achklein
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Geschwindigkeitsverlust beim Powerlan

Hallo,

ein Bekannter von mir nutzt in seinem Haus Powerlan. Ein Devolo 1200+ ist im Büro direkt mit der FritzBox verbunden (50 MBit), ein weiterer im 1. OG und ein 1200+ ac im Wohnzimmer. Er hat eine eigene Steckdose und ist mit dem Telekom Receiver 303 verbunden. Das Devolo Cockpit zeigt zum Adapter im 1. OG 173 MBit, zum Adapter im Wohnzimmer ca. 40 Mbit. Damit ist kein HDTV mehr möglich und es können auch keine Streams parallel aufgezeichnet werden. Das Wohnzimmer ist im neuen Teil des Hauses, mit einem eigenen Stromkreis. Ein Elektriker hat einen Phasenkoppler eingebaut. Wer hat eine Idee, woran die geringe Geschwindigkeit liegen könnte. Mein Bekannter hat zudem den Eindruck, dass sich die Leistung verschlechtert, Ist das technisch möglich? Ein kurzer Chat mit Devolo brachte mich auch nicht weiter, der Techniker hat mich an die Hotline verwiesen. Wer hat eine Idee für die Ursache? Was könnte man prüfen?

Achim

Content-ID: 308584

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Ausgedruckt am: 03.04.2025 um 03:04 Uhr

Chonta
Chonta 30.06.2016 um 15:29:42 Uhr
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Hallo,

Bekannter von mir nutzt in seinem Haus Powerlan
Wenns sein haus ist, richtiges Netzwerk verlegen ist ja auch eine Wertsteigerung.

Geht Powelan überhaupt Stromkriesübergreifend?
Das Powerlan schonmal nur im neuen Bereich getestet, was da so drin ist?

Gruß

Chonta
chiefteddy
chiefteddy 30.06.2016 aktualisiert um 16:07:04 Uhr
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Hallo,

ja, PowerLAN geht stromkreisübergreifend. Dafür gibt es ja die Phasenkoppler.

https://www.reichelt.de/?ARTICLE=115077&PROVID=2788&wt_mc=amc141 ...

Alles, was zwischen den beiden PowerLAN-Endpunkten liegt und auch nur Ähnlichkeit mit einer Spule (Induktivität) hat, dämpft und verzerrt das Signal und führt damit zu einer Verringerung der Datenrate.

Der Aufbau zwischen den beiden PowerLAN-Endpunkten sieht etwa so aus:

PowerLAN A -x-> Sicherungsautomat Stromkreis 1 --> FI-Schutz Stromkreis 1--> FI-Schutz Stromkreis 2 --> Sicherungsautomat Stromkreis 2 -x-> PowerLAN B

Die Sicherungsautomaten und die FI-Schalter enthalten Spulen. Um den Dämpfungseinfluß zu minimieren müßte man die Stromkreise an den mit x gekennzeichneten Stellen mit dem Phasenkoppler überbrücken. Das könnte eine Verbesserung bringen.

Jürgen

PS: Ansonsten stimme ich natürlich @Chonta zu: LAN-Verkabelung ist durch nichts zu ersetzen und immer die beste und funktionssicherste Lösung.
Pjordorf
Pjordorf 30.06.2016 um 18:53:10 Uhr
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Hallo,

Zitat von @achklein:
Wer hat eine Idee, woran die geringe Geschwindigkeit liegen könnte.
Defekte andere Geräte - z.B. Defkter Toaster oder netzteil für die Zahnbürste. Externe Sörungen sind eigentlich immer vorhanden. Die kann es auch schon mal im Nachbarhaus geben welche sich bemerkbar macht.

Mein Bekannter hat zudem den Eindruck, dass sich die Leistung verschlechtert, Ist das technisch möglich?
Klar. geräte (gerade die welche mit Strom betrieben werden) können auch mal kaputt gehen. Je nach Fehler merken wir es noch nicht einmal. Wenn irgendwo plötzlich (weil vorher noch nicht) HF Störungen kommen dann ist soetwas zu erwarten. Was die Störungen verursacht - kann alles möglich sein.

Gruß,
Peter
kaiand1
kaiand1 01.07.2016 um 02:46:35 Uhr
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Mehrfachsteckdosen machen dabei Probleme sowie große Störungen kommen durch Schaltnetzteile die die Geschwindigkeit verringern.
Zudem wenn der Nachbar auch Powerlan nutzt stört ihr euch gegenseitig.
Dazu kann auch andere Geräte in das Stromnetz einstrahlen da es ungeschirmte Leitungen sind sowie strahlt eurer Powerlan auch was durch die Stromleitung.