FritzBox 7490, NAS-Problem - Zugriff - lokal - WEBDAV - SMB

teflon
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Hallo,
sicher ist die NAS Funktion einer Fritzbox kein vollwertiges NAS, aber ich habe keine passendere Rubrik gefunden. Seht es mir also nach. Außerdem ist dies die Bezeichnung die auch AVM verwenden. Also habe ich mich dafür entschieden. Nun zum eigentlichen Thema / Problem / Phänomen.

Ich versuche mich gerade daran die NAS Funktion meiner Fritzbox 7490 OS Version 7.29 (firmware 113.07.29) mit einer SSD brauchbar einzurichten.

500GB SSD NTFS formatiert (mit Standardwerten), angekorkt, Benutzer angelegt mit Lese- und Schreibrechte auf alle verfügbaren Speicher.
Das Gerät ist an der Fritzbox zu erkennen und im Netzwerk zu finden. Zum Test via Windows 10 (Netzwerkumgebung) per SMB mal eine Datei angelegt geht.
Dachte alles super.

Danach von einem QNAP per FTP versucht ein Verzeichnisbaum zu kopieren. Dies hat nur auf der obersten Verzeichnisebene funktioniert. Die darunterliegenenden Daten bzw. Verzeichnisse wurden nicht angelegt. Überprüft mit direktem Blick von Fritzbox auf das USB-Device (das ist denke ich per WEBDAV).

Nochmal Aufruf an Windowsbüchse per SMB, wird ein leeres Verzeichnis angezeigt. Direkt an der Fritzbox geschaut Verzeichnis enthält jede Menge Ordner aber keine darunterliegenden Dateien. Schreibversuch an Windowsbüchse => Fehlermeldung: siehe Unten.
Nutzer vom PC und QNAP entsprechen dem Eintrag in der Fritzbox.

Irgendwie erscheint mir das NAS Geraffel der Fritzbox nicht besonders ausgereift. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat eine Lösung gefunden?
Habe ich eventuell etwas vergessen???

Einige Beiträge zu ähnlichen Phänomenen mit der Fritzbox habe ich durchforstet aber nicht wirklich etwas brauchbares gefunden. Bei AVM geschaut.
https://avm.de/service/wissensdatenbank/dok/FRITZ-Box-7590/1364_Zugriff- ...
Die in diesem Beitrag beschriebenen Punkte zur Lösung habe ich alle geprüft. Ist alles okay.

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Ausgedruckt am: 15.08.2022 um 17:08 Uhr

Mitglied: 148523
148523 06.07.2022 um 21:38:48 Uhr
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500GB SSD NTFS formatiert
Keine besonders intelligente Idee, denn jedermann weiss das auf der FritzBox ein Linux im Hintergrund werkelt. Da wäre eine Formatierung mit ext3 oder ext4 Filesystem deutlich sinnvoller gewesen.
Hast du die SMB Versionen geprüft das deine Clients und FB und QNAP gleiche SMP Anforderungen haben. Alte FBs arbeiten noch mit SMBv1 die von modernen Clients und NAS Systemen nicht mehr supportet werden.
Mitglied: radiogugu
radiogugu 07.07.2022 um 09:15:54 Uhr
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Morschen.

Das "NAS"-Feature der Fritzboxen ist nett gemeint, aber es ist alle mal sinnvoller sich mit einem Raspberry Pi und einer externen Festplatte mittels Openmediavault aufzustellen.

https://openmediavault.org

Der Kostenrahmen ist definitiv sparsamer, als ein echtes NAS á la QNAP oder Synology.

Gruß
Marc
Mitglied: teflon
teflon 07.07.2022 um 12:38:24 Uhr
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Moin,Moin!

Erst einmal besten Dank für die Beiträge von LeReseau und radiogugu.

Leider konnte ich dem nur entnehmen, dass meine intellektuelle Leistungsfähigkeit Grenzen hat und es alternative Filesysteme bzw. Lösungsmöglichkeiten für das Fritzbox NAS Feature gibt.
Beides ist mir im bekannt und darum hatte ich danach nicht gefragt.

Gefragt war, ob es jemanden gibt, der ähnliche Erfahrungen bei der Verwendung des NAS Features der Fritzbox machen musste oder ob ich noch etwas bei der Konfiguration falsch gemacht oder vergessen habe.

Sollte also jemand ähnlich Phänomene gehabt haben, dann wäre ich an dieser Information interessiert. Natürlich bin auch dankbar, wenn mich jemand auf einen möglichen Konfigurationsfehler aufmerksam machen kann.

Viele Grüße
teflon
Mitglied: Spirit-of-Eli
Spirit-of-Eli 07.07.2022 um 14:25:01 Uhr
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Moin,

Es wurde doch darauf hingewiesen, das dieses Feature nur semi als NAS Lösung nutzbar ist und besser ein richtiges NAS genutzt werden sollte.

Die Empfehlung kommt nicht von ungefähr. Es ist hinlänglich bekannt, das von dem AVM Feature nicht viel zu erwarten ist.
Es dient auch eher dazu irgend einen USB schnell im.Netzwerk erreichbar zu machen.

Gruß
Spirit