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Was lässt sich über die IP Adresse alles herausfinden?

Schönen guten Tag,

Eine kurze Einleitung. Ich habe einen Kumpel, welcher sich aus dem Internet eine gecrackte Software von dem Programm Allplan auf seinem Mac Rechner installiert hat.
Dies war 2016. Im November diesen Jahres, hat er einen Anruf bekommen. Der Anrufer hat einen Rechner mit dem Namen "sein Rechnername" gesucht.
Der Anrufer wollte wohl etwas von einer Registrierung von der Software wissen, welche der Anrufer im März 2018 festgestellt hat.. Ob es sich dabei um eine Nachfrage bezüglich einer Lizenz geht, konnte mir mein Kumpel nicht sagen, da ererstmal dem Anrufer gesagt hat, dass er sich in ein paar Tagen zurückmeldet, da er beruflich ein paar Tage unterwegs ist.
Der Anrufer hat ihm anschließend eine Email zukommen lassen, auf die besagte registrierte Adresse.

Ein Bild der Mail ist hinzugefügt.

Anschließend hat er einen Fachanwalt befragt, welcher ihm mitteilte er solle von seinem Mac Rechner den Rechnername und den Usernamen und nur Zahlen für die Namensgebung zu verwenden.
Also hat er den Rechner neu aufgesetzt neue Namen vergeben.

Meine Fragen dazu:

Könnte es sein, dass der Anrufer über die IP Adresse herausgefunden hat, ob er eine nicht lizenzierte Version des Programmes Allplan benutzt?
Wie viele Daten lassen sich denn genau über die IP Adresse herausfinden?
Er hat bisher nichts zugegeben, was sollte er als nächstes am besten dem Anrufer sagen?


Vielen Dank im Voraus
2018-11-30 14_35_09-window (mittel)
Kommentar vom Moderator Dani am Nov 30, 2018 um 13:39:41 Uhr
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Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Nov 28, 2018 at 15:19:59 (UTC)
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Moin,

bei Straftaten (z.B. Nutzung unlizensierter Software) kann man über die Staatsanwaltschaft eine IP-Adressauskunft beim Provider erhalten, wer den entsprechenden Anschluß hat und dann bekommt man alsbald Post vom Abmahnanwalt.

lks
Member: Spirit-of-Eli
Spirit-of-Eli Nov 28, 2018 at 15:21:34 (UTC)
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Moin,

alleine da es sich um gecrackte Software handelt können wir dir nicht helfen.

Hört sich aber schon nach einem Fakeanruf an.

Gruß
Spirit
Mitglied: 129580
129580 Nov 28, 2018 updated at 15:25:49 (UTC)
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Hallo,

vermutlich hat die Software eine Call Home Funktionalität die Informationen über das System, wo die Software installiert wurde, an den Hersteller verschickt. Auf einen anderen Weg kann der Hersteller nicht an Systeminformationen wie z.B. an den Hostname gekommen sein. Mit der IP kann die Firma lediglich über Rechtsmittel die Daten des Anschlussteilnehmers beim Provider anfordern, so wie es @Lochkartenstanzer bereits geschrieben hat.

Was lernt man draus: keine gecrackte Software installieren sondern brav diese legal erwerben.
Dann spart man sich auch zahlreiche Viren und Trojaner auf diversen unseriösen Seiten.

Viele Grüße
Exception
Member: Penny.Cilin
Penny.Cilin Nov 28, 2018 at 15:24:15 (UTC)
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Hallo,

er sollte zum Rechtsanwalt gehen. Sollte er wirklich eine Raubkopie oder eine
gecrackte Software von dem Programm Allplan nutzen, dann hat er ein Problem.

Wir bieten in diesem Forum KEINE Rechtsberatung.

Gruss Penny.
Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Nov 28, 2018 updated at 15:26:34 (UTC)
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Zitat von @Spirit-of-Eli:

Moin,

alleine da es sich um gecrackte Software handelt können wir dir nicht helfen.

Doch können wir: Er soll sich an einen Rechtsanwalt wenden.

Notfalls können wir ihm auch einen Lizenzsierte Version des Programmes verkaufen. face-smile

Hört sich aber schon nach einem Fakeanruf an.

Nö, hört sich nach einem ganz realen Anruf an. Der irgendwann mit einem Abmahnbescheid endet.

lks
Mitglied: 129580
129580 Nov 28, 2018 at 15:29:26 (UTC)
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Hört sich aber schon nach einem Fakeanruf an.

Nö, hört sich nach einem ganz realen Anruf an. Der irgendwann mit einem Abmahnbescheid endet.

Kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es sich um ein Fake Anruf gehandelt hat.
Vor allem hat die Firma den TO auch per E-Mail kontaktiert. Spätestens hier kann man die Echtheit validieren.
Member: ArnoNymous
ArnoNymous Nov 28, 2018 updated at 15:31:19 (UTC)
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Moin,

die Software wird IP, Hostnamen und Usernamen wohl "nach Hause" schicken, wer weiß was noch alles (Domain etc).
Je nachdem wie diese heißen, könnte man mit etwas Mühe schon den Verursacher herausfinden. (z.B. Rechnername NBMusterfirma01).
Wenn eine feste IP vorhanden ist, auf die dann noch eine Domain geschlüsselt ist, ist das ja eh kein Problem mehr.
Nachfragen kostet dann ja nichts.

Einfach so kommt ein Hersteller aber nicht an die Anschlußdaten zur IP-Adresse. Und wenn, dann würde sich wohl eher ein Anwalt melden.

Gruß
Member: Kraemer
Kraemer Nov 28, 2018 at 15:31:29 (UTC)
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Zitat von @137971:
Anschließend hat er einen Fachanwalt befragt, welcher ihm mitteilte er solle von seinem Mac Rechner den Rechnername und den Usernamen und nur Zahlen für die Namensgebung zu verwenden.
Also hat er den Rechner neu aufgesetzt neue Namen vergeben.
hanebüchen!
Member: grill-it
grill-it Nov 28, 2018 at 15:36:30 (UTC)
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Moin,

Ein Fakeanruf ist das nicht.
Die Software übermittelt so ziemlich alles an die Server des Herstellers. IP, Rechnername, Lizenzschlüssel, Benutzer etc...
Für jeden Lizenzinhaber auch im Kundenportal ersichtlich..

Meine Empfehlung an den Kumpel: Die ~6000 € investieren und die Software legal nutzen. Bringt zudem noch Support und Unterstützung des Herstellers sowie Updates mit sich..

LG, Manu
Member: Ausserwoeger
Ausserwoeger Nov 28, 2018 at 15:42:00 (UTC)
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Hi

Naja schaut nicht so gut aus für deinen Freund. Wenn die deine Externe IP haben und deine Mailadresse werden die möglicherweise auch die Macadresse deines PC bzw. deiner Netzwerkschnittstelle haben. Das wäre dann blöd den dann bringt dir auch ein neuinstallieren nix. Man kann dann klar feststellen das es sich um diesen PC(Mac, Gerät) handelt auf dem die Software installiert war.

Am besten wäre es wenn er sich mit der Firma einigt. Und die Software nachlizenziert.

LG
Member: maretz
maretz Nov 28, 2018 at 15:55:39 (UTC)
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Das kommt natürlich auf die Software an... Das Hauptproblem wird die gecrackte Version sein - denn natürlich ist sowas relativ einfach rauszufinden... Wenn jetzt also die Software ne Checksum von den entsprechenden Programmteilen und/oder der verwendeten Serial-Nr nach Hause schickt weiss der Hersteller sehr schnell das es eine illegale Kopie ist.

Jetzt hängt es dann natürlich davon ab WIE dein Kumpel die Software verwendet hat... Einmalig vor X Jahren um die zu Testen ODER eben permanent seid der Zeit... War es privat oder gewerblich? In jedem Fall ist die Überlegung den Kopf in den Sand zu stecken ne blöde Idee. Ich würde da einfach mal zum Rechtsanwalt gehen und da nich gross mit dem Müll wie "war versehentlich", "hatte vergessen es zu löschen" usw. anfangen. Klar, wenns permanent/häufiger und dann noch Gewerblich war wird es mal richtig teuer - andersrum hat er ja dann auch mit geklauter Leistung sein Geld verdient und darf ruhig mal dafür bezahlen... Geht er jetzt hin und kommt mit diesen ganzen Müll-Entschuldigungen muss er erst mal nen blöden finden der es glaubt und HOFFEN das der Hersteller nich auch erfasst hat wann die SW genutzt wurde (es wäre ja einfach in der DB zu speichern).

Von einem Fake würde ich da eher nicht mehr ausgehen wenns so läuft wie du hier beschreibst. Lässt sich aber ja einfach klären - rufe die Nummer von AllPlan an (gibts bestimmt im Internet auch zum prüfen das es die richtige Nummer ist) und lass dich mit der Person verbinden...
Mitglied: 129580
129580 Nov 28, 2018 updated at 15:59:15 (UTC)
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Und wenn, dann würde sich wohl eher ein Anwalt melden.

Nicht zwingend. Insbesondere bei Software die abhängig von einem Aktivierungsserver sind, kann es schon mal zu einer Störung kommen und die Software ist anschließend nicht mehr lizensiert. Siehe auch den Ausfall der Aktivierungsserver von MS. Oder falls durch eine Firewall Regel versehentlich die Verbindung zum Aktivierungsserver unterbrochen wird. Da ruft immer jemand von der Firma an und fragt höflich nach. Da wird nicht gleich dem Kunden sofort bösartiges Verhalten vorgeworfen und gleich den Anwalt eingeschaltet. Hab ich zumindest bei ein paar Software schon erlebt, die an solche Aktivierungsserver gebunden sind. Deshalb hasse ich persönlich solche Crapware. Abgesehen davon profitieren gewisse Softwarehersteller von Nichtlizensierter Software und sei es nur weil diese einen großen Lizenz Jungle haben den keiner mehr Verstehen kann..

Wenn die deine Externe IP haben und deine Mailadresse werden die möglicherweise auch die Macadresse deines PC bzw. deiner Netzwerkschnittstelle haben.

Die E-Mail Adresse hat sein Kumpel beim Telefonat weitergegeben - so hab ich das zumindest verstanden.
Die MAC Adresse kann man ändern. Kann man schlecht als Beweis verwenden. Die öffentliche IP die vom Provider vergeben wird dagegen nicht.

Aber selbst wenn, dann würde das auch nichts bringen, denn die Software hat wohl eine interne Call Home Funktionalität.
Dann kannste so oft das BS neuinstallieren wie du willst oder auf ein andere BS z.B. Linux wechseln. Bringt alles nichts mehr.

Am besten wäre es wenn er sich mit der Firma einigt. Und die Software nachlizenziert.

Sehe ich genaus. Besser eine große Strafe zu bezahlen als ein Ermittlungsverfahren zu kassieren.
Member: ArnoNymous
ArnoNymous Nov 28, 2018 at 16:20:02 (UTC)
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Zitat von @129580:

Und wenn, dann würde sich wohl eher ein Anwalt melden.

Nicht zwingend. Insbesondere bei Software die abhängig von einem Aktivierungsserver sind, kann es schon mal zu einer Störung kommen und die Software ist anschließend nicht mehr lizensiert. Siehe auch den Ausfall der Aktivierungsserver von MS. Oder falls durch eine Firewall Regel versehentlich die Verbindung zum Aktivierungsserver unterbrochen wird. Da ruft immer jemand von der Firma an und fragt höflich nach. Da wird nicht gleich dem Kunden sofort bösartiges Verhalten vorgeworfen und gleich den Anwalt eingeschaltet. Hab ich zumindest bei ein paar Software schon erlebt, die an solche Aktivierungsserver gebunden sind. Deshalb hasse ich persönlich solche Crapware. Abgesehen davon profitieren gewisse Softwarehersteller von Nichtlizensierter Software und sei es nur weil diese einen großen Lizenz Jungle haben den keiner mehr Verstehen kann..


Das war auf die Herausgabe von Anschlußdaten zur IP-Adresse vom Provider bezogen. An die kommt eine Firma ja nicht einfach so.
Mitglied: 117471
117471 Nov 28, 2018 at 20:59:36 (UTC)
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Hallo,

es kann z.B. auch sein, dass die gecrackte Version ein Backdoor enthält bzw. über ein automatisches Update nachinstalliert hat.

In dem Fall hat der Publizist der Backdoor zumindest theoretisch vollständigen, uneingeschränkten Zugriff auf den Rechner.

Inklusive aller via Tastatur eingegebenen Kennwörter usw.

Gruß,
Jörg
Member: maretz
maretz Nov 29, 2018 at 06:07:14 (UTC)
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Ok - darüber sollte sich jeder im klaren sein der die Software knackt (egal ob jetzt Anwendungen, Jailbreaks,...). Man vertraut halt demjenigen der die Sachen knackt soweit das der auf dem eigenen Rechner natürlich nix böses macht... Is ein wenig wie nen Einbrecher die ganze eigene Bude zu zeigen und davon auszugehen das der ja nich bei einem selbst einbrechen wird... Nur weil man bereits den Wohnungsschlüssel hingegeben hat, aber der guckt doch so vertrauensvoll...
Member: Dilbert-MD
Dilbert-MD Nov 29, 2018 at 08:23:36 (UTC)
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Zitat von @137971:
Dies war 2016. Im November diesen Jahres, hat er einen Anruf bekommen. Der Anrufer hat einen Rechner mit dem Namen "sein Rechnername" gesucht.
[...], da er erstmal dem Anrufer gesagt hat, dass er sich in ein paar Tagen zurückmeldet, da er beruflich ein paar Tage unterwegs ist.

Hat der Anrufer auf dem Festnetz angerufen oder auf dem Handy?
Woher hatte der Anrufer die Telefonnummer? Steht die Nummer mit Name und Adresse im Telefonbuch?
Eine IP-Abfrage beim Provider führt ja vermutlich erst mal nur zur Adresse.

Hat der Kumpel ggf. bei Allplan Connect einen Account und wurde dort ggf. die IP / Hostname / Rechnername gespeichert?

Zu dem Rest wurde ja schon geschrieben.

Gruß
Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Nov 29, 2018 updated at 08:33:49 (UTC)
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Zitat von @Dilbert-MD:

Eine IP-Abfrage beim Provider führt ja vermutlich erst mal nur zur Adresse.


Es ist durchaus üblich, daß der Provider gegenüber der Staatsanwaltschaft alle Kontaktdaten rausrückt/rausrücken muß. Und der RA des Anzeigeerstatters hat durch Akteneinsicht Zugriff darauf.

lks
Member: maretz
maretz Nov 29, 2018 at 10:17:20 (UTC)
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oder - wenn ich namen und adresse habe gibt es was ganz ungewöhnliches... ein Telefonbuch... :D gibts sogar online ;). Also je nachdem, da kommt man dann schon ran.

Frage wäre aber halt immer noch: Wenn derjenige weiss das er die Software geknackt hat UND seine Adresse usw bereits bekannt ist - will man dann entweder auf Konfrontation gehen und alles in frage stellen so das es ggf. vor Gericht landet - oder will man ggf. einfach dazu stehen das man schei.. gebaut hat und die Rechnung zahlen (und sich dabei ggf. auf nen halbwegs bezahlbaren Preis einigen)?
Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Nov 29, 2018 updated at 10:21:47 (UTC)
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Zitat von @maretz:

oder - wenn ich namen und adresse habe gibt es was ganz ungewöhnliches... ein Telefonbuch... :D gibts sogar online ;). Also je nachdem, da kommt man dann schon ran.

Frage wäre aber halt immer noch: Wenn derjenige weiss das er die Software geknackt hat UND seine Adresse usw bereits bekannt ist - will man dann entweder auf Konfrontation gehen und alles in frage stellen so das es ggf. vor Gericht landet - oder will man ggf. einfach dazu stehen das man schei.. gebaut hat und die Rechnung zahlen (und sich dabei ggf. auf nen halbwegs bezahlbaren Preis einigen)?

Naja, dem TO geht jetzt vermutlich die Muffe und er weiß nicht, was er machen soll.

Mein Tipp: schnellstens die Software kaufen oder der Firma gestehen udn hoffen, das die mit sich reden läßt. face-smile

lks

PS: Ein Anwalt ist da sicher angebracht.
Member: maretz
maretz Nov 29, 2018 at 12:08:28 (UTC)
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warum denn? Es ist doch nur nen KUMPEL vom TO... also sozusagen der freund vom Kumpel der Schwester meiner Mutters urgrossenkels...
Member: sklchris
sklchris Dec 03, 2018 at 10:56:24 (UTC)
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Also dass die (oder viele Programme) Software nach Hause telefoniert ist fast klar - allerdings darf meines Wissens der oder die Hersteller das nie zugeben oder gar daraufhin jemand anmahnen oder sonstiges - da die größere Straftat darin liegt, in das System einzugreifen und Daten (sei es nur PC und Username) abgreifen.

Also ich würde da umgehend mit einer Anzeige drohen und den Herrn auffordern zu erklären wie er an die Daten gekommen ist - bin zwar kein Anwalt, aber meines Wissens ist das einem Einbruch gleichzusetzen - also ein Straftatbestand, der deutlich höher ist.

Das ist auch schon vor DSGVO so gewesen - sonst hätten die Softwarefirmen, deren Software bei jedem Start "nach Hause telefoniert" da längst diese Praxis angewendet.

vg.
Christian
Member: Kraemer
Kraemer Dec 03, 2018 at 10:58:08 (UTC)
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Zitat von @sklchris:
bin zwar kein Anwalt
und damit hast du alles gesagt, was in deinem Post richtig ist.
Member: sklchris
sklchris Dec 03, 2018 at 11:07:17 (UTC)
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Muss man dazu Anwalt sein? Außer man gibt so Komentare ohne nennenswerten Sinn und Inhalt ab, wie Deiner?

Begründe es halt, wenn Du meinst dass ich da falsch liege - denn egal wie der Anrufer / Email Verfasser an die Daten kam, war dies ein widerrechtlicher Eingriff in das System und somit strafbar.
Member: Ausserwoeger
Ausserwoeger Dec 03, 2018 at 11:30:25 (UTC)
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Zitat von @sklchris:

Begründe es halt, wenn Du meinst dass ich da falsch liege - denn egal wie der Anrufer / Email Verfasser an die Daten kam, war dies ein widerrechtlicher Eingriff in das System und somit strafbar.

Hi

Grundsätzlich ist es einem Unternehmen nicht verboten Daten zu sammeln. Das unternehmen muss nur in den AGB des entsprechenden Programms den Nutzer darüber informieren. Der Nutzer hat ja die möglichkeit das Programm nicht zu nutzen.

Das Unternehmen hat ja auch die Daten nicht an dritte weitergegeben sondern nutzt diese für interne zwecke. Noch dazu ist allplan eine Deutsche Firma und somit verlassen die gesammelten Daten auch zu keinem Zeitpunkt die EU.

Meiner meinung nach macht die Firma alles Richtig.

Für die Illegale Nutzung einer Software gibt es auch keine Entschuldigung diese Software ist zu bezahlen und die entsprechende Strafe ist ebenso zu bezahlen.

LG
Member: maretz
maretz Dec 03, 2018 at 15:51:37 (UTC)
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Du weisst aber schon das es Lizenzbedingungen gibt - und das man als Hersteller auch problemlos selbst ohne argumentieren kann? Wenn du mit deiner Art bei mir anrufst wäre die Antwort recht einfach: Unsere Software hat eine Update-Routine für Security-Updates welche natürlich auch den Lizenzschlüssel überträgt. Ihr Lizenzschlüssel wurde uns als gestohlen/zu oft verwendet/bekannt geknackt (beliebiges auswählen) gemeldet. Daher war ich gezwungen mir die Kontaktdaten zu organisieren...

So - jetzt stehst du da mit deinem "Einbruch" oder ähnlichem und machst nen langes Gesicht... Und jetzt komme ich dann nämlich - so wie es aussieht ist die Software ja für Anwälte... D.h. ich lasse mal kurz durch MEINEN Anwalt klären wie hoch der Anteil meiner Software an deinem Geschäftsergebnis für die letzten x Jahre war - und da kommt man schnell auf erstaunlich hohe Zahlen da die Annahme ja ist das du sonst eben KEINE Software hättest verwenden können.... Damit weiss ich also den Anteil den ich Einklagen kann.... Auf eine Absprache willst du doch jetzt nicht mehr hoffen oder darauf das ich entgegenkomme, oder?

Ich mag ja Leute wie dich... die glauben man kann sche.... bauen und sich dann aber hinterm Gesetz verstecken wollen...
Member: sklchris
sklchris Dec 05, 2018 at 13:28:00 (UTC)
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Du weißt schon auch, dass solche Lizenzvereinbarungen vor Gericht null wert hätten? Also es ein unzulässiger Eingriff in die persönlichen Rechte wäre, wenn hier zb. auch nur Datum und Uhrzeit des oder eines Programmstarts, geschweige denn dann noch mit weiteren Daten wie zb. Username usw. wäre?

Das kommt einer Überwachung gleich, die ganz sicher kein Bestand vor Deutschen Gerichten hätte - auch nicht mit Deiner Begründung dass Lizenzschlüssel gestohlen oder missbraucht wurden, das ist Problem der Software Firma und rechtfertigt in keinem Fall einer solchen Überwachung der Aktivitäten eines Users.

Ich denke da würdest Du vor Gericht ein langes Gesicht machen, das ist ein Eingriff in und auf den PC eines Kunden - ganz von DSGVO zu schweigen uvm. - das es fast jede Software macht, weiß jeder - nur würde ich mich mal über so ein Schreiben freuen, weil die Firma würde ich so richtig zur Kasse bitten.

Ich bin ITler, also bin auch nicht für Raubkopien uns sonstiges - obwohl manche Software so unverschämt teuer ist, dass ich denke der Hersteller das sogar provoziert - würde er vernünftige Preise machen, würden mehr Leute das kaufen - er hätte mehr Umsatz und Raubkopien sich nicht lohnen - aber nochmal und trotzdem - ein Fehlverhalten rechtfertigt keinesfalls ein noch schwereres Fehlverhalten in die Persönlichkeitsrechte.

Wenn Du Recht hättest, warum hat Microsoft, die sicher schon mit Windows XP das "nach Hause telefonieren" angefangen haben, da nicht schon Milliarden Klagen wegen Raubkopien gestartet - ganz einfach - weil sie dann die Überwachung, die eben halt nicht erlaubt ist, zugeben müssten.
Member: sklchris
sklchris Dec 05, 2018 at 13:32:24 (UTC)
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Nein, ist es meiner Meinung nach nicht, und eine derartige Vereinbarung in den Lizenzbestimmungen würde ein Gericht sicher für ungültig erklären - da wenn ich Nachts um 3.00 Uhr nach tollem S... oder eben nach keinem an meinen PC gehe und ein bestimmtes Programm starte, geht das keinen Hersteller was an, da ich die Nutzungsrechte erworben habe - keinesfalls aber damit auch eine Überwachung, wann, wie, wo oder wer das Programm nützt.

Dies wäre ein unzulässiger Eingriff in die Privatsphäre - überdies müsste der Hersteller wirklich offenlegen, was er da noch so sammelt (ggf. macht die Software ja noch viel viel mehr als nur den Programmstart und User zu übermitteln usw. ). Also ich hätte (wenn ich nicht sonst genug Arbeit hätte) wirklich Lust das mit einer Allplan Raubkopie zu versuchen - weil da würden dann umgekehrt wirklich die Fetzen fliegen.
Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Dec 05, 2018 updated at 13:39:29 (UTC)
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Zitat von @sklchris:

Nein, ist es meiner Meinung nach nicht, und eine derartige Vereinbarung in den Lizenzbestimmungen würde ein Gericht sicher für ungültig erklären - da wenn ich Nachts um 3.00 Uhr nach tollem S... oder eben nach keinem an meinen PC gehe und ein bestimmtes Programm starte, geht das keinen Hersteller was an, da ich die Nutzungsrechte erworben habe - keinesfalls aber damit auch eine Überwachung, wann, wie, wo oder wer das Programm nützt.

Dies wäre ein unzulässiger Eingriff in die Privatsphäre - überdies müsste der Hersteller wirklich offenlegen, was er da noch so sammelt (ggf. macht die Software ja noch viel viel mehr als nur den Programmstart und User zu übermitteln usw. ). Also ich hätte (wenn ich nicht sonst genug Arbeit hätte) wirklich Lust das mit einer Allplan Raubkopie zu versuchen - weil da würden dann umgekehrt wirklich die Fetzen fliegen.


Naja,

im Prinzip ist es egal, wie der Hersteller an die Daten gekommen ist. Dadurch wird das Unrecht, das der TO getan hat nicht ungeschehen. Es werden höchstens beide bestraft.(nicht verwertbare beweise wie es in amerikanischen Krimis dargestellt wird, gibt es im deutschen Recht nicht).

Der TO ist auf jeden Fall am Haken.

lks
Member: sklchris
sklchris Dec 05, 2018 at 14:35:19 (UTC)
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ich bin Deiner Meinung was das Unrecht mit Raubkopien angeht (allerdings auch das Unrecht der Softwarefirmen, die wie ich denke das oft mit extrem überzogenen Preisen zu provozieren) - aber was bekommt man als Strafe wenn man eine Raubkopie benützt - ich glaub eine Geldstrafe oder so.
Was bekommt man als Software Firma, die illegal Nutzerdaten von einem PC oder User abzieht? Ist meine ich ein widerrechtlicher Eingriff in die Privatsphäre, also da schon heftiger - aber erst recht nach DSGVO denke ich kann das mit bis zu 4% des Jahresbruttoumsatzes bestraft werden - also das ist dann schon eine andere Hausnummer - was ich auch für richtig empfinde, da (zumindest jeder wo sich damit beschäftigt weiß dass fast jede Software ihr Hintertürchen vom Hersteller hat, oder nach Hause telefoniert) aber man auch ein Anspruch hat nicht ausspioniert zu werden - also wenn mir sowas wie mit Allplan passieren würde (aber ich hab keine Raubkopien, allenfalls kaufe ich mal gebrauchte Software) - dann würde ich dem echt auf den Grund gehen, also es richtig drauf ankommen lassen - die hätten 30 Minuten nach dem Anruf oder der einen Mail eine Strafanzeige beim Staatsanwalt.

Ist ggf. schwer verständlich - vielleicht macht mich so ein Verhalten dann so wütend, weil ich viele Kunden habe, mit spez. Handwerker Software oder solchen Programmen, wo ich genau weiß dass der Hersteller eben jeden Start und k.A. vielleicht sogar noch darüber hinaus die Aktionen der Anwender sich zuschicken lässt - und unsere Datenschützer in Deutschland, die kann man in dem Punkt auch komplett vergessen, also das ist Attrappe aber kein Datenschutz, wie er heute wichtige denn je wäre.
Mitglied: 129580
129580 Dec 05, 2018 updated at 14:44:31 (UTC)
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Moin,

Nein, ist es meiner Meinung nach nicht, und eine derartige Vereinbarung in den Lizenzbestimmungen würde ein Gericht sicher für ungültig erkläre

Kann ich mir nicht vorstellen. Dann könnte ja jeder der das Urheberrecht verletzt hat damit vor Gericht argumentieren und damit frei kommen.
Von solch einem Urteil habe ich bislang noch nie gehört. Weil dann dürfte man die Daten ja gar nicht als Beweis verwenden....

Bitte mal ein Link zu dem Urteil posten. (was es vermutlich nicht gibt).

Dann wäre auch eine solche Schutzfunktion nicht de facto Standard bei den Softwareherstellern.
Wenn die Firmen deiner Meinung nach solch eine Schutzfunktion rechtswidrig nutzen, dann würde es garantiert auch Abmahnanwälte geben, die das ausnutzen. Auch davon habe ich bislang nie was gehört.

Selbst Windows baut regelmäßig eine Verbindung zum Lizenz Server auf und dabei muss nicht zwingend persönliche Daten verschickt werden. z.B. nur mit der Checksumme.

Aber bin ja selber auch kein RA. Aber das würde mich stark interessieren.

Edit:
Wenn Du Recht hättest, warum hat Microsoft, die sicher schon mit Windows XP das "nach Hause telefonieren" angefangen haben, da nicht schon Milliarden Klagen wegen Raubkopien gestartet - ganz einfach - weil sie dann die Überwachung, die eben halt nicht erlaubt ist, zugeben müssten.

Microsoft geht sehr stark gegen Urheberrechtsverletzungen vor. Nur das Problem ist, dass die Produkte von MS z.B. Windows üblicherweise nicht gecrackt werden. Die Betrüger ergaunern sich richtige Lizenzen und verkaufen diese weiter. Wie es zum Beispiel beim Fall von PC Fritz war.

Viele Grüße
Exception
Member: grill-it
grill-it Dec 05, 2018 updated at 14:42:57 (UTC)
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@sklchris

mir drängt sich die Vermutung auf, du hast die DSGVO nicht verstanden..
DSGVO heißt nicht dass ich Daten nicht sammeln darf.. sondern ich muss begründen warum ich das mache, sowie dem Nutzer/besitzer der personenbezogenen Daten darstellen was damit passiert und mir das verfahren genehmigen lassen..
Mitglied: 129580
129580 Dec 05, 2018 updated at 14:58:22 (UTC)
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aber was bekommt man als Strafe wenn man eine Raubkopie benützt - ich glaub eine Geldstrafe oder so.

Kommt drauf an, ob die Software gewerblich oder nur privat verwendet wurde und wie freundlich das Unternehmen ist. Wenn z.B. die gecrackte Software gewerblich verwendet wurde und das Unternehmen Strafanzeige erstattet, dann ist das nicht nur Urheberechtsverletzung sondern gewerbsmäßiger Betrug. Das kann nicht nur hohe Strafen + Schadensersatz führen sondern auch Knast bedeuten.

Was bekommt man als Software Firma, die illegal Nutzerdaten von einem PC oder User abzieht?

Ja mit einer Prüfsumme kann ein Unternehmen echt großes Big Data betreiben....
Das wäre in der tat rechtswidrig, wenn die Software willkürlich persönliche Daten abgreift, zu den Servern schickt und die Firma analysiert diese aus und betreibt dann Gewinn. Das ist aber bei einer Schutzfunktion definitv nicht der Fall und das wird ausführlich in den Lizenz- und Datenschutzbestimmungen von der Firma geregelt. Zumal dort keine persönlichen Informationen, außer der öffentlichen IP, an den Hersteller übermittelt wird, sondern lediglich eine Information zum prüfen, ob die Software manipuliert wurde bzw. ob der Inhaber die Software rechtmäßig nutzt.

obwohl manche Software so unverschämt teuer ist, dass ich denke der Hersteller das sogar provoziert

Das mag sein, rechtfertig aber keine Straftat. Ich breche doch auch nicht in ein Autohaus ein und klau mir einen schönen Porsche, nur weil dieser Luxusschlitten viel zu teuer ist...

Edit: Okay...Vergleich hingt ein wenig. Mir fällt gerade nichts besseres ein. Aber vom Prinzip her das selbe.
Denn der Hersteller hat sehr viele Kosten für die Softwareentwicklung investiert. Und von irgendwas müssen ja die Entwickler bezahlt werden.
Und richtig dreist ist es, wenn derjenige, der die Software nicht lizenziert benutzt, auch noch für sein Gewerbe nutzt und damit Gewinn erwirtschaftet.
Member: Kraemer
Kraemer Dec 05, 2018 at 15:04:17 (UTC)
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Es ist schon traurig mit anzusehen, wie negativ sich das Rechtsempfinden deutscher / europäischer Bürger entwickelt hat. So viel halbwahren Stuss, wie in diesem Thread, habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Und das "schlimme" daran: Überwiegend eine Kombination aus dem "Recht", welches sich aus amerikanischen Filmen / Serien abgekupfert wurde kombiniert mit einer "dass passt mir nicht also kann das so nicht richtig sein" Einstellung.

just my 2 cents
Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Dec 05, 2018 at 15:14:18 (UTC)
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Zitat von @129580:

Microsoft geht sehr stark gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Aber meistens sehr selektiv. Wie die Vergangenheit zeigt, machen sie das nur wenn es jemand "übertreibt". Und sie legen natürlich Wert drauf, daß gewerbliche Nutzer korrekt lizensieren. Bei privaten Nutzern habe ich bisher kaum gehört, daß da was passiert wäre, wenn sie eine Lizenz unerlaubt nutzen.

Außerdem hat Steve B. mal gesagt, daß wenn die Leute schon Software "klauen", sie gefälligst die MS-Software klauen sollen (bezogen auf China und Russland). face-smile

lks
Member: sklchris
sklchris Dec 09, 2018 at 16:55:06 (UTC)
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also ich halte auch nichts von Raubkopien usw. - aber wenn ein Kunde das macht, habe ich bei den meisten Programmen deren Preise wie beim Office echt überzogen sind, auch kein Problem es nicht "zu merken", oder geb sogar hier und da ein Tipp.

Anders ist es bei Programmen, die eine faire Preisbildung haben, da rede ich dann auch auf den Kunden ein und sorge dafür dass er sich eine Lizenz kauft.

Trotzdem wie will MS gegen Raubkopien vorgehen, also mal beim Endverbraucher, ohne unzulässig von seinem System Daten abzugreifen, was ein deutlich massiverer Tatbestand ist, als eine Urheberrechtsverletzung - geht m.A. nach einfach nicht - sie müssten zugeben, unzulässige Daten von dem betroffenen System abgerufen zu haben.
Member: sklchris
sklchris Dec 09, 2018 at 17:06:51 (UTC)
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also ich glaub ich hab sogar ein übertriebenes Rechtsempfinden - also zum Leidwesen meines Rechtsanwalts, der dir das ganz sicher wie andere bestätigen.
Aber finde gerade das was die Softwareindustrie macht auch schon lange nicht mehr ok - klar rechtfertigt das keine Raubkopien, aber seit Jahren wird unfertige Software für teures Geld verkauft, der Kunde hat den Schaden weil der ITler mehrfach eingreifen muss, weil die Software auf dem Rücken des Kunden fertig entwickelt wird - oder wie bei Windows 10 zahlreiche Updates dem Kunden richtig Schaden zufügen, den er nach deutschem Recht und den Lizenzabkommen fast unmöglich geltend machen kann (weil er dazu grobe Fahrlässigkeit nachweisen müsste, was nahezu unmöglich ist) - also der Kunde wird hier abgezockt und verarscht und ist dank der EU, die sich lieber um die Krümmung von Bananen und Gurken kümmert, da wirklich der benachteiligte.

Also wenn dann ein Kunde von mir eine Software für mehrere hundert Euro, einfach als Raubkopie drauf macht - von der ich eh weiß dass sie vom Preis/Leistungsverhältnis die Kunden nur benützt - sorry, dann hab sogar ich bei meinem Rechtsempfinden kein Problem damit - will nicht heißen dass ich es gut finde, oder selbst tun würde - aber mich juckts auch nicht.

Mich juckt dann eher diese bescheuerte EU und deutsche Regierung, die unfähig ist - hier mal was zu tun - sei es nun Spam oder sonstiger Schutz der Endverbraucher - oder Rückgaberecht für auch ja Software die nichts taugt, oder dass bei nachweisbaren Schäden, die Softwarefirmen zur Kasse gebeten werden können - weil dann würden die sehr schnell aufhören, noch nicht mal in meinen Augen Alpha Versionen als fertige Software zu verkaufen - und kaum dass diese dann endlich wie Win7 dann mal endlich wirklich stabil laufen würde, dann gleich die Kunden wirklich ZWINGEN - auf Windows 10 umzusteigen - das ist schlimmer als die Maffiamethoden in den 30er Jahren - und der Gesetzgeber schaut brav zu und kassiert noch mit
Mitglied: 129580
129580 Dec 09, 2018 updated at 17:28:56 (UTC)
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Trotzdem wie will MS gegen Raubkopien vorgehen, also mal beim Endverbraucher, ohne unzulässig von seinem System Daten abzugreifen, was ein deutlich massiverer Tatbestand ist, als eine Urheberrechtsverletzung - geht m.A. nach einfach nicht - sie müssten zugeben, unzulässige Daten von dem betroffenen System abgerufen zu haben.

Wie ich bereits mehrmals in diesen Thread geschrieben habe, wird bei den Anfragen an den Keyserver keine persönlichen Daten an MS verschickt.
Wenn doch, dann bitte ich dich mal Beweise hier zu posten.

Zumal MS kein Problem mit gecrackten/manipulierten Windows Versionen hat, sondern vielmehr, dass die Lizenzen missbraucht werden.
So kann man eine Lizenz mehrmals für verschiedene Systeme aktivieren, obwohl man diese nur für ein physikalisches System verwenden darf. Oder Betrüger verkaufen Lizenzen, die diese nur durch Betrug oder Diebstahl erworben haben.

Deshalb bittet MS bei den Firmen auch gelegentlich um ein Lizenz Audit.


Aber finde gerade das was die Softwareindustrie macht auch schon lange nicht mehr ok - klar rechtfertigt das keine Raubkopien, aber seit Jahren wird unfertige Software für teures Geld verkauft, der Kunde hat den Schaden weil der ITler mehrfach eingreifen muss, weil die Software auf dem Rücken des Kunden fertig entwickelt wird - oder wie bei Windows 10 zahlreiche Updates dem Kunden richtig Schaden zufügen, den er nach deutschem Recht und den Lizenzabkommen fast unmöglich geltend machen kann (weil er dazu grobe Fahrlässigkeit nachweisen müsste, was nahezu unmöglich ist) - also der Kunde wird hier abgezockt und verarscht und ist dank der EU, die sich lieber um die Krümmung von Bananen und Gurken kümmert, da wirklich der benachteiligte.

Wird ja niemand gezwungen die Software zu verwenden. Es gibt inzwischen zahlreiche Alternativen für jegliche Art von Software. Ansonsten einfach die Software selber entwickeln lassen. Ich persönlich bin schon lange auf MacOS umgestiegen. Nur mal so als Beispiel genannt.

oder Rückgaberecht für auch ja Software die nichts taugt,

Ein Rückgaberecht gibt es bereits.

oder dass bei nachweisbaren Schäden, die Softwarefirmen zur Kasse gebeten werden können

Hier gilt IMHO die gesetzliche Gewährleistung. Es sei denn, du hast mit der Firma einen speziellen Vertrag (SLA...).
Member: maretz
maretz Dec 09, 2018 at 17:27:57 (UTC)
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Nun - es stellt sich einfach die Frage ob du ne Ahnung hast was so ne Software-Entwicklung denn normal so kostet? In meinem letzten Job war ich u.a. Software-Entwickler. Nen paar Externe dazu, ne handvoll interner. Tagessatz bei externen kannst du mal grob 1000E/Tag rechnen - pro Person!
So, du hast also erst mal die ganzen Vorarbeiten, dann die Entwicklung, dann den Support (den kein Kunde bei Massenprodukten gerne zahlen möchte - anders als bei Individual-Software). Wenn du bei wirklichen Massen-Produkten (wie z.B. eben Office) bist dann hast du auch noch Support für Dinge die nicht mal in deinem Bereich liegen - z.B. weil der Kunde eben die verschiedenen Windows-Versionen oder Mac-OS betreibt. Dann natürlich noch die üblichen Kartell- und anderen rechtlichen Gefahren für die du Rücklagen bildest. Als Grössenordnung: In der letzten Firma wurden an Kosten da jeden MONAT mal eben nen nettes kleines Einfamilenhaus durchgeschoben...

So - und was dein "Rechtsempfinden" angeht: Du kennst den (unpassenden) Vergleich? Ich möchte gern nen Ferrari - weil er zu teuer ist darf ich ihn klauen? Dieser Vergleich ist wirklich unpassend - denn wenn ich den Ferrari schön finde kann ich nich einfach nen VW nehmen und anmalen... Bei Software gibt es für nahezu JEDE Software auch freie Programme... Office z.B. hätte LibreOffice/OpenOffice. Warum ist es also auch nur ANSATZWEISE richtig die Software illegal zu kopieren wenn es doch sogar freie alternativen gibt? Stimmt, man muss ggf. mal 2 Klicks mehr machen weils nen export zum Doc-Format erfordert. So what? You get what you paid for! Wenn ich wirklich keine Software finde die das frei macht - es steht jedem Frei das selbst zu programmieren -> für nahezu jede Sprache sind die Compiler durchaus frei. Auch da passt der Vergleich mitm Ferrari eben nicht - da ich beim Ferrari noch resourcen benötige die ich einfach nicht habe (Metall, Kabel,...), bei Software benötige ich prinzipiell mein Hirn und Zeit. Wenn ich beides nicht habe oder nutzen will - dann muss ich halt für Faulheit zahlen, so what? Und auch da ist es einfach: Wenn ich privat von A nach B will kann ich:
- Laufen (wenn ich weder das Geld für öffentliche ausgeben will noch das Geld / die Zeit für ne eigene Fahrerlaubnis investieren will)
- Öffentlichen Nahverkehr nehmen wenn ich günstig Fahren will und der Komfort nicht ganz so wichtig ist
- Ein Taxi nehmen wenn ich den Komfort möchte und das Geld investieren will (bzw. mit der ersparten Zeit ggf. sogar Geld verdiene weil ich zu nem Meeting will o.ä.)
- ...
Und nicht anders ist es bei Software -> ich kann eben "von-bis" machen. Aber niemand würde beim Transport sagen das es doch völlig OK ist ständig schwarz zu fahren weil die Karten so teuer sind, oder?

Von daher - ich würde keinen Anzeigen nur weil er illegale Kopien nutzt. Allerdings verweigere ich privat wie beruflich jeden Support für diese Software. Wer meint er möchte die Software "irgendwo" herbekommen darf dann auch "irgendwo" sich die Hilfe suchen.
Member: sklchris
sklchris Dec 09, 2018 at 18:15:01 (UTC)
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sorry, hab es nicht bis ganz zum Ende gelesen, mache ich nachher noch - ja ich kenne einen unpassenderen Vergleich als meinen - nämlich den von Dir.
Einen Ferrari klauen - klar macht man nicht.
Bei Software sieht es etwas anders aus, also ich habe viele Studenten unter meinen Kunden, die eine schlechte Note erhalten haben, alleine nur weil die PP Präsentation komplett falsch dargestellt wurde (weil der Lehrer bescheuerterweise Office auf dem Mac hatte) und der Student korrekterweise die Version mit allen Updates auf einem Windows PC - dass ich mich da für den Studenten einsetzen musste, und dem Lehrer erklären, dass der Fehler an seiner Version liegt.

Oder Windows 10 - man ist gezwungen, weil auf neueren Maschinen die Hardware sonst gar nicht mehr voll benützbar ist, aber das Ding hat fehler wie ein schweizer Käse - also eine Frechheit sowas schon zu verkaufen und auf dem Rücken von Kunden ( und ich hatte ein paar die jetzt richtig böse Service Kosten hatten) auszutragen.

Es ist richtig, dass wenn ich Luxus, sei es Ferrari o.ä. haben will diesen auch bezahlen muss - es ist nicht richtig, dass die Software Firmen Kunden hier wirklich zwingen und nötigen - oder ich kenne auch Softwareprogrammierer, die sich selbst und der Firma das Leben schon schwer machen, weil sie mir sagten, sie programmieren so, dass die Firma nicht einfach so auf sie verzichten kann, also die Kollegen damit nichts anfangen können - all das geht zu lasten des Kunden.

Und die Open Office Versionen, die es da alle gibt, haben leider oft ein Kompatiblitätsproblem - meist geht es gut, aber in den Feinheiten dann eben doch nicht, da sieht ein Dokument dann einfach mal total anders aus - also eine Alternative sicher, wenn ein Student deswegen aber eine schlechte Note bekommt, eben auch wieder nicht.

Ich hab zwar keine Statistiken - einfach nur mal die Erfahrung aus dem Kundenstamm, wieviele Kunden kein Office kaufen möchten - und würde behaupten, dass wenn MS da den Preis nicht ganz so hoch, oder sogar niedrig ansetzt, im Endeffekt sogar mehr verdienen würde. Das sehe ich umso mehr bei speziellen Programmen, für Branchen usw. da ist es noch extremer - also verkaufe ich 5 Versionen a' 100.000 Euro oder verkaufe ich 100.000 Versionen a' zb. 10 Euro - was ist wohl sinnvoller? Ich kann diese sogar für 20 Euro verkaufen, hab den 4 fachen Gewinn (vom Support abgesehen, klar) und hatte keine einzige Stunde mehrarbeit - den die Software muss man so oder so schreiben.
Member: maretz
maretz Dec 10, 2018 at 06:43:48 (UTC)
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Moin,
gut - fangen wir bei deinen Windows10 an: Auch auf aktuellen Rechnern läuft Linux (kostenlos!). Es ist also nicht so das du Windows nutzen MUSST, es ist eine "Komfort"-Funktion (ob jetzt Windows wirklich komfortabler ist muss jeder für sich entscheiden, den Flamewar will ich hier nicht anfangen!). Es steht dir ebenfalls frei alte Rechner mit Windows 7/8 zu organisieren oder Rechner zu suchen die da eben noch kompatibel sind (dafür haben die ja einen Dienstleister - z.B. dich!). Oder steht etwa der gute Steve mit der Flinte bei denen an der Tür und die müssen das installieren?

Was deine Software-Entwickler angeht: Ich würde nicht alles glauben was die sagen! In einem Entwicklungsteam gibt es idR. Vorschriften wie das zu erledigen ist - und wenn sich der Entwickler nicht dran hält wird der ersetzt. Aber selbst wenn da absichtlich für inkompatibilität gesorgt wird dann ist es noch viel dämlicher diese Software zu kopieren und zu nutzen! Ich riskiere zum einen das ich erwischt werde (und natürlich sind Firmen die so arbeiten ganz sicher bereit da über ein Entgegenkommen zu reden) und zum anderen habe ich immer mehr und mehr Daten die ich ggf. nicht portieren kann wenn die Firma mit dem Ansatz auf die Nase fällt.

Was deine Office-Version angeht: Sorry, aber dann müssen die STUDENTEN sich ggf. mal was einfallen lassen. Eigenes Laptop für die Präsentation z.B., ein Format welches kompatibel ist (und sei es PDF) oder der Verzicht auf spezielle Effekte und eine recht simple Präsentation. Du schreibst es liegt daran das der Lehrer Office für MAC hat und die aber Windows. Dann wäre nach dem Verständnis also jetzt die Lösung die klauen sich gleich noch den ganzen MAC dazu? Weil Office für Mac läuft ja eher nicht auf Windows und du hast eben auch da kleinere Inkompatiblitäten (ich nutze selbst nen Mac mit Office!).

Zur Preisgestaltung: Klar würden die mehr verkaufen wenn die billiger wären. Wie bei Ferrari auch. ABER: Die Preisgestaltung liegt NICHT bei den Nutzern sondern beim Hersteller. Du selbst bist scheinbar Dienstleister, oder? Wenn du deine Arbeitszeit jetzt für 5E/Std anbietest dann wirst du auch mehr Aufträge bekommen. Also würde ich dich doch jetzt bitten deine Webseite hier zu schreiben und das du darauf öffentlich Werbung machst das du - sagen wir nur mal bis Ende 2019 - für 5E/Stunde jeden Auftrag annimmst? Du wirst mit hoher Sicherheit es schaffen das du für 24h am Tag locker ausgelastet bist, 7 Tage die Woche... Aber ich vermute auch bei dir werden die Kunden nicht deine Preisgestaltung übernehmen, oder?

Ausserdem ist deine Rechnung eben falsch -> klar, erst rechne ich 5 Versionen zu 100.000 oder 100000 zu 10. Nur grade DANN kommt ja grad noch der Aufwand hinzu der das ganze revidiert. Wenn ich (was ich im letzten Job gemacht habe) sehr spezielle Software habe die genau auf 2-3 PC-Typen läuft dann habe ich ganz andere Möglichkeiten als wenn ich eben 50 Gerätetypen unterstützen muss. Ich habe eben auch nur 3-4 Kunden die ich auch Schulen kann so das mir der Support nicht gleich immer reinschlägt - bei 100.000 kann ich das wohl vergessen, da brauche ich schon ne grössere Support-Abteilung! Bei den 5 Versionen passe ich üblicherweise (gegen CR und Geld) das Programm an, bei 100.000 is es ne Standard-Software,... Aber auch da bleibt in beiden Fällen das Ergebnis immer gleich: Der Kunde kann es kaufen oder nicht - den PREIS bestimmen kann er nicht (bei spezial-software natürlich ein wenig - da redet man üblicherweise über Preise und hat nich einfach nen Aufkleber auf der Packung).

Alles in allem sehe ich keinen sinnvollen Grund warum es bei Software ok ist diese zu kopieren wenn doch normaler Diebstahl nicht ok ist... Und ich würde bei Studenten, Schülern o.ä. sagen das es da aufgrund des Alters und des geringeren Einkommens noch nachvollziehbar ist -> ok. Wenn du dir aber die SW anguckst um die es oben geht scheint das eine Software für Architekten zu sein. Im Allgemeinen zählen die jetzt nicht zu den Geringverdienern. Und spätestens wenns im gewerblichen Umfeld ist sehe ich keine Argumente dafür das es ok ist die Software einfach zu kopieren - denn hier wird schließlich Geld damit gemacht (direkt oder indirekt)....
Member: Ausserwoeger
Ausserwoeger Dec 10, 2018 at 07:56:17 (UTC)
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Zitat von @maretz:


Was deine Office-Version angeht: Sorry, aber dann müssen die STUDENTEN sich ggf. mal was einfallen lassen. Eigenes Laptop für die Präsentation z.B., ein Format welches kompatibel ist (und sei es PDF) oder der Verzicht auf spezielle Effekte und eine recht simple Präsentation. Du schreibst es liegt daran das der Lehrer Office für MAC hat und die aber Windows. Dann wäre nach dem Verständnis also jetzt die Lösung die klauen sich gleich noch den ganzen MAC dazu? Weil Office für Mac läuft ja eher nicht auf Windows und du hast eben auch da kleinere Inkompatiblitäten (ich nutze selbst nen Mac mit Office!).


Moin

Da müssen die Studenten nicht lang nachdenken ! Eine Office Studentenversion von MS kostet mal so 20€ ! Wer sich das sparen muss der darf auch nicht mehr essen gehen.

LG
Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Dec 10, 2018 at 08:38:39 (UTC)
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Zitat von @Ausserwoeger:

Da müssen die Studenten nicht lang nachdenken ! Eine Office Studentenversion von MS kostet mal so 20€ ! Wer sich das sparen muss der darf auch nicht mehr essen gehen.

Manche Studenten bekommen auch eine Lizenz direkt von der Uni/Hochschule zum persönlichen Gebrauch, ohne daß sie etwas dafür zahlen müssen.

lks

PS: Deswegen werden auch immer wieder STudenten auf ebay erwischt, die diese Lizenzen für dereifuffzich vertickern, um Ihr Taschengeld aufzubessern.
Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Dec 10, 2018 at 08:43:58 (UTC)
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Zitat von @sklchris:

Oder Windows 10 - man ist gezwungen, weil auf neueren Maschinen die Hardware sonst gar nicht mehr voll benützbar ist, aber das Ding hat fehler wie ein schweizer Käse - also eine Frechheit sowas schon zu verkaufen und auf dem Rücken von Kunden ( und ich hatte ein paar die jetzt richtig böse Service Kosten hatten) auszutragen.

Blödsinn, niemend zwingt Dich Windows 10 zu nutzen. Man kann auch DOS auf die Kisten installieren. es goibt genügend Alternativen:

DRDOS, FreeDOS, Linux (dutzende Distributionen), BSD, (genausoviele Distributionen), MacOS (etwas restriktiver) Solaris, usw.


Es ist richtig, dass wenn ich Luxus, sei es Ferrari o.ä. haben will diesen auch bezahlen muss - es ist nicht richtig, dass die Software Firmen Kunden hier wirklich zwingen und nötigen -

Nein, Du mußt die Software nciht kaufen, Niemand zwingt Dich dazu.

Und die Open Office Versionen, die es da alle gibt, haben leider oft ein Kompatiblitätsproblem -

Genau. MS-Office ist selten zu sich selbst kompatibel. Da ist OpenOffice deutlich stabiler in der Kompatibilität. Ich habe des öfteren schon openOffice als "Konverter" zwischen alten und neuen MS-Office-versionen benutzt. face-smile

Im endeffekt heißt das nur:

Du willst schmarotzen.

lks
Member: Penny.Cilin
Penny.Cilin Dec 10, 2018 at 09:20:07 (UTC)
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Zuguter Letzt: Es gibt auch MS Office Online. kann man sich unter MS Office Online anmelden.
Da gibt es zum einen die kostenlose Variante, oder man auch verschiedene Abos nutzen.

@sklchris: Mit Deinen Argumentationen, welche Du gestern geschrieben hast stimme ich in keiner Weise ein. Wenn eine Software benötigt wird, welche bezahlt werden muss / soll, dann kauft man diese. Oder sucht sich Alternativen, welche günstiger sind.

Bzgl. Kompatibilität MS Office Mac / Windows. Auch da gibt es Möglichkeiten, dazu hat @Ausserwoeger heute früh etwa geschrieben.

Gruss Penny
Member: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer Dec 10, 2018 at 09:28:46 (UTC)
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Zitat von @Penny.Cilin:

Bzgl. Kompatibilität MS Office Mac / Windows. Auch da gibt es Möglichkeiten, dazu hat @Ausserwoeger heute früh etwa geschrieben.

Cat 9 oder ein Einlauf überzeugen Lehrer durchaus, daß nicht das Präsentatiosprogramm, sondern die Inhalte das auschlaggebende sind.

lks

PS. Es ist leider so, daß viele Lehrer sich bei Referaten von einer schönen Präsentation eher beeindrucken lassen als von einer fundierten Recherche und einem guten Inhalt. Da muß man diese ab und zu wieder einnorden.
Member: Penny.Cilin
Penny.Cilin Dec 10, 2018 at 09:32:14 (UTC)
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Zitat von @Lochkartenstanzer:

Zitat von @Penny.Cilin:

Bzgl. Kompatibilität MS Office Mac / Windows. Auch da gibt es Möglichkeiten, dazu hat @Ausserwoeger heute früh etwa geschrieben.

Cat 9 oder ein Einlauf überzeugen Lehrer durchaus, daß nicht das Präsentatiosprogramm, sondern die Inhalte das auschlaggebende sind.

lks

PS. Es ist leider so, daß viele Lehrer sich bei Referaten von einer schönen Präsentation eher beeindrucken lassen als von einer fundierten Recherche und einem guten Inhalt. Da muß man diese ab und zu wieder einnorden.

Nicht nur Lehrer, sondern auch Entscheider. Eine schöne Präsentation ist entscheidend besser face-wink als harte Fakten. Habe ich heute auch wieder erlebt.

Gruss Penny