VPN + Remotedesktop oder TeamViewer-Host
Hallo zusammen,
ich bräuchte Eure Meinung. Der Kunde möchte aus dem Homeoffice mit einem Programm arbeiten, das anstelle einer Datenbank mit einem komplexen Filesystem arbeitet. D. h. es werden viele kleine Dateien hin und her verschobenen...
In der Firma ist SBS 2011 STD 64 Bit im Einsatz. Was wäre sinnvoll:
- einen Desktop-PC mit TeamViewer Host in der Firma aufzustellen und von Zuhause von einem Firmenlaptop zuzugreifen?
- einen Desktop-PC in der Firma aufzustellen und per Remotedesktop von Zuhause von einem Firmenlaptop über VPN zuzugreifen?
Danke!
ich bräuchte Eure Meinung. Der Kunde möchte aus dem Homeoffice mit einem Programm arbeiten, das anstelle einer Datenbank mit einem komplexen Filesystem arbeitet. D. h. es werden viele kleine Dateien hin und her verschobenen...
In der Firma ist SBS 2011 STD 64 Bit im Einsatz. Was wäre sinnvoll:
- einen Desktop-PC mit TeamViewer Host in der Firma aufzustellen und von Zuhause von einem Firmenlaptop zuzugreifen?
- einen Desktop-PC in der Firma aufzustellen und per Remotedesktop von Zuhause von einem Firmenlaptop über VPN zuzugreifen?
Danke!
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Ausgedruckt am: 06.04.2025 um 01:04 Uhr
16 Kommentare
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Moin,
LG, Thomas
Kunde möchte
Dein Ernst??- einen Desktop-PC mit TeamViewer Host
Hast Du schonmal versucht, mit dem Teamviewer zu arbeiten?- einen Desktop-PC in der Firma aufzustellen und per Remotedesktop
Wird langsam besser .... wenn Du die Büchse nicht 7/24 laufen lässt sondern eine bequeme WOL-Möglichkeit einrichtest ...LG, Thomas
Hi,
RDP mit VPN ist hier ausreichend.
@brammer: Beim Teamviewer geht nur die Initalverbindung über deren Server, der Rest ist dann p2p und verschllüsselt.
Gruß
RDP mit VPN ist hier ausreichend.
@brammer: Beim Teamviewer geht nur die Initalverbindung über deren Server, der Rest ist dann p2p und verschllüsselt.
Gruß
Hallo,
@killtec
belastbare Informationen dazu?
in diesem Thread lese ich das nämlich anders:
TeamViewer Sicherheitsinformationen
oder hier
Teamviewer als VPN-Software
Wir hatten hier vor längerer Zeit mal ein Diskussion mit einem MA von Teanviewer und der konnte die Zweifel nicht entkräften.
brammer
@killtec
belastbare Informationen dazu?
in diesem Thread lese ich das nämlich anders:
TeamViewer Sicherheitsinformationen
oder hier
Teamviewer als VPN-Software
Wir hatten hier vor längerer Zeit mal ein Diskussion mit einem MA von Teanviewer und der konnte die Zweifel nicht entkräften.
brammer
No, Mrs. Merkel, we don't monitor your cellphone, ever ...!!!
Ist schon interessant, was nach einem Jahr Snowden so alles passiert ist.
Ist schon interessant, was nach einem Jahr Snowden so alles passiert ist.
Ich habe leider keine feste IP. Die DynDNS wäre dann eventuell eine Lösung.
Ja, wie willst Du denn dann sonst ein VPN aufmachen - hast Du Deine Fragestellung selber mal gelesen? Und wenn Du haben VPN, Du haben auch Möglichkeit für WOL ...
Hallo,
auf Seite 3 steht folgendes:
Das heißt das 30 % per se durch die Teamviewer Server gehen... Das sind mir mindestens 30 % zuviel...
Es steht nicht dabei wieso das so gemacht wird.
HTTPS/SSL als vollständig sicher zu betrachten halte ich für vermessen
Lies dir bitte mal den Wikipedia Artikel https insbesondere den Artikel "Angriffe und Schwachstellen" durch.
Dazu kommt das Teamviewer sämtliche Informationen über die eingesetzte Software als intern einstuft und ich somit das ganze auf Vertrauensbasis einschätzen muss.
Und zum Thema Vertrauen fehlt mir momentan das Vertrauen in Closed Source Systeme.
brammer
auf Seite 3 steht folgendes:
Nach dem Handshake über unsere Master-Server finden in 70% der Fälle (auch hinter Standard-Gateways, NAT und Firewalls)
eine Direktverbindung über UDP oder TCP statt. Die restlichen Verbindungen werden über unser
hochredundantes Router-Netzwerk via TCP oder http-Tunneling geleitet. Sie müssen also keinerlei Ports
öffnen, um mit TeamViewer arbeiten zu können
eine Direktverbindung über UDP oder TCP statt. Die restlichen Verbindungen werden über unser
hochredundantes Router-Netzwerk via TCP oder http-Tunneling geleitet. Sie müssen also keinerlei Ports
öffnen, um mit TeamViewer arbeiten zu können
Das heißt das 30 % per se durch die Teamviewer Server gehen... Das sind mir mindestens 30 % zuviel...
Es steht nicht dabei wieso das so gemacht wird.
HTTPS/SSL als vollständig sicher zu betrachten halte ich für vermessen
Diese Technik wird in vergleichbarer Form auch bei https/SSL eingesetzt und gilt nach heutigem Stand der Technik als vollständig sicher.
Lies dir bitte mal den Wikipedia Artikel https insbesondere den Artikel "Angriffe und Schwachstellen" durch.
Dazu kommt das Teamviewer sämtliche Informationen über die eingesetzte Software als intern einstuft und ich somit das ganze auf Vertrauensbasis einschätzen muss.
Und zum Thema Vertrauen fehlt mir momentan das Vertrauen in Closed Source Systeme.
brammer
Je nachdem was der Kunde auch im Homeoffice an Hardware hat und Möglichkeiten, gäbe es noch einen anderen Weg, der nicht ganz übel wäre.
Als erstes würde ich keinen physikalischen Desktop-PC aufsetzen, mittels Hyper-V oder vmWare ESXi kann man mühelos kostenlos einen virtuellen PC oder Terminalserver abbilden (was machen die MA eigentlich bei dem Kunden im Büro). Danach kann sich der MA über mehrere Wege verbinden:
1) RDP + VPN-Software (setzt voraus das der Kunde im HO eine VPN-Software installiert)
2) RDP + VPN-Router u.a. notwendig sobald er auch zuhause drucken möchte und die Weiterleitung des Druckers technisch nicht möglich ist
3) RDP over HTTP (nie getestet, ob das vom Bildaufbau dann gut ist, kann ich daher nicht sagen)
4) Mit TeamViewer auf diesen PC aufwählen
Der virtuelle PC hat den Vorteil, das er von außen auch notfalls administrierbar ist. WOL ist eine feine Sache zum starten von PC's aber in erster Linie haben User das Problem dabei, das man bis zur Anmeldung nichts sieht was passiert. Ist schon bei Servern durchaus nervig, wenn ein Neustart länger dauert und man schnell mal Remote nachsehen will, wo die Einheit steht (oder evtl. einen Fehler beim starten hat).
Bei allen Möglichkeiten ist natürlich die erste Frage, was kann und will der Kunde haben und auch bezahlen - einige der Dinge sind ja nie ganz kostenlos.
Als erstes würde ich keinen physikalischen Desktop-PC aufsetzen, mittels Hyper-V oder vmWare ESXi kann man mühelos kostenlos einen virtuellen PC oder Terminalserver abbilden (was machen die MA eigentlich bei dem Kunden im Büro). Danach kann sich der MA über mehrere Wege verbinden:
1) RDP + VPN-Software (setzt voraus das der Kunde im HO eine VPN-Software installiert)
2) RDP + VPN-Router u.a. notwendig sobald er auch zuhause drucken möchte und die Weiterleitung des Druckers technisch nicht möglich ist
3) RDP over HTTP (nie getestet, ob das vom Bildaufbau dann gut ist, kann ich daher nicht sagen)
4) Mit TeamViewer auf diesen PC aufwählen
Der virtuelle PC hat den Vorteil, das er von außen auch notfalls administrierbar ist. WOL ist eine feine Sache zum starten von PC's aber in erster Linie haben User das Problem dabei, das man bis zur Anmeldung nichts sieht was passiert. Ist schon bei Servern durchaus nervig, wenn ein Neustart länger dauert und man schnell mal Remote nachsehen will, wo die Einheit steht (oder evtl. einen Fehler beim starten hat).
Bei allen Möglichkeiten ist natürlich die erste Frage, was kann und will der Kunde haben und auch bezahlen - einige der Dinge sind ja nie ganz kostenlos.
Zitat von @Forseti2003:
Als erstes würde ich keinen physikalischen Desktop-PC aufsetzen, mittels Hyper-V oder vmWare ESXi kann man mühelos
kostenlos einen virtuellen PC oder Terminalserver abbilden
Dafür müsste in den meisten Fällen aber erst einmal ein Virtualisierungs-Wirt vorhanden sein.Als erstes würde ich keinen physikalischen Desktop-PC aufsetzen, mittels Hyper-V oder vmWare ESXi kann man mühelos
kostenlos einen virtuellen PC oder Terminalserver abbilden
In vielen Fällen - auch bei meinen Kunden - gibt es genau einen Server (oft SBS).
Da dieser auch DC ist, fällt eine Virtualisierung auf dem weg.
Nun ist die Idee mit dem zusätzlichem PC doch nicht mehr so schlecht, oder?
Je nach Auslastung würde aber bei dem von Dir genanten One-Server-for-All-Wonder je nach Auslastung aber auch nichts gegen einen vmplayer sprechen 
Und selbst bei dem zusätzlichen PC wäre zu beachten, ob dieser notwendig ist, oder nicht einfach einer der bestehendne PC's schwupps als Host für eine Virtualisierung herhalten kann.
Den ob die Idee gut ist oder nicht, richtet sich danach, was der Kunde an Potential rumstehen hat oder sich beschaffen will. Auch interessant dahin, was der Kunde zukünftig plant.
Solange wir das nicht wissen, ist alles möglich
Glaube ich kaum - ich kann meine ja alle Remote einsehen. Aber es gibt daneben nunmal auch andere Produkte - sollte nur Denkanstoss sein.
Rein von den Möglichkeiten her schenkt sich das nicht viel. Aber eine RDP-session würde ich auch vorziehen.
Und selbst bei dem zusätzlichen PC wäre zu beachten, ob dieser notwendig ist, oder nicht einfach einer der bestehendne PC's schwupps als Host für eine Virtualisierung herhalten kann.
Den ob die Idee gut ist oder nicht, richtet sich danach, was der Kunde an Potential rumstehen hat oder sich beschaffen will. Auch interessant dahin, was der Kunde zukünftig plant.
Solange wir das nicht wissen, ist alles möglich
Glaube ich kaum - ich kann meine ja alle Remote einsehen. Aber es gibt daneben nunmal auch andere Produkte - sollte nur Denkanstoss sein.
Ich persönlich finde Teamviewer grottig - es geht nix über eine vernünftige RDP-session. Natürlich nur, wenn
man jetzt nicht 3D-Videos nachbearbeiten will ...
LG, Thomas
man jetzt nicht 3D-Videos nachbearbeiten will ...
LG, Thomas
Rein von den Möglichkeiten her schenkt sich das nicht viel. Aber eine RDP-session würde ich auch vorziehen.

Hallo,
wie nötig zu machen. Ist halt meine Meinung.
Einen kleinen Server in der Firma aufstellen und mittels Windows 2012 + SoftEtherVPN
dann dort einen VPN Server draus machen um den Zugriff zu ermöglichen, den können
dann andere auch benutzen und er läuft stabiler als ein PC.
Einen kleinen Server kaufen und dann Linux drauf installieren und via RealVNC
oder UltraVNC Klient & Server Software auf das Netzwerk zugreifen (Verschlüsselt
aber nur in der Bezahlen Version ).
HP Micro Server Gen.8
CentOS
UltraVNC
RealVNC
Oder aber man installiert auf dem HP MicroServer Gen.8 Windows Server 2012 und
die TeamViewer Software. Dann baut man zwischen zwei Routern eine VPN Verbindung
auf und dann geht man nach diesem Plan hier vor, allerdings muss ich dazu sagen, das
man vorher noch die rechtlichen Aspekte der Nutzung dieser TeamViewer Software
abklären muss. Denn sonst kann es auch sein das man Probleme bekommen kann.
TeamViewer im lokalen Netz nutzen
Und noch einmal ich garantiere nicht dafür das der Einsatz so legal ist, wenn man nicht
Lizenzen dazu kauft, aber funktionieren tut es auf jeden Fall.
Gruß
Dobby
Was wäre sinnvoll:
Es erst so sicher wie möglich zu machen und dann so komfortabelwie nötig zu machen. Ist halt meine Meinung.
Einen kleinen Server in der Firma aufstellen und mittels Windows 2012 + SoftEtherVPN
dann dort einen VPN Server draus machen um den Zugriff zu ermöglichen, den können
dann andere auch benutzen und er läuft stabiler als ein PC.
Einen kleinen Server kaufen und dann Linux drauf installieren und via RealVNC
oder UltraVNC Klient & Server Software auf das Netzwerk zugreifen (Verschlüsselt
aber nur in der Bezahlen Version ).
HP Micro Server Gen.8
CentOS
UltraVNC
RealVNC
Oder aber man installiert auf dem HP MicroServer Gen.8 Windows Server 2012 und
die TeamViewer Software. Dann baut man zwischen zwei Routern eine VPN Verbindung
auf und dann geht man nach diesem Plan hier vor, allerdings muss ich dazu sagen, das
man vorher noch die rechtlichen Aspekte der Nutzung dieser TeamViewer Software
abklären muss. Denn sonst kann es auch sein das man Probleme bekommen kann.
TeamViewer im lokalen Netz nutzen
Und noch einmal ich garantiere nicht dafür das der Einsatz so legal ist, wenn man nicht
Lizenzen dazu kauft, aber funktionieren tut es auf jeden Fall.
Gruß
Dobby