Warum dauert die Datensicherung mit Acronis 11.5 so lange
Hallo,
ich habe hier ein Acronis BAckup 11.5 auf einem Server und sichere damit ca. 320 GB (System + Daten) auf ein internes RDX und danach auf eine QNAP NAS.
Was mich immer wieder wundert, ist daß die Vollsicherung und auch inkrementelle Sicherungen so lange dauern. 10 Std. und mehr sind da keine Seltenheit.
Beobachtet man das ganze bleibt der Fortschrittsbalken oft irgendwo (z.B. 74% über eine Std. stehen)
In den Backup-Option ist unter Volume Shadow Copy Service "Software-System Provider" ausgewählt
Unter Snapshot für Backup auf Dateiebene ist "Snapshot erstellen, wenn es möglich ist" ausgewählt"
Viele Grüße,
Herry
ich habe hier ein Acronis BAckup 11.5 auf einem Server und sichere damit ca. 320 GB (System + Daten) auf ein internes RDX und danach auf eine QNAP NAS.
Was mich immer wieder wundert, ist daß die Vollsicherung und auch inkrementelle Sicherungen so lange dauern. 10 Std. und mehr sind da keine Seltenheit.
Beobachtet man das ganze bleibt der Fortschrittsbalken oft irgendwo (z.B. 74% über eine Std. stehen)
In den Backup-Option ist unter Volume Shadow Copy Service "Software-System Provider" ausgewählt
Unter Snapshot für Backup auf Dateiebene ist "Snapshot erstellen, wenn es möglich ist" ausgewählt"
- Gibt es hier Optimierungsmögölichkeiten?
- Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden, warum die DaSi so lange braucht?
Viele Grüße,
Herry
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12 Kommentare
Neuester Kommentar
Moin,
Bei mir dauert die Sicherung der doppelten Datenmenge auf RDX an SATA 135 Minuten... VSS-Einstellungen sind wie bei Dir im default.

Kommt drauf an, wie der Job geplant ist ... wenn Acronis von RDX auf das NAS sichert, dauert das sicher länger, als wenn Du die Depots stumpf wegkopierst. Schauen, wie die CPU-Last während der Jobs ist. Wenn zu hoch --> neue CPU. Was sind das für Platten im Server? Eventuell zu langsam? Flaschenhälse im LAN beseitigen und, und, und ...
LG, Thomas
Warum dauert die Datensicherung mit Acronis 11.5 so lange
woher sollen wir das mit Deiner ausführlichen Beschreibung Deines Sicherungs-setups wissen?Bei mir dauert die Sicherung der doppelten Datenmenge auf RDX an SATA 135 Minuten... VSS-Einstellungen sind wie bei Dir im default.
Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden, warum die DaSi so lange braucht?
Die Logs der Sicherungsjobs?Gibt es hier Optimierungsmögölichkeiten?
Mögölichkeiten? Das ist doch schon optimiert ... Kommt drauf an, wie der Job geplant ist ... wenn Acronis von RDX auf das NAS sichert, dauert das sicher länger, als wenn Du die Depots stumpf wegkopierst. Schauen, wie die CPU-Last während der Jobs ist. Wenn zu hoch --> neue CPU. Was sind das für Platten im Server? Eventuell zu langsam? Flaschenhälse im LAN beseitigen und, und, und ...
LG, Thomas
Moin,
bin zwar kein ACRONIS-Anwender, aber ggf. sind es ja eher allgemeingültige Fehler:
Was ja schon mal als erstes heraus sticht:
Deine Snapshot-Sicherung scheint nicht zu funktionieren. Mal versucht, zunächst dieses Problem zu beheben?
Und wie bereits durch H41mSh1C0R und keine-ahnung genannt: wie sehen die I/Os von NIC, CPU und HDD aus, während der Server gesichert wird?
Und sind die VSS_Writer auch OK?
https://kb.acronis.com/content/36200
https://kb.acronis.com/de/content/56394
https://www.veritas.com/support/en_US/article.000037440
Mittels cmd-> vssadmin list writers kannst du prüfen, ob alle writer Fehlerfrei laufen. Wenn nicht, versuch mal einen reboot/ google nach dem Problem...
Hier bei uns habe ich gelegentlich mal VSS-Probleme, was die Sicherung mit unserem IBM-TSM angeht. Insbesondere, wenn Updates installiert wurden und im Rahmen dessen die Sevrer rebootet werden müssen. Dann zicken die vmWare Tools rum und wollen (irgendwie nur durch einen ganzen Server-reboot) wiederbelebt werden...
Gruß
em-pie
bin zwar kein ACRONIS-Anwender, aber ggf. sind es ja eher allgemeingültige Fehler:
Was ja schon mal als erstes heraus sticht:
Deine Snapshot-Sicherung scheint nicht zu funktionieren. Mal versucht, zunächst dieses Problem zu beheben?
Und wie bereits durch H41mSh1C0R und keine-ahnung genannt: wie sehen die I/Os von NIC, CPU und HDD aus, während der Server gesichert wird?
Und sind die VSS_Writer auch OK?
https://kb.acronis.com/content/36200
https://kb.acronis.com/de/content/56394
https://www.veritas.com/support/en_US/article.000037440
Mittels cmd-> vssadmin list writers kannst du prüfen, ob alle writer Fehlerfrei laufen. Wenn nicht, versuch mal einen reboot/ google nach dem Problem...
Hier bei uns habe ich gelegentlich mal VSS-Probleme, was die Sicherung mit unserem IBM-TSM angeht. Insbesondere, wenn Updates installiert wurden und im Rahmen dessen die Sevrer rebootet werden müssen. Dann zicken die vmWare Tools rum und wollen (irgendwie nur durch einen ganzen Server-reboot) wiederbelebt werden...
Gruß
em-pie

Hallo zusammen,
ich würde die gesamte Sicherung genau anders herum aufziehen wollen, erst schnell auf das NAS und von dort an
auf das RDX Laufwerk. Oder aber zumindest zwei Jobs daraus machen wollen denn dann hat man einen besseren
Überblick wo es denn genau hakt bzw. es Probleme gibt.
RDX Laufwerke sind auch schon als SATA III und/oder USB 3.0 auf dem Markt je nach dem was denn dort für eines vorhanden
ist sollte man eventuell einmal über ein neues nachdenken, Tandberg hat da für ~144 Euro bis 167 Euro beides im Programm.
Es wäre auch schick gewesen zu wissen was denn das für ein Server ist der dort gesichert werden muss denn eventuell sollte
man die eine Datenbank oder den anderen Exchange Server vorher anhalten bzw. die VM herunterfahren.
Und noch einmal ich denke dass es daher zu langsam ist weil erst auf das RDX Medium geschrieben werden muss und von dort
dann wieder gelesen werden muss. Das mag sich komisch anhören aber vom Servre auf das NAS und dann auf ein externes USB 3.0
RDX Laufwerk stelle ich mir schneller vor. Oder aber ein internes SATA III Laufwerk und dann einmal sichern auf RDX und einmal auf
sichern das NAS sichern, ist dann aber nicht mehr der gleiche Stand!!!
Gruß
Dobby
ich würde die gesamte Sicherung genau anders herum aufziehen wollen, erst schnell auf das NAS und von dort an
auf das RDX Laufwerk. Oder aber zumindest zwei Jobs daraus machen wollen denn dann hat man einen besseren
Überblick wo es denn genau hakt bzw. es Probleme gibt.
Gibt es hier Optimierungsmögölichkeiten?
RDX Laufwerke sind auch schon als SATA III und/oder USB 3.0 auf dem Markt je nach dem was denn dort für eines vorhanden
ist sollte man eventuell einmal über ein neues nachdenken, Tandberg hat da für ~144 Euro bis 167 Euro beides im Programm.
Es wäre auch schick gewesen zu wissen was denn das für ein Server ist der dort gesichert werden muss denn eventuell sollte
man die eine Datenbank oder den anderen Exchange Server vorher anhalten bzw. die VM herunterfahren.
Und noch einmal ich denke dass es daher zu langsam ist weil erst auf das RDX Medium geschrieben werden muss und von dort
dann wieder gelesen werden muss. Das mag sich komisch anhören aber vom Servre auf das NAS und dann auf ein externes USB 3.0
RDX Laufwerk stelle ich mir schneller vor. Oder aber ein internes SATA III Laufwerk und dann einmal sichern auf RDX und einmal auf
sichern das NAS sichern, ist dann aber nicht mehr der gleiche Stand!!!
Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden, warum die DaSi so lange braucht?
Dann doch lieber zwei Jobs und die Zeit vergleichen.Gruß
Dobby