Dieser Beitrag ist schon älter. Bitte vergewissern Sie sich, dass die Rahmenbedingungen oder der enthaltene Lösungsvorschlag noch dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Windows oder doch Linux?

Mitglied: FLY-1

z.zt wird viel diskutiert, schafft es linux in diesem jahr auf den desktop usw. wir wäre es mal mit einer objektiven diskussion über windows oder linux einsetzen? sowohl im server als auch im desktop bereich.

die linuxer sagen, auf jedenfall linux. die gegenseite selbstverständlich das gegenteil. was sollte man in zukunft nun nutzen? was spricht für windows, was für linux? und ist es nicht wahrscheinlich das in 2-3 jahren die bisherigen linux distributoren nicht genauso viel für ihre distribs. verlangen wie microsoft z.zt für seine produkte? allein vom wirtschaftlichen aspekt ist es doch absehbar das linux auf kurz oder lang genauso kommerziel wird wie windows. ansätze sind ja schon jetzt sichtbar. was rechnet sich denn jetzt? tüv und idc sagen Windows 2000 Server ist günstiger als vergleichbar system auf linux basis. andere studien erklären das genaue gegenteil.

grüsse
FLY

Content-Key: 563

Url: https://administrator.de/contentid/563

Ausgedruckt am: 25.07.2021 um 14:07 Uhr

Mitglied: Frank
Frank 04.03.2003 um 09:33:34 Uhr
Goto Top
Hallo,
ich arbeite jetzt schon seit 11 Jahren mit Linux und Windows. Ich bin von beiden überzeugt. Meiner Meinung nach sollte sich aber jedes System auf seinen ürsprünglichen Zweck konzentrieren. D.h. das Windows als Desktop und das Linux als Server Betriebssystem. Ist es nicht so, das Windows versucht ein Server zu sein und im Gegenzug Linux ein Desktop System? Ich denke: Schuster bleib bei deinen Leisten. Unter Linux/Unix laufen die Server Dienste einfach stabiler und sind einfacher per ssh oder telnet zu warten. Im Gegenzug kann kein KDE oder GNOME den Desktop von Windows übertreffen. Setzt mal eine Sekretärin an KDE? So haben beide Ihre Berechtigung. Warum können sie nicht einfach nebeneinander existieren. Statt dessen fressen sich die Linux und Windows Jünger gegenseitig bei etlichen Diskussionen auf (z.B bei heise.de).

:-) face-smile
Mitglied: FLY-1
FLY-1 04.03.2003 um 14:34:29 Uhr
Goto Top
hehe, mein beitrag sollte ja auch so eine kleine anspielung auf heise.de sein. die diskussionen dort haben leider mittlerweile ein niveau erreicht das schon nicht mehr lesenswert ist. freue mich auf jedenfall über deine antwort und weiss nun das ich mit meiner meinung doch nicht alleine bin.

mfg
Mitglied: FLY-1
FLY-1 05.03.2003 um 15:52:35 Uhr
Goto Top
das ist so eine frage... also redhat 8.0 mit bluecurve ist für windows user schon relativ benutzerfreundlich. also da sollten die meisten direkt mit zurechtkommen. was nicht so schön ist, das linux startmenü ... ich finde es ein wenig unübersichtlich .... aber es hat sich in den letzten monate und jahren schon viel getan. außerdem sollte das einfach copy&paste verbessert werden und was vergleichbares zum windows OLE eingeführt werden. dann kann linux den angriff auf den desktop markt starten. trotzdem müsste es vorher noch mehr und auch kommerzielle software geben. openoffice und evolution (outlook ;-) face-wink ) sind gute ansätze ... aber ein grafiker wird z.B wohl nie Photoshop durch GIMP ersetzen. meiner meinung nach müsste es für einem einsatz im massenmarkt eine noch einfachere installation von programmen geben...
OS/2 und Co. waren auch nicht schlecht ;-) face-wink *vielleicht sollte man mal drüber nachdenken*
Mitglied: LinseX
LinseX 10.03.2003 um 10:15:12 Uhr
Goto Top
Hi,

im groben stimme ich da "scholl" schon zu. Mir geht es da nicht anders. In bezug auf Servern ist da immer noch Unix/Linux am sichersten und stabilsten. Aber als Desktop empfehle ich immer noch W2k. Bei Gesprächen mit den Usern die ich betreue war immer wieder die Meinung vertreten das für sie der PC immer noch ein notwendiges Übel sei und sie noch immer Schwierigkeiten hätten damit effizient umzugehen (außerhalb der Standardtätigkeiten) . Des weiteren war da das Argument das bei einer neuen Arbeitstelle zu 95% auch mit Windows gearbeitet wird und das sich keiner das antun möchte sich nach einem OS- Wechsel neu zu Orientieren. Und doch sollte man die Linux Welt in bezug auf den Einsatz als Desktop nicht aus den Augen lassen. Laut der Informationen zur Cebit ist wohl alleine zu diesem Thema ein ganzer Themenkomplex zur Information aufgebaut. Wir können wohl davon ausgehen das dort noch einiges Passiert. Wenn KDE oder GNOME so einfach zu handhaben ist wie Windows und die Preise nicht weiter steigen ist wohl die Eindeutige Wahl festgelegt. Schon alleine wegen der Zukunft von Windows (Longhorn und Zertifizierte Software)
Mitglied: Gna69
Gna69 18.11.2004 um 20:15:55 Uhr
Goto Top
Ich denke auch, dass im Moment Windows in den Bereichen Multimedia und Desktop noch ungeschlagen ist. Ich benutze hauptsächlich XP statt Suse 9.1 (beides installiert), da nur unter XP mein W-LAN problemlos läuft und auch mehrere Programme, die ich beruflich brauche, nur unter Windows zu haben sind. Auf der anderen Seite gibt es OpenOffice dann auch schon für Windows, so dass der Zwang zum Wechsel in dieser Hinsicht auch nicht besteht. Freuen würde ich mich aber schon, wenn ich komplett auf Linux wechseln könnte....
Mitglied: 10343
10343 02.03.2005 um 20:31:51 Uhr
Goto Top
Hallo,
schön, das dieses Thema auch mal zivilisiert diskutiert wird.
Ich arbeite seit ca. einem Jahr mit BSD- und Linux - Systemen. Auf Open Source Software bin ich über Fli4l, ein Software-Router-Projekt gekommen. Davor habe ich immer mit Windows gearbeitet, und auch in meiner Ausbildung zum "Fachinformatiker für Systemintegration", bei der ich Büros und zwei mittelständige Unternehmen betreut habe, bin ich nie mit Unix/Linux oder sonstigen, größtenteils freien Softwareprodukten in Berührung gekommen.
Neben meinem jetzigen Studium betreue ich Netzwerke in kleinen Büros.
Ich finde es bei Unix/Linux einfach praktisch, z.B. bei Netzwerkerweiterungen vor Ort, einfach die benötigten Dienste per FTP automatisch zu installieren, und diese evtl. auch noch gegen den LDAP - Verzeichnisdienst oder MySQL authentifizieren zu lassen, eben dort, wo es die anderen Module auch tun, damit der Administrationsaufwand minimiert ist. U. a. durch solche Möglichkeiten sind Softwareprojekte, die auf offenen Standards basieren, höchst flexibel und skalierbar.
Als Desktopsystem eignet sich Linux hervorragend. Es läuft äusserst stabil und mittlerweile werden auch alle Multimedia - Anwendungen unterstützt, die man im Alltag und in der Freizeit benötigt. Nur bei Spielen ist Linux & co noch nicht so weit wie Windows, was aber wohl daran liegt, dass die Spiele für Windows geschrieben werden.
Und es ist eben alles unsonst.
Philosophisch sehe ich es folgendermaßen: Bei freier Software erhöht sich der Wert des Wissens, um so mehr Leute (Admins) davon in Kenntnis sind. Bei lizensierter Software haben dagegen die einen Nutzen, die das Geld für die Lizenzen erhalten, und daher auch nicht an der Weitergabe des Wissens darüber interessiert sind.
Noch eine Kritik zu manchen (heise) deutschen Linux-boards/-groups: Da gibt es Szenen, bei denen ein "Newbie" eine Frage stellt - darauf eine Antwort von einem "Hacker" im lehrerhaften Ton bekommt, und sich daraufhin unterwürfigst entschuldigt so dumm gefragt zu haben, dann kommt ein anderer dazu, und sagt "Dummerchen, das wirst du schon noch lernen.. usw.
Das finde ich echt lächerlich und kenne es auch nur von deutschen Boards, auf denen sich Leute als Oberchecker ausgeben, und eigentlich nicht viel mehr wissen als der, der fragt.
Mitglied: Lalo
Lalo 28.02.2010 um 22:15:36 Uhr
Goto Top
...ich würde noch mit Antwort bleiben und keiner von o/g auswählen: nur dekadente Scheiss


Es wird bald nächster Betriebssystem geben, Putin hat versprochen.
Heiß diskutierte Beiträge
question
RAM-Zugriff auf einem neuen High-Performance Server, teilweise um Welten langsamer als auf einer WorkstationMysticFoxDEVor 1 TagFrageBenchmarks53 Kommentare

Moin Zusammen, mir ist gestern beim Optimieren eines neuen Servers eine Sonderheit aufgefallen, die ich mir so beim besten Willen, momentan absolut nicht erklären kann. ...

question
2U Home-Server Frage zur HardwaremossoxVor 1 TagFrageServer-Hardware13 Kommentare

Hallo zusammen, ich habe in den letzten Jahren auf die Systeme von Synology gesetzt. Im Wesentlichen ging es immer nur um simple CIFS Dienste, nichts ...

question
Firmengelände Glasfaser mehrere GebäudeTonLichtVideoVor 1 TagFrageNetzwerke5 Kommentare

Hallo zusammen, Ist Zustand: Firmengelände mit mehreren großen Hallen die zentral per Glasfaser verbunden werden sollen. Längen zwischen 100 und 400 Metern. Aufgrund der Zukunftssicherheit ...

question
Powershell Ordner löschen die älter als x Tage sind gelöst sascha46Vor 1 TagFrageEntwicklung7 Kommentare

Hallo Ich würde gerne in einem Verzeichnis alle Ordner die älter als X Tage sind löschen. Aber irgendwie bekomme ich das nicht hin. Bisher habe ...

report
Erfahrungsbericht Vodafone - Die endlose VertragsänderunganteNopeVor 12 StundenErfahrungsberichtFlatrates12 Kommentare

Hallo zusammen, natürlich ist es öffentlich bekannt, dass Vodafone nicht gerade der "beste" Anbieter ist. Für mich persönlich ist Vodafone an Inkompetenz nicht zu überbieten ...

question
Seltsame Dateisperrungen beim NASSarekHLVor 1 TagFrageWindows 106 Kommentare

Hallo zusammen, ich gebe mal eine Anfrage aus unserem Gemeindebüro weiter: für einige Vorgänge, wie zum Beispiel das Erstellen des monatlichen Mitteilungsblattes, arbeiten Frau X ...

question
Cisco 2702 Autonomous Mode gelöst interface31Vor 1 TagFrageLAN, WAN, Wireless5 Kommentare

Hi, habe gerade paar 2702 AP im Auto Mode an Netz gehängt. Mir kommt es vor das diese mit ihrer SSID aber nicht sichtbar sind. ...

question
Aruba iAP Airwave aktivinterface31Vor 1 TagFrageLAN, WAN, Wireless9 Kommentare

Hi, habe ein paar Aruba iAP an denen der Airwave Management noch aktiv ist. Sprich nach ein paar Minuten zieht dieser sich die Info vom ...