Ich wünschte, ich wäre Magenta. 2-3 Tage Urlaub - ohne Angabe der Rückkehr
Als ich vor eingen Tagen die Werbung vernahm, daß Magenta-Kunden ein 100GB-Datenvolumen geschenkt kriegen, das sie allerdings bis Ende des Jahres verbrauchen müssen, es ansonsten verfällt und ich mein Kundencenter besucht habe, traute ich kaum meinen Augen: Magenta war und ist nicht erreichbar.
Zuerst dachte ich, der Magenta-Dienst der Deutschen Telekom sei Opfer einer Cyber-Attacke geworden oder habe ihre DNS falsch konfiguriert , als ich das beigefügte Bild sah. Heute vormittag rief ich bei der Telekom-Hotline an, und hoffte, daß man mich in meiner Annahme bestätigt, aber weit verfehlt. Der Dienst wird für einige Tage gewartet. Ich war so platt, daß ich nur sagte, ich erinnerte mich an das neuerliche Problem bei WhatsApp und den Verfall des Aktienkurses in Milliardenhöhe, aber gleichzeitig biß ich mir auf die Zunge, denn in unserem Deutschland kann so was nicht passieren. Wir befinden uns nicht im Internetzeitalter, wir sind kurz davor. Also werde ich demnächst bei meinem Chef Urlaub einplanen, 2-3 Tage, ohne Zeitangabe ab wann und vor allem wann ich wieder zurück bin. So wie der Magenta-Dienst!
Frohe Nikolaustage
Zuerst dachte ich, der Magenta-Dienst der Deutschen Telekom sei Opfer einer Cyber-Attacke geworden oder habe ihre DNS falsch konfiguriert , als ich das beigefügte Bild sah. Heute vormittag rief ich bei der Telekom-Hotline an, und hoffte, daß man mich in meiner Annahme bestätigt, aber weit verfehlt. Der Dienst wird für einige Tage gewartet. Ich war so platt, daß ich nur sagte, ich erinnerte mich an das neuerliche Problem bei WhatsApp und den Verfall des Aktienkurses in Milliardenhöhe, aber gleichzeitig biß ich mir auf die Zunge, denn in unserem Deutschland kann so was nicht passieren. Wir befinden uns nicht im Internetzeitalter, wir sind kurz davor. Also werde ich demnächst bei meinem Chef Urlaub einplanen, 2-3 Tage, ohne Zeitangabe ab wann und vor allem wann ich wieder zurück bin. So wie der Magenta-Dienst!
Frohe Nikolaustage
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28 Kommentare
Neuester Kommentar

Da hat Knecht Ruprecht seine CAT9 ähh Rute ausgepackt und Magenta mal die "rote" Karte gezeigt 🤪🙈.
Da macht die Delegöm wohl eine Datenmigration mit einer Armee von Faxgeräten 😆
Da macht die Delegöm wohl eine Datenmigration mit einer Armee von Faxgeräten 😆
Moin,
Wolltest du die 100GB haben? Dann WLAN aus, https://pass.telekom.de/ aufrufen und Gratisvolumen snacken.
/Thomas
Wolltest du die 100GB haben? Dann WLAN aus, https://pass.telekom.de/ aufrufen und Gratisvolumen snacken.
/Thomas
Zitat von @vafk18:
Einzelne Daten müssen Sie jedoch bis zum 05.12.2021 selbst sichern, wenn Sie diese weiter nutzen möchten.
Einzelne Daten müssen Sie jedoch bis zum 05.12.2021 selbst sichern, wenn Sie diese weiter nutzen möchten.
Ich sach doch: Backups machen in die Cloud ist was ganz tolles.

Hallo,
sehe hier das Problem nicht wirklich. Zum einen war das doch Angekündigt und zum anderen versteh ich nicht wirklich was du mit "ohne Angabe der Rückkehr" meinst. Da steht doch ganz klar dran, dass es 2 bis 3 Tage dauert.....
Gut, ob dieser Ansatz einer solchen Migration professionell ist, ist dann halt eine andere Frage. Aber man muss auch zur Verteidung der Telekom sagen, dass man das als Außenstehender schwer einschätzen kann, wie man die Migration durchführt. Man darf ja auch nicht vergessen, dass diese eine nicht ganz kleine Kundenzahl haben.
MfG
sehe hier das Problem nicht wirklich. Zum einen war das doch Angekündigt und zum anderen versteh ich nicht wirklich was du mit "ohne Angabe der Rückkehr" meinst. Da steht doch ganz klar dran, dass es 2 bis 3 Tage dauert.....
Gut, ob dieser Ansatz einer solchen Migration professionell ist, ist dann halt eine andere Frage. Aber man muss auch zur Verteidung der Telekom sagen, dass man das als Außenstehender schwer einschätzen kann, wie man die Migration durchführt. Man darf ja auch nicht vergessen, dass diese eine nicht ganz kleine Kundenzahl haben.
MfG

Wartungsarbeiten haben keinen Einfluss auf die SLA.

Das Thema "Armselig" würde ich hier nicht ansprechen.
Für die einen, ist die Cloud ein WebFrontend in der man etwas Zusammenklickt. Für andere, ist es eine hochkomplexe Infrastruktur die aufeinander abgestimmt werden muss. Sowas klappt nicht immer per Fingerschnipp.
Für die einen, ist die Cloud ein WebFrontend in der man etwas Zusammenklickt. Für andere, ist es eine hochkomplexe Infrastruktur die aufeinander abgestimmt werden muss. Sowas klappt nicht immer per Fingerschnipp.

Zitat von @vafk18:
@148656
Das kling verständlich. Da sitzen bestimmt Hunderte von Experten monatelang, die von Dutzenden Beratern unterstützt werden und überlegen, wie eine hochkomplexe Infrastuktur bedient wird, damit ein Upgrade von MagentaCloud V1 auf V2 (ist nur meine Annahme) reibungslos vonstatten geht. Daß sie dieses Jahrtausendprojekt in nur 2-3 Tagen schaffen (werden), grenzt schon an ein Wunder.
@148656
Das kling verständlich. Da sitzen bestimmt Hunderte von Experten monatelang, die von Dutzenden Beratern unterstützt werden und überlegen, wie eine hochkomplexe Infrastuktur bedient wird, damit ein Upgrade von MagentaCloud V1 auf V2 (ist nur meine Annahme) reibungslos vonstatten geht. Daß sie dieses Jahrtausendprojekt in nur 2-3 Tagen schaffen (werden), grenzt schon an ein Wunder.
Das heißt also du kennst die Infrastruktur von der Telekom, ebenso das System MagentaCloud und kannst das also tausend mal besser und effizienter als die "Experten" von der Telekom?
Ja, man hätte diese Migration sicherlich auch anders machen können. Da wir aber nicht die Hintergründe kennen, finde ich solche Anmaßungen dann doch etwas frech. Nochmal: wir reden hier nicht von einem kleinen IT-Dienstleister mit 10 Kunden....
Solange das ordnungsgemäß angekündigt worden ist und solche Wartungsfenster auch vertraglich mit den Kunden festgelegt ist, sehe ich hier nichts problematisches.

Ich kenne den Aktionsplan nicht. Aber wenn eine Infrastruktur heruntergefahren wird, wird es sich nicht nur um ein billiges Softwareupdate handeln.
Üblicherweise sind die Rechenzentren vollgepackt. Da ist selten Platz, um mal so nebenbei die neuen Komponenten daneben zu parken und mit einer USB-Festplatte die Daten zu übertragen.
Üblicherweise sind die Rechenzentren vollgepackt. Da ist selten Platz, um mal so nebenbei die neuen Komponenten daneben zu parken und mit einer USB-Festplatte die Daten zu übertragen.

Zitat von @Lochkartenstanzer:
Ich sach doch: Backups machen in die Cloud ist was ganz tolles.
Zitat von @vafk18:
Einzelne Daten müssen Sie jedoch bis zum 05.12.2021 selbst sichern, wenn Sie diese weiter nutzen möchten.
Einzelne Daten müssen Sie jedoch bis zum 05.12.2021 selbst sichern, wenn Sie diese weiter nutzen möchten.
Ich sach doch: Backups machen in die Cloud ist was ganz tolles.
Das betrifft hauptsächlich nur die folgenden Daten:
Verschlüsselte Dateien
Kunden eines MagentaCLOUD XL- oder XXL-Tarifes haben die Möglichkeit, verschlüsselte Dateien mittels MagentaCLOUD eigener End-zu-End Verschlüsselung zu erstellen. Diese Dateien können in der neuen MagentaCLOUD nicht verwendet werden.
Kunden eines MagentaCLOUD XL- oder XXL-Tarifes haben die Möglichkeit, verschlüsselte Dateien mittels MagentaCLOUD eigener End-zu-End Verschlüsselung zu erstellen. Diese Dateien können in der neuen MagentaCLOUD nicht verwendet werden.
Dann ist es kein Wunder, dass die Telekom die Daten nicht sichern kann bzw. nicht möchte.
Gelöschte Daten (ich vermute mal damit sind Daten im Papierkorb gemeint) werden ebenfalls nicht übernommen. Naja, macht ja auch irgendwie keinen Sinn solche Daten zu übernehmen.
Was sind schon "bis 72 Stunden" im Internetzeitalter, dazu wenn man quasi der Monopolist ist?
Wo ist denn die Telekom bitteschön Monopolist in Sachen Cloud-Dienstleistungen?
Ich habe einige Verträge bei Hosting-Services, das sind meist kleine Unternehmen im Vergleich zur Telekom und die machen sich echt Mühe, geplante Rollouts in die Morgenstunden zu verlegen und peilen ein kleines Fenster von meist 15 bis 30 Minuten an.
Weil es sich dabei um ganz andere Tätigkeiten handelt....das kann man überhaupt nicht mit dieser "Wartung" der Telekom vergleichen.
ich bin Kunde der Telekom, nutze MagentaCloud und ich habe keine Ankündigung erhalten, daß der Dienst abgeschaltet wird und ich irgendwelche Sicherungsmaßnahmen zu machen habe.
Dann sieht die Sache schon etwas anders aus. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die Telekom keine Ankündigungsmails verschickt. Die haben ja sogar extra eine Website dafür aufgesetzt. Daher prüfe mal deine Einstellungen im Kundenbereich oder wende dich mal an den Support, warum du nicht informiert wurdest.

Zitat von @vafk18:
... im Falle einer Wartung und/oder Störung an ausgewählte Unternehmen eine SMS und Email zu schicken, ...
Das macht die Telekom. Nur dein Unternehmen ist nicht in dieser Auswahl ... im Falle einer Wartung und/oder Störung an ausgewählte Unternehmen eine SMS und Email zu schicken, ...

if you pay peanuts, you get monkeys.
Guten Service bekommt man nicht, wenn man nur das Basis-Angebot für nen schmalen Taler auswählt.
Guten Service bekommt man nicht, wenn man nur das Basis-Angebot für nen schmalen Taler auswählt.

60€ pro Monat… mal ganz ehrlich… was erwartest du?
Es gibt Privatkunden die zahlen weitaus mehr und werden nicht anders behandelt.
Es gibt Privatkunden die zahlen weitaus mehr und werden nicht anders behandelt.

1440€ in 24Monaten... Peanuts. Davon soll man eine Vollzeitstelle finanzieren, die dem Kunden am Allerwertesten leckt? Dafür kommen nicht mal ausländische Fachkräfte aus ihren Löchern. Verständlicherweise.
Die Telekom hat aktuell bedenken, das es zu einem Datenverlust kommt...
Wenn man bedenkt, dass du hier gerade wegen einer Wartung zum Rumpelstilzchen wirst, was soll dann werden, wenn Daten verschwunden sind.
Die Telekom hat aktuell bedenken, das es zu einem Datenverlust kommt...
Wenn man bedenkt, dass du hier gerade wegen einer Wartung zum Rumpelstilzchen wirst, was soll dann werden, wenn Daten verschwunden sind.

Shit happens
Im Internet gibt es Informationen ohne Ende
https://www.ifun.de/telekom-verpasst-termin-neue-magentacloud-verzoegert ...
An welchen Details die ganze Kiste aktuell hängen bleibt, kann ich nicht sagen, würde allerdings ja auch keinem helfen. Ich kann nur sagen das so ein Produkt wesentlich komplexer in der Struktur ist, also man sich das von außen vorstellt und die Schwierigkeit eben darin besteht das alles richtig miteinander zu verknüpfen.
Als Service-Manager, gegenüber dem Chef, würde ich folgende Wählen
“If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.”
Als Berater für IT-Infrastrukturen.
- Auf einem Bein, ist man wacklig Aufgestellt.
Als Privatperson.
HaHa, bei mir läuft's
Gruß
C.C.