RDS Farm, Exchange 2016, defekte Outlook Profile
Hallo zusammen,
ich suche seit vielen Tagen nach einen kuriosen Fehler. Ich beschreibe mal zuerst die Konfiguration.
1) Server 2019 Standard als AD Server, DATEV Applikationsserver, RDS Lizensierungshost
2) Server 2016 Standard mit Exchange 2016 Standard
3) Server 2019 Standard Verbindungsbroker und RDS Sitzungshost, Office 2013, Datev Arbeitsplatz
4) Server 2019 Standard RDS Sitzungshost, Office 2013, Datev Arbeitsplatz
5) 10 Arbeitsplätze Windows 10 Pro
Das ganz war die empfohlene Ablösung für einen SBS2011 mit Datev und 2 Server 2008 als Terminalserver. Er wurde dafür eine neue Domäne frisch hochgezogen und nur die Mailkonten per externer Migration auf den neuen Exchange übernommen. Alles andere von Grund auf neu, alle Clients neu, alle updates per WSUS, keinerlei Blödsinn auf den Rechnern, alle Rechner gleich, gearbeitet wird nur in den RDS Sitzungen
Im Prinzip läuft die ganze Geschichte sauber, die Gruppenrichtlinien wurden logisch auf die neue Domäne übernommen und angepasst. Hierbei wurden alle RDS spezifischen Einstellungen in der Farmverwaltung und Sammlungsverwaltung am Broker gesetzt, restliche Anpassungen wie zuvor über eine RDS Gruppenrichtlinie mit Loopback. Roaming Profiles, GPO Druckerinstallation etc.
Per GPO wurde der Exchange Cache Modus deaktiviert (wie zuvor auch), Der Roaming Profiles Share liegt auf dem AD Server.
Nun habe ich das Problem, daß in den RDS Sitzungen bei jedem User nach dem Beenden von Outlook die Outlook Profile Schaden nehmen. Beim erneuten Anmelden erscheint folgendes Fenster:
"Microsoft Outlook kann nicht gestartet werden. Das Outlook Fenster kann nicht geöffnet werden. Diese Ordnergruppe kann nicht geöffnet werden. Der Informationsspeicher steht zurzeit nicht zur Verfügung".
Das passiert schon, wenn der USER in der Session Outlook beendet, kurz wartet und danach neu starten will, nicht erst beim Beenden der RDS Session. Deswegen vermute ich das Problem nicht bei den Roaming Profiles, die offenbar fehlerfrei funktionieren.
Der User muss nun in der Systemsteuerung sein email Profil löschen und kann es beim erneuten Starten von Outlook neu einbinden. Autodiscover funktioniert. Das passiert leider ausnahmslos bei jedem User, folglich muss irgendwo der Wurm drin sein und ich habe irgendwo etwas falsch konfiguriert oder vergessen.
Ich wäre froh, wenn jemand hierzu konstruktive Lösungsvorschläge hat. Falls mehr Details benötigt werden einfach laut geben.
Vielen Dank,
Conner
ich suche seit vielen Tagen nach einen kuriosen Fehler. Ich beschreibe mal zuerst die Konfiguration.
1) Server 2019 Standard als AD Server, DATEV Applikationsserver, RDS Lizensierungshost
2) Server 2016 Standard mit Exchange 2016 Standard
3) Server 2019 Standard Verbindungsbroker und RDS Sitzungshost, Office 2013, Datev Arbeitsplatz
4) Server 2019 Standard RDS Sitzungshost, Office 2013, Datev Arbeitsplatz
5) 10 Arbeitsplätze Windows 10 Pro
Das ganz war die empfohlene Ablösung für einen SBS2011 mit Datev und 2 Server 2008 als Terminalserver. Er wurde dafür eine neue Domäne frisch hochgezogen und nur die Mailkonten per externer Migration auf den neuen Exchange übernommen. Alles andere von Grund auf neu, alle Clients neu, alle updates per WSUS, keinerlei Blödsinn auf den Rechnern, alle Rechner gleich, gearbeitet wird nur in den RDS Sitzungen
Im Prinzip läuft die ganze Geschichte sauber, die Gruppenrichtlinien wurden logisch auf die neue Domäne übernommen und angepasst. Hierbei wurden alle RDS spezifischen Einstellungen in der Farmverwaltung und Sammlungsverwaltung am Broker gesetzt, restliche Anpassungen wie zuvor über eine RDS Gruppenrichtlinie mit Loopback. Roaming Profiles, GPO Druckerinstallation etc.
Per GPO wurde der Exchange Cache Modus deaktiviert (wie zuvor auch), Der Roaming Profiles Share liegt auf dem AD Server.
Nun habe ich das Problem, daß in den RDS Sitzungen bei jedem User nach dem Beenden von Outlook die Outlook Profile Schaden nehmen. Beim erneuten Anmelden erscheint folgendes Fenster:
"Microsoft Outlook kann nicht gestartet werden. Das Outlook Fenster kann nicht geöffnet werden. Diese Ordnergruppe kann nicht geöffnet werden. Der Informationsspeicher steht zurzeit nicht zur Verfügung".
Das passiert schon, wenn der USER in der Session Outlook beendet, kurz wartet und danach neu starten will, nicht erst beim Beenden der RDS Session. Deswegen vermute ich das Problem nicht bei den Roaming Profiles, die offenbar fehlerfrei funktionieren.
Der User muss nun in der Systemsteuerung sein email Profil löschen und kann es beim erneuten Starten von Outlook neu einbinden. Autodiscover funktioniert. Das passiert leider ausnahmslos bei jedem User, folglich muss irgendwo der Wurm drin sein und ich habe irgendwo etwas falsch konfiguriert oder vergessen.
Ich wäre froh, wenn jemand hierzu konstruktive Lösungsvorschläge hat. Falls mehr Details benötigt werden einfach laut geben.
Vielen Dank,
Conner
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Ausgedruckt am: 21.11.2024 um 17:11 Uhr
6 Kommentare
Neuester Kommentar
Ich kenne dieses Phänomen in ähnlicher Form bei mir.
Ich nutze keine Roaming-Profile sondern User-Profile-Disks.
Bei mir ist es eher ein Timingproblem, weil der zentrale Speicher nicht sehr schnell ist und den Cluster ausbremst.
Ich bin nur nicht sicher, ob es an Windows 2016 und/oder an Outlook 2016 liegt.
Bei der Konstellation Outlook 2010 auf Windows Server 2008 R2 hatte ich das Problem nicht.
Tut mir leid. Dann weiß ich bei Dir leider nicht weiter.
Ich nutze keine Roaming-Profile sondern User-Profile-Disks.
Bei mir ist es eher ein Timingproblem, weil der zentrale Speicher nicht sehr schnell ist und den Cluster ausbremst.
Ich bin nur nicht sicher, ob es an Windows 2016 und/oder an Outlook 2016 liegt.
Bei der Konstellation Outlook 2010 auf Windows Server 2008 R2 hatte ich das Problem nicht.
Tut mir leid. Dann weiß ich bei Dir leider nicht weiter.