-Rechner mehr im Haus.
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Mitglied: NordicMike
LÖSUNG 03.12.2020 um 11:00 Uhr
Linux:

ping x.x.x.x >> logdatei
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020 um 12:29 Uhr
Gut, Rechner hängt jetzt direkt am Router und mehrere Pings (1x zur FB, 2x interne Clients und 2x externe Hosts) laufen dauerhaft ins Log. Aktuell läuft mal wieder alles stabil, aber mal sehen wie lange es diesmal hält.

Hab gerade versehentlich den Post von NordicMike als Lösung markiert. Kann man das irgendwie rückgängig machen? Aktuell bin ich ja noch nicht so weit.
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Mitglied: Moritz2009
03.12.2020 um 12:49 Uhr
Hallo,

mal "Alternativer DNS-Server" ändern

Gruß
Moritz2009
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Mitglied: Daemmerung
03.12.2020 um 12:52 Uhr
Moin,

was genau bedeutet "Verbindungsabbruch"?
  • Haben die betroffenen Geräte dann kein INternet, aber internes Netzwerk?
  • oder haben die Geräte dann kein internes Netzwerk? Welche interne IP bekommen sie, wenn die Verbindung abbricht?

Was sagt der Ereignislog der Fritzbox, wenn die Verbindung abbricht? Auch hier: Bricht die Verbindung zum INternet ab? Wenn ja, sollte das dann in der Fritzbox dokumentiert sein (unter System -> EDreignisse).

Viele Grüße
Daemmerung
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020 um 13:15 Uhr
@Moritz2009

Aktuell ist als bevorzugter DNS-Server ein Raspi mit Pi-Hole angegeben. Als Alternative der DNS von Cloudflare. Beides bei IP4, als auch bei IP6.

@Daemmerung
In den meisten Fällen betrifft es nur die Internetverbindung. Bei den letzten Ausfällen war zum Beispiel der Zugriff auf die Weboberfläche der Switche kein Problem. Die FB erreiche ich aber nur manchmal. Also so ganz eindeutig ist das leider nicht. Internet ist auf jeden Fall immer weg. Die Geräte bekommen die IP, die ich ihnen über die FB zugeordnet hab. Ebenso DNS usw. Das sieht alles soweit in Ordnung aus.

Im Log der FB ist nichts zu sehen. Die Internetverbindung bricht nicht ab und auch sonst werden mir keinerlei Meldungen angezeigt, die auf einen Verbindungsabbruch hinweisen. Das ist ja auch das merkwürdige. Wenn ich während eines Ausfalls mal auf die FB zugreifen kann, wird mir immer eine bestehende Kabel- und Internetverbindung angezeigt.

Das Problem scheint irgendwo bei mir intern zu entstehen. Da aber am gesamten Aufbau bis auf die FB nichts verändert wurde, ist diese natürlich im Verdacht. Die Bordmittel der FB zeigen bzw. helfen mir aber ja auch nicht beim finden des Problems.
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020, aktualisiert um 16:08 Uhr
So, der erste Test, wie von @StefanKittel zu Beginn empfohlen ist durch. Jetzt lief alles relativ lange stabil und vorhin gab es dann mal wieder einen Ausfall. In der Zeit war die FB und die beiden externen Hosts dauerhaft per Ping erreichbar. Die beiden Switche (1x Netgear und 1x Zyxel) und ein Rechner (der an einem der Switche hängt) allerdings nicht.

Grenzt das die ganze Problematik dann schon auf die Switche ein?

Edit: Gleich mal Punkt 2 angegangen. Alles, außer das NB abgestöpselt und WLAN deaktiviert. Router mal neu gestartet und siehe da: Kein Internet. Und genau das irritiert mich total. Der Router scheint ja nun auch ein Problem zu haben, obwohl mir keinerlei Fehlermeldungen oder sonstige Hinweise auf Probleme angezeigt werden.
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Mitglied: OSelbeck
03.12.2020 um 16:28 Uhr
Powerline und VDSL geht nicht gut, das könnte bei Cable genau so sein, das gibt es Frequenz Überschneidungen ...
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020 um 16:45 Uhr
Ja, aber dann sollte das Problem doch schon früher mit der alten FB aufgetaucht sein, oder? Die Probleme gibt es ja erst seit dem Wechsel der FB.
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Mitglied: NordicMike
03.12.2020 um 17:16 Uhr
Grenzt das die ganze Problematik dann schon auf die Switche ein?
Mach dir einen Plan wo wie was verbunden ist (oben hast du ja bereits eine grobe Übersichtskette aufgelistet) und kreuze die Geräte an, die sich nicht pingen konnten. Überlege dir welchen Weg die zwei Geräte nehmen würden und welche Geräte dazwischen sind. Und schon weissst du ob die Switche dabei sind, oder noch mehr Geräte in Frage kommen.
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Mitglied: altmetaller
03.12.2020 um 18:23 Uhr
Hallo,

Zitat von bilbo-dvd:

Ja, aber dann sollte das Problem doch schon früher mit der alten FB aufgetaucht sein, oder? Die Probleme gibt es ja erst seit dem Wechsel der FB.

Eben. Zumal ich Powerline als inzwischen sehr stabile Technik kennengelernt habe. Früher war das tatsächlich die potentielle Fehlerquelle; inzwischen wuppt das aber deutlich besser als die selbstgepatchten Dosen oder der sprichwörtliche Klingeldraht unter der Tapete.

Wichtig ist natürlich, dass man sich an gewisse Spielregeln hält (direkt in die Wand, kein Überspannungsschutz, keine schaltbare Steckdose, Mindestabstand)...

Ich tippe weiterhin auf die FRITZ!Box. Wie gesagt - ich würde spaßeshalber mal 'ne pfSense dazuwischenklemmen. Vielleicht stolpert die Fritte über eine kaputte MTU oder was weiß ich...

Ansonsten könnte man auch noch mal in die FRITZ!Box selber gucken - vielleicht rechnet die gegen irgendwelche Fehler oder Loops o.Ä. an und der geht einfach CPU und RAM aus.

Gruß,
Jörg
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020, aktualisiert um 18:43 Uhr
Zitat von NordicMike:

Mach dir einen Plan wo wie was verbunden ist (oben hast du ja bereits eine grobe Übersichtskette aufgelistet) und kreuze die Geräte an, die sich nicht pingen konnten. Überlege dir welchen Weg die zwei Geräte nehmen würden und welche Geräte dazwischen sind. Und schon weissst du ob die Switche dabei sind, oder noch mehr Geräte in Frage kommen.

Das ist in diesem Fall ja recht einfach. Der Switch von Netgear hängt direkt an der FB. Der Switch von Zyxel, der zwischendurch nicht erreichbar war, hängt an einer Powerline im Erdgeschoss. Der Rechner, der angepingt wurde und zwischendurch nicht erreichbar war, hängt an einem Switch im Obergeschoss, welches ebenfalls an der Powerline hängt.

Wenn wir mal beim Switch von Netgear bleiben: An dieser Stelle war ja vorher ein Zyxel GS1910-24 angeschlossen. Den hatte ich ja als erstes in Verdacht und habe ihn gegen den von Netgear getauscht. Zwischendurch war sogar mal kurz ein D-Link DGS- 1008P dran. Hat leider auch nicht geholfen. Wäre irgendwie merkwürdig, wenn alle drei Switche den gleichen Fehler hätten. Und wie ja schon mehrfach erwähnt: Am grundsätzlichen Aufbau im Netzwerk hat sich nichts verändert. Nur die Box (und in Folge der Fehlersuche der Wechsel vom Switch) wurde verändert.
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Mitglied: bilbo-dvd
03.12.2020 um 18:42 Uhr
Zitat von altmetaller:

Eben. Zumal ich Powerline als inzwischen sehr stabile Technik kennengelernt habe. Früher war das tatsächlich die potentielle Fehlerquelle; inzwischen wuppt das aber deutlich besser als die selbstgepatchten Dosen oder der sprichwörtliche Klingeldraht unter der Tapete.

Wichtig ist natürlich, dass man sich an gewisse Spielregeln hält (direkt in die Wand, kein Überspannungsschutz, keine schaltbare Steckdose, Mindestabstand)...


Ja, die "Spielregeln" sind eingehalten. Alle Powerlines hängen direkt an den Steckdosen. Die sind alle ohne Zwischenschalter, Überspannungsschutz oder ähnliches.

Ich tippe weiterhin auf die FRITZ!Box. Wie gesagt - ich würde spaßeshalber mal 'ne pfSense dazuwischenklemmen. Vielleicht stolpert die Fritte über eine kaputte MTU oder was weiß ich...

Das übersteigt leider total meine Kenntnis. Wo genau ist denn "dazwischen"? Ist sowas auch für den Laien machbar?

Ansonsten könnte man auch noch mal in die FRITZ!Box selber gucken - vielleicht rechnet die gegen irgendwelche Fehler oder Loops o.Ä. an und der geht einfach CPU und RAM aus.

Gruß,
Jörg

In der normalen Übersicht bei den Ereignissen wird mir nach wie vor nichts außergewöhnliches angezeigt. Man kann ja irgendwie für AVM Diagnosedaten auslesen, oder sind auch noch andere Sachen mit einfachen Bordmitteln möglich?
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Mitglied: bilbo-dvd
04.12.2020 um 10:33 Uhr
Zitat von altmetaller:

Hallo,

wenn eh alles DHCP macht, würde ich mal alles von der Fritte abstrippen und eine pfSense dazwischenpappen. Dem gebrandet Müll von Vodafone traue ich nicht von 12 bis Mittag.

Weiterhin finde ich das Konstrukt mit den fest vergebenen IP-Adressen fragwürdig, zumal es dafür eigentlich keinen Grund gibt.

Gruß,
Jörg

Habe nun mal alle fest vergebenen IP-Adressen (bis auf für zwei Raspberry Pi und die drei Switche) rausgeworfen, alle Geräte neu angeschlossen und die IP-Adressen komplett neu vergeben lassen. Leider vorhin auch wieder einen Verbindungsabbruch gehabt.
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Mitglied: NordicMike
04.12.2020, aktualisiert um 10:39 Uhr
Bei deiner Ping Kette (die unterbrochen war) hat die Fritzbox keine Rolle. Selbst, wenn sie abgesteckt wäre, müsste der Ping durch die Switche und Powerline Geräte kommen (DHCP beachten bzw feste IP). Jetzt kann es nur noch:

1) eines der Geräte dazwischen sein (also Switch oder Powerline)
2) Ein Sturm im Netzwerk, dass die Kommunikation der anderen Geräte stört
3) Eine doppelte IP Nummer oder doppelte MAC Adresse

Nummer 2) kann ein defektes Gerät verursachen, das irgendwo im Netzwerk angesteckt ist, also auch die Fritzbox. Herausfinden kann man es nur mit Wireshark. Wenn der ruhig vor sich hin gaukelt und keine defekten Frames empfängt, kann man Nummer 2) ausschließen. Auch kann man, wenn der Ping gerade nicht durch kommt, die Fritzbox mal eben testweise schnelll abstecken, um die als "nicht störend" zu markieren.

Powerline kannst du ausschließen, indem du mal ein langes Netzwerkkabel über die Gänge verlegst um zu sehen, ob der Fehler dann weg ist.

Du hast aber noch ein Problem mit dem WLAN. Die Fritzbox ist ja im Keller. WLAN müsste ja trotzdem funktionieren - es sei denn, die Fritzbox wird vom physikalischen Netzwerk aus gestört. Stecke den ganzen Rest mal ab und teste die Fritzbox alleine mit einem Laptop, das nicht zu weit weg ist, also maximal 1 Strich weniger an der Signalstärkeanzeige.

Edit: Doppelte IP Nummer hast du zwischenzeitlich geprüft, lese ich gerade....
Schau mal in die Logs der Switche (wenn sie managebar sind), ob sie zum Fehlerzeitpunkt evtl neu gebootet haben (Stromkreisprobleme?).
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Mitglied: bilbo-dvd
04.12.2020 um 11:49 Uhr
Zitat von NordicMike:

Bei deiner Ping Kette (die unterbrochen war) hat die Fritzbox keine Rolle. Selbst, wenn sie abgesteckt wäre, müsste der Ping durch die Switche und Powerline Geräte kommen (DHCP beachten bzw feste IP). Jetzt kann es nur noch:

1) eines der Geräte dazwischen sein (also Switch oder Powerline)
2) Ein Sturm im Netzwerk, dass die Kommunikation der anderen Geräte stört
3) Eine doppelte IP Nummer oder doppelte MAC Adresse

Nummer 2) kann ein defektes Gerät verursachen, das irgendwo im Netzwerk angesteckt ist, also auch die Fritzbox. Herausfinden kann man es nur mit Wireshark. Wenn der ruhig vor sich hin gaukelt und keine defekten Frames empfängt, kann man Nummer 2) ausschließen. Auch kann man, wenn der Ping gerade nicht durch kommt, die Fritzbox mal eben testweise schnelll abstecken, um die als "nicht störend" zu markieren.

Ich habe leider absolut keine Ahnung im Umgang mit Wireshark. Hab mal grob drüber geschaut, aber was ich dort genau wie einstellen müsste, weiß ich leider nicht. Kannst du mich hierbei unterstützen?

Powerline kannst du ausschließen, indem du mal ein langes Netzwerkkabel über die Gänge verlegst um zu sehen, ob der Fehler dann weg ist.

Ja, das wäre auch noch ne Option. Da ich leider aktuell kein entsprechend langes Kabel im Haus habe, muss das aber noch warten.

Du hast aber noch ein Problem mit dem WLAN. Die Fritzbox ist ja im Keller. WLAN müsste ja trotzdem funktionieren - es sei denn, die Fritzbox wird vom physikalischen Netzwerk aus gestört. Stecke den ganzen Rest mal ab und teste die Fritzbox alleine mit einem Laptop, das nicht zu weit weg ist, also maximal 1 Strich weniger an der Signalstärkeanzeige.

Die FB steht im Erdgeschoss, nicht im Keller. Allerdings in einem etwas abgelegenen Raum, der nicht wirklich zentral liegt. Die Option "WLAN only" hatte ich bereits mal mit nem Smartphone getestet. Mal lief alles, mal überhaupt nicht.

Edit: Doppelte IP Nummer hast du zwischenzeitlich geprüft, lese ich gerade....
Schau mal in die Logs der Switche (wenn sie managebar sind), ob sie zum Fehlerzeitpunkt evtl neu gebootet haben (Stromkreisprobleme?).

Der Zyxel GS1200-8 und GS1900-8 zeigen mir direkt auf der Startseite die System Up Time an. In den angezeigten Zeitraum fielen allerdings auch schon mehrfache Abbrüche. Beim Switch von Netgear muss ich mal schauen, wie es da mit Log Files aussieht. Konnte jetzt auf Anhieb leider nichts finden.
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Mitglied: bilbo-dvd
08.12.2020 um 13:08 Uhr
Nachdem ich mich nun noch ein wenig durchs Internet gelesen und ein paar Sachen im Netzwerk probiert habe, bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es an meinen Switchen liegt. Es scheint so, dass Spanning Tree da irgendwie Probleme macht. Problematisch ist, dass die Konfiguration mit zwei (Zyxel GS1200-8 und Netgear GS116E) von meinen drei Switches nicht möglich ist. Jetzt habe ich mal testweise den Zyxel komplett vom Netz genommen und seitdem läuft es seit einigen Stunden problemlos.

Dann würde ich jetzt wohl noch mal auf zwei neue Switche umsteigen. Aktuell habe ich die GS1900er Reihe im Auge, wovon ja auch schon einer bei mir läuft. Oder hat jemand da noch andere bezahlbare Alternativen als Vorschlag? Mindestens 16 Ports sollten es schon sein. PoE ist nicht notwendig.
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Mitglied: NordicMike
08.12.2020 um 14:35 Uhr
Spanning Tree kommt nur bei Kollisionen vor. Kollisionen lassen sich im Wireshark gaz gut sehen. Normalerweise sind switche eher unspektakulär und stören nicht, egal, welches Modell - in seiner Default Einstellung.

Resette doch mal alle auf Werkseinstellung evtl ist irgendwo was falsches drinnen.
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Mitglied: bilbo-dvd
08.12.2020 um 15:08 Uhr
Zitat von NordicMike:

Spanning Tree kommt nur bei Kollisionen vor. Kollisionen lassen sich im Wireshark gaz gut sehen. Normalerweise sind switche eher unspektakulär und stören nicht, egal, welches Modell - in seiner Default Einstellung.

Resette doch mal alle auf Werkseinstellung evtl ist irgendwo was falsches drinnen.

Und genau daran hakt es ja bei mir. Hab Wireshark mal während einer Störung laufen lassen. Nun müsste ich allerdings noch was mit den Ausgaben was anfangen können.
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Mitglied: NordicMike
09.12.2020 um 09:34 Uhr
Ich kann auch nicht jedes Paket identifizieren, aber die roten, in denen ERROR vorkommt, wären schlecht :c)
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