spirit-of-eli
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Installation "Kodi" mit Hypervisor Unterbau

Moin zusammen,

ich plane derzeit wieder ein Heimprojekt und möchte mein Mediacenter "Kodi" auf potentere Hardware bringen.
Zur Verfügung habe ich ein"Gigabyte J1900N-D3V" mit 4gb Ram, welcher bei fertiger Konstellation erweitert wird.

Meine Vorstellung zu diesem Projekt beschreibt sich am besten damit die Hardware bestmöglich nutzen zu wollen.
Daher möchte ich die komplette Geschichte virtualisieren.
Desweiteren geht es auch darum alle Einsatzzwecke später von einander trennen zu können (späteres NAS im Hintergrund usw).

Offene Punkte:
    • Hyper-V und VmWare starten alle VMs Headless. Ich benötige in diesem Fall aber die Ausgabe einer VM auf der Hardware des Hosts.
    Wie wäre dies realisierbar ohne bsp. bei Hyper-V eine Remoteverbindung in den Autostart zu legen.
    • Ist eine Ubuntu Server Installation in diesem Fall eine Möglichkeit um mit im Hintergrund liegendem KVM weiter System zu betreiben? Hier fehlen mir noch Erfahrungswerte.
    Allerdings bringt die Ubuntu Option die besten Eigenschaften für Kodi mit. Sei es Skalierbarkeit oder Absicherung des Systems.


    Randnotizen:
    Am schönsten wäre eine Lösung über Hyper-V (Server 2016 mit Grafischer Oberfläche) wo auf der Hardware Seite nur eine VM auf dem DVI Ausgang ausgegeben wird.
    Ich bin aber auch für andere Lösungen offen allerdings ist es ein "Heimprojekt".


    Ich bin auf euer Feedback gespannt, vielleicht hat der eine oder andere bereits sowas realisiert.


    Viele Grüße
    Spirit

Content-Key: 340815

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Printed on: April 18, 2024 at 02:04 o'clock

Member: BlackListMe
Solution BlackListMe Jul 03, 2017 at 07:31:55 (UTC)
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Hi Spirit,

ich kann Deinen Denkansatz, Hardware bestmöglich zu nutzen, verstehen. Allerdings liegen die Nachteile auf der Hand: Die Kodi-Entwickler bedienen sich einiger Vorteile der CPU- und GPU, die sich in VMs nur schwer bis gar nicht "abbilden" lassen. Grundsätzlich denke ich, ist eine VM einfach die falsche Umgebung für Dein Vorhaben. Mit einem Raspi, oder einem Odroid C2 (wenn 4K ein Thema ist) bist Du in jedem Fall besser dran.

Sollte sich niemand finden, der meiner Empfehlung widerspricht, dann kauf Dir einen Einplatiner. Damit kann man auch schon ziemlich Spaß haben ;)

Gruß
Robin
Member: Spirit-of-Eli
Spirit-of-Eli Jul 03, 2017 updated at 14:28:23 (UTC)
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Moin BlackListMe,

ich habe das Thema jetzt anders gelöst. Denke da sehen auch wieder einige Leute Fallstricke, jedoch ist die Performance so perfekt.

Ich habe auf die Hardware nun einen Win2016 Datacenter gebügelt und ein User angelegt und per Autologin startet dort auch Kodi.
Die Virtualisierung wollte ich auf dem Brett Bsp. für den Unifi Controller haben.
Die Autologin "Brücke" wüsste ich nicht anders zu lösen da ich Kodi ja im Vordergrund benötige.

Ich bin so erstmal zufrieden, als Backend für die TV-Server Geschichte ist jetzt noch eine WeTek-Play Box im Netz.

Das ganze Vorhaben resultiert daraus, das ich eine Flexible Umgebung brauchte. Die WeTek-Play hat für mich auch schon wieder zu wenig Dampf.

Edit: Kurz als Anmerkung, Kodi läuft unter Hyper-V mit einer Remote-FX super.


Viele Dank für deine Antwort.


Gruß
Spirit
Member: BlackListMe
BlackListMe Jul 03, 2017 at 14:39:13 (UTC)
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Also so ganz blicke ich da nicht durch bei Dir.
Für was die (virtuelle) Kodi-Instanz, wenn Du mit dem WeTek abspielst?
Member: Spirit-of-Eli
Spirit-of-Eli Jul 03, 2017 at 14:42:11 (UTC)
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Das TvBackend läuft auf der WeTek, das TvHeadend läuft auf dem Win2016 ;).
Ich hab hier ne Sat-Schüssel hängen und keine TV-Karte für die Kiste.