Netzwerk sporadisch weg
Guten Tag,
komisches Phänomen. Alter Speedport Router und uralter Switch. Netzwerk sporadisch weg.
Patchkabel getauscht. Router gegen Fritzbox getauscht. Nagelneue Fritzbox defekt. Startet einfach nicht. Neue Box. Netzwerk OK. Keine 10 Tage später Router nagelneu von D-Link defekt? Netzwerk fällt sporadisch aus. Switch ausziehen und einstecken Netzwerk wieder da.
Das finde ich recht ungewöhnlich 2x Garäteausfall bei gängigen neuen Produkten. Beide von anderen Verkäufern.
Vermutung geht schon Richtung Bock in der Elektroverkabelung. Das da irgendwo ein Kurzschlus / Wackelkontakt drin ist und bei jedem Kontakt ne Spannungsspitze erzeugt, Kurzfristig für 1 /1000 s statt 230 V was weiß ich 300 V.
FI fliegt nicht.
Deswegen vermute ich, dass die Geräte bei Lieferung OK sind, dann aber uasi beim Einstecken nen Schlag bekommen.
Oder jemand ne andere Idee?
mfG
ratzekahl
komisches Phänomen. Alter Speedport Router und uralter Switch. Netzwerk sporadisch weg.
Patchkabel getauscht. Router gegen Fritzbox getauscht. Nagelneue Fritzbox defekt. Startet einfach nicht. Neue Box. Netzwerk OK. Keine 10 Tage später Router nagelneu von D-Link defekt? Netzwerk fällt sporadisch aus. Switch ausziehen und einstecken Netzwerk wieder da.
Das finde ich recht ungewöhnlich 2x Garäteausfall bei gängigen neuen Produkten. Beide von anderen Verkäufern.
Vermutung geht schon Richtung Bock in der Elektroverkabelung. Das da irgendwo ein Kurzschlus / Wackelkontakt drin ist und bei jedem Kontakt ne Spannungsspitze erzeugt, Kurzfristig für 1 /1000 s statt 230 V was weiß ich 300 V.
FI fliegt nicht.
Deswegen vermute ich, dass die Geräte bei Lieferung OK sind, dann aber uasi beim Einstecken nen Schlag bekommen.
Oder jemand ne andere Idee?
mfG
ratzekahl
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14 Kommentare
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Zitat von @maretz:
hmm - am einfachsten ne usv hinpacken... stört nämlich auch so nicht wenn man netzwerk-geräte etwas sichert ;)
hmm - am einfachsten ne usv hinpacken... stört nämlich auch so nicht wenn man netzwerk-geräte etwas sichert ;)
Dann müssen die ganzen Cat.X Kabel aber auch über die USV.
Wenn nämlich auf einem der Netzwerkschirme eine Fremdspannung anliegt und dadurch die Geräte gehimmelt werden, bringt ihm die USV auch nichts. Ablösung schaffen hier aber auch RJ45-Kupplungen, die den Schirm nicht weiterreichen.
Hier einfach mal mit 'nem Multimeter die Spannung zwischen Schirm des Netzwerkkabels und einem PE-Leiter (Feder-Kontakt an der Schuko-Steckdose) messen (lassen).
Achtung Arbeiten an Elektroinstallationen zwingend durch fachkundiges Personal durchführen lassen.
Der erste und schnellste Weg führt dich zu einer Elektrofirma, die einen E-Check der ortsfesten Elektroinstallation vornimmt.
Wenn es irgendwo "brutzelt", hast du ganz andere Probleme als "nur" 'n defekten Router.
Ein solcher Check ist von den Versicherungen alle 6 - 10 Jahre dringend empfohlen!!!
Ein Überspannungsschutz vor dem Gerät bekämpft nur das Symptom. Die eigentliche Ursache kann Menschenleben gefährden!
Jürgen
Wenn es irgendwo "brutzelt", hast du ganz andere Probleme als "nur" 'n defekten Router.
Ein solcher Check ist von den Versicherungen alle 6 - 10 Jahre dringend empfohlen!!!
Ein Überspannungsschutz vor dem Gerät bekämpft nur das Symptom. Die eigentliche Ursache kann Menschenleben gefährden!
Jürgen
naja - die usv wird halt in aller regel nicht schaden.. das es daneben noch andere gründe geben kann - keine Frage. Aber hier reicht ja ne relativ kleine, die gibts schon für unter 100E...
Alles andere kann man natürlich auch machen - aber solang man nicht mal weiss was los ist muss man ja mal irgendwo anfangen... Es muss ja auch nicht zwingend ne überspannung sein, auch das ist hier nur raten..
Alles andere kann man natürlich auch machen - aber solang man nicht mal weiss was los ist muss man ja mal irgendwo anfangen... Es muss ja auch nicht zwingend ne überspannung sein, auch das ist hier nur raten..
Erden wäre noch ne Möglichleit RJ45 Kupplung und dann an die nächste Steckdose an die Erde.
Nur mal so als Denkanstoß:
Nur weil es ein Teil im Baumarkt für jeden zu kaufen gibt, heißt das noch lange nicht, dass jeder der Käufer befähigt ist, dieses Teil auch fachgerecht und damit sicher einzubauen! Vom "dürfen" gar nicht zu reden.
Ich frag´ mich immer öfter, warum man sich 3,5 Jahre oder 9 Semester ans Bein binden soll, um eine normgerechte, fachlich fundierte, sichere und qualitätsvolle Arbeit abzuliefern, wenn das anschauen von ´nem Youtube-Video auch ausreicht.
Wir sprechen hier nicht von "Erden" sondern von Funktionspotentialausgleich. Und ob das in diesem Fall überhaupt etwas bringt, steht in den Sternen.
Im schlimmsten Fall kannst du dir dadurch die ganze Bude abfackeln.
Jürgen
Nun - für ne einfache RJ45-Kupplung brauchts nu wirklich keinen Elektriker, auch wenn du das nicht gerne hörst... Allerdings weiss ich nicht was der TO darunter versteht - ich kenne die Dinger nur als RJ45-"weiblich" auf RJ45-"weiblich" zB. um Netzwerkkabel zu verlängern. Da wüsste ich jetzt nicht wirklich was man da an ne Steckdose hängen will...
Ganz davon ab das es eher unwahrscheinlich ist das der Switch sich daran stört - dann würde ggf. ein Port halt abgeschaltet werden, aber das wars dann auch. Lediglich wenn man nen loop schaltet würde das den switch ggf. da stören... DAS wäre aber ja auch leicht zu finden...
Ganz davon ab das es eher unwahrscheinlich ist das der Switch sich daran stört - dann würde ggf. ein Port halt abgeschaltet werden, aber das wars dann auch. Lediglich wenn man nen loop schaltet würde das den switch ggf. da stören... DAS wäre aber ja auch leicht zu finden...
Zitat von @maretz:
Ganz davon ab das es eher unwahrscheinlich ist das der Switch sich daran stört - dann würde ggf. ein Port halt abgeschaltet werden, aber das wars dann auch. Lediglich wenn man nen loop schaltet würde das den switch ggf. da stören... DAS wäre aber ja auch leicht zu finden...
Ganz davon ab das es eher unwahrscheinlich ist das der Switch sich daran stört - dann würde ggf. ein Port halt abgeschaltet werden, aber das wars dann auch. Lediglich wenn man nen loop schaltet würde das den switch ggf. da stören... DAS wäre aber ja auch leicht zu finden...
Ohh, wenn über den Netzwerkschirm ne Fremdspannung übertragen wird, freut es den Switch sicherlich schon, wenn man das mal "sein" lässt - z. B. durch solch eine Kupplung: https://www.ebay.de/itm/364240728094?hash=item54ce70701e:g:ZW8AAOSwDFhkb ...
ABER ich stimme @chiefteddy per se zu: das Löst das Problem nicht, sondern unterdrückt das Symptom. In jedem Fall muss die Ursache ermittelt und behoben werden. Es könnte z.B. ein sog. "verPENntes Netz" vorliegen: https://www.diesteckdose.net/download/file.php?id=836
Ob allerdings eine Fremdspannung auf dem Schirm anliegt, muss überhaupt erst einmal ermittelt werden. Und das geht durch einfaches messen der Spannung zwischen Schirm und PE
Vielleicht hat der TO aber auch ein völlig anderes Problem...
Komisch ists halt, dass ihm ständig nagelneue Geräte um die Ohren fliegen...
Nun - ggf. hat auch der Weihnachtsmann am Nordpol krum gesch... und haut dir einfach aus Rache jetzt schon die elektronische roote (... achtung, flacher wortwitz ....) ins Gerät. Fakt ist: Du kannst raten. Du kannst auch versuchen ausm Kaffeesatz zu lesen. Oder du fängst an Dinge auszuschließen - Wege stehen hier jetzt schon genug...
Oder aber es ist tatsächlich irgendwo ein Bock drin und irgendein Gerät schickt ne Störspannung auf
die Spannungsversorgung
die Spannungsversorgung
Von wann ist die Elektro-Installation? Wann das letzte mal von einem Fachmann geprüft ( https://www.elektrohandwerk.de/privat/themen/e-check.html )?
TT- oder TN-Netz? Noch klassische Nullung (TN-C) oder schon TN-C-S?
Photovoltaik - "Balkon-Kraftwerk"? Wie vorgeschrieben vom Fachmann installiert?
Haus-Erder vorhanden? Erdungswiderstand geprüft?
aber kurzfristig bekommt der Switch statt 12 V 18,x V
Blödsinn, das sind geregelte Netzteile.
Was ist denn ein
Leichter Erdschluss
????alter FI
Laut Bedienungsanleitung des FI (steht auch unmittelbar auf dem Schutzschalter) muss jeder FI halbjährlich über die integrierte Prüftaste getestet werden!!
Entweder er löst aus --> OK oder er löst nicht aus --> DEFEKT akute Lebensgefahr, SOFORT durch Fachkraft prüfen und austauschen lassen (E-Check)
Vorher wars ein 100 MBIIT/s Netz. Die Kabel sind unempfindlicher.
Was sind "unempfindliche Kabel"?
Netzwerkverkabelung mit Cat5, Cat5e, Cat6 oder Cat7-Komponenten? Cat5e ist für Gigabit-Ethernet das Mindeste!
Bei der Verlegung ausreichend Abstand zu netzspannungsführenden Kabeln gehalten? Unvermeidliche Kreuzungen immer senkrecht ausgeführt?
Jürgen
Serie: Netzwerk sporadisch weg
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