Dieser Beitrag ist schon älter. Bitte vergewissern Sie sich, dass die Rahmenbedingungen oder der enthaltene Lösungsvorschlag noch dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Liest euch das mal durch und gebt mir einen Kommentar! -)

Mitglied: CSMeyer
Für meine Kundschaft (zumeist Privatleute & kleine Gewerbetreibende) möchte ich so eine Art Statement erstellen.
Viele rufen mich an und fragen, was denn am 1.4.2014 passiert, wenn XP "aufhört".
Mir geht es nicht um einen Vergleich oder eine Anti-MS Kampagne, sondern eher um Aufklärung.

Ende von Windows XP?

Ab 1.4.2014 stellt Microsoft die Unterstützung für das Betriebssystem Windows XP ein.
Das bedeutet, daß ab diesem Zeitpunkt Sicherheitslücken nicht mehr über die automatischen Updates behoben werden.
Auch kann man nicht mehr bei Microsoft anrufen um sich bei Problemen helfen zu lassen.

Letzteres ist eher theoretisch von Bedeutung, da die meisten Nutzer eine Version besitzen,
bei der Unterstützung nur über den Händler und nicht von Microsoft geleistet wird.

Jetzt stellt sich für die meisten Benutzer die Frage, ob eine weitere Benutzung von XP möglich ist.

Eindeutige Antwort: JA!
Windows XP wird nicht abgeschaltet oder deaktiviert und es kommt auch kein Mitarbeiter von Microsoft und schaltet ihr System aus.

Etwas anders sieht die Antwort aus, wenn man fragt inwieweit es sinnvoll & sicher ist.

Hierbei sollte man verschiedene Aspekte berücksichtigen:

Microsoft hat ein wirtschaftliches Interesse dem Kunden erneut ein Betriebssystem zu verkaufen und verdient dann doppelt. Einmal am Windows XP und dann nochmal deutlich mehr, wenn der Kunde sich ein einzelnes Windows 7 / 8 kauft.

Die Computerbranche hat ebenso ein Interesse. Vielleicht möchte der Kunde dann auch direkt auf aktuellere Hardware wechseln, an dessen Verkauf wieder verdient wird.

Unter diesen Gesichtspunkt erscheinen die Grabreden auf Windows XP schon in einem ganz anderen Licht.

Desweiteren gibt es ein generelles Problem mit der Beurteilung von Sicherheit in der Computerbranche.

Zu allererst sei klar gestellt: ES GIBT KEINE 100% SICHERHEIT!!!!!!
Betriebssystem, Anwendungen, der User und eventuell sogar die Hardware bieten Angriffsfläche für verschiedenste Szenarien.

Wenn man unterstellt, daß ein Windows XP mit aktuellem Virenscanner und Firewall und Verzicht auf den Internet-Explorer ein hypothetisches Sicherheitsniveau von 71% hat und wir fiktiv ein Windows 7 ähnlicher Struktur mit 79% bewerten, wird die Relation verdeutlicht.
(Wie gesagt: fiktive Zahlen! Ich würde auch 65% zu 81% gelten lassen, es geht mir darum, daß man auf jeden Fall weit von 100% entfernt ist.)

Um ein anderes Anschauungsbeispiel zu bemühen:
Die Automobilhersteller bauen mit jeder neuen PKW-Generation Autos, die sicherer sind als ihre Vorgänger. Aber gehen wir deshalb hin und verkaufen unseren Golf-6 um uns nach 2 Jahren den aktuellen Golf-7 zu kaufen? Obwohl er sicherer ist?

Ich möchte die Gefahren für die Arbeit mit Windows XP in keinster Weise verharmlosen.
Die Sicherheitslücken die Microsoft noch nicht, und neue, die ab dem 1.4.2014 nicht mehr geschlossen werden, machen es potentiellen Angreifern einfacher ein System zu komprimitieren und dieser nicht unerheblichen Gefahr muss sich jeder XP-Nutzer bewusst sein.
Eine Aktualisierung ist ratsam, nur sollte man diese Kosten nicht tragen weil:
- man glaubt Windows XP endet
- man glaubt man hätte dann ein restlos sicheres System

Desweiteren sei gesagt, daß bei dem Thema Sicherheit eigentlich ein vernünftiges Sicherungssystem der persönlichen Daten absolute Priorität hat.
Und Anwender, die dies nicht beherzigen… für die ist es egal, ob sie Windows XP oder 7 benutzen!

Gruss CSMeyer

Content-Key: 227864

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Ausgedruckt am: 28.09.2021 um 05:09 Uhr

Mitglied: certifiedit.net
certifiedit.net 27.01.2014 um 23:04:50 Uhr
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Hallo CSMeyer,

du hast zweifelsfrei Recht. Es geht aber um mehr als die Sicherheit, wobei ich es nicht so stehen lassen würde. Windows 7 wird vielleicht bei den 81% (oder doch mehr, wenn richtig eingerichtet?) stehen bleiben durch Updates & Co. Windows XP wird aber zweifelsfrei Löcher behalten, die nur umso größer werden, je weniger die AV Hersteller die Löcher, die MS nicht mehr stopft nicht mehr absichern.

Ganz abgesehen davon: Windows XP ist usabilitytechnisch von anno dazumal. Treibertechnisch dito. Das sind Gründe, weswegen ein Umstieg lohnt. Der Wartungsaufwand ist (schau dir nurmal die GPOs an) bedeutend größer als Windows 7 Systeme bei weniger Nutzen, weniger Hardwareausnutzung und größerem Verbrauch.

und: Autovergleiche hinken normalerweise schon, hier erst Recht. Software ist per se immer kurzlebiger, weil prinzipiell jeder .... ein Programm schreiben kann, dass die Welt revolutioniert. Beim Auto nach heutigen Maßstäben ist das doch etwas anders.

PS: Natürlich gibt es keine 100% Sicherheit. Aber die Absicherungsfeatures unter Windows 7++ sind doch etwas effizienter als unter Windows XP.
Mitglied: CSMeyer
CSMeyer 27.01.2014, aktualisiert am 28.01.2014 um 00:31:24 Uhr
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Danke.
Würdest du es eher "unterschreiben" wenn ich einen Passus einführe wie:

"Die Sicherheitslücken die Microsoft noch nicht, und neue, die ab dem 1.4.2014 nicht mehr geschlossen werden, machen es potentiellen Angreifern einfacher ein System zu komprimitieren und dieser nicht unerheblichen Gefahr muss sich jeder XP-Nutzer bewusst sein."

Desweiteren ging es mir nicht um einen Vergleich, sondern um eine "ehrliche" Hilfestellung eines Fachmanns & Händlers!
Wenn der Kunde einen Computer mit Windows-XP hat und total glücklich und zufrieden ist.... hab ich halt ein schlechtes Gewissen ihm ein neues System zu verkaufen.
(Ergänzung: Wenn ich ihn vorher nicht über Kosten, Risiken, Vor- und Nachteile aufgeklärt habe! Und dazu soll dieser Text dienen!)

Gruss CSMeyer
Mitglied: certifiedit.net
certifiedit.net 27.01.2014, aktualisiert am 28.01.2014 um 00:01:15 Uhr
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Hallo,

Wenn du diesen Passus einführst führst du den Rest aber ad absurdum inkl. des Passus mit dem schlechten Gewissen. Denn was überwiegt neues System mit gewissem Mehr an Sicherheit und weniger an Supportkosten oder das Ding mit "ich habe den Kunden im guten Glauben an XP gelassen". Natürlich kommt es immer auf das Umfeld an. Im Business: Upgrade! - nicht nur aus diesem Aspekt. Daheim, privat? Je nachdem, bei einem neuen PC definitiv.

Aber um zurück auf die Autovergleiche zu kommen: Jemand kauft ein nagelneues Auto, würdest du ihm dort ein altes Autoradio einbauen? Dito bei Wartung mit altem Öl. Was da eine Wartung mit allem drum und dran kostet sollte auch klar sein. Wenn nun ein XP defekt ist und neu aufgespielt werden muss: 50€ + und das Kind ist up2date und das Problem in welchem die Neuinstallation begründet lag ist ggf. sogar auch aus der Welt.
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 28.01.2014 aktualisiert um 00:14:45 Uhr
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Zitat von @CSMeyer:

Ende von Windows XP?

nein. Auch in 10 jahren werden ncoh Xp-Systeme laufen, genauso wie heutzutage imemr noch DOS und WFW-System noch laufen.

Auch kann man nicht mehr bei Microsoft anrufen um sich bei Problemen helfen zu lassen.

Doch, wenn man denen gleichzeitig genug Geld gibt, helfen die einem auch bei XP-Problemen.

Letzteres ist eher theoretisch von Bedeutung, da die meisten Nutzer eine Version besitzen,
bei der Unterstützung nur über den Händler und nicht von Microsoft geleistet wird.

Es gibt noch genügend Kunden mit Volume-Licences. die direkt üerb MS support erhalten. Ohne genaue Zahlen wage ich nicht zu behaupten, ob wirklich mehr Leute bei MS direkt support hätten.

Etwas anders sieht die Antwort aus, wenn man fragt inwieweit es sinnvoll & sicher ist.

Hierbei sollte man verschiedene Aspekte berücksichtigen:

Microsoft hat ein wirtschaftliches Interesse dem Kunden erneut ein Betriebssystem zu verkaufen und verdient dann doppelt. Einmal
am Windows XP und dann nochmal deutlich mehr, wenn der Kunde sich ein einzelnes Windows 7 / 8 kauft.

Die Computerbranche hat ebenso ein Interesse. Vielleicht möchte der Kunde dann auch direkt auf aktuellere Hardware wechseln,
an dessen Verkauf wieder verdient wird.

Das ist für den Weiterbetrieb von XP unerheblich

Zu allererst sei klar gestellt: ES GIBT KEINE 100% SICHERHEIT!!!!!!

das ist eine leere Phrase. Um sagen zu können was 100% Sicherheit ist, muß man erstmal ein Maß dafür definieren. Und bisher ist das einzige Maß das ich kenne, eine Risikobewertung die man möglichst in € oder $ ausdrückt und dann schaut, ob man sich das leisten will.

Betriebssystem, Anwendungen, der User und eventuell sogar die Hardware bieten Angriffsfläche für verschiedenste
Szenarien.

Wenn man unterstellt, daß ein Windows XP mit aktuellem Virenscanner und Firewall und Verzicht auf den Internet-Explorer ein
hypothetisches Sicherheitsniveau von 71% hat und wir fiktiv ein Windows 7 ähnlicher Struktur mit 79% bewerten, wird die
Relation verdeutlicht.
(Wie gesagt: fiktive Zahlen! Ich würde auch 65% zu 81% gelten lassen, es geht mir darum, daß man auf jeden Fall weit
von 100% entfernt ist.)

Was soll diese Zahlenspielerei. Woran machst du diese fest. das einzig reale Maß sind die Kosten/verluste, die man durch Sicherheitsmaßnahmen hat.

Um ein anderes Anschauungsbeispiel zu bemühen:
Die Automobilhersteller bauen mit jeder neuen PKW-Generation Autos, die sicherer sind als ihre Vorgänger. Aber gehen wir
deshalb hin und verschrotten unseren Golf-6 um uns nach 2 Jahren den aktuellen Golf-7 zu kaufen? Obwohl er sicherer ist?
Kaufen wir uns nur die teuersten und sichersten Reifen?

Autovergleiche hinken: Wenn Dein Auto nach 10 Jahren Gebrauch am auseinderfallen ist, weil alles mögliche rostet, betreibst Du es dann weiter, weil es ja trotzdem noch fährt?

Ich möchte die Gefahren für die Arbeit mit Windows XP in keinster Weise verharmlosen.
Nur den Hype um das Ende von Windows XP ein bißchen relativieren.

Welcher Hype?

Desweiteren sei gesagt, daß bei dem Thema Sicherheit eigentlich ein vernünftiges Sicherungssystem der
persönlichen Daten absolute Priorität hat.

Das ist ein Kostenfrage. und eine Frage der Einstellung. Nicht jedem sind die Daten sicherungwürdig genug (siehe facebook-generation).


Fazit:

Was willst Du uns sagen?

lks
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 28.01.2014 um 00:20:49 Uhr
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Zitat von @CSMeyer:

Desweiteren ging es mir nicht um einen Vergleich, sondern um eine "ehrliche" Hilfestellung eines Fachmanns &
Händlers!
Wenn der Kunde einen Computer mit Windows-XP hat und total glücklich und zufrieden ist.... hab ich halt ein schlechtes
Gewissen ihm ein neues System zu verkaufen.

Der ehrliche Händler gibt dem Kunden alle Inforamtionen und läßt den dann entscheiden. Insbesodnere die Risiken müssen korrekt dargesteltl werden und ggf. für die Anwendung des Kudnen bewertet werden.

Eine XP-Kiste, die nur für Büroarbeiten benutzt wird und keinen Datenaustausch mit außen hat, wird auch die nächsten 10 Jahre ohen probleme ihren Dienst tun können.

Eine andere Kiste mit der man auf die webanwendugnen von lieferanten oder Kudne zugreifen muß, soltel hingegen schnellstmöglich ersetzt werden, egal ob der Kunde damit noch gut zurechtkomtm oder nciht.

Wie geasgt: Deine Aufageb ist es den Kunden richtig zu beraten udn ihn dann entscheiden zu lassen.

lks
Mitglied: certifiedit.net
certifiedit.net 28.01.2014 um 00:30:52 Uhr
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Zitat von @Lochkartenstanzer:

> Zitat von @CSMeyer:
>
> Desweiteren ging es mir nicht um einen Vergleich, sondern um eine "ehrliche" Hilfestellung eines Fachmanns &
> Händlers!
> Wenn der Kunde einen Computer mit Windows-XP hat und total glücklich und zufrieden ist.... hab ich halt ein schlechtes
> Gewissen ihm ein neues System zu verkaufen.

Der ehrliche Händler gibt dem Kunden alle Inforamtionen und läßt den dann entscheiden. Insbesodnere die Risiken
müssen korrekt dargesteltl werden und ggf. für die Anwendung des Kudnen bewertet werden.

Eine XP-Kiste, die nur für Büroarbeiten benutzt wird und keinen Datenaustausch mit außen hat, wird auch die
nächsten 10 Jahre ohen probleme ihren Dienst tun können.

Eine andere Kiste mit der man auf die webanwendugnen von lieferanten oder Kudne zugreifen muß, soltel hingegen
schnellstmöglich ersetzt werden, egal ob der Kunde damit noch gut zurechtkomtm oder nciht.

Wie geasgt: Deine Aufageb ist es den Kunden richtig zu beraten udn ihn dann entscheiden zu lassen.

lks

exakt!
Mitglied: maretz
maretz 28.01.2014 um 06:58:25 Uhr
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Moin,

aus meiner Sicht muss ich sagen das ich den Text riskant finde. Natürlich geht es "nur" um Sicherheit. Bei Privatleuten: Wieviele kennst du die ein regelmäßiges Backup fahren (und wie viele davon machen das erst seid eines total-verlustes?). Bei kleinen Betrieben: Wie viele davon können mal eben ein paar Tage komplett auf das System verzichten?

Denn es sind ja nicht nur die Updates für Win XP - das wäre m.E. noch zu vertreten. Darauf läuft aber dann ja auch ein Browser (Drive-By-Download-Angriffe), irgendeine (gerne völlig veraltete) Java-Runtime, ... Das wird eh schon durch eine recht fahrlässige Rechteverwaltung ziemlich vereinfacht mit einem Angriff. Wenn dann noch völlig veraltete Systeme da stehen, ggf. der Virenscanner (z.B. Security Essentials wird ja dann auch irgendwann auslaufen!) veraltet ist - dann ist der Rechner schnell mal remote gesteuert. Wie viele Kunden hast du die dann z.B. durch ein vollständiges Logging beweisen können das die den Film $XYZ nicht runtergeladen haben (bzw. für den Upload bereitgestellt haben)?

Aus meiner Sicht wäre es für die Kunden jetzt an der Zeit sich dann langsam mal an was neues zu gewöhnen. Es ist ja nicht so das MS den Termin erst jetzt bekannt gegeben hat oder das man überraschend aus allen Wolken fällt das ein Hersteller ein System abkündigt. Man hat selbst jetzt ja noch genug Zeit sich um die Aktuallisierung zu kümmern.

Was dein Beispiel mit dem PKW angeht (so unsinnig es auch ist PKWs mit Software zu vergleichen....): Stell dir vor das dein x Jahre altes Auto nicht nur keine Garantie vom Hersteller mehr hat (DAS kann man verschmerzen), du bekommst auch keine Ersatzteile mehr. Nun - ich persönlich würde mir zwar überlegen ob ich bei dem Hersteller noch kaufe (was doof ist wenn es nicht so viele Hersteller gibt) oder mir dann gezwungenermaßen ein neues Auto kaufen. Spätestens wenn die Bremsen runter sind ist das dann doch die bessere Alternative. Und wenn die Karre durch die ganzen Erweiterungen eh die Beschleunigung einer Schnecke hat dann ist das sicher auch ein guter Grund...
Mitglied: jsysde
jsysde 28.01.2014 um 09:00:37 Uhr
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Moin moin.

Irgendwie war es mir klar, dass solche und ähnliche Texte jetzt nach und nach an allen Ecken und Enden des Internets auftauchen - und es entsetzt mich immer wieder, mit welchen "Argumenten" da um sich geworfen wird. Golf vs. Windows? Sorry, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

XP is ein Schweizer Käse und das nicht erst seit gestern, das Supportende wurde lange genug angekündigt und trotzdem kommen jetzt die "Panikreaktionen": Wie kann Microsoft so etwas nur machen, ich wechsel zu Linux.... Am "besten" finde ich noch die Geschichte mit den "Privatleuten", genau dort kommt der unbedarfte Nutzer zum Tragen, der sich einen Sch... um das Thema Sicherheit kümmert und sich nicht weiter damit beschäftigen will. Der will ein System, das funktioniert. Punkt.

Als Händler oder Berater kann ich so jemanden keinesfalls dazu ermuntern, weiterhin XP zu nutzen. Den hab ich sonst jede Woche einmal an der Strippe, weil sein XP-Oldie irgendwo "hängt". Und solche Leute lesen auch weder hier noch sonstwo mit. Wenn man also ein solches "Statement" verfasst, muss die Antwort auf die Frage nach der Weiterverwendung von XP definitiv _NEIN!_ heissen!

Sicherlich wird es Fälle geben, in denen XP weiterlaufen muss, z.B. weil Software XYZ, deren Hersteller es seit zehn Jahren nicht mehr gibt, nur unter XP läuft, blablabla. Aber das sollten _Ausnahmen_ sein und keinesfalls die Regel. Unnötig zu erwähnen, dass solche Maschinen möglichst weit weg von jeglicher Art Internetzugang zu betreiben sind.

Letztlich sind XP-Maschinen bereits jetzt ein beliebtes, weil leichtes Ziel für Angriff jedweder Art, die Anzahl der infizierten XP-Maschinen spricht für sich und diese Zahl wird sich deutlich erhöhen, wenn XP weiter betrieben wird. Welches Potential in einem solchen "XP-Bot" steckt und was man mit einem entsprechenden Bot-Netz anstellen kann, wenn's wirklich mal "groß" ist - das darf sich jeder selbst ausmalen.

Und btw, um mal auf das Ansinnen des Threadstarters zurückzukommen: Wenn du das ernst meinen würdest, hättest du eine solche Informationskampagne schon viel früher gestartet. "Meine" Kunden habe die entsprechenden Infos bereits vor einem Jahr erhalten und sind mittlerweile alle glückliche Windows 7/8-Nutzer, die ihrem XP keine Träne nachweinen, im Gegenteil.

*Just my 5 Cent*

Cheers,
jsysde
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