LTO 5 Laufwerk ersetzen - Erfahrungen mit div. Herstellern gesucht
Guten Morgen zusammen,
da unser LTO 5 Laufwerk von DELL langsam den Geist aufgibt, suche ich Ersatz.
Klar kann ich wieder ein DELL reinschrauben, nur ist die Preisgestaltung von DELL bei den Teilen recht abenteuerlich.
Daher suche ich nach Alternativen. Gefunden habe ich Laufwerke von Tandberg, HP, Quantum und IBM/Lenovo (das DELL ist ja auch ein IBM).
Welche Erfahrungen habt ihr mit den Herstellern? Habe ich einen übersehen?
Es muss zwingend ein LTO 5 sein, da ich auch noch LTO 3 Bänder bei Bedarf (für Recovery) lesen muss.
Autoloader sind zwar ganz nett, übersteigen unseren Bedarf aber doch um ein gutes Stück.
Gruß
Looser
da unser LTO 5 Laufwerk von DELL langsam den Geist aufgibt, suche ich Ersatz.
Klar kann ich wieder ein DELL reinschrauben, nur ist die Preisgestaltung von DELL bei den Teilen recht abenteuerlich.
Daher suche ich nach Alternativen. Gefunden habe ich Laufwerke von Tandberg, HP, Quantum und IBM/Lenovo (das DELL ist ja auch ein IBM).
Welche Erfahrungen habt ihr mit den Herstellern? Habe ich einen übersehen?
Es muss zwingend ein LTO 5 sein, da ich auch noch LTO 3 Bänder bei Bedarf (für Recovery) lesen muss.
Autoloader sind zwar ganz nett, übersteigen unseren Bedarf aber doch um ein gutes Stück.
Gruß
Looser
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19 Kommentare
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Moin,
wir setzen hier seit Jahrzehnten IBM-Drives ein, zwar in einer Library, aber das Laufwerk ist meines Wissens nach von der Technik her identisch.
Nie Probleme mit den Dingern gehabt.
Tipp:
Migriere die Daten des LTO3 auf LTO5-Bänder und investiere dann in ein LTO6 Drive
https://www.ibm.com/support/knowledgecenter/en/STCMML8/com.ibm.storage.t ...
Denn es wird irgendwann immer schwerer werden, LTO3-Kompatible Drives zu bekommen und zudem testest du direkt, ob deine Bänder noch OK sind. Nichts ist schlimmer, als auf ein Backup zugreifen zu wollen und festzustellen, dass die Daten nicht mehr lesbar sind
Gruß
em-pie
wir setzen hier seit Jahrzehnten IBM-Drives ein, zwar in einer Library, aber das Laufwerk ist meines Wissens nach von der Technik her identisch.
Nie Probleme mit den Dingern gehabt.
Tipp:
Migriere die Daten des LTO3 auf LTO5-Bänder und investiere dann in ein LTO6 Drive
https://www.ibm.com/support/knowledgecenter/en/STCMML8/com.ibm.storage.t ...
Denn es wird irgendwann immer schwerer werden, LTO3-Kompatible Drives zu bekommen und zudem testest du direkt, ob deine Bänder noch OK sind. Nichts ist schlimmer, als auf ein Backup zugreifen zu wollen und festzustellen, dass die Daten nicht mehr lesbar sind
Gruß
em-pie
Moin,
@Looser27
nur so am Rande: Irgendwann wird auch die Software LTO3 nicht mehr unterstützen und dann musst Du migrieren.
ich habe dies bei zwei Kunden durchführen dürfen/müssen. Und war jeweisl über 1 jahr beschäftigt.
Warum?
Weil die Migration nicht auf einen Rutsch durchführbar war, sondern immer peu-á-peu durchgeführt werden konnte.
Zum einen aufgrund der Anzahl der Tapes und zum anderen aufgrund des verfügbaren Speicherkapiazität.
Gruss Penny
@Looser27
nur so am Rande: Irgendwann wird auch die Software LTO3 nicht mehr unterstützen und dann musst Du migrieren.
ich habe dies bei zwei Kunden durchführen dürfen/müssen. Und war jeweisl über 1 jahr beschäftigt.
Warum?
Weil die Migration nicht auf einen Rutsch durchführbar war, sondern immer peu-á-peu durchgeführt werden konnte.
Zum einen aufgrund der Anzahl der Tapes und zum anderen aufgrund des verfügbaren Speicherkapiazität.
Gruss Penny
Es gibt eh nicht viele Hersteller bei LTO Laufwerken. IBM ist vermutlich der groesste davon, und sonst gibt es meines wissens nur noch Quantum, Tandberg und HP. Ich meine aber das von den dreien schon einer ausgestiegen ist, finde dazu aber grad nichts.
Wie dem auch sei, meine persoenliche Erfahrung laesst mich ausschliesslich IBM empfehlen. Von LTO 1 vor inzwischen echt vielen Jahren bis zu im Moment LTO 6 habe ich immer nur IBM Laufwerke eingesetzt und mit denen keine aussergewoehnlichen Ausfallquoten gehabt. Allerdings habe ich das Gefuehl das halbhohe Laufwerke die wir in einigen kleineren Libraries haben weniger robust sind.
Es ist aber einfach ein Fakt das Bandlaufwerke nicht ewig halten. Daher wird bei uns auch immer die Hardware getauscht wenn kein Supportvertrag mehr vorhanden ist.
Wie dem auch sei, meine persoenliche Erfahrung laesst mich ausschliesslich IBM empfehlen. Von LTO 1 vor inzwischen echt vielen Jahren bis zu im Moment LTO 6 habe ich immer nur IBM Laufwerke eingesetzt und mit denen keine aussergewoehnlichen Ausfallquoten gehabt. Allerdings habe ich das Gefuehl das halbhohe Laufwerke die wir in einigen kleineren Libraries haben weniger robust sind.
Es ist aber einfach ein Fakt das Bandlaufwerke nicht ewig halten. Daher wird bei uns auch immer die Hardware getauscht wenn kein Supportvertrag mehr vorhanden ist.
STOP!!!
Zitat von @Looser27:
Ok, ihr habt mich überzeugt. Ich suche nach einem LTO6 und werde in den sauren Apfel beissen und die Bänder dann migrieren.
Ok, ihr habt mich überzeugt. Ich suche nach einem LTO6 und werde in den sauren Apfel beissen und die Bänder dann migrieren.
Schau Dir die Compatibility Guides an.
www.tandbergdata.com/de/index.cfm/support/compatibility/tape-drive-media-compability-matrix/IBM: Compatibility among LTO tape drives and cartridges
LTO6 kann KEIN LTO3 lesen!!!!!!!!
D.h. Du musst erst auf LTO5 migroeren und dann kannst Du auf LTO6 migrieren.
Ich suche aber immer noch nach Erfahrungen mit den o.g. Herstellern.
Gruß
Looser
Gruss Penny
Hi,
ich glaube das ist ziemlich egal. In dem Gebiet bist du schnell weg wenn deine Laufwerk oft Mist machen.
Wir hatten bisher immer HP im Overland Loader, der Aktuelle hat IBMs.
Wenn es überhaupt mehr als 1-2 Hersteller sind und die anderen nicht nur einen Aufklber draufmachen ...
Und die Preise sind dabei immer recht "abenteuerlich"
VG,
Deepsys
ich glaube das ist ziemlich egal. In dem Gebiet bist du schnell weg wenn deine Laufwerk oft Mist machen.
Wir hatten bisher immer HP im Overland Loader, der Aktuelle hat IBMs.
Wenn es überhaupt mehr als 1-2 Hersteller sind und die anderen nicht nur einen Aufklber draufmachen ...
Und die Preise sind dabei immer recht "abenteuerlich"
VG,
Deepsys
Zitat von @Looser27:
Weiß ich, danke. Ich habe noch ein funktionsfähiges LTO3 Laufwerk in Betrieb, mit dem ich die Bänder migrieren kann.
Die würde ich dann sofort alle auf min. LTO 5 migrieren.
OK, hast Du ein LTO5 Laufwerk, oder musst Du es erst noch beschaffen?LTO6 kann KEIN LTO3 lesen!!!!!!!!
D.h. Du musst erst auf LTO5 migroeren und dann kannst Du auf LTO6 migrieren.
D.h. Du musst erst auf LTO5 migroeren und dann kannst Du auf LTO6 migrieren.
Weiß ich, danke. Ich habe noch ein funktionsfähiges LTO3 Laufwerk in Betrieb, mit dem ich die Bänder migrieren kann.
Die würde ich dann sofort alle auf min. LTO 5 migrieren.
Zudem haben LTO5-Laufwerke mehr Kapazität und Du benötigst weniger Bänder.
Gruß
Looser
Gruss Penny
Hi
was hast du denn für eines drinnen? Bis LTO5 habe ich HP sehr gemocht (ausschließlich FH). Die zeitgleichen IBM (HH) sind mir alle binnen 1-2 JAhren "kaputt" gegangen indem der Kopf immer mehr dejustiert war und Schreib/Lesefehler ins Unermessliche zunahmen. Ich habe (privat) LTO6 (FH) von IBM im Einsatz das sich recht gut in meiner NEO4000 recht gut macht. Sofern dein Loader nur HH unterstützt sind die denke ich alle "gleich" in ihrem Verschleiß. Da die meisten Loader aber nur ganz bestimmte Laufwerkstypen (z.B. BRSLA-0901-DC) kann die Suche nach der richtigen OEM Bezeichnung sehr wichtig sein. Da die Lib ja über spezielle Bussysteme mit dem LAufwerk redet (bei LTO6 wurde das endlich einheitlich über den Datenbus geregelt) bist du vermutlich recht gebunden. Auch die Firmware war bei mir ein wichtiger Punkt. Da ich mir so aber gut 2000EUR gespart habe, war es mir das wert.
Gruß
Sam
was hast du denn für eines drinnen? Bis LTO5 habe ich HP sehr gemocht (ausschließlich FH). Die zeitgleichen IBM (HH) sind mir alle binnen 1-2 JAhren "kaputt" gegangen indem der Kopf immer mehr dejustiert war und Schreib/Lesefehler ins Unermessliche zunahmen. Ich habe (privat) LTO6 (FH) von IBM im Einsatz das sich recht gut in meiner NEO4000 recht gut macht. Sofern dein Loader nur HH unterstützt sind die denke ich alle "gleich" in ihrem Verschleiß. Da die meisten Loader aber nur ganz bestimmte Laufwerkstypen (z.B. BRSLA-0901-DC) kann die Suche nach der richtigen OEM Bezeichnung sehr wichtig sein. Da die Lib ja über spezielle Bussysteme mit dem LAufwerk redet (bei LTO6 wurde das endlich einheitlich über den Datenbus geregelt) bist du vermutlich recht gebunden. Auch die Firmware war bei mir ein wichtiger Punkt. Da ich mir so aber gut 2000EUR gespart habe, war es mir das wert.
Gruß
Sam
Hi
ich kann wie gesagt das LTO5 von HP empfehlen. Dank der "Nicht Loader Funktion" bist du ja ungebunden.
HP nennt das Teil "Ultrium 3280" als FH, was ich dir sehr ans Herz legen kann. Ich nutze durch meine großen Datenmengen seit 2001 LTO und habe mit den kleinen HH nur Versager nach wenigen Jahren gehabt (so 6 Stück). Von den FH erst eines. Bei den Preisen
Da ich Tapes so gut wie gar nicht duplizieren/migrieren kann habe ich auch noch alte LTO2 +4 im Einsatz. Meine neuestes LTO7 wird hoffentlich noch einige Jahre brav in meiner iScalar500 halten.
Nicht jeder Version gibt es in FH/HH Version SAS wird da leider recht "billig" mit den HH gehalten.
Gruß
Sam
ich kann wie gesagt das LTO5 von HP empfehlen. Dank der "Nicht Loader Funktion" bist du ja ungebunden.
HP nennt das Teil "Ultrium 3280" als FH, was ich dir sehr ans Herz legen kann. Ich nutze durch meine großen Datenmengen seit 2001 LTO und habe mit den kleinen HH nur Versager nach wenigen Jahren gehabt (so 6 Stück). Von den FH erst eines. Bei den Preisen
Da ich Tapes so gut wie gar nicht duplizieren/migrieren kann habe ich auch noch alte LTO2 +4 im Einsatz. Meine neuestes LTO7 wird hoffentlich noch einige Jahre brav in meiner iScalar500 halten.
Nicht jeder Version gibt es in FH/HH Version SAS wird da leider recht "billig" mit den HH gehalten.
Gruß
Sam
Die von @SamvanRatt angesprochenen Probleme kann ich nicht bestätigen.
Wir verwenden wie gesagt seit mehreren Jahren LTO-Drives von IBM, wobei wir die auch alle 3 Jahre gegen eine neue Generation austauschen.
Dabei ist in unserer "großen" TS3200-Library immer eine HH-Variante verbaut (aktuell 4x LTO6) und in der kleinen TS3100 ein FHDrive (aktuell 1x LTO5) und in den Zyklen zuvor halt 1x LTO4 FH und 4x LTO5 HH..
Und wie gesagt, Probleme haben wir nie.
Oder die Zeit war nicht lang genug, um Probleme feststellen zu können....
Und die Umgebungsbedingungen sind auch nicht gerade ein Reinraum bei uns - Industrie sei dank -.-
Also: aufgrund unserer Erfahrungen kann ich dir ruhigen Gewissens die Drives von IBM empfehlen, egal ob FH oder HH...
Zumindest, wenn die Drives sich hinsichtlich der TEchnik zwischen Library und "Normalo"-Bauweise nicht unterscheiden....
Achte nur darauf, dass die Drives/ Bänder nicht zu warm und feucht lagern, das mögen die nicht... wenn du bei klassischen 20-25°C im Serverraum bleibst, sollte alles gut sein
Wir verwenden wie gesagt seit mehreren Jahren LTO-Drives von IBM, wobei wir die auch alle 3 Jahre gegen eine neue Generation austauschen.
Dabei ist in unserer "großen" TS3200-Library immer eine HH-Variante verbaut (aktuell 4x LTO6) und in der kleinen TS3100 ein FHDrive (aktuell 1x LTO5) und in den Zyklen zuvor halt 1x LTO4 FH und 4x LTO5 HH..
Und wie gesagt, Probleme haben wir nie.
Oder die Zeit war nicht lang genug, um Probleme feststellen zu können....
Und die Umgebungsbedingungen sind auch nicht gerade ein Reinraum bei uns - Industrie sei dank -.-
Also: aufgrund unserer Erfahrungen kann ich dir ruhigen Gewissens die Drives von IBM empfehlen, egal ob FH oder HH...
Zumindest, wenn die Drives sich hinsichtlich der TEchnik zwischen Library und "Normalo"-Bauweise nicht unterscheiden....
Achte nur darauf, dass die Drives/ Bänder nicht zu warm und feucht lagern, das mögen die nicht... wenn du bei klassischen 20-25°C im Serverraum bleibst, sollte alles gut sein
Es gibt nur noch zwei unterschiedliche Laufwerke (Full High und Half High) die unter der Regie der "Ultrium Organisation", einer Tochtergesellschaft von IBM, HPE und Quantum von verschiedenen OEM Produzenten (u.a. Sony), gebaut werden. Sie unterscheiden sich lediglich durch den jeweiligen, vom Vertragspartner definierten, Einbaurahmen und in der Firmware voneinander.
Ein wesentlicheres Unterscheidungsmerkmal sind allerdings die Garantie und Supportleistungen der einzelnen Reseller.
Wenn ein LTO Laufwerk bereits nach wenigen Jahren seinen Geist aufgibt, würde ich zuerst nach der Ursache forschen!
Zeigt das Laufwerk z.B. ständig "verschmutzt" an und verlangt nach dem Cleaning-Tape, würde ich auf einen abgenutzten Schreib/Lesekopf tippen.
Mechanischer Verschleiß ist zwar normal, aber dieser Kopf sollte jahrelangen Dauerbetrieb aushalten.
Ist er bereits nach 3 oder 4 Jahren abgenutzt, deutet das auf den sogn. "Shoeshine" Effekt hin.
Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Shoeshine-Problem
Er tritt auf, wenn z.B. mit einem LTO5 versucht wird einen zu langsamer Plattenspeicher (z.B. 4x 3,5" NL SATA im RAID5), oder über ein zu langsames LAN (1x 1Gbit oder langsamer) zu sichern.
Fällt die Datenrate dabei unter unter 47MB/s, (LTO5) beginnt das Laufwerk hin und her zufahren und den Kopf und die Bänder zu verschleißen!
Speziell bei LTO5 wirkt sich der Effekt besonders aus, da ab LTO6 eine dynamische Geschwindigkeitsabsenkung eingebaut ist, die zumindest das Abschleifen verhindern soll.
(Allerdings dauert das Beschreiben in der niedrigsten Datenrate (6,25TB mit 100MB/s ohne Kompression!) eines LTO7 dann schon mal mehrere Wochen! )
Du solltes vor dem Austausch des Laufwerks gegen ein "größeres" Modell, also in jedem Fall die maximal mögliche Datenrate der Umgebung messen!
Ein wesentlicheres Unterscheidungsmerkmal sind allerdings die Garantie und Supportleistungen der einzelnen Reseller.
Wenn ein LTO Laufwerk bereits nach wenigen Jahren seinen Geist aufgibt, würde ich zuerst nach der Ursache forschen!
Zeigt das Laufwerk z.B. ständig "verschmutzt" an und verlangt nach dem Cleaning-Tape, würde ich auf einen abgenutzten Schreib/Lesekopf tippen.
Mechanischer Verschleiß ist zwar normal, aber dieser Kopf sollte jahrelangen Dauerbetrieb aushalten.
Ist er bereits nach 3 oder 4 Jahren abgenutzt, deutet das auf den sogn. "Shoeshine" Effekt hin.
Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Shoeshine-Problem
Er tritt auf, wenn z.B. mit einem LTO5 versucht wird einen zu langsamer Plattenspeicher (z.B. 4x 3,5" NL SATA im RAID5), oder über ein zu langsames LAN (1x 1Gbit oder langsamer) zu sichern.
Fällt die Datenrate dabei unter unter 47MB/s, (LTO5) beginnt das Laufwerk hin und her zufahren und den Kopf und die Bänder zu verschleißen!
Speziell bei LTO5 wirkt sich der Effekt besonders aus, da ab LTO6 eine dynamische Geschwindigkeitsabsenkung eingebaut ist, die zumindest das Abschleifen verhindern soll.
(Allerdings dauert das Beschreiben in der niedrigsten Datenrate (6,25TB mit 100MB/s ohne Kompression!) eines LTO7 dann schon mal mehrere Wochen! )
Du solltes vor dem Austausch des Laufwerks gegen ein "größeres" Modell, also in jedem Fall die maximal mögliche Datenrate der Umgebung messen!
Hi Dr.EVIL
der Effekt ist hinlänglich bekannt auch wenn ich ihn als Skipping (Das Band skipt durch Buffer Underrun über den Rest des Blocks bis zur nächsten Marke, spult zurück und arbeitet an der Stopstelle weiter sobald die Highwatermark des Caches wieder anschlägt). Shoeshine finde ich auch fehlgeleitet da die Laufwerksköpfe meist recht viel Dreck (Magnetmaterial) ansammeln, da Skipping auch das Band enorm belastet und abscheuert (nicht so schlimm wie bei Helical Scan, aber immerhin).
Meine Tapes sind meist eher steckengeblieben, Tape nicht mehr einführbar oder die Spurinfos waren nur bedingt lesbar, was auch als Lese/Schreibfehler anschlägt. Mit den FH kommt das normal nicht vor da die Mechanik deutlich solider geführt ist.
Sein Problem ist in erster Linie die Kompatibiltät zu LTO3, was wohl eine Aufrüstung ab Werk verhindert. Vielleicht kann er ja umspulen und damit auch ein Lifecycle Management einführen.
Gruß
Sam
der Effekt ist hinlänglich bekannt auch wenn ich ihn als Skipping (Das Band skipt durch Buffer Underrun über den Rest des Blocks bis zur nächsten Marke, spult zurück und arbeitet an der Stopstelle weiter sobald die Highwatermark des Caches wieder anschlägt). Shoeshine finde ich auch fehlgeleitet da die Laufwerksköpfe meist recht viel Dreck (Magnetmaterial) ansammeln, da Skipping auch das Band enorm belastet und abscheuert (nicht so schlimm wie bei Helical Scan, aber immerhin).
Meine Tapes sind meist eher steckengeblieben, Tape nicht mehr einführbar oder die Spurinfos waren nur bedingt lesbar, was auch als Lese/Schreibfehler anschlägt. Mit den FH kommt das normal nicht vor da die Mechanik deutlich solider geführt ist.
Sein Problem ist in erster Linie die Kompatibiltät zu LTO3, was wohl eine Aufrüstung ab Werk verhindert. Vielleicht kann er ja umspulen und damit auch ein Lifecycle Management einführen.
Gruß
Sam