Störung Fax2Mail bei NFON am 24.10.20? Kein Mailversand von NFON möglich?
Hallo,
scheinbar gibt es eine Störung bei NFONs Fax2Mail am heutigen Tag 24.10.20.
Man kann Faxe an schicken und NFON nimmt diese auch an.
Allerdings kommen diese dann nicht per Mail an.
Ich habe das bei 3 Kunden getestet.
Alle bei NFON, getrennte Email-Strukturen, nfon-Mails sind als Ausnahme im Spam-System konfiguriert.
In den Protkollen der Antispam-Gateways kann ich sehen, dass das letzte Fax gestern so gegen 21:00 kam.
Danach keine Zustellversuche per SMTP.
NFON versucht gar nicht erst die Faxe zu versenden.
Ich habe eben ein Ticket bei der Hotline aufgegeben.
Mal schauen was und vor allem wann die etwas finden.
Kann das Jemand von Euch bestätigen oder dementieren?
Stefan
PS1: Ich habe das Datum in den Betreff geschrieben weil man bei der Suche immer solche Dinge findet und sie sonst erst öffnen muss um zu erfahren dass der Thread von 2007 ist
PS2: Bei dem Kunden wo es brennt verschicken deren Kunden ausschlieslich per Fax aus den Aussenfilialen, was anderes, z.B., Email bekommen die nicht hin
PS3: Ja NFON und Cloud weil die Zuverlässigkeit höher ist als die eines Telefonanschlusses. Zumindest bis Heute
Update 08:50: Ich stelle gerade fest, dass weder ich noch der Kunde deren Support-Ticket-Mail erhalten haben. Auch ein Anruf auf meiner Mailbox bei NFON hat keine Email generiert.
Also kann NFON vermutlich gerade keine Mails versenden.
Update 09:19: Über das Webinterface (NControl) kann ich alle Faxe sehen und herunterladen.
Der Kunde kann erstmal weiterarbeiten.
Die Faxe werden von NFON also normal verarbeitet, können aber nicht per Mail versandt werden.
scheinbar gibt es eine Störung bei NFONs Fax2Mail am heutigen Tag 24.10.20.
Man kann Faxe an schicken und NFON nimmt diese auch an.
Allerdings kommen diese dann nicht per Mail an.
Ich habe das bei 3 Kunden getestet.
Alle bei NFON, getrennte Email-Strukturen, nfon-Mails sind als Ausnahme im Spam-System konfiguriert.
In den Protkollen der Antispam-Gateways kann ich sehen, dass das letzte Fax gestern so gegen 21:00 kam.
Danach keine Zustellversuche per SMTP.
NFON versucht gar nicht erst die Faxe zu versenden.
Ich habe eben ein Ticket bei der Hotline aufgegeben.
Mal schauen was und vor allem wann die etwas finden.
Kann das Jemand von Euch bestätigen oder dementieren?
Stefan
PS1: Ich habe das Datum in den Betreff geschrieben weil man bei der Suche immer solche Dinge findet und sie sonst erst öffnen muss um zu erfahren dass der Thread von 2007 ist
PS2: Bei dem Kunden wo es brennt verschicken deren Kunden ausschlieslich per Fax aus den Aussenfilialen, was anderes, z.B., Email bekommen die nicht hin
PS3: Ja NFON und Cloud weil die Zuverlässigkeit höher ist als die eines Telefonanschlusses. Zumindest bis Heute
Update 08:50: Ich stelle gerade fest, dass weder ich noch der Kunde deren Support-Ticket-Mail erhalten haben. Auch ein Anruf auf meiner Mailbox bei NFON hat keine Email generiert.
Also kann NFON vermutlich gerade keine Mails versenden.
Update 09:19: Über das Webinterface (NControl) kann ich alle Faxe sehen und herunterladen.
Der Kunde kann erstmal weiterarbeiten.
Die Faxe werden von NFON also normal verarbeitet, können aber nicht per Mail versandt werden.
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26 Kommentare
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Hier Mal ein kleiner Verweis auf simple-fax.de aus Braunschweig.
Immer wer zu erreichen und in Kürze mit neuer Technik.
Neben Fax, Brief, MailFax... Bald sogar Einschreiben möglich.
Immer wer zu erreichen und in Kürze mit neuer Technik.
Neben Fax, Brief, MailFax... Bald sogar Einschreiben möglich.

Hallo,
ich könnte mir sogar vorstellen, dass die nachgemeldeten Corona-Zahlen ebenfalls auf dieser Störung zurückzuführen sind. Zumindest traue ich Behörden am Ehesten zu, auch 2020 noch Telefaxe zu verschicken
Gruß,
Jörg
ich könnte mir sogar vorstellen, dass die nachgemeldeten Corona-Zahlen ebenfalls auf dieser Störung zurückzuführen sind. Zumindest traue ich Behörden am Ehesten zu, auch 2020 noch Telefaxe zu verschicken
Gruß,
Jörg

Im Gesundheitsbereich ist aus gesetzlichen Gründen schwierig ohne Fax zu arbeiten.

Hallo,
genau das Gegenteil ist der Fall: Ein Fax gilt schon seit 35 Jahren als „nicht abhörsicher“ und schon gar nicht als „unterschriebenes Dokument“ (das ist eine urbane Legende).
Wir haben schon in den 90ern Disziplinarverfahren gegen Mitarbeiter eingeleitet, die personenbezogenes oder „Class C“ Dokumente gefaxt haben
Nicht umsonst werden den Ärzten die Vergütungen gekürzt, wenn sie ihr Geraffel per Fax schicken.
Wenn Du mir nicht glaubst und das für deine Kunden brauchst: Bei der zuständigen Ärztekammer gibt es entsprechendes Infomaterial.
Gruß,
Jörg
genau das Gegenteil ist der Fall: Ein Fax gilt schon seit 35 Jahren als „nicht abhörsicher“ und schon gar nicht als „unterschriebenes Dokument“ (das ist eine urbane Legende).
Wir haben schon in den 90ern Disziplinarverfahren gegen Mitarbeiter eingeleitet, die personenbezogenes oder „Class C“ Dokumente gefaxt haben
Nicht umsonst werden den Ärzten die Vergütungen gekürzt, wenn sie ihr Geraffel per Fax schicken.
Wenn Du mir nicht glaubst und das für deine Kunden brauchst: Bei der zuständigen Ärztekammer gibt es entsprechendes Infomaterial.
Gruß,
Jörg

Habe ich sowas behauptet?
Du findest fast keinen Arzt der dir eine Überweisung mailst oder Befunde von dir per Mail entgegen nimmt.
Bestenfalls sind das Ärzte die in Krankenhäuser ihre Technik haben.
Jeder Arzt, der sein Postfach bei Web.de, Google oder was auch immer hat und damit etwas mit Patientendaten sendet oder empfängt ist potentiell in Not.
Das Versenden vonPatientendaten per E-Mail ist mit der Verletzung der Schweigepflicht gleichzusetzen wenn die E-Mail einen geschützten Empfängerkreis verlässt bzw. Netzwerk.
Für das Versenden von zum Beispiel Abrechnungen im Sinne von Vergütungen gilt das explizit nicht, dafür gibt es gesetzliche Regelungen.
Für das Versenden von Patientendaten gibt es keine gesetzlichen Regelungen die es ermöglichen per E-Mail sicher zu kommunizieren wenn fremde Netzwerke verbunden werden müssen.
Du findest fast keinen Arzt der dir eine Überweisung mailst oder Befunde von dir per Mail entgegen nimmt.
Bestenfalls sind das Ärzte die in Krankenhäuser ihre Technik haben.
Jeder Arzt, der sein Postfach bei Web.de, Google oder was auch immer hat und damit etwas mit Patientendaten sendet oder empfängt ist potentiell in Not.
Das Versenden vonPatientendaten per E-Mail ist mit der Verletzung der Schweigepflicht gleichzusetzen wenn die E-Mail einen geschützten Empfängerkreis verlässt bzw. Netzwerk.
Für das Versenden von zum Beispiel Abrechnungen im Sinne von Vergütungen gilt das explizit nicht, dafür gibt es gesetzliche Regelungen.
Für das Versenden von Patientendaten gibt es keine gesetzlichen Regelungen die es ermöglichen per E-Mail sicher zu kommunizieren wenn fremde Netzwerke verbunden werden müssen.
genau das Gegenteil ist der Fall: Ein Fax gilt schon seit 35 Jahren als „nicht abhörsicher“ und schon gar nicht als „unterschriebenes Dokument“ (das ist eine urbane Legende).
Es kommt immer auf das Medium an. Bei ISDN halte ich die wahrscheinlichkeit für relativ gering, bei VoIP wird es natürlich wesentlich einfacher. Wobei man da auch sagen kann, auch ein Brief ist nicht "abhörsicher", da systemimmanent immer mindestens ein, eher 2, oder ggf noch 3, früher noch mehr "MITM" das Datenpaket bereits in der Hand hatten und es ein leichtes wär die Daten daraus zu extrahieren.
Grüße und schönen Sonntag

Das spielt juristisch keine Rolle. Es geht dabei nicht vorrangig um technische Aspekte sondern um Verantwortung.
Die Uni München befasst sich federführend mit diesem Thema für die Mediziner.
Die Uni München befasst sich federführend mit diesem Thema für die Mediziner.

Er darf, es muss es jedoch vollumfänglich juristisch und technisch verantworten.
Er scheint aber Arzt geworden zu sein ;)
Er scheint aber Arzt geworden zu sein ;)

Zitat von @certifiedit.net:
Es kommt immer auf das Medium an. Bei ISDN halte ich die wahrscheinlichkeit für relativ gering, bei VoIP wird es natürlich wesentlich einfacher. Wobei man da auch sagen kann, auch ein Brief ist nicht "abhörsicher", da systemimmanent immer mindestens ein, eher 2, oder ggf noch 3, früher noch mehr "MITM" das Datenpaket bereits in der Hand hatten und es ein leichtes wär die Daten daraus zu extrahieren.
Grüße und schönen Sonntag
genau das Gegenteil ist der Fall: Ein Fax gilt schon seit 35 Jahren als „nicht abhörsicher“ und schon gar nicht als „unterschriebenes Dokument“ (das ist eine urbane Legende).
Es kommt immer auf das Medium an. Bei ISDN halte ich die wahrscheinlichkeit für relativ gering, bei VoIP wird es natürlich wesentlich einfacher. Wobei man da auch sagen kann, auch ein Brief ist nicht "abhörsicher", da systemimmanent immer mindestens ein, eher 2, oder ggf noch 3, früher noch mehr "MITM" das Datenpaket bereits in der Hand hatten und es ein leichtes wär die Daten daraus zu extrahieren.
Grüße und schönen Sonntag
Es geht um das juristische, nicht das technische.
Es geht do einiges, was verboten ist und man hält sich dran.
Meine 340 PS Auto ist seit 2015 nicht mehr geblitzt worden seitdem meine Frau im selben Haushalt wohnt wie ich.
Meine Frau ist sie doch mit ihrer Gurke dieses Jahr schon mehrfach geblitzt worden.
Zitat von @142583:
Er darf, es muss es jedoch vollumfänglich juristisch und technisch verantworten.
Er scheint aber Arzt geworden zu sein ;)
Er darf, es muss es jedoch vollumfänglich juristisch und technisch verantworten.
Er scheint aber Arzt geworden zu sein ;)
nunja, vielleicht Stand das aber auch noch nie auf dem Prüfstand, wo kein Kläger...so, jetzt fangt mal damit an...
Zitat von @transocean:
Moin Jörg,
mein Hausarzt schickt mir die Befunde o. ä. nicht per Mail, sondern ausschließlich per Fax. Auf meine Frage nach dem Warum kam als Begründung, das dürfe man nicht.
Gruß
Uwe
Moin Jörg,
mein Hausarzt schickt mir die Befunde o. ä. nicht per Mail, sondern ausschließlich per Fax. Auf meine Frage nach dem Warum kam als Begründung, das dürfe man nicht.
Gruß
Uwe
Hast du einmal nachgefragt, warum er meint, dass das so ist? Ein Hausarzt hat ja doch auch eine gewisse Verantwortung und nur, weil es "früher" mal OK war...
Zitat von @StefanKittel:
Moin,
ich hatte vor kurzen einen Bericht gelesen.
ca. 98% des weltweiten Fax-Verkehrs findet in D statt und davon wiederum ca. 95% im medizinischen, behörlichen und juristischen Bereich.
Beim meinem Kunden ist es schlicht praktisch.
Der Typ im Lager füllt ein Formular aus, unterschreibt es, steckt es in ein Fax-Gerät, tippt die Schnellwahltaste ein und gut ist.
Das kann nach 2 Sekunden wirklich jeder.
Nichts mit einscannen, speichern, Email schreiben, etc...
Stefan
Moin,
ich hatte vor kurzen einen Bericht gelesen.
ca. 98% des weltweiten Fax-Verkehrs findet in D statt und davon wiederum ca. 95% im medizinischen, behörlichen und juristischen Bereich.
Beim meinem Kunden ist es schlicht praktisch.
Der Typ im Lager füllt ein Formular aus, unterschreibt es, steckt es in ein Fax-Gerät, tippt die Schnellwahltaste ein und gut ist.
Das kann nach 2 Sekunden wirklich jeder.
Nichts mit einscannen, speichern, Email schreiben, etc...
Stefan
Tablet, entsprechende Applikation, senden. Wer Facebook auf dem Handy bedienen kann, sollte auch das können...

Hallo,
Reicht ein aktuelles Urteil? Zum Beispiel recht aktuell vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg: Datenschutzkonforme Übermittlung per Fax
Das Gericht hat sich in erster Linie beim Landesdatenbeauftragten NRW orientiert: Datensicherheit beim Telefaxverkehr
Im Übrigen sind zumindest die mir bekannten Ärzte moderner aufgestellt, als man denkt: Die haben alle optische Archive, welche - unter Anderem - auch Dokumente per E-Mail verschicken können. Häufig ist auch ein Empfang über einen Connector möglich. Die Kommunikation mit dem Provider (SMTP-Relayserver ausgehend, POP3 eingehend) erfolgt über TLS und SSL.
Beim Provider hört die Hoheit über die Verschlüsselung freilich auf. Aber letztendlich weiß man bei einem Postbriefumschlag ja auch nie, ob den mal einer über'n Wasserdampf gehalten hat.
Insofern wird aus einem:
eher ein:
Im Gesundheitsbereich ist aus gesetzlichen Gründen schwierig, mit Fax zu arbeiten.

Gruß,
Jörg
Zitat von @certifiedit.net:
welcher? Gibt's dazu ne juristische Order aufgrund des für die Ärzte zuständigen Amtes?
welcher? Gibt's dazu ne juristische Order aufgrund des für die Ärzte zuständigen Amtes?
Reicht ein aktuelles Urteil? Zum Beispiel recht aktuell vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg: Datenschutzkonforme Übermittlung per Fax
Das Gericht hat sich in erster Linie beim Landesdatenbeauftragten NRW orientiert: Datensicherheit beim Telefaxverkehr
Im Übrigen sind zumindest die mir bekannten Ärzte moderner aufgestellt, als man denkt: Die haben alle optische Archive, welche - unter Anderem - auch Dokumente per E-Mail verschicken können. Häufig ist auch ein Empfang über einen Connector möglich. Die Kommunikation mit dem Provider (SMTP-Relayserver ausgehend, POP3 eingehend) erfolgt über TLS und SSL.
Beim Provider hört die Hoheit über die Verschlüsselung freilich auf. Aber letztendlich weiß man bei einem Postbriefumschlag ja auch nie, ob den mal einer über'n Wasserdampf gehalten hat.
Insofern wird aus einem:
Im Gesundheitsbereich ist aus gesetzlichen Gründen schwierig ohne Fax zu arbeiten.
eher ein:
Im Gesundheitsbereich ist aus gesetzlichen Gründen schwierig, mit Fax zu arbeiten.
Gruß,
Jörg

Zitat von @117471:
Hallo,
Reicht ein aktuelles Urteil? Zum Beispiel recht aktuell vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg: Datenschutzkonforme Übermittlung per Fax
Das Gericht hat sich in erster Linie beim Landesdatenbeauftragten NRW orientiert: Datensicherheit beim Telefaxverkehr
eher ein:
Im Gesundheitsbereich ist aus gesetzlichen Gründen schwierig, mit Fax zu arbeiten.

Gruß,
Jörg
Hallo,
Zitat von @certifiedit.net:
welcher? Gibt's dazu ne juristische Order aufgrund des für die Ärzte zuständigen Amtes?
welcher? Gibt's dazu ne juristische Order aufgrund des für die Ärzte zuständigen Amtes?
Reicht ein aktuelles Urteil? Zum Beispiel recht aktuell vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg: Datenschutzkonforme Übermittlung per Fax
Das Gericht hat sich in erster Linie beim Landesdatenbeauftragten NRW orientiert: Datensicherheit beim Telefaxverkehr
eher ein:
Im Gesundheitsbereich ist aus gesetzlichen Gründen schwierig, mit Fax zu arbeiten.
Gruß,
Jörg
In dem Urteil geht es aber nicht um Arztpraxen. Wie kommst Du drauf, dass ein Verwaltungsgericht sich damit befasst ob ein Fax in datenschutzrechtlicher Hinsicht, für eine Arztpraxis, in Ordnung ist?
Falls Du wirklich der Meinung sein willst, über den Stellenwert eines Faxes im Rechtsverkehr etwas verbreiten zu wollen und noch glaubst es zu verstehen, dann lies dich hier mal schlau: https://www.lto.de/suche/?search%5Bquery%5D=fax
Und noch mal es geht nicht im Sicherheit. Echte oder vermeintliche. Selbst zu POTS/ISDN Zeiten wurde schon lange lange Zeit unter den Orten per IP gearbeitet, da hat kaum einer davon was gewusst, dass es nicht Kabeltrassen mit Millionen Doppeladern gibt, wie im schlechten Geheimdienstfilm der 50er Jahre.
Es gibt Formvorschriften. Textform, Schriftform usw...
Im Arztrecht gibt es kaum gesetzliche Grundlagen die klar regeln, was welcher Form unterliegt.
Ein Rezept z. B., nicht BTM-Rezept, muss im Original vorliegen. Wenn eine Apotheke das als Fax akzeptiert, dann ist das Rezept eine Kopie und nicht mehr der Schriftform entsprechend, weil Unterschrift und Stempel nötig sind aber fehlen. Dennoch wird dem Fax dieser Stellenwert eingeräumt wenn die Grundsätze der Rechtsprechung des BGH eingehalten sind. Das ist Recht.
Es ist auch völlig sinnbefreit das in eine technische oder datenschutzrechtliche Ecke zu ziehen, weil es nicht das geltende Recht ändert. Es gibt keine Rechtsgrundlage eine Email zu nutzen, wenn sie das eigene System oder Netzwerk verlässt, dass mich meiner Verantwortung als Arzt entbindet. Punkt.
Eine ganze Branche versucht das seit 20 Jahren zu lösen, ohne Erfolg.
Entweder es gibt neue Gesetze oder die Rechtsprechung des BGH bleibt bestehen.
Zitat von @117471:
ich könnte mir sogar vorstellen, dass die nachgemeldeten Corona-Zahlen ebenfalls auf dieser Störung zurückzuführen sind. Zumindest traue ich Behörden am Ehesten zu, auch 2020 noch Telefaxe zu verschicken
ich könnte mir sogar vorstellen, dass die nachgemeldeten Corona-Zahlen ebenfalls auf dieser Störung zurückzuführen sind. Zumindest traue ich Behörden am Ehesten zu, auch 2020 noch Telefaxe zu verschicken
Ich muss Dich enttäuschen, die Fallzahlen werden tatsächlich elektronisch in die Landesgesundheitsämter und von dort zum RKI übermittelt.
Die Labore melden allerdings häufig per Fax, weil sie denken, dass sei dann sicherer als per verschlüsselter Mail.

Hallo,
wie gesagt und auch, wenn Du noch so lange Texte schreibst: Die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Datenschutz und Datensicherheit existieren und sind selbst via Google leicht auffindbar.
Basta.
Gruß,
Jörg
wie gesagt und auch, wenn Du noch so lange Texte schreibst: Die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Datenschutz und Datensicherheit existieren und sind selbst via Google leicht auffindbar.
Basta.
Gruß,
Jörg

hallo,
Das war - anfangs - auch eher zynisch gemeint. Und ich bin ehrlich gesagt erschrocken zu lesen, dass so etwas zumindest in anderen Bereichen offenbar immer noch bewusst erfolgt.
Offenbar wird das immer noch als Bagatelle gesehen. Und das, obwohl sämtliche Alternativen einfacher umzusetzen und zuverlässiger sind. Ich meine - heutzutage kann jeder 150-Euro-Druckscanner „Scan to E-Mail“.
Wie gesagt - bei meinen Kunden kann ich mir das nicht erlauben und wenn ich jemanden erwischen würde, wie er meine Gesundheitsdaten, Religions- oder Gewerkschaftszugehörigkeit o.Ä. o.Ä. faxt, kann der sich warm anziehen. Das glaub‘ mal
Gruß,
Jörg
Zitat von @sabines:
Ich muss Dich enttäuschen, die Fallzahlen werden tatsächlich elektronisch in die Landesgesundheitsämter und von dort zum RKI übermittelt.
Ich muss Dich enttäuschen, die Fallzahlen werden tatsächlich elektronisch in die Landesgesundheitsämter und von dort zum RKI übermittelt.
Das war - anfangs - auch eher zynisch gemeint. Und ich bin ehrlich gesagt erschrocken zu lesen, dass so etwas zumindest in anderen Bereichen offenbar immer noch bewusst erfolgt.
Offenbar wird das immer noch als Bagatelle gesehen. Und das, obwohl sämtliche Alternativen einfacher umzusetzen und zuverlässiger sind. Ich meine - heutzutage kann jeder 150-Euro-Druckscanner „Scan to E-Mail“.
Wie gesagt - bei meinen Kunden kann ich mir das nicht erlauben und wenn ich jemanden erwischen würde, wie er meine Gesundheitsdaten, Religions- oder Gewerkschaftszugehörigkeit o.Ä. o.Ä. faxt, kann der sich warm anziehen. Das glaub‘ mal
Gruß,
Jörg