IT-Workshop Intern

Mitglied: KylanX

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20.09.2018 um 13:33 Uhr, 2228 Aufrufe, 9 Kommentare

Hey liebe Community,

ich habe mich jetzt tagelang durch das Internet geforstet und nach Themen zu internen IT-Workshops gesucht , aber bin nicht so wirklich fündig geworden bzw habe nichts gefunden das MIR weiterhilft.

Ich bin bei uns in der Firma als Administrator tätig. Jetzt ist es so (DAUs sei dank) das ich eine interne Schulung / IT-Workshop durchführen soll.
Für mich ist das natürlich absolutes Neuland. Ich kenne mich zwar aus aber das ganze dem Anwender in einer Schulung näher zu bringen habe ich bisher nicht gemacht.

Ist hier vielleicht jemand der sowas intern schon mal gemacht hat und mir Tipps geben kann?

Wo fängt man an? Es sollen vom Prinzip her "Grundlagen" vermittelt werden damit die Anwender besser mit dem PC zurecht kommen etc. Zum Beispiel wie man Verknüpfungen anlegt was der Unterschied ist zwischen Lokal und auf dem Server speichern etc. also wirklich absolute Grundlagen.

Meine Idee war eigentlich das ich das als eine Art Workshop anlege in dem die Mitarbeiter selber was machen müssen, da ich der Meinung bin das man so besser lernt als wenn man das nur vorgetragen bekommt.

Jegliche Ideen würden mir echt weiterhelfen.


Lieben Gruß
Mitglied: ashnod
20.09.2018, aktualisiert um 13:46 Uhr
Moin ...

Zitat von KylanX:
Wo fängt man an? Es sollen vom Prinzip her "Grundlagen" vermittelt werden damit die Anwender besser mit dem PC zurecht kommen etc. Zum Beispiel wie man Verknüpfungen anlegt was der Unterschied ist zwischen Lokal und auf dem Server speichern etc. also wirklich absolute Grundlagen.

Selbst das Thema "Grundlagen" ist ja ein weitreichendes ... ein wenig Ergebnisorientiert sollte jede Schulung sein.

Wenn du so einen Auftrag bekommst würde ich schon vorher Abfragen welche Inhalte geschult werden sollen und vor allem was am Ende als Ergebnis stehen soll. Bei uns sind selbst Grundlagen-Schulungen mit Mail und Office-Produkten verbunden.

Sollte ja irgendwie auch zu den Aufgaben eurer Mitarbeiter passen ....

VG
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Mitglied: KylanX
20.09.2018 um 13:51 Uhr
Ja das habe ich hier mehrfach versucht. Die Antwort war immer "Grundlagen halt"... :-/ face-confused

Ich glaube auch das man selber nicht genau weiß WAS man möchte oder was genau die Anwender hinterher können sollen. Es werden halt Schnipsel angeschnitten so wie "Ja die sollen halt wissen wie man Verknüpfungen angelegt werden und wieso nicht auf dem Desktop gespeichert werden soll, sowas halt"

Kann ich auch nicht sonderlich viel mit anfangen aber mehr kriege ich da nicht raus.
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Mitglied: chiefteddy
20.09.2018 um 13:53 Uhr
Hallo,

so ein "Grundumschlag" ist natürlich schwierig.

Ich würde erst einmal die Zielgruppe fragen, was sie von diesem Workshop erwartet. Welche Probleme sie haben und was sie gerne wissen möchten.

Darauf kann man dann das Konzept abstimmen.

Praktisch würde ich die Tätigkeiten und Objekte in der IT mit der klassischen Büro-Arbeitswelt vergleichen:

Laufwerk --> Aktenschrank
Aktenordner --> Verzeichnis
Dokument --> Datei

So wie man einen Ordnerrücken nicht mit dem Namen des Bearbeiters, sondern mit dem Projekt-Namen versieht, gibt es im Arbeitsgruppen-Verzeichnis auf dem Server-Laufwerk auch keine persönlichen Verzeichnisse.

einheitliche Nomenklatur für Verzeichnis-Namen

usw......

Ansonsten muß man das Fahrrad nicht neu erfinden: zB: https://shop.herdt.com/de/category/herdt-themen


Jürgen
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Mitglied: chiefteddy
20.09.2018 um 14:04 Uhr
Unterschied ist zwischen Lokal und auf dem Server

Das würde ich gar nicht technisch erklären. Auf C. und D: wird nicht gespeichert. Unternehmensdaten gehören dem Unternehmen und werden auf L: (als Bsp. für das Arbeitsgruppenverzeichnis auf dem Server). Da kommen alle ran und die dort liegenden daten werden gesichert.

Der Aktenordner vom Projekt XY steht ja auch für alle Berechtigten frei zugänglich im Aktenregal und ist nicht in meiner Schreibtisch-Schublage versteckt.

wieso nicht auf dem Desktop gespeichert werden soll

"Desktop" ist lokal (gehe ich mal von aus, oder habt ihr server-gespeicherte Profile?)
1. siehe oben
2. PC wird langsam (und das will ja keiner)

Also keine technischen Erklärungen, man macht es einfach nicht!

Jürgen
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Mitglied: ashnod
20.09.2018 um 14:19 Uhr
Moin ....

Zitat von KylanX:
Ja das habe ich hier mehrfach versucht. Die Antwort war immer "Grundlagen halt"... :-/ face-confused


Je nachdem wie deine Tätigkeit in dem Unternehmen aussieht .... sag halt keine freien Kapazitäten und schlag nen Externen Schuler vor ...

Alternativ, wie annähernd ja bereits genannt wurde, mache ohne große Vorbereitung ein oder zwei Stunden in einer kleinen Gruppe ein Frage- Antwortenspiel .. wenn sich Themen rauskristallisieren die bei euch Interessant sind .. dann hast du Themen zum Schulen ;-) face-wink

VG
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Mitglied: emeriks
20.09.2018 um 14:34 Uhr
Hi,
ich würde zuerst einen - kleinen - Themenkatalog erarbeiten und mir diesen vom Auftraggeber (GF, Abteilungsleiter, oder oder) bestätigen lassen.
Damit dann arbeiten.

Die Themen würde ich aus den täglichen, hausgemachten Baustellen entnehmen. Es muss doch einen Anlass für diese Schulung geben. Also was machen die Mitarbeiter wiederholt falsch oder womit kommen sie wiederholt nicht klar. Das könnte dann von der Dateiablage bis hin zum Papierstau im Drucker reichen.
Das setzt natürlich voraus, dass Eure hausinternen Fälle irgendwo dokumentiert sind oder sich jemand gut daran erinnern kann.

E.
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Mitglied: Penny.Cilin
20.09.2018 um 16:28 Uhr
hallo,

wie @emeriks schon geschrieben hat, erarbeite Dir einen kleinen Themenkatalog. Zudem frage auch nach, welche Themen beim Workshop erwartet werden.
Ich habe das in den 90er damals bei uns das Erste Mal durchgeführt, weil ich als alleiniger Admin permanent mit denselben Fragen / Problemen konfrontiert wurde.
Das war eine sehr lehrreiche Information, weil man sich nämlich auch mal in die "andere" Seite, sprich Anwenderseite hineinversetzen muss.

Kleiner Tipp: Suche zudem Dir ein Thema aus, wo Du die Teilnehmer überraschst und aktiv einbindest.
Ich habe damals in diesem Workshop ein ganz besonders Thema aufgenommen, wo mancher, ja alle überrascht waren bei diesem Thema.

Dieses Thema habe ich auch heute noch in meinem Workshops, weil 99% aller Anwender es nicht glauben wollen, daß das funktioniert.
Auch gestandene Administratoren habe ich damit schon überrascht. :-) face-smile

Dann nicht nur die Folien für die Präsentation, sondern auch Printouts oder mindestens PDF solltest Du anbieten.
Themenkatalog, welchen ich wählen/anbieten würde:
  • Wo werden Daten abgelegt / wo werden Daten NICHT abgelegt
  • Verzeichnisse / Ordner was ist das? ==> Erläuterungen anhand praktischen Beispielen
  • Standardeinstellungen, wie kann ich...
      • Drucker wechseln
      • meinen Desktop angenehm gestalten
      • Maus und Tastatureinstellungen
      • wie erstellt und bearbeitet man Screenshots (nicht in die Tiefe gehen, Snipping Tool z.B: erklären)
      • kleinere Druckerprobleme (Papier wechseln, Papierstau beheben)
      • Supportunterstützung leisten, indem man Screenshots erstellt
  • E-Mail, was man beachten sollte (evtl. auch Phishingmails zeigen und woran man dies erkennen kann)
  • Datenschutz (Bildschirmsperren mittels WIN+L)

Das sind nur ein paar Themen. Was ganz gut ankommt, sind Tastenkürzel für die Schnellschreiber.

Nur so als Hinweis von mir.

Gruss Penny
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Mitglied: erikro
20.09.2018 um 16:33 Uhr
Moin,

da ich 25 Jahre lang IT-Schulungen gemacht habe, kann ich Dir eigentlich nur eins raten: Lass es! Versuche Deine Geschäftsleitung zu überzeugen, das einem Profi zu überlassen. Sonst wird es wahrscheinlich für alle Beteiligten nur frustrierend. Falls das nicht möglich ist:

Guck mal beim Herdt-Verlag (www.herdt.de). Dort gibt es verschiedene recht gute Skripte zum Thema PC-Grundlagen, Word-Grundlagen, Excel-Grundlagen etc.

Mache eine Erhebung bei den Usern, wo welche Probleme liegen und wer was wissen will. Ein kleiner Fragebogen ist da hilfreich. Wie das aussehen kann, findest Du hier: https://www.vhs-hamburg.de/beruf/office/office-quiz-739

Bereite Dich sehr gut vor. Vor allem untersuche alles, was Du sagst, auf fachspezifische Ausdrücke und streiche sie. Erkläre alle Schritte. Selbst wenn in der Maske nur noch OK zu sehen ist, dann sage trotzdem: Und jetzt klicken Sie auf OK. Usw. usf. Sowas gut zu machen, ist wirklich nicht einfach. Deshalb auch mein Rat, sich dafür jemanden einzukaufen.

Liebe Grüße

Erik
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Mitglied: ChristianRue
02.10.2018 um 22:25 Uhr
hallo,

ich kann mich den Tipps von Penny nur anschließen.
Wir hatten selbst im Unternehmen eine "IT-Security-Schulung". Dort saßen die Mitarbeiter in einem Saal und der Vortragende sprach über Themen wie Passwort, Phishingmails, Bildschirmsperren ...

Wenn der Themenbereich nicht auf Sicherheit liegt, ist sicher auch eine Schulung zum Thema "Tipps und Tricks für MS Office" hilfreich.

Um dich selbst zu entlasten, könntest du auch deinen Kollegen zeigen, wie sie sich im Support-Fall am besten verhalten. (Fernwartung öffnen, Ticket an die IT schreiben ...)

Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden.

LG
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