Dieser Beitrag ist schon älter. Bitte vergewissern Sie sich, dass die Rahmenbedingungen oder der enthaltene Lösungsvorschlag noch dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Hardware für Virtualisierungsserver

Mitglied: cwr
hallo leute,

folgendes haben wir in unserem betrieb vor:

derzeitige situation:

1x w2k3 (dc, dns, dhcp)
1x w2k3 (shop - server)
3x w2k3 (wts - gesamt 30-40 user)
1x redhat server (warenwirtschaft/fibu (wird von extern betreut).
1x xp-pro (zeiterfassungssystem)
1x xp-pro (tapi-schnittstelle (bereits mit vmware - server virtualisiert))
1x xp-pro (jobverarbeiter (hängt mit der wawi zusammen (ebenfalls bereits mit vmware - server virtualisiert))
1x xp-pro (jobverarbeiter)
1x firewall (irgendein linux/unix zeugs ... wird von extern betreut)

alle geräte sind mittlerweile schon etwas in die jahre gekommen ...

... so ... das ist der stand wie ich die ganze geschichte übernommen habe.


und so möchte ich es in zukunft haben.

die geräte die von extern betreut werden (wawi-server, und firewall) möchte ich gern so belassen wie sie sind (als eigentständige geräte).

zwei maschinen werden angeschafft die für die virtualisierung eingesetzt werden.


auf der ersten soll folgendes virtualisiert werden:

pdc, 2xwts (mit den lizenzen des der alten server), zeiterfassungssystem, tapi-schnittstelle, 2x jobverarbeiter)


auf der zweiten maschine soll ein

w2k8 - core server (ausfallsicherheit für den pdc, usw.), 1x wts, 1x jobverarbeiter, 1x shop server)

___________

also insgesamt sollen aus 9 geräten schlussendlich 4 überbleiben -->2x extern, 2x server für die virtualisierung.

jetzt meine frage, welche geräte würdet ihr für die virtualisierung einsetzen (besser etwas stärker bemessen, den sollte eine kiste ausfallen, wäre es gut wenn die zweite zumindest die infrastrukurdienste (dns, dhcp, usw), 2x wts, 2x jobverarbeiter, zeiterfassung, shop, und die tapi schnittstelle "verkraften" würde.

welche maschinen und welche produkte von vmware würdet ihr einsetzen.

im voraus besten dank für eure hilfe

beste grüsse

chris

Content-Key: 101152

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Ausgedruckt am: 04.08.2021 um 01:08 Uhr

Mitglied: mischn1980
mischn1980 06.11.2008 um 09:40:44 Uhr
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Hi Chris,

ich würde sagen nimm den ESX-Server. Der ESX liefert ein "Linux-OS" mit und ist somit als Host-System sehr schlank.

Die Hardware ist so ne Sache. Grundsätzlich mal Mehrprozessor und so viel RAM wie geht. Festplatten würde ich extern lösen mittels eines Storage System.

Ich meine auch mal bei VmWare auf der Website eine Liste mit Empfehlungen (Hardware) gesehen zu haben.

Gruss

Michael
Mitglied: BernhardMeierrose
BernhardMeierrose 06.11.2008 um 11:15:44 Uhr
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Hi,

der neue ESXi ist recht na am ESX dran und kostenlos zu haben.
Als Hardeware schließe ich mich der Meinung von Michael an, viel RAM... gerade für die WTS-Server!
ESXi hat eine eigene Kompatibilitätsliste hinterlegt, Du solltest auf jeden Fall eine der dort aufgeführten Maschinen nehmen und auf jeden Fall die Images in ein SAN legen damit Du im Notfall auch wirklich die Hosts betreiben kannst.
Einige Hersteller bieten sogar Leihstellungen von solchen Komplettsystemen an, eventuell wäre das ja eine Option.
Und achte darauf dass externe Hardware (z.B. von der Zeiterfassung) nicht immer problemlos in eine VM eingebunden werden können.

Gruß
Bernhard
Mitglied: 16568
16568 06.11.2008 um 11:34:28 Uhr
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1.
Bitte 64 Bit verwenden, hat NUR Vorteile (was die virtualisierten Umgebungen dann fahren, ist Deine Sache...).

2.
Ordentlich RAM hat auch NUR Vorteile (mind. 8 GB)

3.
Dein Storage sollten dem Durchsatz Deiner VM's gerecht werden.
Manche NAS-Lösung ist da schon mal eingebrochen...

4.
Virtualisierung in diesem Stil solltest Du mit ESX und VMWare Infrastructure abwickeln.
Nix gegen VMWare Server, aber das is von der Performance her nicht so der Bringer...
(ESXi ist zwar mittlerweile kostenfrei, aber das Management...)

Hat den Vorteil, Du hast ein Grund-System, das 100% Performance an die VMs weitergibt, und bestehende Systeme kannst Du mit einem Converter spielend migrieren (oh, und Du brauchst keine Lizenz für den Host :-) face-smile ).
Weiterer Vorteil ist die einfache Umschichtung, falls es später Probleme gibt...
(mit einer minimalen Ausfallzeit (max. 10 Sekunden) die fast kein Client merkt, zieht man eben mal so eine VM um ;-) face-wink )


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