Arbeitsspeicher max. Adressierungsgröße v. OS, WinXP usw.
Hallo,
gibt es eine Liste oder Erklärung zur
maximalen Adressierbarkeiten des Arbeitspeichers von Betriebsysytemen?
Bei WinXP war das 3 GB, richtig?
Ein Bord mit 4 GB RAM würde angeblich schlechter Arbeiten als eines mit 3 GB RAM, ist dem so korrekt?
Oder ist das ganze Hardweareabhänig?
Oder ist das ganze eine Abhänigkeit von Hardware und Betriebsystem?
Gruß
gibt es eine Liste oder Erklärung zur
maximalen Adressierbarkeiten des Arbeitspeichers von Betriebsysytemen?
Bei WinXP war das 3 GB, richtig?
Ein Bord mit 4 GB RAM würde angeblich schlechter Arbeiten als eines mit 3 GB RAM, ist dem so korrekt?
Oder ist das ganze Hardweareabhänig?
Oder ist das ganze eine Abhänigkeit von Hardware und Betriebsystem?
Gruß
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Ausgedruckt am: 23.11.2024 um 12:11 Uhr
3 Kommentare
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So einfach ist das alles nicht, da spielen ein paar Sachen zusammen.
1. WinXP kann als 32 bit OS ohne PAE-Unterstützung 4 GB Adressraum verwalten und ansprechen.
2. Ein einzelner Prozess kann aber maximal 2 GB Adressraum bekommen (bei Server2003 mit /3GB Switch sogar 3GB, falls er entsprechend kompiliert ist).
3. PCI, AGP, PCI-E etc. belegen ebenfalls adressierbaren Speicherplatz, so daß von den 4 GB nur 3-3,5GB für RAM übrigbleibt.
=> Das kann auch nur XP dann als RAM verwenden, also eine Hardwaresache.
4. Da Mainboard hat für die vom PCI-Bereich verdeckten RAM Bereiche mehrere Möglichkeiten:
4.1. Nichts tun, dann ist das RAM weg und kann nicht genutzt werden.
4.2. Memory Remapping: Das verdeckte RAM über der 4 GB Grenze wieder einblenden. Schöne Idee, nur kann 32bit XP damit nichts anfangen. Also auch weg. Nur gibt es Boards, die gleich ganze 2 GB nach oben verlagern, also unter 32bit XP nur noch 2 GB RAM. Wenn das auch noch automatisch stattfindet ist halt blöd.
Ansonsten gibts eigentlich keinen Grund, warum es Probleme mit 4GB RAM geben sollte. Je höher integriert etwas wird, umso anfälliger wird es halt auch gegen Umgebungsstörungen.
1. WinXP kann als 32 bit OS ohne PAE-Unterstützung 4 GB Adressraum verwalten und ansprechen.
2. Ein einzelner Prozess kann aber maximal 2 GB Adressraum bekommen (bei Server2003 mit /3GB Switch sogar 3GB, falls er entsprechend kompiliert ist).
3. PCI, AGP, PCI-E etc. belegen ebenfalls adressierbaren Speicherplatz, so daß von den 4 GB nur 3-3,5GB für RAM übrigbleibt.
=> Das kann auch nur XP dann als RAM verwenden, also eine Hardwaresache.
4. Da Mainboard hat für die vom PCI-Bereich verdeckten RAM Bereiche mehrere Möglichkeiten:
4.1. Nichts tun, dann ist das RAM weg und kann nicht genutzt werden.
4.2. Memory Remapping: Das verdeckte RAM über der 4 GB Grenze wieder einblenden. Schöne Idee, nur kann 32bit XP damit nichts anfangen. Also auch weg. Nur gibt es Boards, die gleich ganze 2 GB nach oben verlagern, also unter 32bit XP nur noch 2 GB RAM. Wenn das auch noch automatisch stattfindet ist halt blöd.
Ansonsten gibts eigentlich keinen Grund, warum es Probleme mit 4GB RAM geben sollte. Je höher integriert etwas wird, umso anfälliger wird es halt auch gegen Umgebungsstörungen.
Mit 64bit ist das kein Problem, wenn das MB natürlich kein Memory Remapping kann verliert man diesen RAM Teil. Das ist dann ein Hardwareproblem.
Bei 32bit Linux muß im Kernel die PAE Unterstützung aktiviert sein, also ein Memory Modell mit mehr als 4 GB (Name der Option weiß ich gerade nicht auswendig), ansonsten ist da wie bei XP bei 4GB Schluß.
Bei 32bit Linux muß im Kernel die PAE Unterstützung aktiviert sein, also ein Memory Modell mit mehr als 4 GB (Name der Option weiß ich gerade nicht auswendig), ansonsten ist da wie bei XP bei 4GB Schluß.