Remotedesktopverbindung über Netgear RP614 und VPN

Mitglied: nusspli

nusspli (Level 1) - Jetzt verbinden

24.08.2006, aktualisiert 31.10.2006, 11007 Aufrufe, 9 Kommentare

Problem mit der Remotedesktopverbindung über Windows-VPN nach Austausch des Routers beim VPN-Client

Hallo zusammen!

Ich habe hier auf dem lokalen Rechner seit längerem eine Windows VPN-Verbindung zu einem anderen Rechner (XP Pro, fungiert als VPN Server) im Büro eingerichtet. Über diese Verbindung wurden bisher oft Dateitransfer oder eben auch Remotedesktopverbindungen zu Rechnern im Büronetz hergestellt. Das funktionierte bisher einwandfrei.
Nun musste ich den lokalen Router austauschen, ich habe einen Netgear RP614 neu installiert. VPN funktioniert weiterhin einwandfrei.

Mein Problem ist nun die Remotedesktopverbindung. Ich kann verbinden, d.h. mir wird die entsprechende Desktopfarbe (beim Server2003 grau, WinXP blau) der Bürorechner angezeigt, komme jedoch nicht bis zum Anmeldedialog.
Stattdessen erscheint mir nach einer Weile die folgende Meldung:
"Die Verbindung mit dem Remotecomputer wurde getrennt. Dies kann an einem Netzwerkfehler liegen. Bitte versuchen Sie die Verbindung mit dem Remotecomputer wiederherzustellen."

Da ich dringend zugreifen musste, wählte ich mich direkt, also ohne den Router ins Internet/VPN ein. Über diese Konstellation funktionierte die Remotedesktopverbindung wie gewohnt.

Woran könnte es nun liegen, dass das VPN funktioniert, die Remoteverbindung aber scheitert?
Ich bin für jede Antwort dankbar!!
Mitglied: Mikeybert
24.08.2006 um 22:19 Uhr
Remote Desktop Port 3389 im Router freigegeben ?
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Mitglied: nusspli
24.08.2006 um 22:51 Uhr
Ja, der Port ist freigegeben. Das dürfte aufgrud der VPN-Verbindung doch aber sowieso irrelevant sein, oder?
Wahrscheinlich stehe ich völlig aufm Schlauch :-) face-smile
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Mitglied: aqui
25.08.2006 um 21:00 Uhr
Richtig, denn die Portfreigabe ist bei Verwendung eines VPN unsinnig und sollte aus Sicherheitsgründen auch wieder entfernt werden.
Dies Port Forwarding brauchst du nur wenn diese Verbindung unverschlüsselt über das Internet kommt, was man natürlich tunlichst vermeiden sollte !
Kannst du das Endsystem pingen ??? Falls das klappt stimmt der Transportweg (Layer 3 IP) irgendwas ist dann aber mit der Anwendung nicht in Ordnung. ggf. ein Timeout oder der neue Router filtert diese Anwendung. Du solltest den Ping mal über eine länger Zeit laufen lassen (-t) um die Konsitenz der verbindung zu verifizieren.
Erstmal solltest du alle Port Forwarding Einträge diesbezüglich löschen, vielleicht hilft das schon.
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Mitglied: nusspli
25.08.2006 um 23:39 Uhr
Vielen Dank für die bisherigen Antworten! Also die Portforwarding Einträge sind weg, hab sie dann brav rausgenommen..macht ja tatsächlich keinen Sinn :-) face-smile

Außerdem habe ich über ne halbe Stunde mal nen Ping auf das Endsystem laufen lassen und mir die Ergebnisse angeschaut. Die Pingzeiten bleiben weitestgehend konstant, auch werden sich nicht unterbrochen.
Da macht mir aquis Vorschlag, der neue Netgear-Router könnte die Remotedesktopverbindung filtern, mehr sinn. Wie könnte ich das unterbinden bzw. herausfinden? Hat jemand von Euch ne Idee?
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Mitglied: aqui
28.08.2006 um 00:33 Uhr
Portscanner wie "Superscan" nehmen und nachsehen ob du auf der anderen Seite einen offenen Port siehst... Oder eine Sniffer am Ziel mit einem Hub einschleifen und nachsehen ob dort Packete mit Connectversuchen auf diesem Port ankommen.
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Mitglied: tbw-01
04.09.2006 um 20:08 Uhr
Ich habe die selben Probleme:
Netgear FVS338 als VPN-Server und einmal FVS318 als VPN-Client und einmal Zywall P1 als mobiler Client.
Seit 4 Wochen schlage ich mich mit dem Remotedesktop-Problem rum.
Allerdings geht hier zusätzlich die AD-Verbindung und demzufolge die Verbreitung der Gruppenrichtlinien nicht.
Bin aber heute dem Problem ein ganzes Stück näher gekommen.

Es liegt an den MTU-Werten der Clients hinter einem NAT-Router.
Da die Clients ja meistens per LAN angebunden sind und danach eine NAT-Übersetzung ins Internet erfolgt,
sprengt dieses den MTU-Rahmen. Bisher habe ich mal kurz einen MTU von 1300 (beim Client) probiert und dabei klappts wunderbar
(zumindest von Zywall P1<->NAT-Router<->Internet<->FVS338; FVS318-Client muß ich noch testen).

Also ich meine das die Richtung MTU schon nicht verkehrt ist.
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Mitglied: aqui
11.09.2006 um 16:25 Uhr
Sowas zeugt von schlecht entwickelter Software...kein so ein großes Wunder bei Netgear....
Eigentlich sollte man davon ausgehen das die max. MTU auf 1492 steht als default.... Wäre aber in der tat ein möglicher Grund
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Mitglied: crispin
16.10.2006 um 13:21 Uhr
Hallo Nusspli,

Du schreibst das du über eine Windows VPN Verbindung arbeitest.
Nutzt Du demnach die Windows interne VPN Funktionalität?

Ich möchte von einem Client-Computer eine XP eigene VPN-Verbindung,
und nicht über eine zugekaufte Client-Software zu einem Netgear Router im Büro herstellen.
Es geht mir dabei nicht in erster Linie um die Kosten sondern um die Flexibilität
(Ich kann von beliebigen Rechner an diversen Standorten eine VPN-Verbindung aufbauen.

Kannst Du mir dabei behilflich sein? (Konfigurationsbeispiel)!

MfG
crispin
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Mitglied: manchmal-ratlos
31.10.2006 um 21:33 Uhr
ich habe das gleiche problem wie nusspli mit zwei linksys rv082.
vorher bestand eine verbindung zwischen einem elsa router und einem rv082. dort klappte die verbindung einwandfrei. nun stehen 2 x rv082 da und ich bekomme bei rdp nur den desktophintergrund und keine login angezeigt.
der exchange server steht im outlook auch als verbunden, übermittelt aber keine emails. erst bei client -> router verbindung per pptp läuft alles normal.

mfg

daniel
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