Squid mit Windowsrechner auswerten
Welcher Rechner surft auf welchen Seiten
Hallo,
ich habe das Problem, dass ich von einem Windows Rechner vernünftig den Traffic über einen Squid-Proxy auswerten muss.
Es geht dabei darum, dass ich weiß, welcher Rechner auf welchen Seiten war.
AWStats kann das leider nicht...
Ich hatte mir schon Nettracker angeschaut, aber das konnte ich nicht wirklich funktionsfähig bekommen. Da wurden nie richtig die Seitennamen angezeigt.
Vielen Dank,
Gruß
Phil
P.S. Ich bin mir über den rechtlichen Rahmen bewusst. Alle überwachten Personen wurden schriftlich informiert, etc.
Hallo,
ich habe das Problem, dass ich von einem Windows Rechner vernünftig den Traffic über einen Squid-Proxy auswerten muss.
Es geht dabei darum, dass ich weiß, welcher Rechner auf welchen Seiten war.
AWStats kann das leider nicht...
Ich hatte mir schon Nettracker angeschaut, aber das konnte ich nicht wirklich funktionsfähig bekommen. Da wurden nie richtig die Seitennamen angezeigt.
Vielen Dank,
Gruß
Phil
P.S. Ich bin mir über den rechtlichen Rahmen bewusst. Alle überwachten Personen wurden schriftlich informiert, etc.
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11 Kommentare
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P.S. Ich bin mir über den rechtlichen Rahmen bewusst. Alle überwachten
Personen wurden schriftlich informiert, etc.
Personen wurden schriftlich informiert, etc.
Haben die überwachten Personen das auch unterschrieben, so daß sie damit erklärt haben, damit einverstanden zu sein, überwacht zu werden? Ansonsten bist Du Dir nämlich keineswegs über den rechtlichen Rahmen bewußt, sondern bewegst Dich imho außerhalb desselben.
Ja, ich finde generelle Überwachung, die nicht im Einzelfall, sondern auf ganzer Breite vorgenommen wird, scheisse (sorry). Und ich finde Chefs scheisse (sorry), die ihren eigenen Mitarbeitern scheinbar gänzlich mißtrauen und ihre Admins dazu zwingen, die User zu überwachen.
Grüße,
fritzo
Texteditoren wie zB Textpad können das Logfile tracen, auch wenn es geöffnet ist: http://www.textpad.com/
Ansonsten nimm "tail.exe": tail -f filename >> logfile.txt
Gruß,
fritzo
Ansonsten nimm "tail.exe": tail -f filename >> logfile.txt
Gruß,
fritzo
Hallo,
ok, das Problem ist verständlich. Ich denke, in diesem Falle würde ich ähnlich vorgehen. Das mit dem Schreiben ist wichtig, weil Du sonst rechtlich wahrscheinlich nicht abgesichert bist. Und achte (das hattest Du ja auch schon erwähnt) auf das Einzelfallprinzip. Schade sicherlich, daß es anscheinend nicht möglich ist, solche Dinge auf einer Vertrauensbasis abzuwickeln.
Studien haben übrigens jetzt ergeben, daß eine übersteigerte Kontrolle am Arbeitsplatz sich sehr negativ auf den Output auswirken - daher solltest Du es nicht übertreiben. Aber wirst Du wahrscheinlich eh nicht, denke ich.
Eine Lösung, die mir beim Lesen in den Sinn kam, ist, ein bestimmtes Kontingent für User zu erlauben und wenn sie dieses erschöpfen, ist Schicht mit Surfen -so wie Provider das ja heutzutage auch machen. Ok, dann muß erst wieder ein neues Programm her uswusf.. Das ist aber machbar und man braucht keine Überwachung - wäre in meinen Augen die bessere Lösung.
Grüße,
Arne (fritzo)
ok, das Problem ist verständlich. Ich denke, in diesem Falle würde ich ähnlich vorgehen. Das mit dem Schreiben ist wichtig, weil Du sonst rechtlich wahrscheinlich nicht abgesichert bist. Und achte (das hattest Du ja auch schon erwähnt) auf das Einzelfallprinzip. Schade sicherlich, daß es anscheinend nicht möglich ist, solche Dinge auf einer Vertrauensbasis abzuwickeln.
Studien haben übrigens jetzt ergeben, daß eine übersteigerte Kontrolle am Arbeitsplatz sich sehr negativ auf den Output auswirken - daher solltest Du es nicht übertreiben. Aber wirst Du wahrscheinlich eh nicht, denke ich.
Eine Lösung, die mir beim Lesen in den Sinn kam, ist, ein bestimmtes Kontingent für User zu erlauben und wenn sie dieses erschöpfen, ist Schicht mit Surfen -so wie Provider das ja heutzutage auch machen. Ok, dann muß erst wieder ein neues Programm her uswusf.. Das ist aber machbar und man braucht keine Überwachung - wäre in meinen Augen die bessere Lösung.
Grüße,
Arne (fritzo)
Freut mich, dass Du meine Beweggründe verstehst.
Die Beweggründe verstehe ich gut, nur würde ich es eben ein bißchen anders machen *grins* Ich würde Bauchschmerzen dabei kriegen, andere Leute zu tracen; aus Prinzip.
Misch es doch einfach und führ ein kontingentbasiertes Verfahren ein, bei dem Du sehr großzügige Quoten setzt. Teil den Usern dann mit, daß Du sie aufgrund der hohen Kosten auf meinetwegen die Hälfte des tatsächlich gesetzten Volumens beschränken mußt und sie nach Verbrauch desselben nur dann mehr Volumen kriegen, wenn Du anhand der Logfiles sehen kannst, daß es nicht für Mist verbraten wurde (ein bißchen User-Veralbern gehört zum Job).
Ich schätze, daß wird rein psychologisch gesehen gut ziehen, und Du muß sie noch nicht mal wirklich beschränken geschweige denn überwachen
Soll ich jetzt, wenn jemand in einem Monat sehr viel im Internet zu arbeiten hat, ihn dafür
bestrafen, dass er fleißig war. Ich denke wirklich, ich muss eine vernünftige Auswertung haben, um die
wenigen "Schwarzen Schaafe" von den vernünftigen Menschen zu trennen...
bestrafen, dass er fleißig war. Ich denke wirklich, ich muss eine vernünftige Auswertung haben, um die
wenigen "Schwarzen Schaafe" von den vernünftigen Menschen zu trennen...
Achtung OT
Wenn Du es wie oben machst, dann muß niemand einen zwischen die Hörner kriegen .Auf Bundesebene ist es das Gleiche - 80 Millionen werden für den Informationsaustausch von ein paar potentiellen Terroristen bestraft, von dem man noch nicht einmal genau weiß, ob er tatsächlich stattfindet. (der Witz dabei ist, daß es bei den heutigen Krypto-Technologien selbst mit fetten Logs de facto null Chancen gibt, wirklich etwas in adäquater Zeit aufzudecken.. es sei denn, die lieben Terroristen sind total dämlich. Vom vordergründigen Argument der Terrorbekämpfung mal abgesehen, ist das Ganze nur ein Stärken der Industrie, die sich durch Raubkopierer bedroht sieht - da möcht man meinen, Sony, BMG und Konsorten wären fast pleite *grins).
Das passt jetzt gar nicht mehr hier hin; ich will das auch nicht damit vergleichen. Aber ich denke, daß diese Dinge Trends schaffen und Überwachung ist halt auch im Kleinen einfach nur sch***. Ok, das soll's auch mal gewesen sein zum Thema Verschwörung *grins*; ist ja auch nur meine persönliche Meinung und OT - dickes Sorry, daß ich sie Dir ungefragt um die Ohren brate. Aber daher rühren imho solche Dinge und auch meine tiefe Abneigung diesen gegenüber.
In medias res - ich hab mal gegoogelt und nenne mal ein paar Tools:
-Webalyzer (siehe hier auch zB http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/798/10.html) und nimm http://www.mrunix.net/webalizer/download.html und dort ftp://ftp.mrunix.net/pub/webalizer/webalizer-2.01-10-win32-bin.zip und nicht kostenpflichtige wie http://www.webalyzer.de/ *vomit*
-http://www.squid-cache.org/Scripts/
-tail -f /var/squid/logs/access.log
-Verwende dasApache-Format, für das es wiederum eine Masse an Logtools gibt - "emulate_httpd_log on"
Grüße,
fritzo
ist das hier was? -> http://www.squid-cache.org/Scripts/
Ansonsten versuch doch mal, mit dem Apacheformat zu loggen. Nettracker kenne ich leider nicht.
Ansonsten versuch doch mal, mit dem Apacheformat zu loggen. Nettracker kenne ich leider nicht.
Das kontingentbasierte System fällt leider raus. Meine User haben ein sehr stark
wechselndes Aufkommen. Machmal arbeiten sie einen Monat fast nur im Netz - dann wieder
praktisch garnicht. Das wäre für mich zu viel Aufwand, das zu überwachen.
wechselndes Aufkommen. Machmal arbeiten sie einen Monat fast nur im Netz - dann wieder
praktisch garnicht. Das wäre für mich zu viel Aufwand, das zu überwachen.
Axo. Aber hindert das wirklich, Quoten zu setzen? Wenn sie sie nicht vebrauchen, werden sie halt am Monatsanfang wieder resettet?!
Wie ich bereits gesagt habe, werde ich definitiv nicht die ganzen Logs durchschauen.
*grins* hatte ich auch nicht gedacht, da wird man ja wahnsinnig bei.
Wenn es möglich wäre, hätte ich auch grundsätzlich nichts dagegen, wenn mal "kurz" privat nach etwas
geschaut würde. Das wurde jedoch immer als Freibrief ausgenutzt.
geschaut würde. Das wurde jedoch immer als Freibrief ausgenutzt.
Wahrscheinlich machen sie es sich gar nicht klar, daß das was kostet. Ist halt nirgendwo ein Schlitz wo man Münzen reinwerfen muß. Vielleicht wäre das gar nicht so schlecht
Daher brauche ich ja ein Programm, das die Daten so aufbereitet, dass es mir ins
"Auge sticht", wenn eine Seite eben über 200mal aufgerufen wurde...
"Auge sticht", wenn eine Seite eben über 200mal aufgerufen wurde...
Dann verwendest Du am besten sowas wie eine Balkengrafik oder Farbschemen. Ich würde es auf Domainbasis machen, dann hast Du bessere Übersicht.
Webalizer habe ich irgendwie noch nicht durchschauen können... Ich habe zwar die Win32 Binary, aber
die Readme bezieht sich leider auf die Linux-Variante.
die Readme bezieht sich leider auf die Linux-Variante.
Hm.. dann wohl oder übel trial and error. Aber es soll recht gut sein.
Nettracker hat mir eigentlich gefallen. Leider wurden die Daten wie o.g. irgendwie kastriert...
Man sollte doch zumindest die Seiten- oder Domänennamen listen können?! Ansonsten würde ich das Tool in die Tonne kloppen.
Grüße,
fritzo