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Beratung HomeServer

Hallo Community,

ich befasse ich gerade mit dem Gedanken mein HomeServer Setup etwas umzugestalten. Aktuell bin ich auf einem 3 Node Proxmox Cluster bestehend aus:

1. MiniPc mit Ryzen 5 5560U, 64Gb DDR4 RAM, 1x Sasmung 970 Evo Plus, 1x Sasmung 870 Evo 256GB
1. MiniPc mit Ryzen 5 5500U, 64Gb DDR4 RAM, 1x Sasmung 970 Evo Plus, 1x Sasmung 870 Evo 256GB
1. Raspberry PI 4 als Q-Device

Die Leisting ist absolut ausreichend und mehr geht mit den MiniPcs kaum. Anwendungsbiete sind sowas wie Nextcloud, Vaultwarden, Wireguard, Photoprism, Plex, OVM, Nginx, Unbound, AdGuard, Python Dev. Server etc. sowie 2,3 VMs mit Dekstop Interface (Mint, PopOS, Ubuntu..)

Nun habe ich die Idee auf folgendes System zu wechseln:

  • Netzteil: be quiet! Straight Power 12 750W
  • Mainboard: MSI B550M Pro-VDH WiFi
  • CPU: AMD Ryzen 7 5800X 8X 3.8 GHz
  • RAM: Corsair Vengeance LPX 128GB (4x32GB) DDR4 3600
  • Grafik: AMD RX 6600 8GB
  • B550M Pro-VDH WiFi
  • 2x Sasmung 870 Evo als ZFS Raid1 (Proxmox)
  • 2x Sasmung 970 Evo Plus als ZFS Raid1 (LXC, VM, Daten)
  • 2x Crucial MX500 als ZFS Raid1 (Archive daten)

Ich möchte hier keine Diskusission über warum und weshalb führen, da gibt es momentan keine objektive Punkte die den Wechsel rechtfertigen oder erforderlich machen. Ich erhoffe mir insb. bei der Nutzung von Desktop VMs (Mint, Ubuntu, PopOS) bessere Performance durch die dedizierte GPU.

Am meisten und darauf möchte ich den Fokus legen ist der Stromverbrauch.

Ich habe aktuell noch keinen Wert für mein aktuelles System (folgt), aber wie kann ich zb abschätzen welcher Stromverbrauch mit dem angedachten neuem System auf mich zu kommen wird. Ich will das System 24*7 laufen lassen wie jetzt auch.

Danke für eure Tips.

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Printed on: May 18, 2024 at 07:05 o'clock

Member: tech-flare
tech-flare Oct 16, 2023 updated at 10:58:44 (UTC)
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Zitat von @netzer2021:

Hallo Community,
Hi

Ich möchte hier keine Diskusission über warum und weshalb führen, da gibt es momentan keine objektive Punkte die den Wechsel rechtfertigen oder erforderlich machen. Ich erhoffe mir insb. bei der Nutzung von Desktop VMs (Mint, Ubuntu, PopOS) bessere Performance durch die dedizierte GPU.

Dann musst du die GPU aber auch durchreichen, was du bei dem MiniPC sicherlich auch machen könntest.

'ZFS mit Consumer SSD kann tödlich sein.

Gruß
Member: kpunkt
kpunkt Oct 16, 2023 at 10:59:55 (UTC)
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Das wird dir nicht wirklich jemand genau sagen können. Hängt alles daran ab, wie die Komponenten beansprucht werden.

Ich persönlich würde aber die GPU rausschmeißen und anstelle des 5800X den 5700G nehmen.
Member: Fenris14
Fenris14 Oct 16, 2023 updated at 11:08:49 (UTC)
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Das wichtigste wird der Idle-Stromverbrauch sein und da findet man im Internet durchaus Vergleichswerte. Das Problem ist das der Workload sich nicht vergleichen lässt und man somit keine auf den Cent genaue belastbaren Werte bekommen wird. Weil das ist ja immer unterschiedlich.

Prinzipiell kann es sein das du mit dem 5800X zwar im Idle höher liegst als bei einem der 5560U, aber insgesamt auf das Jahr gesehen niedriger. Weil man muss bedenken das die CPU einfach schneller Sachen abarbeiten kann und Sachen in Boost somit schneller erledigt sind, als bei einer sparsamen CPU die dafür länger unter Last läuft.

Guter Anhaltspunkt ist immer CPU Passmark:

https://www.cpubenchmark.net/compare/3869vs4883/AMD-Ryzen-7-5800X-vs-AMD ...

Ansonsten, aber das ist eher persönlicher Geschmack: Würde ich versuchen auf ECC zu gehen. Da gibt es auch für die Ryzen-Systeme unterstützte Mainboards die nicht aus dem Serverbereich kommen. Weniger wegen ZFS, wo ja auch die Entwickler sich schon geäußert haben, das es nicht zwingend erforderlich ist, aber eher aus dem Standpunkt der Laufzeit. Wenn das Teil paar Jahre laufen soll und da wichtige persönliche Daten drauf liegen, wäre das mir zu heiß wegen paar wenigen gesparrten Euros. Der preisliche Unterschied zwischen non-ECC und ECC ist mittlerweile auch eher gering.

Wie es @tech-flare schon geschrieben hat: Lieber eine ordentliche Datacenter Sata-SSD nehmen, kostet auch nicht mehr die Welt.
Member: surreal1
surreal1 Oct 16, 2023 updated at 16:40:14 (UTC)
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Nimm für die VMs keine EVO Plus sondern die Pro Variante. Die evos limitieren zu schnell, selbst wenn du nicht all zu viele VMs mit Last betreibst. Vor allem kommt da noch ZFS Overhead dazu.
Member: netzer2021
netzer2021 Oct 17, 2023 updated at 22:19:56 (UTC)
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Danke für eure bisherigen Rstschläge. Welche der beiden Varianten würdet ihr bevorzugen: (HomeLab nicht im produktiven Firmenumfeld)

  • 2x NVMe bsp: Samsung 980 Pro 2TB im ZFS Raid1 mit Proxmox Installation und ebenso LXC , VMs , alle Daten

  • 1x NVMe bsp. Samsung 980 Pro 256GB für Proxmox mit ZFS Raid0 und 1x NVme Samsung 980 Pro 2TB für LXC, VM und Daten

Kingston NVMe wären z.B. auch möglich.

Danke und Gruß
Member: mossox
mossox Oct 23, 2023 at 10:43:35 (UTC)
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Bedenke, dass du den Server ja ggf. auch über die Webinterfaces hinaus irgendwie verwalten willst.
Und je nach örtlicher Begebenheit kann halt dann nicht einfach mal so ein Monitor und Peripherie angeschlossen werden.
Hier sind Serverboards mit BMC und KVM angesagt. Denk das nochmal durch.
Member: netzer2021
Solution netzer2021 Nov 06, 2023 at 18:33:37 (UTC)
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Als kurzes Update:

Ich habe mich für eine Kingston Dc960M als ProxMox Laufwerk entschieden (lag um die 85€) und eine Kingston KC3000 für die VM und LXC entschieden. Insb bei der Temperatur ist die kc3000 deutlich besser.