Aktuelleres Linux (ubuntu hardy, opensuse 10.3) auf ibm xseries 350 installieren
CD-ROM Lesefehler nur bei neueren Linux Distributionen
Ich war hocherfreut, hier ein paar sachkundige Informationen zu IBM xseries Rechnern vorzufinden. Leider war mein Problem nicht dabei, weshalb ich das jetzt mal kurz posten möchte.
Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
Ich habe einen IBM xseries 350, 4 prozessoren 900 Mhz Xeon, 8gb RAM, mit installierter OpenSuse 10.2, Bios 1.10, ServeRaid 7.12 (4M), 6 Drives Raid 5, IDE CD-ROM, Floppy.
Ich versuchte zunächst, dieses OpenSuse 10.3 Betriebssystem, von dem IDE CD-ROM bootend, zu installieren. Dabei gab es nach dem Kernel-Boot CD Lesefehler. Okay, dachte ich, die CD ist defekt, war sie aber nicht (md5 okay). Nächste Idee: CD Laufwerk defekt. Laufwerk ausgetauscht, kein Unterschied. Als nächstes: Vielleicht die Distribution fehlerhaft. Weiss ich nicht.
Debian und Ubuntu Gutsy gebootet: (gz Archiv defekt/Lesefehler). Gestern mal die Hardy Heron probiert. Dasselbe. Egal ob desktop oder server cd.
Ich hänge jetzt fest auf dieser 10.2 Opensuse. Lustig ist, dass ich, wenn ich dieselben zuvor gebooteten CDs (10.3, gutsy, hardy) unter der gebooteten 10.2 lese, wird alles fehlerfrei gelesen. Gleiche CD, gleiches Laufwerk.
Meine Vermutung ist eine Inkompatibilität des ServerWorks OSB4 Treibers seit 10.2/gutsy Updates. Es könnte natürlich auch was mit fehlenden Bootoptionen sein. Immerhin braucht das System irgendeinen bigmen/multiproz Kernel, der in der Regel erst gebaut werden muss.
Hat jemand andere Ideen, woran das liegen könnte? Hat vielleicht jemand dasselbe Phänomen an seiner Kiste feststellen können?
Jetzt frage ich mich natürlich, wie bekomme ich ein aktuelles Linux OS auf die Kiste?
a)
Klappt es, an den internen Adaptec ein SCSI CD-ROM anzuschließen (das wird wohl gehen)? Aber kann man von dem man dann auch booten?
b)
Wenn nicht, gib es einen Disketten Boot, dem man dann ein woanders liegendes Repository oder Drive Image verwenden kann?
c)
Kann ich noch irgendwas "diagnosten"?
Danke für die Hilfe.
Ich war hocherfreut, hier ein paar sachkundige Informationen zu IBM xseries Rechnern vorzufinden. Leider war mein Problem nicht dabei, weshalb ich das jetzt mal kurz posten möchte.
Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
Ich habe einen IBM xseries 350, 4 prozessoren 900 Mhz Xeon, 8gb RAM, mit installierter OpenSuse 10.2, Bios 1.10, ServeRaid 7.12 (4M), 6 Drives Raid 5, IDE CD-ROM, Floppy.
Ich versuchte zunächst, dieses OpenSuse 10.3 Betriebssystem, von dem IDE CD-ROM bootend, zu installieren. Dabei gab es nach dem Kernel-Boot CD Lesefehler. Okay, dachte ich, die CD ist defekt, war sie aber nicht (md5 okay). Nächste Idee: CD Laufwerk defekt. Laufwerk ausgetauscht, kein Unterschied. Als nächstes: Vielleicht die Distribution fehlerhaft. Weiss ich nicht.
Debian und Ubuntu Gutsy gebootet: (gz Archiv defekt/Lesefehler). Gestern mal die Hardy Heron probiert. Dasselbe. Egal ob desktop oder server cd.
Ich hänge jetzt fest auf dieser 10.2 Opensuse. Lustig ist, dass ich, wenn ich dieselben zuvor gebooteten CDs (10.3, gutsy, hardy) unter der gebooteten 10.2 lese, wird alles fehlerfrei gelesen. Gleiche CD, gleiches Laufwerk.
Meine Vermutung ist eine Inkompatibilität des ServerWorks OSB4 Treibers seit 10.2/gutsy Updates. Es könnte natürlich auch was mit fehlenden Bootoptionen sein. Immerhin braucht das System irgendeinen bigmen/multiproz Kernel, der in der Regel erst gebaut werden muss.
Hat jemand andere Ideen, woran das liegen könnte? Hat vielleicht jemand dasselbe Phänomen an seiner Kiste feststellen können?
Jetzt frage ich mich natürlich, wie bekomme ich ein aktuelles Linux OS auf die Kiste?
a)
Klappt es, an den internen Adaptec ein SCSI CD-ROM anzuschließen (das wird wohl gehen)? Aber kann man von dem man dann auch booten?
b)
Wenn nicht, gib es einen Disketten Boot, dem man dann ein woanders liegendes Repository oder Drive Image verwenden kann?
c)
Kann ich noch irgendwas "diagnosten"?
Danke für die Hilfe.
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Ausgedruckt am: 06.04.2025 um 23:04 Uhr
5 Kommentare
Neuester Kommentar
wir haben hier gerade einen leeren x342, der sich gleich verhält, aber sehr klein ausgestattet ist,
mein Tipp wäre der Wechsel von IDE- auf SATA/SCSI-Modul, was auch für die alten IDE-Geräte zuständig ist.
Denkbarer Weg, wenn auch umständlich:
altes System booten, neues passendes System auf zweiter Kiste zurecht machen, mit dd auf zweite Partition kopieren und dann direkt mit grub hineinbooten - oder:
auf Server pxe einrichten und direkt mit netinstall-image booten und von dort aus Installation,
usb-Boot geht noch nicht?
Wenn es die Zeit hergibt, werde ich mir ab Mi oder Do unseren Server 'mal anschauen.
mein Tipp wäre der Wechsel von IDE- auf SATA/SCSI-Modul, was auch für die alten IDE-Geräte zuständig ist.
Denkbarer Weg, wenn auch umständlich:
altes System booten, neues passendes System auf zweiter Kiste zurecht machen, mit dd auf zweite Partition kopieren und dann direkt mit grub hineinbooten - oder:
auf Server pxe einrichten und direkt mit netinstall-image booten und von dort aus Installation,
usb-Boot geht noch nicht?
Wenn es die Zeit hergibt, werde ich mir ab Mi oder Do unseren Server 'mal anschauen.
jetzt habe ich für uns die Lösung:
Installieren über's Internet (ohne lokalen pxe usw.):
ftp://archive.ubuntulinux.org/ubuntu/dists/hardy/main/installer-i386/current/images/netboot/mini.iso auf CD brennen und installieren lassen.
Und ja, es funktionierte und läuft jetzt produktiv.

vorher habe ich von 6.0.6 LTS aus versucht, mit apt-get dist-upgrade und dem Austausch in /etc/apt/sources.list von dapper auf hardy glücklich zu werden, grundsätzlich ging auch das, aber es blieb viel liegen.
Installieren über's Internet (ohne lokalen pxe usw.):
ftp://archive.ubuntulinux.org/ubuntu/dists/hardy/main/installer-i386/current/images/netboot/mini.iso auf CD brennen und installieren lassen.
Und ja, es funktionierte und läuft jetzt produktiv.
vorher habe ich von 6.0.6 LTS aus versucht, mit apt-get dist-upgrade und dem Austausch in /etc/apt/sources.list von dapper auf hardy glücklich zu werden, grundsätzlich ging auch das, aber es blieb viel liegen.
der beschreibt doch schon genug?
archive.ubuntulinux.org ist ein normaler FTP-Server von Ubuntu,
ubuntu/dists/hardy/main/installer-i386/current/images/netboot/mini.iso ist Version und Plattform sowie eben das Iso zum Booten über's Netz, läßt man beliebige Teile des Pfades weg, kann man bequem den FTP-Server nach anderen Versionen erkunden. - oder habe ich die Frage nicht verstanden?
archive.ubuntulinux.org ist ein normaler FTP-Server von Ubuntu,
ubuntu/dists/hardy/main/installer-i386/current/images/netboot/mini.iso ist Version und Plattform sowie eben das Iso zum Booten über's Netz, läßt man beliebige Teile des Pfades weg, kann man bequem den FTP-Server nach anderen Versionen erkunden. - oder habe ich die Frage nicht verstanden?