synthefreak
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WSLg kaputt?

Hallo.

Bis vor kurzen konnte ich KDE-Marble auf meinen Win11-System via WSL mit openSUSE-Tumbleweed nutzen.

Heute (nach mehreren Updates und einen Funktionsupdate) startet es nicht mehr.
Ich habe die Distro erneut in wsl installiert und auch Gimp probiert welches mit openSUSE auch nicht mehr geht.
Zusätzlich habe ich jetzt auch Ubuntu installiert, dort geht Gimp wenigstens aber KDE-Marble auch nicht.

Ubuntu:
michael@Laptop:~$ marble
QStandardPaths: wrong permissions on runtime directory /run/user/1000/, 0755 instead of 0700
QStandardPaths: wrong permissions on runtime directory /run/user/1000/, 0755 instead of 0700
Start: MarblePart::readSettings()
Updating Settings ...
Icon theme "breeze" not found.  
Icon theme "breeze" not found.  
kf.xmlgui: Shortcut for action  "" "Hide &All Panels" set with QAction::setShortcut()! Use KActionCollection::setDefaultShortcut(s) instead.  
D3D12: Removing Device.
KCrash: crashing... crashRecursionCounter = 2
KCrash: Application Name = marble path = /usr/bin pid = 16816
KCrash: Arguments: /usr/bin/marble
Segmentation fault
michael@Laptop:~$ sudo apt update
Hit:1 http://archive.ubuntu.com/ubuntu jammy InRelease
Hit:2 http://archive.ubuntu.com/ubuntu jammy-updates InRelease
Hit:3 http://archive.ubuntu.com/ubuntu jammy-backports InRelease
Hit:4 http://security.ubuntu.com/ubuntu jammy-security InRelease
Reading package lists... Done
Building dependency tree... Done
Reading state information... Done
All packages are up to date.
michael@Laptop:~$

openSUSE-Tumbleweed:
michael@Laptop:~> marble
Trace/breakpoint trap
michael@Laptop:~> sudo zypper update
[sudo] password for root:
Loading repository data...
Reading installed packages...
Nothing to do.
michael@Laptop:~>
(bei der vorherigen openSUSE-Installation, wo KDE-Marble bis dato anstandslos lief, kam eine Andere Fehlermeldung).


System:
win11 Pro
Version: 10.0.22621 Build 22621
Systemmodell: HP ProBook 440 G8 Notebook PC
Prozessor: 11th Gen Intel(R) Core(TM) i7-1165G7 @ 2,8GHz, 2803 MHz, 4 Kerne, 8 logi...


Ist das einfach ein Fehler welcher durch Updates wieder verschwindet, b.z.w. was kann ich tun?

Lg

Content-Key: 9543294690

Url: https://administrator.de/contentid/9543294690

Printed on: February 29, 2024 at 22:02 o'clock

Member: commodity
Solution commodity Nov 29, 2023 updated at 22:47:56 (UTC)
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Microsoft übt ja noch mit Linux face-big-smile Da kann sowas schon passieren.
Ist das einfach ein Fehler welcher durch Updates wieder verschwindet, b.z.w. was kann ich tun?
Kann sein.
D3D12: Removing Device.
D3D12 ist der 3D-Grafiktreiber für WSL - der offenbar bei Dir nun crasht. Ob das mit den vorherigen Fehlern zusammen hängt
Icon theme "breeze" not found.    
kf.xmlgui: Shortcut for action  "" "Hide &All Panels" set with QAction::setShortcut()! Use KActionCollection::setDefaultShortcut(s) instead.    
vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn Du kannst, installiere wenigstens mal das Icon-Theme nach.

Wenn Windows den Unterbau verändert, muss das im Linux natürlich nachgezogen werden. Dafür entwickelt Windows einen spezifischen Linux-Kernel. Wenn da etwas nicht zusammen passt, entstehen Probleme ähnlich denen, die entstehen können, wenn Du versuchst, Linux auf superneuer Hardware auszuführen. Ich selbst nutze WSL, aber nur auf der Kommandozeile. Da sind die Risiken geringer. Für Dich natürlich keine Option.

Ich würde an Deiner Stelle erwägen, das System als Virtuelle Maschine unter Hyper-V aufzusetzen, wenn Du genug RAM hast (und Linux only oder Dual-Boot keine Optionen sind). Hyper-V ist bei Win11Pro IMO dabei. Da bist Du nicht auf die Kernelentwicklung durch Microsoft angewiesen und ich denke der Hyper-V-Plattform als Serverplattform wird MS auch mehr Aufmerksamkeit und Präzision schenken als WSL.
https://www.computerweekly.com/de/ratgeber/Linux-Virtualisierung-mit-Mic ...
https://geekflare.com/de/ubuntu-on-windows/

Alternativ kannst Du das Notebook auch unter Linux aufsetzen und Windows virtualisieren.

Viele Grüße, commodity
Member: HansDampf06
HansDampf06 Nov 29, 2023 at 23:21:18 (UTC)
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Zitat von @commodity:
Ich würde an Deiner Stelle erwägen, das System als Virtuelle Maschine unter Hyper-V aufzusetzen, wenn Du genug RAM hast (und Linux only oder Dual-Boot keine Optionen sind). Hyper-V ist bei Win11Pro IMO dabei. Da bist Du nicht auf die Kernelentwicklung durch Microsoft angewiesen und ich denke der Hyper-V-Plattform als Serverplattform wird MS auch mehr Aufmerksamkeit und Präzision schenken als WSL.

Linux in Form von Ubuntu 16.04 LTS bis 20.04 LTS oder Debian 11 / 12 oder CentOS 7 läuft definitiv anstandslos unter Hyper-V. Die Linux-VM kann dann über den Hyper-V-Manager in einem Konsolenfenster so betrieben werden, als ob man an einem Blech sitzen würde. Ansonsten hilft auf Konsolenebene putty weiter. Gegebenenfalls kann eine RDP-Option für den X11-Server auf Linux installiert werden, um auf diese Art und Weise aus Windows heraus mit Linux arbeiten zu können.

Alternativ kannst Du das Notebook auch unter Linux aufsetzen und Windows virtualisieren.
Das ist meine ganz klare Empfehlung!!!
Ein Debian 11 / 12 und darauf QEMU/KVM als Hypervisor ist Spitze und höchst performant - eines Proxmox bedarf es nämlich nicht wirklich für Virtualisierungen unter Linux (Proxmox ist ohnehin nur eine Web-Shell für QEMU/KVM). Mit dem Virtual Maschine Manager lässt sich das Ganze durchaus komfortabel einrichten und verwalten - wer den Hyper-V-Manager bereits kennt, kommt damit spielend zurecht. Auch kann die Windows-VM direkt über ein Konsolenfenster benutzt werden. Besser wäre es aber, noch Remmina zu installieren, weil dann per RDP auf die Windows-VM zugegriffen werden kann und so auch eine direkte Kommunikation mit Kopieren, Einfügen etc. zwischen Linux und Windows-VM möglich ist. Der VM können zudem direkt USB-Geräte über den VMM ad hoc zugewiesen und wieder getrennt werden - das kann Hyper-V (jedenfalls bis 2012R2) gar nicht.

Erforderlich an Hardware: vier bis acht Kerne und 16 GB RAM sind schon sinnvoll. Dann kann mit einem solchen Tandem (Linux / Windows-VM) sehr gut gearbeitet werden. Es ist zugleich ein idealer und stressfreier Migrationsweg von Microsoft zu Linux im laufenden Betrieb ...

Viele Grüße
HansDampf06
Member: commodity
commodity Nov 30, 2023 updated at 10:45:36 (UTC)
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eines Proxmox bedarf es nämlich nicht wirklich für Virtualisierungen unter Linux (Proxmox ist ohnehin nur eine Web-Shell für QEMU/KVM).
Ganz genau! Das wird oft verkannt. Bringt nur eine zusätzliche Schicht an möglichen Problemen. face-smile
Fairerweise muss ich aber ergänzen, dass ich Dualboot einsetze und dennoch fast immer ins Windows boote. Linux ist als System prima - die Anwendungen sind mir aber zu schwach. Als Vieltexter brauche ich zB AutoHotKey und die Linux-Alternative ist (wie etliche andere Anwendungsprogramme) leider verbuggt. Ein Teufelskreis.

Evtl. ist Virtualisierung für den TO aber keine Option, wenn er die Grafik auf beiden Systemen nativ oder sehr performant braucht und RDP/VNC & Co. keine ausreichenden Tools sind. An sich ist WSL ja eine feine Sache - aber ich fürchte, Probleme wie die oben beschriebenen sind bei MS an der Tagesordnung. Die haben ja alle Hände voll zu tun, ihr eigenes System am Laufen zu halten.
Ist halt immer ein Fluch, wenn man proprietäre "Standards" schafft, statt die bestehenden Standards mit zu entwickeln.

Viele Grüße, commodity
Member: synthefreak
synthefreak Nov 30, 2023 updated at 13:27:16 (UTC)
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Danke für eure Hilfe!
Werde mal versuchen was commodity geschrieben hat.

Für mich ist WSL alternativ los. Ich habe auch virtuelle Maschienen via Virtualbox, die nutze ich aber hauptsächlich zum Testen (da ist es mir egal wenn die GUI ein wenig lagt). Und mir geht es bei WSL primär darum, einfach eine Linux App in Windows ohne Umwege zu nutzen, was bis vor kurzen, verblüffend gut funktionierte.

Nur wegen der Neugier, ist HyperV bei grafischen-Gedöhns performanter als VirtualBox?

Ich nutzte verdammt gerne Linux, aufgrund (sehr viel) kostspieliger Software starte ich aber letztendlich fast immer nur Windows. Ihr kennt das ja...
Member: HansDampf06
HansDampf06 Nov 30, 2023 at 17:01:37 (UTC)
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Zitat von @commodity:
Fairerweise muss ich aber ergänzen, dass ich Dualboot einsetze und dennoch fast immer ins Windows boote. Linux ist als System prima - die Anwendungen sind mir aber zu schwach. Als Vieltexter brauche ich zB AutoHotKey und die Linux-Alternative ist (wie etliche andere Anwendungsprogramme) leider verbuggt. Ein Teufelskreis.
Das ist das eigentliche Dilemma, dass die Suche nach brauchbaren Alternativen schwierig bis ergebnislos sein kann. Freilich ist das auch immer wieder von der eigenen Nutzungssituation abhängig.

An sich ist WSL ja eine feine Sache - aber ich fürchte, Probleme wie die oben beschriebenen sind bei MS an der Tagesordnung. Die haben ja alle Hände voll zu tun, ihr eigenes System am Laufen zu halten.
... und dann will MS auch noch einen Linux-Kernel überzeugend händeln. Es wirkt auf mich eher als (untauglicher) Versuch, die mit dem seit Jahren eingeschlagenen Pfad der Produktpolitik einhergehende Vergraulung von Kunden irgendwie abzufangen. Aber warum soll ich etwas Halbgewalktes nutzen, wenn das Original frei zugänglich ist und keiner MS-Gängelei unterliegt?

Ist halt immer ein Fluch, wenn man proprietäre "Standards" schafft, statt die bestehenden Standards mit zu entwickeln.
Aber das ist nun einmal der als gesetzmäßig zu bezeichnende Auswuchs eines destruktiven Wirtschaftssystems, dass nur die Profitgier als Maßstab kennt. Umso mehr kann es eigentlich nur richtig sein, Windows und den sonstigen MS-Produkten den Rücken zu kehren, um darüber endlich eine kritische Masse zu schaffen, die zu mehr Anwendungsunterstützung unter Linux durch die Hersteller auf breiter Linie führt ...

Viele Grüße
HansDampf06
Member: HansDampf06
HansDampf06 Nov 30, 2023 at 17:27:05 (UTC)
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Zitat von @synthefreak:
Für mich ist WSL alternativ los. Ich habe auch virtuelle Maschienen via Virtualbox, die nutze ich aber hauptsächlich zum Testen (da ist es mir egal wenn die GUI ein wenig lagt). Und mir geht es bei WSL primär darum, einfach eine Linux App in Windows ohne Umwege zu nutzen, was bis vor kurzen, verblüffend gut funktionierte.
Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Eine stinknormale Linux-Installation bekomme ich einschließlich GUI und je nach Anwendungen auf einer 10- bis 20-GB-VHDX-Datei locker unter und habe dann sogar noch einige GB als freien Speicherplatz. Dafür habe ich ein echtes Linux, dass die Virtualisierung unter Hyper-V nativ unterstützt. Eine VHDX-Datei kann jederzeit unabhängig von dem aktuellen Windows unter einem anderen Hyper-V verwendet werden.

Freilich ist WSL eher mit Wine, Docker und verwandten Technologien vergleichbar, weil der WSL-Linux-Kernel nach meinem Verständnis nicht wie bei einer virtuellen Maschine in einem derart isolierten Bereich läuft, sondern eher wie eine Anwendung ausgeführt wird. Das hat aber Vor- und Nachteile. Und Deine Probleme, die Dir jederzeit bei Windows wieder unterlaufen können, sind so bei einer virtuellen Maschine eher undenkbar. Daher ziehe ich eine virtuelle Maschine regelmäßig vor.
Wenn ein Hypervisor richtig und zielgenau eingerichtet wird, dürfte der Unterschied beim internen programmtechnischen Verwaltungsaufwand eher zu vernachlässigen sein.

Nur wegen der Neugier, ist HyperV bei grafischen-Gedöhns performanter als VirtualBox?
Ich habe VirtualBox nie verwendet, sondern immer Hyper-V als Core-Server betrieben. Daher kann ich das so nicht beantworten.
ABER beachte: Wird Hyper-V installiert, so übernimmt bei Hyper-V immer der Hypervisor die unterste (Host)Betriebssystemebene und das (bisherige) Windows wird dann in einem Modus wie eine virtuelle Maschine ausgeführt - das bisherige Windows wird zu einem Gastbetriebssystem, dass auf dem Hypervisor ausgeführt wird. Der Hypervisor sorgt dann im Hintergrund für die Ressourcenzuordnung. Im Gegensatz dazu ist VirtualBox eine Anwendung, die im (bisherigen) Windows wie jede andere Anwendung ausgeführt wird. Mithin ist VirtualBox von diesem Windows abhängig, so dass auch die in VirtualBox ausgeführte virtuelle Maschine natürlich in gewisser Weise auch von Windows abhängig wird. Unter Hyper-V erfolgt die Ressourcenzuordnung aber unmittelbar an die jeweilige virtuelle Maschine, so dass es kein dazwischenfunkendes Windows gibt.
Wegen dieser technischen Zusammenhänge wage ich zu behaupten, dass Hyper-V grundsätzlich performanter sein sollte.

Ich nutzte verdammt gerne Linux, aufgrund (sehr viel) kostspieliger Software starte ich aber letztendlich fast immer nur Windows. Ihr kennt das ja...
Das bleibt Dir bei einem (vollwertigen) Linux als virtueller Maschine unter Hyper-V unbenommen weiterhin möglich, was sich auch aus meinem ersten Kommentar gut ableiten lässt.

Viele Grüße
HansDampf06
Member: commodity
commodity Nov 30, 2023 at 21:39:40 (UTC)
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... und dann will MS auch noch einen Linux-Kernel überzeugend händeln.
Ja, die Zweifel sind berechtigt. Andererseits scheint Windows das Projekt ernst zu nehmen. Jedenfalls geht das mal in die richtige Richtung.

@synthefreak, kannst Du die Updates nicht alternativ auch zurückrollen? Insbesondere das Funktionsupdate war vielleicht ein bisschen to much. Mit WSL würde ich konservativ verfahren. Ich bleibe (nicht nur deshalb) vorläufig bei Windows 10, obgleich Windows 11 einen sehr guten Eindruck macht und sich um mich herum ausbreitet.

Viele Grüße, commodity
Member: HansDampf06
HansDampf06 Dec 01, 2023 at 09:39:39 (UTC)
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Zitat von @commodity:
... und dann will MS auch noch einen Linux-Kernel überzeugend händeln.
Ja, die Zweifel sind berechtigt. Andererseits scheint Windows das Projekt ernst zu nehmen. Jedenfalls geht das mal in die richtige Richtung.
Es zeigt aber auch, dass Microsoft wohl die (negativen) Zeichen seiner Produktpolitik erkannt hat und dass der Trend ganz klar weg von Windows zu Linux geht.

Viele Grüße
HansDampf06
Member: commodity
commodity Dec 01, 2023 at 13:31:00 (UTC)
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dass der Trend ganz klar weg von Windows zu Linux geht.
so weit würde ich nicht gehen. Aber die Bedeutung von Linux ist natürlich auch für MS nicht mehr zu übersehen. Nur für einige Kollegen hier leider - das erstaunt mich immer wieder.

Viele Grüße, commodity
Member: synthefreak
synthefreak Dec 01, 2023 updated at 15:34:55 (UTC)
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WSL ist für mich (abgesehen von Hyper V womit ich mich noch befassen werde) Alternativ los weil:

Ich will einfach nur ruckelfrei KDE-Marble nutzen, in meiner gewohnten Umgebung. Und das hat bei mir bis vor kurzen ausgezeichnet funktioniert. In Virtualbox ruckelt mir es zu viel, es geht, aber halt wie in einer VM auf einen ollen Laptop...

Und so wichtig ist es mir jetzt auch wieder nicht...

Da es immer noch nicht geht, werde ich einfach warten, und hin und da updaten (weil wsl geht ja, nur WSLg spinnt derzeit
aber nicht Alles) und hoffen, dass sich das Problem von selbst wieder fixt. Ich bin abgesehen, von der jetzigen Panne, extrem begeistert von WSL und muss gestehen, dass ich fast froh bin, dass mir das jetzt schon passiert ist, dass es wegfällt (für das was ich es brauche) da mir (auch dank euch) bewusst geworden ist, dass ich das noch eher als experimentell betrachten muss. Aber wenn es geht ist es der Wahnsinn. Für mich sind WSL und WSA die besten neuen Entwicklungen von Microsoft...

Dank winget, ist Windows schon so leiwand wie Linux.
Und die paar Programme, wo ich keine selbst updatenden Binarys für Windows bekomme, kann man (wenn man Glück hat) mit WSL erschlagen.
Neben Cygwin, und VMs.

Mein System (was jetzt schon nicht besonders schnell ist) auf einen Hypervisor zu legen, missfällt mir für mein derzeitiges anliegen, aber ich finde es extrem cool, und werde es auch, zum testen, mal probieren. (Vollsicherung machen > testen > Vollsicherung zurückspielen)
Aber das kommt weiter hinten auf meine To do's.

Habe jetzt (dank euch) den Entschluss gefällt, 128GB von meiner SSD für 4 zusätzliche Linux Distris zu opfern.
32GB pro Distro reichen für meine Zwecke vollkommen...

Wegen Linux VS Windows.
Abgesehen von den Sicherheitsaspekten, und der höheren Wahrscheinlichkeit sich mal damit ein wenig befassen zu müssen (was ja aber ein Teil des Reizes ist), finde ich könnte man als ottonormla Heimanwender problemlos mit Linux glücklich sein.

Gimp, KDEnLive, LibreOffice und und und. Mit Proton sogar praktisch ALLE Spiele: https://www.youtube.com/watch?v=sOHRATRX8Y4&t=775s lassen kaum wünsche offen.

Außer man nutzt Photoshop, Primiere und Co, dann will man mal schnell generatives füllen nutzen, starten wieder sein Windows, und die Linux-Partition fängt wieder an staub zu fangen, war bis jetzt bei mir leider immer so. Außerdem habe ich mein Windows schon so eingefleischt und eingerichtet (Mausgesten, VirtuelleDesktops, FancyZones...), dass es mir praktisch keine echten Vorteiler mehr bringt, mir mein Desktopumgebung zu Customizen. Auch wenn es schön ist, per Tastenkürzel auf den Desktop zu wechseln, und andere (schwer nachvollziehbare) Kleinigkeiten.

Aber Dank Windows Aero, kann man sogar in der Vorschau der Virtuellen-Desktops den Fenster Inhalt sehen (auch wenn es meist mehr verwirrt als es bringt), und ob ich jetzt auf das Programm-Icon in der Taskleiste klicke (Windows) um auf den gewünschten VirtuellenDesktop zu wechseln, oder auf den VirtuellenDesktop in "der entsprechenden Auswahl" (Linux) wo ich letztendlich auch auf das Programm Icon achte (welches sich in der dargestellten Fensterpositionen auf den VirtuellenDesktop, ohne Fensterinhalt, befindet) klicken muss, um auf den richtigen Virtuellen Desktop zu wechseln, ist ja dann auch schon fast Wurst (außer man hat das gleiche Programm auf mehreren VirtuellenDesktops offen - dann ist wieder strg+Tab eine Erlösung).

Ein Tipp:
Wenn man mit den Laptop ohne Maus arbeitet, kann man ja immer geschmeidig strg+Tab und Touchpad Gesten nutzen, was mit der Vorgehensweise im vorherigen Absatz die LinuxDesktopEnviroment Errungenschaften kompensiert.
Aber im Alltag ist man ja oft bei stundenlange Session nicht gewillt strg+Tab zu drücken oder anderwärtig umständlich das Touchpad zu ersetzten.
Deshalb, wenn man 2 frei belegbare Knöpfe auf der Maus hat:
Knopf1) strg+Tab
Knopf2) Arbeitsflächen Gesten (Desktop Links, Desktop Rechts wechseln etc.)

Seitdem das bei mir so eingestellt ist, hab ich (abgesehen von Design/Übersicht-Aspekten, und MiMiMi, und "Explorer>show>Navigation pane") keine echten Kritikpunkte mehr an der Windows Shell.
Member: synthefreak
synthefreak Dec 01, 2023 at 16:33:22 (UTC)
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Noch ein Tipp:

Starte Programme e.t.c. Alles über den Desktop.
Vermeide Fenster zu Minimieren, bzw über Fenster etwas drüber zu legen.
Erstelle/Wechsle stattdessen immer auf einen freien Desktop.

Etwas TilingWM feeling kann man sich mit FancyZones (winget install powertoys) ermöglichen.

Zerstöre VirtuelleDesktops, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Ein ungenutzter reicht.
Member: commodity
commodity Dec 01, 2023 updated at 22:49:04 (UTC)
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Danke für das Feedback. Kleine Bitte:
Diskussionsrichtlinien - die Regeln zu unseren Inhalten - Regel Nr. 2:
  • Nicht zwei Kommentare nacheinander posten, sondern die BEARBEITEN-Funktion nutzen oder den Moderator bitten, den Kommentar zu löschen.

Und der Thread (also die Frage - nicht das Problem) sind ja nun gelöst, dann bitte auch
Wie kann ich einen Beitrag auf "gelöst" oder "erledigt" setzen?

Ich drücke die Daumen, dass MS den Kernel patcht. Ansonsten bleibt ja, wie oben beschrieben, noch der Rückweg.

Viele Grüße, commodity
Member: synthefreak
synthefreak Dec 02, 2023 at 16:56:35 (UTC)
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Danke!