Intel NIC - Bonding bzw. Teaming - Welche Modi möglich
Welche möglichkeiten bieten Intel NICs, funktioniert LCAP + Failover
Hallo,
ich müsste demnächst einen Server performant und gleichzeitig ausfallsicher anbinden und habe das Ganze in dieser Form noch nie gemacht.
Perfekt wäre folgendes Szenario:
Im Server ist eine Quad-Port-Gigabit-NIC + eine Dual-Port.
Die Quad-Port ist als LACP-Trunk mit Switch1 verbunden, während ein Port der Dual-Port-Karte mit Switch2 verbunden ist.
Ist es möglich mit dem Windows Treiber der Intel-Karten einen Failover für einen LACP-Trunk zu konfigurieren?
Vielen Dank für euere Hilfe
Gruß
Phil
Hallo,
ich müsste demnächst einen Server performant und gleichzeitig ausfallsicher anbinden und habe das Ganze in dieser Form noch nie gemacht.
Perfekt wäre folgendes Szenario:
Im Server ist eine Quad-Port-Gigabit-NIC + eine Dual-Port.
Die Quad-Port ist als LACP-Trunk mit Switch1 verbunden, während ein Port der Dual-Port-Karte mit Switch2 verbunden ist.
Ist es möglich mit dem Windows Treiber der Intel-Karten einen Failover für einen LACP-Trunk zu konfigurieren?
Vielen Dank für euere Hilfe
Gruß
Phil
Bitte markiere auch die Kommentare, die zur Lösung des Beitrags beigetragen haben
Content-ID: 113997
Url: https://administrator.de/forum/intel-nic-bonding-bzw-teaming-welche-modi-moeglich-113997.html
Ausgedruckt am: 04.04.2025 um 00:04 Uhr
5 Kommentare
Neuester Kommentar
Generell geht das ist aber problematisch. Der LACP Trunk ist ja schon in sich redundant.
Wenn von deinen 4 Links einer ausfällt rennt der Trunk ja weiter. Sogar wenn 3 ausfallen rennt er noch weiter...wenn auch nur mit reduzierter Bandbreite.
Das ist ja der Sinn eines Trunks !
Ein Failover basiert immer nur auf dem physischen Linkverlust. Bei einem trunk ist das logisch der Verlust aller physischen Links des Trunks, was recht selten ist.
Ein Linkverlust bei einem Trunk passiert aber nur wenn alle Links tot sind also z.B. der Trunk terminierende Switch komplett weg ist.
Erst dann geschieht der Failover auf einen redundanten Link oder redundanten Trunk.
Intel supportet das, ist aber eigentlich etwas überflüssig, da der Trunk selber ja eine Redundanz durch seine mehrfachen Links hat !!!
Wenn von deinen 4 Links einer ausfällt rennt der Trunk ja weiter. Sogar wenn 3 ausfallen rennt er noch weiter...wenn auch nur mit reduzierter Bandbreite.
Das ist ja der Sinn eines Trunks !
Ein Failover basiert immer nur auf dem physischen Linkverlust. Bei einem trunk ist das logisch der Verlust aller physischen Links des Trunks, was recht selten ist.
Ein Linkverlust bei einem Trunk passiert aber nur wenn alle Links tot sind also z.B. der Trunk terminierende Switch komplett weg ist.
Erst dann geschieht der Failover auf einen redundanten Link oder redundanten Trunk.
Intel supportet das, ist aber eigentlich etwas überflüssig, da der Trunk selber ja eine Redundanz durch seine mehrfachen Links hat !!!
Normalerweise wenn der Switch ein Stack oder ein Chassis ist, dann macht man generell das Trunking auf der Switchseite kartenübergreifend (über z.B. 2 Einschubkarten ala 2 Links Karte 1 und 2 Links Karte 2 bei insgesamt 4 Links) oder Stackübergreifend (also auf 2 Switches die in einem Stack arbeiten mit analoger Verteilung).
Frickelei auf dem Endgerät ist damit nicht erforderlich.
Sofern du nur einen einzigen 24 oder 48 Port Accessswitch hast der entsprechend fürs LACP Trunking konfiguriert ist bringt das natürlich nix, klar und da bleibt der einzelne Switch das Problem !
Letzlich aber ein Netzwerk Design Fehler... !
Frickelei auf dem Endgerät ist damit nicht erforderlich.
Sofern du nur einen einzigen 24 oder 48 Port Accessswitch hast der entsprechend fürs LACP Trunking konfiguriert ist bringt das natürlich nix, klar und da bleibt der einzelne Switch das Problem !
Letzlich aber ein Netzwerk Design Fehler... !