Router für echte Standleitung
Hallo,
ich habe eine echte Standleitung in Betrieb.
Also keine DSL, VDSL, Dark Fiber, IP-Connect oder sonstige Leitung über das Internet - sondern eine direkte Kupfer-Verbindung (Stadtwerke) von Gebäude A zu Gebäude B (angemietet).
Daran hängen auf beiden Seiten Modems mit 2 MBit und daran jeweils Cisco Router 2612.
Die Technik soll nun erneuert werden.
Welche Router (Cisco) kann man für diese Strecke verwenden ?
Haben die Router interne Modems ?
Wenn nein - welche Modems ?
Sind auch höhere Datenraten möglich ?
ich habe eine echte Standleitung in Betrieb.
Also keine DSL, VDSL, Dark Fiber, IP-Connect oder sonstige Leitung über das Internet - sondern eine direkte Kupfer-Verbindung (Stadtwerke) von Gebäude A zu Gebäude B (angemietet).
Daran hängen auf beiden Seiten Modems mit 2 MBit und daran jeweils Cisco Router 2612.
Die Technik soll nun erneuert werden.
Welche Router (Cisco) kann man für diese Strecke verwenden ?
Haben die Router interne Modems ?
Wenn nein - welche Modems ?
Sind auch höhere Datenraten möglich ?
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Ausgedruckt am: 22.04.2025 um 01:04 Uhr
15 Kommentare
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Hi
Wie sind denn die Gegebenheiten zwischen den 2 Gebäuden?
Gibt's da ne Sichtverbindung? Dann mach Richtfunk. 100MBit sind dann leicht und günstig möglich.
Gibts einen Kanal oÄ? Dann schmeiss da LWL.
Also keine DSL, VDSL, Dark Fiber, IP-Connect oder sonstige Leitung über das Internet - sondern eine direkte Kupfer-Verbindung (Stadtwerke) von Gebäude A zu Gebäude B (angemietet).
Daran hängen auf beiden Seiten Modems mit 2 MBit und daran jeweils Cisco Router 2612.
Das bedeutet ihr habt da einen Kupfer Klingeldraht zwischen den Gebäuden und redet da über die Modems miteinander??Daran hängen auf beiden Seiten Modems mit 2 MBit und daran jeweils Cisco Router 2612.
Die Technik soll nun erneuert werden.
Jo ... Zeit wirdsWelche Router (Cisco) kann man für diese Strecke verwenden ?
Der Router routet. Der kann damit nix anfangen.Haben die Router interne Modems ?
NeinWenn nein - welche Modems ?
Kommt ja irgendwie drauf an was da für Kabel liegen. "Kupfer" ist keine AussageSind auch höhere Datenraten möglich ?
Kommt ja irgendwie drauf an was da für Kabel liegen. "Kupfer" ist keine AussageWie sind denn die Gegebenheiten zwischen den 2 Gebäuden?
Gibt's da ne Sichtverbindung? Dann mach Richtfunk. 100MBit sind dann leicht und günstig möglich.
Gibts einen Kanal oÄ? Dann schmeiss da LWL.
Hallo,
was heißt "echte Standleitung" im Zusammenhang mit "auf beiden Seiten Modems mit 2 MBit und daran jeweils Cisco Router 2612"??
"Echte Standleitung" als "direkte Kupfer-Verbindung" heißt was?? 4-paarig CAT7? alte Telefon-Leitung (2adrig)? oder was?
Was ist das für ein Modem??
Aus EMV- und elektrotechnischen Gründen (Potentialverschleppung!) ist eine elektrisch leitende (Kupfer-) Verbindung zwischen 2 Gebäuden ohne Potentialtrennung aus Sicherheitsgründen prinzipiell abzulehnen.
Als "Standleitung" setzt man dort LWL ein.
Also bitte etwas konkretere Informationen: was für eine Leitung, welches Modem? welche Übertragungstechnik? Abstand zw. den Gebäuden?
Jürgen
was heißt "echte Standleitung" im Zusammenhang mit "auf beiden Seiten Modems mit 2 MBit und daran jeweils Cisco Router 2612"??
"Echte Standleitung" als "direkte Kupfer-Verbindung" heißt was?? 4-paarig CAT7? alte Telefon-Leitung (2adrig)? oder was?
Was ist das für ein Modem??
Aus EMV- und elektrotechnischen Gründen (Potentialverschleppung!) ist eine elektrisch leitende (Kupfer-) Verbindung zwischen 2 Gebäuden ohne Potentialtrennung aus Sicherheitsgründen prinzipiell abzulehnen.
Als "Standleitung" setzt man dort LWL ein.
Also bitte etwas konkretere Informationen: was für eine Leitung, welches Modem? welche Übertragungstechnik? Abstand zw. den Gebäuden?
Jürgen
Moin,
Da der TO ja nichts konkretes zu den bisher vorhandenen Modems nannte, könnte seinerzeit durchaus nachfolgendes Konstrukt verbaut worden sein: https://www.allnet.de/de/allnet-brand/produkte/vdsl2/vdsl2modem-router0/ ...
Zudem: Vom Straßenverteiler zum APL legen die Provider ja auch Kupfer, sofern kein FTTH-Anschluss geschaltet wird. und auch hier wird man Potenzialunterschiede haben...
@Eisbaer46
Bitte mal erläutern, welche Hardware konkret bei euch verbaut worden sind. Denn dann kann man hier effizienter helfen.
Gruß
em-pie
Zitat von @certifiedit.net:
Hallo,
Geb A zu Geb b mit Kupfer ist ziemlicher Blödsinn, nutze Richtfunk oder Glasfaser.
Warum sollte das Blödsinn sein?Hallo,
Geb A zu Geb b mit Kupfer ist ziemlicher Blödsinn, nutze Richtfunk oder Glasfaser.
Da der TO ja nichts konkretes zu den bisher vorhandenen Modems nannte, könnte seinerzeit durchaus nachfolgendes Konstrukt verbaut worden sein: https://www.allnet.de/de/allnet-brand/produkte/vdsl2/vdsl2modem-router0/ ...
Zudem: Vom Straßenverteiler zum APL legen die Provider ja auch Kupfer, sofern kein FTTH-Anschluss geschaltet wird. und auch hier wird man Potenzialunterschiede haben...
@Eisbaer46
Bitte mal erläutern, welche Hardware konkret bei euch verbaut worden sind. Denn dann kann man hier effizienter helfen.
Gruß
em-pie
Zudem: Vom Straßenverteiler zum APL legen die Provider ja auch Kupfer, sofern kein FTTH-Anschluss geschaltet wird.
und auch hier wird man Potenzialunterschiede haben...
und auch hier wird man Potenzialunterschiede haben...
Hallo,
deshalb setz man ja auch bei allen in ein Gebäude führenden elektrisch leitfähigen Teilen (zB. Rohre, Energieversorgungskabel, Kommunikationskabel) auf Überspannungsschutz! (Mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben!)
https://www.dehn.de/sites/default/files/media/files/mehr-fuer-sie-drin-d ...
Wenn man das nicht beachtet, braucht man eine gute Elektronikversicherung
Potentialverschleppung führt zu Ausgleichsströmen, die die Elektronik zerstören und zu Funktionsstöhrungen führen kann. Im schlimmsten Fall können Brände enstehen!
Also bitte den (Elektro-) Fachmann machen lassen! IT hat zwar auch etwas mit Strom zu tun, aber Elektroinstallation ist doch etwas anderes. Und nur weil man etwas im Laden kaufen kann/darf, muß man es noch lange nicht richtig installieren können/dürfen. Ich sage nur Schuko-Steckdose aus Baumarkt.
Jürgen
Zitat von @em-pie:
Moin,
Da der TO ja nichts konkretes zu den bisher vorhandenen Modems nannte, könnte seinerzeit durchaus nachfolgendes Konstrukt verbaut worden sein: https://www.allnet.de/de/allnet-brand/produkte/vdsl2/vdsl2modem-router0/ ...
Moin,
Zitat von @certifiedit.net:
Hallo,
Geb A zu Geb b mit Kupfer ist ziemlicher Blödsinn, nutze Richtfunk oder Glasfaser.
Warum sollte das Blödsinn sein?Hallo,
Geb A zu Geb b mit Kupfer ist ziemlicher Blödsinn, nutze Richtfunk oder Glasfaser.
Da der TO ja nichts konkretes zu den bisher vorhandenen Modems nannte, könnte seinerzeit durchaus nachfolgendes Konstrukt verbaut worden sein: https://www.allnet.de/de/allnet-brand/produkte/vdsl2/vdsl2modem-router0/ ...
Sowas grillte bei einem Kunden schon seine anliegende IT. (War vor meiner Zeit installiert worden.) Nun hat er die 10 fache Bandbreite und kein Problem mehr damit - Richtfunk. Störung übrigens auch nicht bei stürmischstem Albwetter nicht vorhanden.
Zudem: Vom Straßenverteiler zum APL legen die Provider ja auch Kupfer, sofern kein FTTH-Anschluss geschaltet wird. und auch hier wird man Potenzialunterschiede haben...
Die fangen das aber mit mehr Planung und Geld ab..
Ist ja nur gut gemeint, wenn jemand mit 200 gegen einen Brückenpfeiler rasen möchte, soll er das tun, ich nenn das Blödsinn.
Also bitte den (Elektro-) Fachmann machen lassen! IT hat zwar auch etwas mit Strom zu tun, aber Elektroinstallation ist doch etwas anderes. Und nur weil man etwas im Laden kaufen kann/darf, muß man es noch lange nicht richtig installieren können/dürfen. Ich sage nur Schuko-Steckdose aus Baumarkt.
Aus der Erfahrung würde ich solche Techniken heute komplett umschiffen. Richtfunk ist sowieso günstiger als Bodenarbeiten.
Bitte keine VDSL Modems (diese 2draht100mbitdinger) über öffentliche Telefonnetze einsetzen! Zum einen zerschießt das den Vectoringverbund, falls vorhanden, zum anderen stört das ganz massiv andere DSL Anschlüsse in der Nachbarschaft.
Das was der TO hat wird HDSL oder SDSL sein, entweder als wirkliche back to back oder wahrscheinlicher als SDSL/HDSL Gebäude 1 auf Carriernetz auf SDSL/HDSL Gebäude 2 nackig und blank, wie die ethernet connect der Telekom sind. Aber ohne zu wissen welche Modems der TO hat ist das natürlich wie alles andere hier nur geraten.
Sollte die Verbindung nicht über das öffentliche Telefonnetz gehen sondern über getrennte Leitungen der Stadtwerke interessieren mich die VDSL Modems auch nicht ;)
Das was der TO hat wird HDSL oder SDSL sein, entweder als wirkliche back to back oder wahrscheinlicher als SDSL/HDSL Gebäude 1 auf Carriernetz auf SDSL/HDSL Gebäude 2 nackig und blank, wie die ethernet connect der Telekom sind. Aber ohne zu wissen welche Modems der TO hat ist das natürlich wie alles andere hier nur geraten.
Sollte die Verbindung nicht über das öffentliche Telefonnetz gehen sondern über getrennte Leitungen der Stadtwerke interessieren mich die VDSL Modems auch nicht ;)
Welche Router (Cisco) kann man für diese Strecke verwenden ?
Cisco 800, 900, ISR11xx Router Konfiguration mit xDSL, Kabel, FTTH Anschluss und VPNAlles inklusive an Bord !
Relevant ist aber einzig und allein die neue Infrastruktur die du zw. den gebäuden dann hast. 2 Mbit ist ja schon etwas überholt.
Heute hat man da Dark Fiber oder eine LAN Emulation via MPLS dann brauchst du ggf. gar keine Router mehr sondern fackelst das ganz bequem über einen Port am Layer 3 Switch mit ab.
Ein Modempärchen wie dieses hier:
https://www.reichelt.de/vdsl2-100-mbit-s-mini-modem-master-slave-allnet- ...
bietet dir ja eine erheblich höhere Bandbreite die weit über den lahmen 2Mbit liegen.
Zudem stellt es eine NAN Schnittstelle zur Verfügung die eine Adaption erheblich einfacher macht als mit der alten Modem Router Kombination.
Wenn du diese Modems benutzt, und eine Layer 3 Switching Infrastruktur hast (Switches mit Routing Funktion) benötigts du bestenfalls die Router nicht mehr.
Ansonsten behälst du die bestehenden Router und schliesst dann hier lediglich die neuen Modems an und gut iss.
Ist eigentliche ein sehr einfaches und banales Design was mit der richtigen Hardware in 15 Minuten erledigt ist.
https://www.reichelt.de/vdsl2-100-mbit-s-mini-modem-master-slave-allnet- ...
bietet dir ja eine erheblich höhere Bandbreite die weit über den lahmen 2Mbit liegen.
Zudem stellt es eine NAN Schnittstelle zur Verfügung die eine Adaption erheblich einfacher macht als mit der alten Modem Router Kombination.
Wenn du diese Modems benutzt, und eine Layer 3 Switching Infrastruktur hast (Switches mit Routing Funktion) benötigts du bestenfalls die Router nicht mehr.
Ansonsten behälst du die bestehenden Router und schliesst dann hier lediglich die neuen Modems an und gut iss.
Ist eigentliche ein sehr einfaches und banales Design was mit der richtigen Hardware in 15 Minuten erledigt ist.
Die neuen Geräte können also niemanden stören.
Simple 2 Draht Punkt zu Punkt Verbindung also. Ein millionenfacher Standard Klassiker...ich denke, den Kollegen hier ging es eher um den Potentialausgleich zwischen 2 Gebäuden und den Problemen, die daraus resultieren können.
Daher die Empfehlungen für elektrisch nichtleitende Datenübertragungsarten.
Ggf. sind ja schon entsprechende Trennvorrichtungen, ähnlich wie bei den TK-Providern, im Einsatz.
Gruß