Hilfe bei der Erstellung eines bootfähigen Mediums für FreeBSD 12.1 gesucht
Guten Tag,
ich möchte für meinen Sohn, der gerne Linux lernen will, FreeBSD installieren. FreeBSD deshalb, da ich selbst FreeNAS einsetze und mir insgeheim erhoffe, wenn der flinke Junge es lernt, mir dann im Gegenzug bei meiner NAS behilflich zu sein
Gesagt, getan, aber so einfach ist es nicht. Folgende Schritte führten bislang nicht zum gewünschten Ergebnis:
1) Download von FreeBSD-12.1-RELEASE-amd64-dvd1.iso war zwar lang, aber ich wählte dieses ISO, da wir auf dem Land langsame Internetverbindung haben und ich daher über Nacht das komplette Install von 4,5 GB haben wollte. Als Alternative bot sich mir das FreeBSD-12.1-RELEASE-amd64-memstick.img, das jedoch mit "nur" 1 GB offenbar nicht alle Dateien bereithält.
2) Laut Anweisungen aus dem Internet schlug das Brennen mit Rufus auf USB fehl, deshalb verwendete ich das allg. empfohlene unetbootin. Die aktuelle Version unetbootin-windows-625 brauchte mehrere Stunden, um das Image auf USB zu brennen.
Das Ergebnis -> negativ. Nach Auswahl des Bootmediums startet nicht das USB, sondern geht gleich zu Windows.
Sicherheitshalber erwähne ich meine Hardware: USB Stick Sandisk Extreme 3.0, Rechner HP 8560w.
3) Easy2Boot - funktioniert ebenfalls nicht (auch nicht nach Auswahl der .isoBSD-Extension).
4) Also griff ich zur Methode aus dem letzten Jahrtausend und brannte das ISO auf meine DVD. Ergebnis ebenfalls negativ - Das Notebook bootet nicht.
Jetzt bin ich dabei, das FreeBSD-12.1-RELEASE-amd64-memstick.img zu laden, da ich gelesen habe, daß sich dieses Image auf USB installieren läßt. Dennoch würde ich gerne verstehen, was ich falsch gemacht habe und wiese wenigstens nicht die klassische Methode der DVD (4) nicht funktionierte...
Besten Dank!
**Edit - Mich laust der Elch!!! Das dä......e Notebook von HP nennt das interne DVD-Laufwerk nicht CD-ROM sondern Upgrade-Bay! Da kam ich erst, als ich in einem anderen HP 8560p die DVD einwandfrei booten konnte. Jetzt bin ich also am Installieren von FreeBSD (juupiiii!!). Nichts desto trotz würde mich interessieren, weshalb ich das ISO mit keinem der Tools auf USB brennen konnte.
ich möchte für meinen Sohn, der gerne Linux lernen will, FreeBSD installieren. FreeBSD deshalb, da ich selbst FreeNAS einsetze und mir insgeheim erhoffe, wenn der flinke Junge es lernt, mir dann im Gegenzug bei meiner NAS behilflich zu sein
Gesagt, getan, aber so einfach ist es nicht. Folgende Schritte führten bislang nicht zum gewünschten Ergebnis:
1) Download von FreeBSD-12.1-RELEASE-amd64-dvd1.iso war zwar lang, aber ich wählte dieses ISO, da wir auf dem Land langsame Internetverbindung haben und ich daher über Nacht das komplette Install von 4,5 GB haben wollte. Als Alternative bot sich mir das FreeBSD-12.1-RELEASE-amd64-memstick.img, das jedoch mit "nur" 1 GB offenbar nicht alle Dateien bereithält.
2) Laut Anweisungen aus dem Internet schlug das Brennen mit Rufus auf USB fehl, deshalb verwendete ich das allg. empfohlene unetbootin. Die aktuelle Version unetbootin-windows-625 brauchte mehrere Stunden, um das Image auf USB zu brennen.
Das Ergebnis -> negativ. Nach Auswahl des Bootmediums startet nicht das USB, sondern geht gleich zu Windows.
Sicherheitshalber erwähne ich meine Hardware: USB Stick Sandisk Extreme 3.0, Rechner HP 8560w.
3) Easy2Boot - funktioniert ebenfalls nicht (auch nicht nach Auswahl der .isoBSD-Extension).
4) Also griff ich zur Methode aus dem letzten Jahrtausend und brannte das ISO auf meine DVD. Ergebnis ebenfalls negativ - Das Notebook bootet nicht.
Jetzt bin ich dabei, das FreeBSD-12.1-RELEASE-amd64-memstick.img zu laden, da ich gelesen habe, daß sich dieses Image auf USB installieren läßt. Dennoch würde ich gerne verstehen, was ich falsch gemacht habe und wiese wenigstens nicht die klassische Methode der DVD (4) nicht funktionierte...
Besten Dank!
**Edit - Mich laust der Elch!!! Das dä......e Notebook von HP nennt das interne DVD-Laufwerk nicht CD-ROM sondern Upgrade-Bay! Da kam ich erst, als ich in einem anderen HP 8560p die DVD einwandfrei booten konnte. Jetzt bin ich also am Installieren von FreeBSD (juupiiii!!). Nichts desto trotz würde mich interessieren, weshalb ich das ISO mit keinem der Tools auf USB brennen konnte.
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Ausgedruckt am: 31.03.2025 um 23:03 Uhr
6 Kommentare
Neuester Kommentar
Nabend,
na ein Glück hast Du den ersten Satz nicht in irgendeiner Linux- oder xBSD-Community gepostet:
Du wärst vermutlich geteert und gefedert worden...
Linux und xBSD haben so gut wie gar nicht miteinander zu tun.
Hier gitb es auch eine Diskussion dazu im Github Repo von Rufus: https://github.com/pbatard/rufus/issues/809
Bei DVD-Brennen hast Du vermutlich das falsche Brennprogramm verwendet. Bootet das Laptop mit UEFI/Secureboot, dann vielleicht mal auf Legacy umstellen und nochmal probieren.
Das memstick.img dann ggf. mit w32diskimager auf USB-Stick bannen. Aber willst Du FreeBSD auf das Laptop installieren oder wolltest Du eine Art LIvesystem von USB starten - letzteres gibt es glaub von FreeBSD nicht. Dann lieber ein Linux Livesystem nehmen für den Junior zum Lernen.
Gruß
cykes
na ein Glück hast Du den ersten Satz nicht in irgendeiner Linux- oder xBSD-Community gepostet:
ich möchte für meinen Sohn, der gerne Linux lernen will, FreeBSD installieren.
Linux und xBSD haben so gut wie gar nicht miteinander zu tun.
Jetzt bin ich dabei, das FreeBSD-12.1-RELEASE-amd64-memstick.img zu laden, da ich gelesen habe, daß sich dieses Image auf USB installieren läßt. Dennoch würde ich gerne verstehen, was ich falsch gemacht habe und wiese wenigstens nicht die klassische Methode der DVD (4) nicht funktionierte...
Rufus kann mit dem Dateisystem im ISO nichts anfangen, mit den aktuelleren Rufus Versionen lässt sich ein FreeBSD iso gar nicht mehr auf USB-Stick kopieren. Gerade getestet mit Rufus 3.8 und dem oben erwähnten 12.1 DVD iso.Hier gitb es auch eine Diskussion dazu im Github Repo von Rufus: https://github.com/pbatard/rufus/issues/809
Bei DVD-Brennen hast Du vermutlich das falsche Brennprogramm verwendet. Bootet das Laptop mit UEFI/Secureboot, dann vielleicht mal auf Legacy umstellen und nochmal probieren.
Das memstick.img dann ggf. mit w32diskimager auf USB-Stick bannen. Aber willst Du FreeBSD auf das Laptop installieren oder wolltest Du eine Art LIvesystem von USB starten - letzteres gibt es glaub von FreeBSD nicht. Dann lieber ein Linux Livesystem nehmen für den Junior zum Lernen.
Gruß
cykes
Zitat von @vafk18:
Jetzt hängen wir fest, da nur noch FreeBSD bootet und ich es irgendwie nicht schaffe, GRUB2 zu installieren. Jetzt habe ich gelesen, daß es über die Ports geht, aber vielleicht kannst Du mir einen Tipp geben, wie ich Windows 10 und FreeBSD als Dualboot betreibe.
Genau das wollte ich eigentlich mit meinem letzten Absatz verhindern. Das nachträglich wieder gerade zu biegen ist nicht in zwei Sätzen erklärt.Jetzt hängen wir fest, da nur noch FreeBSD bootet und ich es irgendwie nicht schaffe, GRUB2 zu installieren. Jetzt habe ich gelesen, daß es über die Ports geht, aber vielleicht kannst Du mir einen Tipp geben, wie ich Windows 10 und FreeBSD als Dualboot betreibe.
Außerdem ist es wichtig, ob Windows über UEFI oder Legacy gestartet/installiert wurde.
Hier ist die Einrichtung Dual-Boot für MBR (non UEFI) erklärt: https://basicbsd.wordpress.com/2018/01/28/bad-install/
und hier für UEFI Dual-Boot: http://kev009.com/wp/2016/07/freebsd-uefi-root-on-zfs-and-windows-dual- ...
Linksammlung zum Thema Dualboot: https://www.freebsdnews.com/2018/01/31/freebsd-install-dual-boot-windows ...
Den GRUB brauchst Du nicht, der ist für Linux.
Ich habe eine SSD mit 4 Partitionen, in den ersten 3 ist Windows 10 mit seinen Daten und in der 4 FreeBSD. Momentan bootet das System gleich und nur FreeBSD.
Ich hätte vielleicht einen anderen Ansatz gewählt: Alles auf dem Laptop so lassen, wie es ist und das FreeBSD in bspw. VirtualBox in eine VM unter Windows installieren. Das setzt natürlich eine gewisse Hardwareaustattung beim Laptop voraus, also genügend RAM und Plattenplatz. Vorteil wäre auch, dass man bei Installationsfehler problemlos die VM einfach platt machen und neu aufsetzen kann.Gruß
cykes
P.S. Vielleicht wäre es für den Junior auch sinnvoller, mit Linux einzusteigen. Für bspw. Ubuntu gibt es haufenweise Hilfe aus dem Netz, später kann man sich dann immer noch mit FreeBSD beschäftigen.
Moin,
https://www.youtube.com/watch?v=Pu3fmBlP4zE
Liebe Grüße
Erik
Zitat von @cykes:
na ein Glück hast Du den ersten Satz nicht in irgendeiner Linux- oder xBSD-Community gepostet:
Du wärst vermutlich geteert und gefedert worden...
na ein Glück hast Du den ersten Satz nicht in irgendeiner Linux- oder xBSD-Community gepostet:
ich möchte für meinen Sohn, der gerne Linux lernen will, FreeBSD installieren.
https://www.youtube.com/watch?v=Pu3fmBlP4zE
Liebe Grüße
Erik