Rechner crashen nach Anschluss des Netzwerkkabels
Hallo Allerseits!
Man sucht sich seine Probleme ja nicht aus...
Vorgeschichte: (unglaublich aber wahr)
Bei einem frisch verkabelten (Kunden-) Netzwerk wollte ich letzte Woche die Rechner anschliessen und einrichten.
Netzwerkkabel in die Wandbuchse: PENG! Sicherung raus. (Ich habe beim ersten Mal den Stromausfall nicht mal mit dieser Aktion in Verbindung gebracht)
War aber reproduzierbar.
Da lag also die Netzspannung auf der Netzwerkbuchse. ???!!!!??? Und ich hatte wohl Glück, den Stecker an der Isolierung angefasst zu haben. Mannomann.
Immerhin hatten die noch keine Verbindung zum Switch...
Da ich das nicht verkabelt hatte, habe ich die Kundin gebeten, den Verursacher dieses "Missgeschicks"
mit der Beseitigung desselben zu beauftragen und meine Zelte erstmal wieder abgebrochen.
Er kam dann wohl mit einem Elektriker und hat das Problem, das den Saft wohl auf die Erdung gelegt hatte, angeblich beseitigt.
Wohl aber nicht komplett (oder doch?) denn aktuell ergab sich folgendes Problem:
Rechner 1 installiert sich problemlos, Netzwerk auf Buchse A1 zeigt keine Probleme.
Rechner 2 startet Installation, crasht aber mittendrin Bildschirm schwarz, Strom weg, kontnuierlicher Reboot. (Buchse A2)
Ohne Netzwerk läuft die Installation durch, stecke ich für die Windows-Aktivierung das Kabel ein ist nach ca. 2 min. Schluss. Kalter Reboot.
Rechner 1 auf A2 macht aber keine Probleme. Sehr wohl aber Rechner 2 mit Buchse A1.
So ging das auch mit den anderen Kandidaten. Fazit: 4 Rechner von 12 baugleichen FSC 5925 lassen sich an dem Netzwerk nicht betreiben.
Immer das gleiche Symptom: Netzwerkkabel eingesteckt kurz warten: Strom weg. --> Reboot. (Immerhin keine Funken und rausgehauene Sicherungen mehr, da war ich schon dankbar.)
Woran liegt das nun wieder? Die Kisten laufen bei mir in der Werkstatt mit Netzwerk stabil.
Kann es sein, dass der Kollege da immer noch gepfuscht hat und nur manche PC's empfindlicher auf irgendwelche Verkabelungsfehler reagieren als andere?
Für mich sieht das immer noch aus wie: Da liegt was an, was nicht anliegen sollte, aber nicht alle stört.
Am Switch hatte ich mal umgesteckt, gab aber keine Abhilfe.
Ich habe das Netzwerk nicht weiter durchgemessen, habe aber auch nur einen einfachen Kabeltester zur Hand und war froh, dass die 12 Kisten zur Deadline um 14:00 Uhr erstmal liefen.
Da ich was derartiges noch nicht hatte und nicht der Netzwerkhardware Spezialist bin, bitte ich um Ideen. Bin etwas ratlos.
Thx!
Der Buc
Man sucht sich seine Probleme ja nicht aus...
Vorgeschichte: (unglaublich aber wahr)
Bei einem frisch verkabelten (Kunden-) Netzwerk wollte ich letzte Woche die Rechner anschliessen und einrichten.
Netzwerkkabel in die Wandbuchse: PENG! Sicherung raus. (Ich habe beim ersten Mal den Stromausfall nicht mal mit dieser Aktion in Verbindung gebracht)
War aber reproduzierbar.
Immerhin hatten die noch keine Verbindung zum Switch...
Da ich das nicht verkabelt hatte, habe ich die Kundin gebeten, den Verursacher dieses "Missgeschicks"
Er kam dann wohl mit einem Elektriker und hat das Problem, das den Saft wohl auf die Erdung gelegt hatte, angeblich beseitigt.
Wohl aber nicht komplett (oder doch?) denn aktuell ergab sich folgendes Problem:
Rechner 1 installiert sich problemlos, Netzwerk auf Buchse A1 zeigt keine Probleme.
Rechner 2 startet Installation, crasht aber mittendrin Bildschirm schwarz, Strom weg, kontnuierlicher Reboot. (Buchse A2)
Ohne Netzwerk läuft die Installation durch, stecke ich für die Windows-Aktivierung das Kabel ein ist nach ca. 2 min. Schluss. Kalter Reboot.
Rechner 1 auf A2 macht aber keine Probleme. Sehr wohl aber Rechner 2 mit Buchse A1.
So ging das auch mit den anderen Kandidaten. Fazit: 4 Rechner von 12 baugleichen FSC 5925 lassen sich an dem Netzwerk nicht betreiben.
Immer das gleiche Symptom: Netzwerkkabel eingesteckt kurz warten: Strom weg. --> Reboot. (Immerhin keine Funken und rausgehauene Sicherungen mehr, da war ich schon dankbar.)
Woran liegt das nun wieder? Die Kisten laufen bei mir in der Werkstatt mit Netzwerk stabil.
Kann es sein, dass der Kollege da immer noch gepfuscht hat und nur manche PC's empfindlicher auf irgendwelche Verkabelungsfehler reagieren als andere?
Für mich sieht das immer noch aus wie: Da liegt was an, was nicht anliegen sollte, aber nicht alle stört.
Am Switch hatte ich mal umgesteckt, gab aber keine Abhilfe.
Ich habe das Netzwerk nicht weiter durchgemessen, habe aber auch nur einen einfachen Kabeltester zur Hand und war froh, dass die 12 Kisten zur Deadline um 14:00 Uhr erstmal liefen.
Da ich was derartiges noch nicht hatte und nicht der Netzwerkhardware Spezialist bin, bitte ich um Ideen. Bin etwas ratlos.
Thx!
Der Buc
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26 Kommentare
Neuester Kommentar
Hallo,
1. der Elektriker soll wieder kommen und darf das Gelände nicht verlassen bis alles wieder in Ordnung ist.
2. Nimm einen einfachen Spannungsprüfer und kontrolliere ob auf dem Switch oder PC Gehäuse oder in der Wandbuchse Spannung gibt.
So einer reicht schon- http://www.amazon.de/Hazet-839-1-Spannungspruefer/dp/B001CA1RAY/ref=sr_ ...
3. Ein Netzteil in einem der PCs im Netzwerk könnte jetzt beschädigt sein, das kann andere PCs durcheinander bringen.
Wenn man die Spannung mit der Erdung verbindet und die Sicherungen halten, dann habt ihr dort keine funktionierende Erdung! Es kann jetzt alles mögliche in jedem Gerät defekt sein. Alle elektrische Geräte sollten einzeln geprüft werden.
Mit freundlichen Grüßen
1. der Elektriker soll wieder kommen und darf das Gelände nicht verlassen bis alles wieder in Ordnung ist.
2. Nimm einen einfachen Spannungsprüfer und kontrolliere ob auf dem Switch oder PC Gehäuse oder in der Wandbuchse Spannung gibt.
So einer reicht schon- http://www.amazon.de/Hazet-839-1-Spannungspruefer/dp/B001CA1RAY/ref=sr_ ...
3. Ein Netzteil in einem der PCs im Netzwerk könnte jetzt beschädigt sein, das kann andere PCs durcheinander bringen.
Wenn man die Spannung mit der Erdung verbindet und die Sicherungen halten, dann habt ihr dort keine funktionierende Erdung! Es kann jetzt alles mögliche in jedem Gerät defekt sein. Alle elektrische Geräte sollten einzeln geprüft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Meine Meinugn?
- Alles ordentlich machen lassen,
- Mit Meßprotokoll nachweisen, daß alle sin Ordnung ist, sowohl elektrik, als auch Netzwerk!
- Gesamte hardware prüfen. Nicht einafch nur laufen lassen udn gut ist, sondern einzeln die komponenten ggf mit Meßgeräten und den Aufwand protokollieren/bezahlen lassen.
- Den Elektriker an die "Britzeleitung" scnhließen.
ganz im Ernst:
Wenn es da gebritzelt hat und die Sicherung draußen war, kann alles mgliche kaputt sein. Da reicht es nciht einfach nur amkabel etwas "rumzuwaclen".
lks
Hallo, da die Vermutung besteht, dass die Elektroinstallation nicht vorschriftsmäßig ist, bleibt nur eine entsprechende Messung der "ortsfesten Elektroinstallation". Die ist alle 5 Jahre sowieso vorgeschrieben und bei "wesentlichen" Änderungen der Elektroinstallation natürlich auch. Da gibt es ein Prüfprotokoll und damit herrscht dann Klarheit!
Bei den "ortsveränderlichen Elektrogeräten" (PC) ist halb- bzw. jährlich eine entsprechende Prüfung vorgeschrieben. Auch dazu gibt es zertifizierte Prüfgeräte, die für jedes Gerät (PC, Monitor, Kaltgerätekabel, Dreifachverteiler usw.) ein Prüfprotokoll erstellen.
Deine Kundin sollte aus eigenem Interesse (als Eigentümer / Geschäftsführer ist man für die Einhaltung der Vorschriften haftbar, erst Recht, wenn sich Probleme abzeichnen!) auf die Ausfertigung der entsprechenden Prüfprotokolle bestehen. Ein Elektroinstallateur hat damit auch kein Problem, da die entsprechenden Prüfgeräte zur Pflichtausstattung eines Installationsbetriebes gehören.
Für mich erschließt sich noch nicht, durch welche "Handlung" eine Datenverkabelung mit der Elektro-Verkabelung in Verbindung kommt.
Es gibt (Elektro-) Netzformen, die in Zusammenhang mit einer Datenverkabelung prinzipiell Probleme durch Ausgleichsströme über die Masse-, Erdungs-, Potentialausgleichs-verbindungen bereiten. Deshalb sind bestimmte Netzformen in Bürogebäuden empfohlen. Das weiß aber jeder Elektriker. Und ein IT-Mann sollte so etwas auch wissen.
Auch können Datenverkabelungen in Kupfer über Gebäude- oder Etagen-Grenzen hinweg zu Potentialverschleppungen und Ausgleichsströmen führen. Darum setzt man in solchen Fällen auch LWL ein.
Immer, wenn es durch eine "Parallel-Verkabelung" durch das Daten-Netz und das Elektronetz zu einer Potentialverschleppung und Ausgleichsströmen kommt, können Endgeräte "verschnupft" reagieren. Zum einen kann die Steuerelektronik des Schaltnetzteils des PCs "spinnen" oder beschädigt werden. Zum Anderen kann über die Wake On LAN-Funktion der Netzwerkkarte, die ja auch auf die Stromversorgung des PCs einwirkt, eine Rückwirkung erfolgen.
Ich würde in diesem Objekt erst wieder etwas "anfassen", wenn mir die Prüfprotokolle für die ortsfeste Elektroinstallation und die ortsveränderlichen Geräte vorgelegt werden. Außerdem würde ich darauf bestehen, dass die Elektroinstallation als TN-S -Netz ausgeführt ist (durchgängige getrennte Führung von PE- und N-Leiter).
Zum Einlesen in diese Problematik nachfolgender LINK:
http://www.sv-gabler.de/sv/uploads/leitfaden_deutsch.pdf
Jürgen
Bei den "ortsveränderlichen Elektrogeräten" (PC) ist halb- bzw. jährlich eine entsprechende Prüfung vorgeschrieben. Auch dazu gibt es zertifizierte Prüfgeräte, die für jedes Gerät (PC, Monitor, Kaltgerätekabel, Dreifachverteiler usw.) ein Prüfprotokoll erstellen.
Deine Kundin sollte aus eigenem Interesse (als Eigentümer / Geschäftsführer ist man für die Einhaltung der Vorschriften haftbar, erst Recht, wenn sich Probleme abzeichnen!) auf die Ausfertigung der entsprechenden Prüfprotokolle bestehen. Ein Elektroinstallateur hat damit auch kein Problem, da die entsprechenden Prüfgeräte zur Pflichtausstattung eines Installationsbetriebes gehören.
Für mich erschließt sich noch nicht, durch welche "Handlung" eine Datenverkabelung mit der Elektro-Verkabelung in Verbindung kommt.
Es gibt (Elektro-) Netzformen, die in Zusammenhang mit einer Datenverkabelung prinzipiell Probleme durch Ausgleichsströme über die Masse-, Erdungs-, Potentialausgleichs-verbindungen bereiten. Deshalb sind bestimmte Netzformen in Bürogebäuden empfohlen. Das weiß aber jeder Elektriker. Und ein IT-Mann sollte so etwas auch wissen.
Auch können Datenverkabelungen in Kupfer über Gebäude- oder Etagen-Grenzen hinweg zu Potentialverschleppungen und Ausgleichsströmen führen. Darum setzt man in solchen Fällen auch LWL ein.
Immer, wenn es durch eine "Parallel-Verkabelung" durch das Daten-Netz und das Elektronetz zu einer Potentialverschleppung und Ausgleichsströmen kommt, können Endgeräte "verschnupft" reagieren. Zum einen kann die Steuerelektronik des Schaltnetzteils des PCs "spinnen" oder beschädigt werden. Zum Anderen kann über die Wake On LAN-Funktion der Netzwerkkarte, die ja auch auf die Stromversorgung des PCs einwirkt, eine Rückwirkung erfolgen.
Ich würde in diesem Objekt erst wieder etwas "anfassen", wenn mir die Prüfprotokolle für die ortsfeste Elektroinstallation und die ortsveränderlichen Geräte vorgelegt werden. Außerdem würde ich darauf bestehen, dass die Elektroinstallation als TN-S -Netz ausgeführt ist (durchgängige getrennte Führung von PE- und N-Leiter).
Zum Einlesen in diese Problematik nachfolgender LINK:
http://www.sv-gabler.de/sv/uploads/leitfaden_deutsch.pdf
Jürgen
Hallo, die Frage der Prüffristen ist ja nicht nur bei ortsveränderlichen Elektrogeräten ein "Problem". Auch bei Leitern, Hebezeugen, Meßgeräten usw. Wenn die Prüffristen nicht eingehalten werden, heißt das ja nicht, dass die Geräte kaputt sind oder nicht mehr richtig funktionieren (messen). Im Fall der Fälle, wenn also etwas passiert (zB Stromschlag) - und noch ein Mensch Schaden nimmt - oder bei der Projekt-Übergabe sich über die Einhaltung der vertraglich vereinbarten Leistung gestritten wird, fragt man ganz schnell, ob die beteiligten Geräte (defektes Elektrogerät, Meßgerät oä.) geprüft, kalibriert usw. sind. Ist das nicht der Fall, hat man ganz schlechte Karten.
Wer weiß denn schon, das bei einer Datenverkabelung ab Cat5 für jeden verlegten Link ein Prüfprotokoll zu übergeben ist! Ich hatte vor Jahren mal ein Projekt, da hat die ausführende Firma diese Prüfprotokolle auch auf Nachfrage nicht bereitstellen können. Ich habe dann ca 30% des vereinbarten Leistungpreises einbehalten und die Firma ist nicht dagegen vorgegangen. (Ich hatte selber so ein Kabel-Meßgerät und habe die Messungen dann im Rahmen der Ausbildung mit meinen Lehrlingen gemacht - und etliche Fehler festgestellt - ).
Und wenn Du als ausführende Firma auf eine Baustelle (vorwiegend der öffentlichen Hand oder von großen Unternehmen zb. VW) kommst und Deine Bohrmaschine oder Leiter hat keine gültige Prüfplakette, kannst Du gleich wieder "abtreten".
Insofern sollte man die gesetzlichen Vorschriften nicht so auf die "leichte Schulter" nehmen.
Jürgen
PS: Bei den 2 Unterverteilungen reicht es vielleicht schon, wenn zwischen beiden eine 10mm² Potentialausgleichsleitung gelegt wird.
Wer weiß denn schon, das bei einer Datenverkabelung ab Cat5 für jeden verlegten Link ein Prüfprotokoll zu übergeben ist! Ich hatte vor Jahren mal ein Projekt, da hat die ausführende Firma diese Prüfprotokolle auch auf Nachfrage nicht bereitstellen können. Ich habe dann ca 30% des vereinbarten Leistungpreises einbehalten und die Firma ist nicht dagegen vorgegangen. (Ich hatte selber so ein Kabel-Meßgerät und habe die Messungen dann im Rahmen der Ausbildung mit meinen Lehrlingen gemacht - und etliche Fehler festgestellt - ).
Und wenn Du als ausführende Firma auf eine Baustelle (vorwiegend der öffentlichen Hand oder von großen Unternehmen zb. VW) kommst und Deine Bohrmaschine oder Leiter hat keine gültige Prüfplakette, kannst Du gleich wieder "abtreten".
Insofern sollte man die gesetzlichen Vorschriften nicht so auf die "leichte Schulter" nehmen.
Jürgen
PS: Bei den 2 Unterverteilungen reicht es vielleicht schon, wenn zwischen beiden eine 10mm² Potentialausgleichsleitung gelegt wird.
Hallo,
Prüfe aber auf jeden Fall auch die betroffenen Rechner, egal ob die von der Stange sind und so vom Hersteller geliefertt wurden oder ob es sich um angepasste oder selbst gebaute Rehcner handelt.
Eventuell liegt Spannung am Board oder an der Netzwerkkarte die da nicht hingehört....
Was passiert mit einer zusätzlich gesteckten Netzwerkkarte?
Gibt es auch dann Probleme?
brammer
Prüfe aber auf jeden Fall auch die betroffenen Rechner, egal ob die von der Stange sind und so vom Hersteller geliefertt wurden oder ob es sich um angepasste oder selbst gebaute Rehcner handelt.
Eventuell liegt Spannung am Board oder an der Netzwerkkarte die da nicht hingehört....
Was passiert mit einer zusätzlich gesteckten Netzwerkkarte?
Gibt es auch dann Probleme?
brammer
Hi,
das komische ist ja, das die PC`s an anderer Stelle problemlos funktionieren (bei dir).
Vermutlich waren diese 4 PC`s an den defekten Netzwerkanschluss mal angeschlossen und hat evtl. einen Kondensator etwas zu sehr gereizt und die sind nun recht sensibel.
Aber halt auch alles nur Vermutung. Ein Bericht kann da etwas Klarheit schaffen.
Ggf. danach die PC`s zurück zum Hersteller, und die sollen die Geräte prüfen. Kosten dafür übernimmt dann der "Schuldige", falls überhaupt welche entstehen.
Immer das Gleiche, wenn alles eng geplant wurde. Habe vor kurzem auch eine Praxis mit 20 Arbeitsplätzen eingerichtet. War ein Neubau und ich konnte erst Sa. anfangen, da noch überall vorher gearbeitet wurde, u.a. am LAN.
Die Arbeiten wurden durch einen namhaften lokalen Installationsbetrieb gemacht. Und nix ging! Von ca. 40 Netzwerkdosen waren ganze 2 Dosen richtig gepatcht. Bei den anderen mussten die Sonntags antanzen, die Verkabelung i.O. bringen und ich durfte mir den Rest des Sonntags damit rumärgern. Sprich: nicht nur dir geht`s so!
greetz
Ravers
das komische ist ja, das die PC`s an anderer Stelle problemlos funktionieren (bei dir).
Vermutlich waren diese 4 PC`s an den defekten Netzwerkanschluss mal angeschlossen und hat evtl. einen Kondensator etwas zu sehr gereizt und die sind nun recht sensibel.
Aber halt auch alles nur Vermutung. Ein Bericht kann da etwas Klarheit schaffen.
Ggf. danach die PC`s zurück zum Hersteller, und die sollen die Geräte prüfen. Kosten dafür übernimmt dann der "Schuldige", falls überhaupt welche entstehen.
Immer das Gleiche, wenn alles eng geplant wurde. Habe vor kurzem auch eine Praxis mit 20 Arbeitsplätzen eingerichtet. War ein Neubau und ich konnte erst Sa. anfangen, da noch überall vorher gearbeitet wurde, u.a. am LAN.
Die Arbeiten wurden durch einen namhaften lokalen Installationsbetrieb gemacht. Und nix ging! Von ca. 40 Netzwerkdosen waren ganze 2 Dosen richtig gepatcht. Bei den anderen mussten die Sonntags antanzen, die Verkabelung i.O. bringen und ich durfte mir den Rest des Sonntags damit rumärgern. Sprich: nicht nur dir geht`s so!
greetz
Ravers
Tjo und wenn ein Auftrag noch schnell Fertig werden muss werden meist noch paar günstige Hilfskräfte eingestellt die nur ne kurze Ansage bekommen wie die des Auflegen sollen und des wars...
Hatte mal in der Firma nen Fall da war ein Elektriker der die Anlage Prüfen sollte aber nichtmal sein Messgerät kannte... Er sagte das er grad vor ne Woche einen "Crashkurs" für die Arbeit bekommen hatte und...... lassen wir des mal...
Hatte mal in der Firma nen Fall da war ein Elektriker der die Anlage Prüfen sollte aber nichtmal sein Messgerät kannte... Er sagte das er grad vor ne Woche einen "Crashkurs" für die Arbeit bekommen hatte und...... lassen wir des mal...
Hallo,
Messgeräte werden überbewertet....
Letztes Jahr, Baustelle sehr (!) weit südlich der Alpen...
LWL Kabel, Taschenlampe an einem Ende. Lichtpunkt am anderen Ende kommt an... Kabel geprüft und für gut befunden...
brammer
ein Elektriker der die Anlage Prüfen sollte aber nichtmal sein Messgerät kannte...
Messgeräte werden überbewertet....
Letztes Jahr, Baustelle sehr (!) weit südlich der Alpen...
LWL Kabel, Taschenlampe an einem Ende. Lichtpunkt am anderen Ende kommt an... Kabel geprüft und für gut befunden...
brammer
Hallo,
ich arbeite als Mechatroniker und kann nur bestätigen was oben gesagt wird.Auf jedenfall eine BGV A3 Prüfung machen für die ortsveränderlichen Geräte machen und die Verkabelung nach DIN VDE 60204-1 prüfen lassen und mit Protokollen bestätigen lassen, Diese Prüfung ist vorgeschrieben egal wie groß der Betrieb ist. Die Netzwerkverteilung natürlich auch auf Funktion und Schirmung prüfen lassen und ob diese Spannungsfrei ist. Was natürlich wichtig ist das die VErdrahtung vom Gebäude als TN-S ausgeführt ist zwecks FI-Schutzschalter und klassicher Nullung welche seid 1985 verboten ist und heute umgebaut werden muss auf PE und N getrennt. Ich würde die Hardware auf defekte untersuchen weil durch 230V auf dem Schirm der Netzwerkleitung kannst du dir das Mainboard geschossen haben oder es besteht ein Problem beim Potentialausgleich, durch nicht korrekte Verlegung des Netzwerks.
Zu 2 Sicherungskästen ist nichts zu beanstanden kommt in Bürogebäuden häufig vor und wenn alles richtig angeschlossen ist sollte in jedem ein FI-Schutzschalter zufinden sein. Wenn nicht ab zum Elektriker der soll das in Ordnung bringen.
Gruß Niklas
ich arbeite als Mechatroniker und kann nur bestätigen was oben gesagt wird.Auf jedenfall eine BGV A3 Prüfung machen für die ortsveränderlichen Geräte machen und die Verkabelung nach DIN VDE 60204-1 prüfen lassen und mit Protokollen bestätigen lassen, Diese Prüfung ist vorgeschrieben egal wie groß der Betrieb ist. Die Netzwerkverteilung natürlich auch auf Funktion und Schirmung prüfen lassen und ob diese Spannungsfrei ist. Was natürlich wichtig ist das die VErdrahtung vom Gebäude als TN-S ausgeführt ist zwecks FI-Schutzschalter und klassicher Nullung welche seid 1985 verboten ist und heute umgebaut werden muss auf PE und N getrennt. Ich würde die Hardware auf defekte untersuchen weil durch 230V auf dem Schirm der Netzwerkleitung kannst du dir das Mainboard geschossen haben oder es besteht ein Problem beim Potentialausgleich, durch nicht korrekte Verlegung des Netzwerks.
Zu 2 Sicherungskästen ist nichts zu beanstanden kommt in Bürogebäuden häufig vor und wenn alles richtig angeschlossen ist sollte in jedem ein FI-Schutzschalter zufinden sein. Wenn nicht ab zum Elektriker der soll das in Ordnung bringen.
Gruß Niklas
Also Stromtechnisch her ist N = PE (grob gesagt)
Zumindes wird er im Sicherungskasten dort zusammengelegt bzw aufgeteilt
Es kann aber sein das ihr da 2 unterschiedliche Stromnetze habt (klassiche nullung zb).
Oder eine alte Leitung die mal geflickt wurde bzw durch ein Stück neue verlängert wurde und ein Fehler wegen Farbvertauschung aufgetreten ist.
Aber ein Foto vom Netzwekstecker mit der Brandstelle währe nett wenn du es posten würdes.
Mal blöd gefragt war es wirklich ein Sicherungsautomat oder war es der FI / RCD ?
Viele meinen der RCD/FI ist eine Sicherung und wird auch öfters als rausgesprungende Sicherung genannt was aber eine andere Ursache hat.
Nun Vermieter sollte auf jedenfall eine Prüfung veranlassen da es ja auch Töglich ausgehen können.. Netzwerkstecker (Metallverbindung) in der einen Hand.. andere Hand PC umschieben zum reinstecken und schon wärst du ein Stromleiter...
Wichtig is nur lass alles Dokumentieren und mach dir Kopien davon was da ist bzw Notizen könnte ggf mal gebraucht werden...
Eigentlich müsstet ihr überall so BGV Aufkleber auf den Geräten / Sicherungskasten haben wann der letzte Check war..
Wenn nicht kannst du wenn Vermieter nicht Prüfen will mal eine Firme in der nähe Anrufen und die Sachlage erleutern die Helfen dir da Sicherlich besonders wenn die danach auch Prüfen dürfen ;)
Zumal wegen Schäden für Versicherung wer zahlen soll brauchst du ja auch Beleg über den Missestand wie es dazu kommen konnte was nicht sein dürfte..
Zumindes wird er im Sicherungskasten dort zusammengelegt bzw aufgeteilt
Es kann aber sein das ihr da 2 unterschiedliche Stromnetze habt (klassiche nullung zb).
Oder eine alte Leitung die mal geflickt wurde bzw durch ein Stück neue verlängert wurde und ein Fehler wegen Farbvertauschung aufgetreten ist.
Aber ein Foto vom Netzwekstecker mit der Brandstelle währe nett wenn du es posten würdes.
Mal blöd gefragt war es wirklich ein Sicherungsautomat oder war es der FI / RCD ?
Viele meinen der RCD/FI ist eine Sicherung und wird auch öfters als rausgesprungende Sicherung genannt was aber eine andere Ursache hat.
Nun Vermieter sollte auf jedenfall eine Prüfung veranlassen da es ja auch Töglich ausgehen können.. Netzwerkstecker (Metallverbindung) in der einen Hand.. andere Hand PC umschieben zum reinstecken und schon wärst du ein Stromleiter...
Wichtig is nur lass alles Dokumentieren und mach dir Kopien davon was da ist bzw Notizen könnte ggf mal gebraucht werden...
Eigentlich müsstet ihr überall so BGV Aufkleber auf den Geräten / Sicherungskasten haben wann der letzte Check war..
Wenn nicht kannst du wenn Vermieter nicht Prüfen will mal eine Firme in der nähe Anrufen und die Sachlage erleutern die Helfen dir da Sicherlich besonders wenn die danach auch Prüfen dürfen ;)
Zumal wegen Schäden für Versicherung wer zahlen soll brauchst du ja auch Beleg über den Missestand wie es dazu kommen konnte was nicht sein dürfte..
Moin Freibeuter,
Wenn man beim Verlegen anschließen von PE und N schlampt, können da durchaus größere Ausgleichströme fließen, die sich auch in deutlichen Potentialunterschieden zwischen verschiedenen PE-Anschlüssen äußern können. Da muß nicht mal irgendwo eine Phase anliegen. Wenn man dann eine "Kurzschluß" mit einem popeligen Netzwerkkabel erzeugt, kann der schon durchschmoren, obwohl keine 220V anlagen.
Es könnte übrigens auch irgendein Leitungsschluß sein, wenn beim verlegen nicht aufgepaßt wurde udn die Isolierung der Kabel beschädigt wurde. Sowas kann auch durhc nagetire passieren.
Was für dich nun wichtig ist:
Mach dem Eigentümer/Vermieter klar, daß er mit einem Bein im Gefängnis steht. Auch wenn diesmal "nichts" passiert ist. Beim nächsten mal kann es "Grillfleisch" geben. Wenn das eien Schule ist, wie ich aus Deinen Aussagen es meine herauszuöre, ist das ganz sogar nocht viel schlimmer. Da wird die Vermieterin hinterher gelyncht!
Du solltest auf jeden fall adaruf beharren, daß die Installation durchgemessen wird und auch sagen, daß die BG informiert werden muß. jedenfalls soltlest Du es nciht darauf beruhen lassen, da Du es verstehst udn es ist alles gut, weil "nichts passiert" ist. In meinen üebr 30 jahren Berufserfahrung habe ich so manches gesehen und ich kann Dir sagen, daß da nichts gegen den Schlendrian passiert, solange man keinen Druck macht.
Dann soltest Du dagegen dringend etwas unternehmen. Zu bilig heißt, daß man sich selbst ausbeutet. Als Jungspund kann man das vielleicht ncoh durch Mehrarbeit ausgleichen, aber irgendwann macht sich dann das in der Gesundheit (und anderem) bemerkbar.
Grüße
lks
Nachtrag:
Hast du mal versucht die "empfindlichen" rechner mit den anderen an deren Standort druchzutauschen? ich vermute nämlich, daß bei der Elektroinstallation imemr noch der Wurm drin ist udn es je nach Standort unterschiedliche Potentiale gibt, die dann sich auch unterschiedlich auswirken. Du könntest natürlich auch Potentialtrenner für Ethernet einsetzen, aber das wäre nur Smptombehebung.
Wenn man beim Verlegen anschließen von PE und N schlampt, können da durchaus größere Ausgleichströme fließen, die sich auch in deutlichen Potentialunterschieden zwischen verschiedenen PE-Anschlüssen äußern können. Da muß nicht mal irgendwo eine Phase anliegen. Wenn man dann eine "Kurzschluß" mit einem popeligen Netzwerkkabel erzeugt, kann der schon durchschmoren, obwohl keine 220V anlagen.
Es könnte übrigens auch irgendein Leitungsschluß sein, wenn beim verlegen nicht aufgepaßt wurde udn die Isolierung der Kabel beschädigt wurde. Sowas kann auch durhc nagetire passieren.
Was für dich nun wichtig ist:
Mach dem Eigentümer/Vermieter klar, daß er mit einem Bein im Gefängnis steht. Auch wenn diesmal "nichts" passiert ist. Beim nächsten mal kann es "Grillfleisch" geben. Wenn das eien Schule ist, wie ich aus Deinen Aussagen es meine herauszuöre, ist das ganz sogar nocht viel schlimmer. Da wird die Vermieterin hinterher gelyncht!
Du solltest auf jeden fall adaruf beharren, daß die Installation durchgemessen wird und auch sagen, daß die BG informiert werden muß. jedenfalls soltlest Du es nciht darauf beruhen lassen, da Du es verstehst udn es ist alles gut, weil "nichts passiert" ist. In meinen üebr 30 jahren Berufserfahrung habe ich so manches gesehen und ich kann Dir sagen, daß da nichts gegen den Schlendrian passiert, solange man keinen Druck macht.
(Bin eh zu billig.)
Dann soltest Du dagegen dringend etwas unternehmen. Zu bilig heißt, daß man sich selbst ausbeutet. Als Jungspund kann man das vielleicht ncoh durch Mehrarbeit ausgleichen, aber irgendwann macht sich dann das in der Gesundheit (und anderem) bemerkbar.
Grüße
lks
Nachtrag:
Hast du mal versucht die "empfindlichen" rechner mit den anderen an deren Standort druchzutauschen? ich vermute nämlich, daß bei der Elektroinstallation imemr noch der Wurm drin ist udn es je nach Standort unterschiedliche Potentiale gibt, die dann sich auch unterschiedlich auswirken. Du könntest natürlich auch Potentialtrenner für Ethernet einsetzen, aber das wäre nur Smptombehebung.
Hallo, damit es zu Potentialunterschieden zw. PE-PE, PE-N oder N-N kommt, muß nicht zwingend ein "Fehler" in der Verdrahtung vorliegen.
Bsp: Du hast eine Einspeisung, von der 2 Unterverteilungen versorgt werden. Die Leitungslänge von der Einspeisung zur 1. Unterverteilung beträgt 100m, die Leitungslänge zur 2. Unterverteilung 200m. Bei einem angenommenen Spannungsabfall von 0,1V/m über den Längswiderstand des Kabels fallen über das Kabel 1 10V ab (0.1V/m x 100m = 10V). Beim Kabel 2 sind es 20V. Dh., bei einer Netzspannung von 230V mißt Du in der UV1 220V (230V - 10V = 220V) und in der UV2 210V.
==> Das Potential L1 in der UV1 beträgt 220V und das Potential des gleichen Leiters in UV2 beträgt 210V. Und in der Einspeisung ist das Potential von L1 230V.
Wenn Du nun mit einem Voltmeter zwischen L1 in der UV1 und L1 in der UV2 die Spannung mißt, denkt man oberflächlich, da besteht kein Potentialunterschied (Spannung), da ja aus jeder Steckdose 230V "rauskommen". Tatsächlich beträgt das Potential auf L1 in UV1 aber 220V und auf L1 in UV2 210V. Also besteht ein Potentialunterschied von 10V. Die kannst Du auch mit dem Voltmeter messen.
Jeder Potentialunterschied treibt, wenn er elektrisch leitend verbunden wird, einen Strom.
Solange die PCs an UV1 und UV2 im "Inselbetrieb" arbeiten, ist alles iO. Wenn Du nun über die Netzwerkverkabelung eine elektrisch leitende Verbindung zw. 2 PCs herstellst, die jeweils aus einer UV versorgt werden, verbindest Du zwei unterschiedliche Potentiale (220V und 210V, Differenz 10V). Dh, Du schließt eine 10V-Spannung über die Netzwerkverkabelung kurz! --> Stromfluß, FI oder Sicherung lösen aus.
Ich hatte während meines Studiums mal den Fall, daß durch diesen Potentialunterschied und den daraus resultierenden Ausgleichsstrom die Kunststoff-Isoliereung des Masseanschlusses eines Oszi-Meßkabels wegschmolz!
Um dieses Phänomen in den Griff zu bekommen, gibt es nur 2 Möglichkeiten:
1. Vorschriftsmäßiger und ausreichend dimensionierter Potentialausgleich im gesamten Gebäude und an allen Geräten. (Löst nicht alle Probleme)
2. Verhinderung einer elektrisch leitenden Verbindung zw. den unterschiedlichen Potentialen. Das kann man auf der "Strom-Seite" mH. eines Trenntrafos machen.
(Oder Du setzt nur Batterie-betriebene Geräte - Laptop - ein) Oder auf der Netzwerk-Seite durch LWL.
Das ist ja auch der Grund, warum man bei etagen- oder gebäudeübergreifender Vernetzung Glasfaserkabel benutzen soll!
Das ganze ist etwas vereinfacht dargestell, aber wir wollen hier ja keine E-Technik-Vorlesung betreiben.
Jürgen
Bsp: Du hast eine Einspeisung, von der 2 Unterverteilungen versorgt werden. Die Leitungslänge von der Einspeisung zur 1. Unterverteilung beträgt 100m, die Leitungslänge zur 2. Unterverteilung 200m. Bei einem angenommenen Spannungsabfall von 0,1V/m über den Längswiderstand des Kabels fallen über das Kabel 1 10V ab (0.1V/m x 100m = 10V). Beim Kabel 2 sind es 20V. Dh., bei einer Netzspannung von 230V mißt Du in der UV1 220V (230V - 10V = 220V) und in der UV2 210V.
==> Das Potential L1 in der UV1 beträgt 220V und das Potential des gleichen Leiters in UV2 beträgt 210V. Und in der Einspeisung ist das Potential von L1 230V.
Wenn Du nun mit einem Voltmeter zwischen L1 in der UV1 und L1 in der UV2 die Spannung mißt, denkt man oberflächlich, da besteht kein Potentialunterschied (Spannung), da ja aus jeder Steckdose 230V "rauskommen". Tatsächlich beträgt das Potential auf L1 in UV1 aber 220V und auf L1 in UV2 210V. Also besteht ein Potentialunterschied von 10V. Die kannst Du auch mit dem Voltmeter messen.
Jeder Potentialunterschied treibt, wenn er elektrisch leitend verbunden wird, einen Strom.
Solange die PCs an UV1 und UV2 im "Inselbetrieb" arbeiten, ist alles iO. Wenn Du nun über die Netzwerkverkabelung eine elektrisch leitende Verbindung zw. 2 PCs herstellst, die jeweils aus einer UV versorgt werden, verbindest Du zwei unterschiedliche Potentiale (220V und 210V, Differenz 10V). Dh, Du schließt eine 10V-Spannung über die Netzwerkverkabelung kurz! --> Stromfluß, FI oder Sicherung lösen aus.
Ich hatte während meines Studiums mal den Fall, daß durch diesen Potentialunterschied und den daraus resultierenden Ausgleichsstrom die Kunststoff-Isoliereung des Masseanschlusses eines Oszi-Meßkabels wegschmolz!
Um dieses Phänomen in den Griff zu bekommen, gibt es nur 2 Möglichkeiten:
1. Vorschriftsmäßiger und ausreichend dimensionierter Potentialausgleich im gesamten Gebäude und an allen Geräten. (Löst nicht alle Probleme)
2. Verhinderung einer elektrisch leitenden Verbindung zw. den unterschiedlichen Potentialen. Das kann man auf der "Strom-Seite" mH. eines Trenntrafos machen.
(Oder Du setzt nur Batterie-betriebene Geräte - Laptop - ein) Oder auf der Netzwerk-Seite durch LWL.
Das ist ja auch der Grund, warum man bei etagen- oder gebäudeübergreifender Vernetzung Glasfaserkabel benutzen soll!
Das ganze ist etwas vereinfacht dargestell, aber wir wollen hier ja keine E-Technik-Vorlesung betreiben.
Jürgen
Zitat von @chiefteddy:
Hallo, damit es zu Potentialunterschieden zw. PE-PE, PE-N oder N-N kommt, muß nicht zwingend ein "Fehler" in der
Verdrahtung vorliegen.
Hallo, damit es zu Potentialunterschieden zw. PE-PE, PE-N oder N-N kommt, muß nicht zwingend ein "Fehler" in der
Verdrahtung vorliegen.
Wenn man verschiedene Gebäudeteile hat und TN-C statt TN-C-S oder TN-S nutzt, ist das imho "ein Fehler in der Verdrahtung".
lks
Hallo @Lochkartenstanzer,
ich will hier keine "Spezial-Diskussion" lostreten. Aber wenn Du in unterschiedlichen Leitern unterschiedliche Ströme fließen hast, kommt es immer zu unterschiedlichen Längsspannungsabfällen. Dh., Du hast unterschiedliche Potentiale, die, wenn sie elektrisch leitend verbunden werden, einen Strom treiben.
Du kannst diese Potentialunterschiede durch einen "guten" Potentialausgleich minimieren, aber nicht gänzlich beseitigen, denn auch ein Potentialausgleich ist widerstandsbehaftet.
In der Praxis machst Du TN-S-Netz, Potentialausgleich und, wo notwendig, Potentialtrennung (LWL-Kabel).
Jürgen
ich will hier keine "Spezial-Diskussion" lostreten. Aber wenn Du in unterschiedlichen Leitern unterschiedliche Ströme fließen hast, kommt es immer zu unterschiedlichen Längsspannungsabfällen. Dh., Du hast unterschiedliche Potentiale, die, wenn sie elektrisch leitend verbunden werden, einen Strom treiben.
Du kannst diese Potentialunterschiede durch einen "guten" Potentialausgleich minimieren, aber nicht gänzlich beseitigen, denn auch ein Potentialausgleich ist widerstandsbehaftet.
In der Praxis machst Du TN-S-Netz, Potentialausgleich und, wo notwendig, Potentialtrennung (LWL-Kabel).
Jürgen
Das Problem hat in aller Regel überhaupt gar nichts mit der Netzwerkverkabelung zu tun.
Ein defekter Entstörkondensator in handelsüblichen Netzteilen kann im Fehlerfall etwas Strom auf die "Masse" also das PC Gehäuse ableiten.
Da der Schirm des Netzwerkkabels zur Erdung mit dem PC-Gehäuse verbunden ist überträgt sich diese Strom über die Schirmung des Kabels auf das Gehäuse des Switches und damit auf den Schirm aller Patchkabel und somit auf die Gehäuse (Erde) der angeschlossenen PCs.
Im so einem Fall würde ich erst mal die Netzteile der aktiven Netzwerkkomponenten (switches/router) und der angeschlossenen Endgeräte überprüfen.
Gruß, Chris
Ein defekter Entstörkondensator in handelsüblichen Netzteilen kann im Fehlerfall etwas Strom auf die "Masse" also das PC Gehäuse ableiten.
Da der Schirm des Netzwerkkabels zur Erdung mit dem PC-Gehäuse verbunden ist überträgt sich diese Strom über die Schirmung des Kabels auf das Gehäuse des Switches und damit auf den Schirm aller Patchkabel und somit auf die Gehäuse (Erde) der angeschlossenen PCs.
Im so einem Fall würde ich erst mal die Netzteile der aktiven Netzwerkkomponenten (switches/router) und der angeschlossenen Endgeräte überprüfen.
Gruß, Chris
Kundin versucht noch, von dem Vermieter eine Überprüfung der Installation zu bekommen. Allein die Geräte dafür scheinen aber schon
einige Tausend Euro zu kosten, wie mir der Elektriker sagte und das wird wohl nicht für nen Appel und nen Ei zu bekommen sein.
einige Tausend Euro zu kosten, wie mir der Elektriker sagte und das wird wohl nicht für nen Appel und nen Ei zu bekommen sein.
Hallo,
ja, die Geräte sind nicht ganz billig, aber "einige tausend Euro" sind übertrieben. Außerdem kann man solche Geräte auch mieten.
Ein ordentlicher Elektro-Installationsbetrieb mit Kammer-Zulassung und "energiewirtschaftlichen Berechtigung" durch den örtlichen Energieversorger hat solche Geräte aber vorrätig, weil er sie "täglich" braucht.
Selbst wir, als ein Kälte-Klima-Unternehmen, das entsprechende Anlagen beim Kunden installiert, hat solche Meßgeräte. Wir müssen nämlich alle unsere Installationen vor der Übergabe an den Kunden prüfen und ein Meßprotokoll übergeben.
Jürgen
Zitat von @the-buccaneer:
Kundin versucht noch, von dem Vermieter eine Überprüfung der Installation zu bekommen. Allein die Geräte dafür
scheinen aber schon einige Tausend Euro zu kosten, wie mir der Elektriker sagte und das wird wohl nicht für nen Appel und nen
Ei zu bekommen sein.
Kundin versucht noch, von dem Vermieter eine Überprüfung der Installation zu bekommen. Allein die Geräte dafür
scheinen aber schon einige Tausend Euro zu kosten, wie mir der Elektriker sagte und das wird wohl nicht für nen Appel und nen
Ei zu bekommen sein.
Es ist egal, ob die Geräte billig sind oder nicht. Der kleine "nebenbeielektriker" mag sich villeicht solche geräte nciht leisten, aber es gibt genug Firmen, die solche Geräte haben und entweder diese verleihen oder selbst messen.
Und der BG und dem Staatsanwalt ist es egal, ob die geräte zu teuer waren. Wenn das nciht ordentlich gemacht wird, ist der GF der Firma und der elektriker mit einem Bein im Knast.
lks