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gelöst Virtualisierung Sinnhaft für uns?

Mitglied: thhauck

thhauck (Level 1) - Jetzt verbinden

07.12.2015, aktualisiert 13:23 Uhr, 1509 Aufrufe, 25 Kommentare

Hallo zusammen,

zur Zeit beschäftigt mich die Problematik ob eine Server-Virtualisierung für uns Sinn macht.

Stand jetzt ist ein Server2003, mit etwa 23 Usern (Windows PC's sowie paar NC-Maschinen).
Da ja der Support für W2003 ausgelaufen ist sowie auch der Serverrechner nun 8 Jahre auf dem Buckel hat steht für 2016 eine mögliche Erneuerung ins Haus.
(bei Windows Server werden wir bleiben)
Für die jetzigen Anwendungen gibt es an und für sich keine Schwierigkeiten oder größere Engpässe.
Für mich stellt sich die Frage ob eine Virtualisierung für unseren Anwendungsbereich Sinn macht oder eher die Administration und Sicherung verkompliziert.

Auf dem Server läuft folgendes:
- Domänencontroller
- DNS-Server
- SQLServer Express
- FaxServer zum Versenden von Fax (kaum noch genutzt)
- MailServer (Hamster)
- Allegro NFS Server (für CNC-Maschinen um Programme verfügbar zu machen)
- Lizensoftware für CAD und CAM Anwendungen
- Storecraft Shadow Protect
- läuft quasi auch als Fileserver für die Daten der User
- Avira Server

ca. 200GB an Daten momentan in der Bereitstellung

Bei den Usern sind folgende Anwendungen im Einsatz:

- ERP System (Zugriff auf den SQL-Server)
- CAD/CAM Anwendungen (in erster Linie nur öffnen von CAD-Files)
- Office, da am meisten Outlook genutzt

Absicherung zur Zeit:
Bei einem Serverausfall wurde bisher über das ShadowProtect ein virtueller Server auf einem Ersatzrechner in Gang gesetzt, hat bisher immer gut geklappt.
Downzeit von etwa einer Stunde ist bei uns ok.


Was meint Ihr bei diesem Aufbau mit Virtualisierung beschäftigen oder eher lassen, welche Anwendungen bzw. welche Vorteile würde es bringen.

Auf was sollte ich bei der Serverkonfiguration/kauf von der Rechentechnik achten.

Danke Euch
Mitglied: Coreknabe
07.12.2015 um 11:27 Uhr
Moin,

wenn Ihr eh einen neuen Server anschaffen wollt, stellt sich für mich die Frage "Virtualisierung JA/NEIN" nicht, da Du mit VMs einfach flexibler bist. So würde ich den Domaincontroller in einer eigenen VM laufen lassen. Weiß jetzt nicht, was mit dem alten Server passieren soll, wenn keine Verwendung besteht, würde ich hier einen zweiten, physikalischen DC installieren.

Im Bereich der Virtualisierung fahren wir mit HyperV prima. Musst Dich natürlich ein wenig einarbeiten, ist aber sicher kein Hexenwerk.

Gute Servererfahrungen haben wir mit Fujitsu gemacht, hier solltest Du etwas passendes finden:
http://www.fujitsu.com/de/products/computing/servers/primergy/tower/ind ...
Oder aber vergleichbares wie Dell, HP... Sicher auch ne Sache der eigenen Präferenzen.

Gruß
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Mitglied: Clijsters
07.12.2015 um 11:43 Uhr
Hallo,

ich würde sogar sehr dringend dazu raten, einen DC physikalisch auszulagern.
Vor Allem, wenn man später mal über MS Cluster Services nachdenkt. Die mögen es garnicht, wenn der DC beim Aktivieren nicht verfügbar ist.
Ähnliche Problematiken hättest du auch (wenn nicht so gravierend) mit dem HyperV Host selbst. Er würde zwar nicht "vor die Wand laufen", aber immer wieder kleine Meldungen generieren. Außerdem sollte man immer in Betracht ziehen, dass sich der HyperV-Host verabschieden könnte. Damit wären deine Domain Member nicht so sehr allein gelassen
Und wenn alle Stricke reißen, hast du eine halbwegs passable Maschine, auf der du dann die VMs starten könntest. Ähnlich, wie es aktuell schon gehandhabt wird.

LG
Dominique
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Mitglied: Coreknabe
07.12.2015 um 12:01 Uhr
Ähnliche Problematiken hättest du auch (wenn nicht so gravierend) mit dem HyperV Host selbst. Er würde zwar nicht "vor die Wand laufen", aber immer wieder kleine Meldungen generieren.

Wer sagt denn, dass der Host Mitglied der Domäne sein muss?
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Mitglied: ukulele-7
07.12.2015 um 12:12 Uhr
Er müsste auch keinen Hyper-V einsetzen sondern könnte auch mit VMware arbeiten. Da kann man sich dann nur nicht per Domäne am Hypervisor oder vCenter authentifizieren aber immernoch lokal.

Ich würde auch virtualisieren, es macht die Dinge einfach leichter. Ich würde aber weder SAN noch kostenpflichtige Virtualisierungsvarianten einsetzen, das scheint mir (zunächst) überdimensioniert. Allerdings könnte man eine weitere Serverlizenz kaufen sonst darfst du nur 2 Windows Server VMs aufsetzen.
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Mitglied: Clijsters
LÖSUNG 07.12.2015, aktualisiert um 13:23 Uhr
Das sagt keiner...
Aber es macht grundsätzlich einiges sehr viel angenehmer.
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Mitglied: thhauck
07.12.2015 um 13:32 Uhr
Hmm,

danke Euch erst mal für die schnellen Antworten.

Ihr schreibt, die Virtualisierung macht es leichter und flexibler.

Wie kann man das "flexibler" bzw. "leichter" beschreiben. (gegenüber einem Zustand wo sich die genannten Anwendungen und der DC auf einem physikalischen Rechner tatsächlich befinden)

Ist es machbar/sinnvoll einen DC laufen zu lassen und auf diesen dann noch die virtuellen Server mit den Anwendungen? Ich möchte doch gerne nur mit einem physikalisch Rechner arbeiten um auch das Sicherungskonzept überschaubar zu halten.
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Mitglied: FA-jka
07.12.2015 um 13:42 Uhr
Eine Virtualisierung macht meiner Meinung nach bereits bei einem Gastsystem Sinn.

Mit einer Standard-Lizenz von Windows Server 2012R2 darfst Du i.d.R. drei Maschinen beglücken: Eine physikalische Maschine (auf der außer Hyper-V nichts laufen darf) und zwei virtuelle Maschinen.

Allerdings solltet Ihr frühzeitig darüber nachdenken, wie Du die Faxfunktion in die VM bekommst. Eine ISDN-Karte o.Ä. bekommst Du nämlich nicht so einfach durchgereicht.

Vermutlich läuft auf deinem Server auch noch ein DHCP-Server (Domänencontroller, DNS und DHCP gehören eigentlich immer zusammen).
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Mitglied: Coreknabe
07.12.2015 um 14:08 Uhr
Nienienienienienienie einen DC auch noch was anderes machen lassen. (Gleich kommen die SBS- und Nachfolgerverfechter wieder ums Eck :-P).
Ein DC ist ein DC und sonst nix!

Wie kann man das "flexibler" bzw. "leichter" beschreiben. (gegenüber einem Zustand wo sich die genannten Anwendungen und der DC auf einem physikalischen Rechner tatsächlich befinden)

Du hast je Rechner nur noch Dateien, die hin- und hergeschubst werden können, die Hardware ist (relativ) egal. Die Datensicherung und -rücksicherung sind stark vereinfacht. Zur Datensicherung würde ich Veeam empfehlen, gibt's mit Einschränkungen sogar kostenlos.
Du kannst Snapshots nutzen (Vorsicht damit beim DC!), und jederzeit auf einen Stand in der Vergangenheit zurückgreifen (bspw. für Testzwecke oder wenn Du Dir nicht sicher bist, was eine anstehende Änderung bewirkt).
Außerdem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, einen Server auch wirklich auszulasten und dessen Ressourcen auch sinnvoll zu nutzen. Platzsparend. Und und und...
Geht natürlich zulasten einer höheren Komplexität. Die sich aber leicht durchschauen lässt, wenn Du Dich ein wenig damit beschäftigst...

Von ISDN kann ich da jetzt nix lesen, aber zur Not würde ich da bei Ebay ein Faxgerät für 1,78 Euro kaufen, so denn Fax unbedingt sein muss.
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Mitglied: rzlbrnft
07.12.2015, aktualisiert um 15:57 Uhr
Zitat von thhauck:
Ist es machbar/sinnvoll einen DC laufen zu lassen und auf diesen dann noch die virtuellen Server mit den Anwendungen? Ich möchte doch gerne nur mit einem physikalisch Rechner arbeiten um auch das Sicherungskonzept überschaubar zu halten.

Der Host darf nur Host sein und ansonsten keine Rollen übernehmen bei HyperV, dann darfst du auch zwei VMs aufsetzen. Alles andere ist von Microsoft nicht unterstützt.

Wenn du keinen Hardware DC vorhalten willst kann der Host auch problemlos in einer Arbeitsgruppe laufen. Dazu gibts von Frank eine Anleitung hier im Forum. https://www.administrator.de/wissen/hyper-v-server-2012-windows-8-remote ...

Mit Hyper-V hast du den Vorteil, das du in dem Fall das der Server abraucht die VMs temporär auch auf einem Windows 8.1 oder 10 Notebook parken kannst. Machen wir in unseren Filialen so wenn an einem Server Wartungsarbeiten gemacht werden müssen.

Zur Datensicherung hast du etliche Möglichkeiten. Windows Backup ist mittlerweile auch fortschrittlich genug um als richtige Backuplösung eingesetzt werden zu können. Den Host sichert eigentlich kaum jemand da der im Normalfall in ner Stunde wiederaufgesetzt ist und keine komplizierten Konfigurationsschritte erfordert.

Fax machen wir bei uns über Capifax und ein Bintec Media Gateway.
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Mitglied: Coreknabe
07.12.2015 um 16:23 Uhr
Den Host sichert eigentlich kaum jemand da der im Normalfall in ner Stunde wiederaufgesetzt ist und keine komplizierten Konfigurationsschritte erfordert.

Eine Stunde halte ich mal für ein Gerücht, wenn ich kein Image gezogen habe. Konfiguration, Installation möglicher Zusatzsoftware, je nach Anbieter. Und vor allem: Windows Updates... Wenn ich schon Windows Backup einsetze, kann ich auch mal eben flott eine Hostsicherung machen. Klappt natürlich nur, solange ich keine abweichende Hardware habe.
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Mitglied: thhauck
07.12.2015 um 16:32 Uhr
OK,

langsam komme ich ein Stück weiter.

Wenn ich das einhalten will "mit DC nur DC und nix anderes", gleichzeitig aber nur einen Rechner betreiben will, komme ich ja an den VM's nicht vorbei.
Also einfach Host in Arbeitsgruppe, dann eine VM als DC
und die 2. VM als Fileserver, DNS, DHCP etc.. Sehe ich das jetzt richtig?
(ISDN läuft unter Capifax sollte auch kein Problem sein)

Wobei funktioniert denn der DC (Active Direktory) ohne DNS-Server, müsste nicht beides zusammen spielen, bin ja da der Meinung müssen beide im selben VM sein und die dann als erstes gestartet.

Wenn ich allerdings gleichzeitig Fileserver und andere Anwendungen in eine VM habe kann ich doch auch nicht einfach mal was testen und wieder zurücknehmen, dann wären doch auch wieder die neueren/geänderten Daten der Benutzer weg.
Das würde doch aus meiner Sicht nur mit einer 3. VM funktionieren der dann als Fileserver funktioniert? Oder habe ich hier einen Denkfehler.


Thomas

Und danke für die Hilfestellung, ich habe auch versucht mich einzulesen aber irgendwie fast nur Sachen gefunden die dann die Handhabung/Einrichtung von VM-Systemen betreffen und weniger die Grundplanung/Aufteilung meiner Struktur.
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Mitglied: FA-jka
07.12.2015 um 21:07 Uhr
Was wird hier eigentlich für ein Blödsinn erzählt, von wegen "nur DC und nichts Anderes"? Die DNS- und DHCP-Rollen gehören in jedem Fall auch auf den DC...
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Mitglied: Coreknabe
07.12.2015 um 22:21 Uhr
Och Kinners....

Klar gehören DNS- und DHCP zum DC. Ich rede hier vom "klassischen" DC, und da sind diese Rollen mit drin. Wenngleich es Sinn machen kann, DHCP anderweitig zu vergeben, aber das trifft eher auf große Umgebungen oder eben besondere Anforderungen zu. Also mal schön die Korinthen im Bauch lassen :-P

Also, DC ist DC. Fileserver in zweite VM und gut is. Zweiter DC auf Blech macht Sinn, wenn der alte Server noch verwendet werden kann (und auch die aktuelle Windows Server Version noch drauf läuft!).
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Mitglied: LauneBaer
08.12.2015 um 09:33 Uhr
Also einen physischen DC zu haben (natürlich mit DNS, DHCP) ist nie verkehrt, aber es geht auch eine komplett virtualisierte Umgebung.
Charmant ist die 2. physische Kiste natürlich um diese noch zum Backup (wir setzen Veeam ein) zu missbrauchen.

Wenn dir die 2 VM's nicht ausreichen, kannst du auch einfach eine Datacenter Edition kaufen und unendlich viele VM's betreiben. (was der Host verkraftet)
Dann kannst du jeden Dienst in eine eigene VM auslagern und einzeln sichern bzw. wiederherstellen.
Das schöne an Veeam ist, wenn dir eine VM abraucht (warum auch immer) kannst du diese direkt aus dem Veeam Backup Repository booten und ist innerhalb kürzester Zeit wieder da, während im Hintergrund der Restore auf den Host passiert. (Ausfallzeit nur 5 Minuten, wenn überhaupt)

Ich würde das Ganze so abbilden: (als Beispiel...)

- einen Hyper-V Host mit entsprechender Hardware (viele Kerne, viel RAM)
- Storage drunter (ein DAS sollte reichen, spart Geld für den Switch bei einer iSCSI Variante)
- 2. (altes) Blech als DC und z.B. Veeam Host
- ein NAS für die Backups (oder auf die internen Platten des DC's, je nachdem was da drin ist)
- RDX oder LTO für externe Backups
- Und die entsprechenden Lizenzen

Grüße
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Mitglied: Coreknabe
08.12.2015 um 09:46 Uhr
Moin Launebär,


einen Hyper-V Host mit entsprechender Hardware (viele Kerne, viel RAM)
Wofür? Der OT benötigt zwei VMs. Sicher würde ich da Reserve einplanen, aber man kann's auch übertreiben.

Storage drunter (ein DAS sollte reichen, spart Geld für den Switch bei einer iSCSI Variante)
ulkig, Du schreibst von Geld sparen beim Switch, eine Datacenter Lizenz ist aber drin Finde Deine Konfig ein wenig ... overdone...

2. (altes) Blech als DC und z.B. Veeam Host
Und Veeam Host auf einem DC? Öhm... Ne, ich sag's nich noch mal...

ein NAS für die Backups (oder auf die internen Platten des DC's, je nachdem was da drin ist)
Dann kann ich mir gleich die zweite VM für den Fileserver sparen...

RDX oder LTO für externe Backups
Finde ich für 200GB Datenvolumen ebenfalls übertrieben, würde ich auf Platten sichern (und ggf. auf ein NAS spiegeln)

Wobei der OT nicht erwähnt hat, welches Budget zur Verfügung steht. Und wohin die Daten gesichert werden sollen, ist ja auch noch nicht klar. Wie läuft das aktuell?

Gruß
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Mitglied: thhauck
08.12.2015 um 13:08 Uhr
Hallo zusammen,

das Budget hmm, das kann ich vom Prinzip selbst festlegen.

Hier ist es aber wie mit den meisten Investentscheidungen die ich treffe es muss Sinn machen für unser Unternehmen.
Also nur dass ich irgend eine hippe Lösung habe aber eigentlich kaum Nutzen draus ziehe dafür gebe ich kein Geld mehr aus.

So gesehen ist momentan (und auch auf die nächsten 10 geschätzt) die jetzige Lösung eigentlich passend.
(wenn nicht das Supportproblem mit Server 2003 da wäre und natürlich auch Zusammenspiel mit zukünftigen Betriebssystemen)

Jetzt 1 DC, eine Serverlizenz zwar mit allen Anwendungen mit drauf auf dem DC (aber auch ohne Probleme)

Datensicherung erfolgt kpl. über Storecraft Schadow Protect also über Images.
Dabei wöchentliche komplett Sicherungen und dann alle 15min inkrementelle hinterher. (mit entsprechenden Aufbewahrungsrichtlinien)
Die laufenden werden dabei auf einen anderen Rechner gesichert der dann auch als Host funktioniert, des weiteren erfolgen Vollsicherungen auf USB-Platten
Bei einem Problem kann ich von diesen Images sowohl Dateien wieder herstellen als auch den kompletten DC in einer VM auf einem anderen Rechner starten. Downzeit etwa 30min bis 1h max. (schon getestet) Bin mit dieser Art der Sicherung sehr zufrieden.

Bei dem jetzigen Server habe ich eine SSD drin wo ich die SQL-Server Datendatei drauf habe, ich gehe mal davon aus, dass ich in einer VM genauso über mehrere Platten arbeiten kann? (wobei ich das mir noch nicht so richtig vorstellen kann)

Was ist eigentlich so schlimm dran wenn ein DC gleichzeitig auch als Fileserver dient (bitte steinigt mich jetzt nicht für solche Fragen), selbst mit den anderen Sachen dürfte doch das so ein Rechner wegstecken.
Ist die ActivDirectory so empfindlich das es das schnell zerschießen kann? Eher im Betrieb (denke unwahrscheinlich) oder bei Installationen/Updates?

Möchte halt das Ganze sehr einfach halten um auch nicht mehrere Rechner sicher zu müssen, und grade bei Ausfällen macht sich die Einfachheit eines Systems bemerkbar.
So war es beim den geprobten Notfallszenarien nur paar Klicks für den Ersatzserver, das konnte ich dann auch schon mal einen eingewiesenen Mitarbeiter übertragen. (will ja auch mal in Urlaub
Wir sind kein so großes Unternehmen (sind 65 Leute).

Thomas


Thomas
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Mitglied: FA-jka
08.12.2015 um 13:52 Uhr
Wenn Du genügend Geld für ausreichend Platten hast, könnte man überlegen, unterschiedliche Raids aufzubauen.

Z.B. ein Raid5 für virtuelle Platten, bei denen es auf die Kapazität ankommt und ein Raid10 für virtuelle Platten, bei denen es auf schnelle Zugriffszeiten ankommt.

Allerdings müsste man für eine derartige Entscheidung schon genau wissen, was auf den Kisten läuft, wie die Auslastung der einzelnen Dienste ist usw.

Insofern kann hier eigentlich keine 100% passende Lösung bei rauskommen^^

Was macht der SQL-Server denn? Läuft da eine "ernstzunehmende" Applikation drauf; oder ist der "nur" für die Backup-Software, den Virenscanner usw. da?
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Mitglied: elix2k
08.12.2015 um 14:52 Uhr
Alle reden immer von Hyper-V. Ich bin eher der Fan von Bare Metal Lösungen.

An deiner Stelle würde ich in so einer einfachen Umgebung den kostenfreien VMWARE ESX-Hypervisor auf einem USB-Stick installieren und eine SSD als HOST-Cache konfigurieren.

Dazu drei VM's

- Server 2012 R2 mit AD, DNS, DHCP
- Server 2012 R2 als Fileserver
- Server 2012 R2 als SQL-Server
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Mitglied: rzlbrnft
08.12.2015, aktualisiert um 16:51 Uhr
Zitat von Coreknabe:
Eine Stunde halte ich mal für ein Gerücht, wenn ich kein Image gezogen habe. Konfiguration, Installation möglicher Zusatzsoftware, je nach Anbieter. Und vor allem: Windows Updates... Wenn ich schon Windows Backup einsetze, kann ich auch mal eben flott eine Hostsicherung machen. Klappt natürlich nur, solange ich keine abweichende Hardware habe.

Und genau darum habe ich kein Host Backup.
Wir integrieren stattdessen regelmäßig alle paar Wochen die aktuellsten Backups in die Server Iso und halten eh alles auf WSUS vor, lieber hab ich eine saubere Neuinstallation als einen riesigen winsxs Folder und jede Menge Müll und alte Treiber auf der Platte.

Zitat von elix2k:
Alle reden immer von Hyper-V. Ich bin eher der Fan von Bare Metal Lösungen.
An deiner Stelle würde ich in so einer einfachen Umgebung den kostenfreien VMWARE ESX-Hypervisor auf einem USB-Stick installieren und eine SSD als HOST-Cache konfigurieren.

Warum in aller Welt sollte man den Host im Jahre 2015 noch auf einen billigen USB Stick auslagern wenn SSDs und mSatas nur Peanuts kosten?
Dieses lustige Argument von vMware Jüngern seh ich immer wieder und ich kann dahinter so gar keinen Sinn erkennen.
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Mitglied: elix2k
09.12.2015 um 06:59 Uhr
Warum nicht? Es reicht ein 2GB USB-Stick, warum soll ich da eine SSD betreiben? Die System x3650 m5 Server werden mittlerweile mit SD-Karten für den Hypervisor ausgeliefert.
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Mitglied: rzlbrnft
10.12.2015 um 10:17 Uhr
Zitat von elix2k:
Warum nicht? Es reicht ein 2GB USB-Stick, warum soll ich da eine SSD betreiben? Die System x3650 m5 Server werden mittlerweile mit SD-Karten für den Hypervisor ausgeliefert.

Weil mir in meiner Laufbahn schon mindestens 50 USB Sticks innerhalb eines halben Jahres kaputt gegangen sind auch wenn sie nur in ner Schachtel lagen, bei ner SSD ist mir das noch nie passiert. Darum.

Ich hab ja grundsätzlich nix gegen VMWare wenn man sich mit einem Linux geißeln will statt einfach alles per Freigabe auf die Host-Platte zu schieben, aber USB Stick? Was soll das bitte für Vorteile bringen?
Davon wird der Host weder schneller noch besser. Und ich brauch ein System mit internem USB Anschluss denn wenn ich versehentlich beim Reinschrauben eines neuen Hosts gegen die Schose lauf dann ist Polen offen.
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Mitglied: FA-jka
10.12.2015 um 11:27 Uhr
Zitat von rzlbrnft:

Weil mir in meiner Laufbahn schon mindestens 50 USB Sticks innerhalb eines halben Jahres kaputt gegangen sind

...ich könnte jetzt mal einen draufsetzen und etwas wie: "Ausreichend großen USB-Stick kaufen, damit das wear leveling funktioniert" schreiben.

Allerdings bastelt man damit m.Ea. an einem Problem herum, dass normalerweise gar nicht auftreten müsste. Ich würde mich sehr schlecht fühlen, wenn ich wüsste, dass bei einem Kunden das allen Dingen zugrundeliegende Betriebssystem auf einem USB-Stick läuft.

Davon wird der Host weder schneller noch besser. Und ich brauch ein System mit internem USB Anschluss denn wenn ich versehentlich beim
Reinschrauben eines neuen Hosts gegen die Schose lauf dann ist Polen offen.

Nö. Die internen Buchsen sind ja i.d.R. verriegelbar Frei nach dem Motto: Es *muss* einfach möglich sein, aus einem Golf einen Ferrari zu bauen. Dass der umgebaute Golf dann ebenfalls 300 Mille kostet, ist nebensächlich...^^
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Mitglied: rzlbrnft
10.12.2015 um 12:02 Uhr
Zitat von FA-jka:
Nö. Die internen Buchsen sind ja i.d.R. verriegelbar Frei nach dem Motto: Es *muss* einfach möglich sein, aus einem Golf einen Ferrari zu bauen. Dass der umgebaute Golf dann ebenfalls 300 Mille kostet, ist nebensächlich...^^

Ich versteh das Argument nicht. SSD rein und gut.
Die krieg ich für nen fuffi mittlerweile und für das Hostsystem muss es nichtmal ne teure sein, das rennt und rennt und rennt ohne irgendwelche Mätzchen egal ob vmware oder Hyper-V.
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Mitglied: FA-jka
10.12.2015, aktualisiert um 12:24 Uhr
Zitat von rzlbrnft:

Ich versteh das Argument nicht. SSD rein und gut.

O.K., ich erkläre es Dir.

Gerade in der IT ist es so, dass Fachwissen unglaublich schnell veraltet, aber nach wie vor dokumentiert bleibt (veraltete Internetseiten werden ja nicht abgeschaltet).

Insofern passiert es immer wieder mal, dass jemand zur Erreichung von Anerkennung und (vermeintlich damit verbundener) positiver Aufmerksamkeit einen Suchbegriff bei Google eingeben, und das auf dem ersten Link gefundene Wissen gnadenlos als immerwährende und nie mehr veränderbare Wahrheit kommuniziert. Man möchte ja "ein alter Hase" sein

Oder, um es anders auszudrücken: Wenn die irgendjemand im Internet schreiben würde, dass Hypervisoren bessser laufen wenn man WD-40 oder Caramba in die Lüfter sprüht, dann wird dieser "Tipp" zukünftig als ultimative Lösung für sämtliche Performanceprobleme hervorgekramt^^

Man muss nicht immer eine Meinung haben...
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Mitglied: thhauck
10.12.2015 um 13:24 Uhr
Hallo,

da habe ich ja was losgetreten .

Vor allem Ihr kommt immer mehr von dem "einfachen" System weg was ich brauche!

Ich habe z.B. für mich schon das Thema Raid gestrichen, es gibt ein Raid 1 und aus.
Mit den anderen Raidsachen (5, 10) mit denen ich in Vergangenheit gearbeitet habe gab es immer mal wieder Schwierigkeiten bei einem kaum messbaren Nutzen bei meinen paar Usern. Mal abgesehen, dass auch der administrative Aufwand beim Einrichten oder bei Plattenprobleme etwas höher ist. So kann ich notfalls auch ohne Raidcontroller an die Daten ran.

Ich betreue das IT-System nicht als Hauptadministrator sondern nur neben meiner Haupttätigkeit, daher auch der Fokus auf Einfachheit.
Das Ganze betreue ich allerdings schon seit etwa 16 Jahren.

Zum SQL-Server, da läuft die Backend unserer ERP-Anwendung drauf, also schon unternehmenskritisch.

Viele Grüße
Thomas
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