magicteddy
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Landes-Datenschutzaufsicht: Microsoft muss Datenübertragung in Windows 10 abschalten

Moin,

Artikel auf Heise

Da hat wohl Jemand seinen Kaffee getrunken und ist aufgewacht?
Das wäre vermutlich angebrachter: Hallo Wach!

Ich frage mich wie man so ein Betriebssystem überhaupt einsetzen kann / darf wenn dort personenbezogene Daten verarbeitet werden und bin mal gespannt wie das ausgeht.
Bleibt noch abzuwarten ob die Einstellungen persistent sind oder nach Updates diesbezüglich nachgearbeitet werden muss und zwischenzeitlich wieder Daten abfließen?

-teddy

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Ausgedruckt am: 26.09.2022 um 15:09 Uhr

Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 25.03.2018 aktualisiert um 14:57:46 Uhr
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viel effektiver wäre es, eindach alle MS-Produkte in Behörden zu verbieten und beim Einkauf nicht zu berücksichtigen.

Dann wäre das Problem in kürzester Zeit behoben.


lks
Mitglied: magicteddy
magicteddy 25.03.2018 um 15:24:36 Uhr
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Und damit wären die Behörden komplett handlungsunfähig und natürlich wird keiner zur Verantwortung gezogen ...
München war auf dem richtigen Weg.

-teddy
Mitglied: Windows10Gegner
Windows10Gegner 25.03.2018 um 22:02:35 Uhr
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Man kann aber nicht damit argumentieren, dass Behörden, die ja leider viele Datensätze von mir haben, Datenschutzgesetze missachten, nur um ein Microsoft-Käse-OS zu nutzen, was sie für irgendwelche speziellen Applikationen benötigen.
Wenn es nicht mit einem anderen OS klappt dann gerne wieder Aktenordner und Schreibmaschienen.
Ist eh sicherer und kostet weniger. Ist auch viel langlebiger. Braucht keine Updates, kein Netzwerk usw.
Mitglied: UweGri
UweGri 25.03.2018 um 23:33:54 Uhr
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W10 ist techn. Schrott und in Sachen Datenschutz unbrauchbar!

Es wird aller höchste Zeit, dass W10 in der jetzigen Fassung per Gesetz in der Nutzung untersagt wird, sobald irgendwelche Daten übertragen werden, die nicht zu 100% kontrollierbar / abschaltbar sind!
Mitglied: Windows10Gegner
Windows10Gegner 25.03.2018 um 23:44:48 Uhr
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voll deiner Meinung.
Mitglied: Winuser
Winuser 26.03.2018 um 11:42:48 Uhr
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Während sich die ersten Anwälte aufgrund der neuen Datenschutzverordnung, die ihnen ihre Strohmänner in der EU möglich gemacht haben, die Hände reiben, wird dort wo es wirklich drauf ankommt ein Betriebsystem eingesetzt, welches mit diesem Background gar nicht eingesetzt werden dürfte.

Es wird sogar nicht selten so sein, dass Anwälte auf ihren Win10 Maschinen Webseitenbetreiber wegen einem unverschlüsseltem Kontakformular etc. abmahnen und dieser Vorgang dann ebenfalls auf einer Win10 Maschine in einem Behördennetzwerk weiterverarbeitet wird.

Hauptsache, der Bürger muss sich an irgendwelche "Gesetze" halten? Das Ganze ist einfach nur lachhaft und verkommt zur Farce.
Mitglied: Windows10Gegner
Windows10Gegner 26.03.2018 um 12:32:22 Uhr
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Das Problem wird sein, dass den meisten Nutzern gar nicht klar ist, was sie da tun, da sie nicht verstehen, was der Computer im Hintergrund macht.
In Firmen verstößt das OS ganz klar gegen Datenschutzgesetze. doch was haben kleine Betriebe?
Einen PC mit Win 10 und Kundendaten. Seien das e-Mails, Auftragsformulare oder einfach nur Kontaktdaten.
Win 10 darf das nicht an MS übertragen. Das ist aber den meisten nicht bewusst und sie handeln grob fahrlässig.
Mitglied: Winuser
Winuser 26.03.2018 um 13:30:37 Uhr
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Vorne weg> ich bin ein Freund des Datenschutzes,

allerdings sehe ich angesichts des neuen Datenschutzgesetzes nichts weiter, als eine Nebelkerze und Repressionsmittel der herrschenden Klasse, denn die ganz Großen wird es wohl nicht betreffen bzw. die Strafen im Gegensatz zum Gewinn so klein ausfallen, dass es zu vernachlässigen sein wird. Siehe http://www.finanzen.at/nachrichten/aktien/Jahrelange-Datenschutzverletz ...

Und solange diese Nochkanzlerin im Kontext zu Industrie 4.0 lautstark verkündet: "Daten sind der Rohstoff der Zukunft", kann man sich vorstellen, wohin die Reise geht.

Zittern muss nun allerdings die kleine gewerbstätige Klasse, die sich keinen Anwalt oder Datenschutzbeauftragten leisten kann, während in den sensiblen Bereichen (beispielsweise Krankenkassen, Versicherungen, Ämter) Windows 10 zum Standard gehören wird, worüber man großzügig hinwegschauen wird. Wetten?
Mitglied: Windows10Gegner
Windows10Gegner 26.03.2018 um 22:34:21 Uhr
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Man wird wegschauen. Das hat man schon immer.
Ich sag nur eines: Schule stellt Server mit Schülerzeugnisen zum Sperrmüll. Hausmeister sagt, darf man mitnehmen.
Zuhause dann der Fund.
Mitglied: Daemmerung
Daemmerung 02.04.2018 um 18:06:34 Uhr
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Der Staat ist zu sehr von Microsoft abhängig, als das sie das je rückgängig machen könnten. Ja, München hat damals einen guten Weg eingelegt, aber das war es auch schon. Ich könnte schwören, dass auch die Mitarbeiter nie richtig damit zurecht gekommen sind, weil sie nicht anständig geschult wurden. Viel schlimmer ist aber die Tatsache, dass sie sagen, es sei zu kostenspielig weiterhin auf Linux aufzubauen. Nein, lieber gibt man sinnlose Steuergelder aus, zahlt Millionen für Support und macht sich abhängig. Wenn ich dann auch noch sehe, wie Steuergelder anderweitig einfach nur verschwendet wird, könnte ich das Kotzen kriegen. Gefühlt ist die öffentliche Verwaltung genau so langsam und schlecht, wie als sie noch mit Papier und Schränken gearbeitet haben.

Gibt es überhaupt einen richtigen Weg?
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 02.04.2018 um 18:50:06 Uhr
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Zitat von @Daemmerung:

Der Staat ist zu sehr von Microsoft abhängig, als das sie das je rückgängig machen könnten.

Blödsinn. wenn der Wille da wäre ginge das innerhalb sehr kurzer Zeit. Das hängt eher damit zusammen, daß kein IT-Leiter dafür gefeuert wird, bei IBM Microsoft zu kaufen. Und MS hervorragendecLibvyarbeit leistet.

Gibt es überhaupt einen richtigen Weg?

Ja. Offene Quellen, Protokolle und Schnittstellen definieren und das zum Wettbewerb ausschreiben und die Funktionalität auchveinfordern!

lks
Mitglied: Winuser
Winuser 05.04.2018 um 13:24:20 Uhr
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Zitat von @Lochkartenstanzer:

Zitat von @Daemmerung:

Der Staat ist zu sehr von Microsoft abhängig, als das sie das je rückgängig machen könnten.

Blödsinn. wenn der Wille da wäre ginge das innerhalb sehr kurzer Zeit. Das hängt eher damit zusammen, daß kein IT-Leiter dafür gefeuert wird, bei IBM Microsoft zu kaufen. Und MS hervorragendecLibvyarbeit leistet.

Gibt es überhaupt einen richtigen Weg?

Ja. Offene Quellen, Protokolle und Schnittstellen definieren und das zum Wettbewerb ausschreiben und die Funktionalität auchveinfordern!

lks

Genauso sieht es aus. Es möchte nur keiner wahrhaben. Komischerweise ist für jeden Müll Geld da(siehe Bankenrettung), aber die bekommen es nicht hin, flächendeckend ein offenes System zu etablieren, mit dem man Verwaltungsaufgaben? lösen kann?

Zumal ein Großteil der ganzen aufgeblähten Ämter und Behörden nur bestimmten Angestellten selbst dienen und ebenfalls gehörig entschlackt werden müssten. Wer da mal Einblick hatte, weiß wovon ich rede.

Verlogen und korrumpiert!