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Switchempfehlung Infrastrukturprojekt KMU

Mitglied: roofonfire

roofonfire (Level 1) - Jetzt verbinden

18.02.2017, aktualisiert 19.02.2017, 1494 Aufrufe, 11 Kommentare, 6 Danke

Hallo zusammen,

habe ein Netzwerk mit 40 Benutzern übernommen.
  • VOIP-Telefone
  • 5 Drucker / Kopierer
  • Hier und da Tablets / Smartphones
  • einige Lancom WLAN-Accesspoints
  • einige POE-Switche (Allnet, unmanaged)
  • Ein HP 2510 48 Port (ist aktuell der einzige Switch, der mir mit NEDI über SNMP einigermaßen mitteilungsbereit ist ;-(
  • Ein TP-Link 24 Port (unmanaged)
  • an den Arbeitsplätzen ab und an kleine 8Port-TP-Link-Teile.

Jetzt will ich neue Hardware kaufen, den ganzen unmanaged- kram raushauen.

Dazu habe ich ein paar Fragen an euch.
1. POE-Switche - sind die instabiler / Wartungsanfälliger als non-POE-Switche? Könnte die Telefone zur Not auch über Netzteile laufen lassen...
2. Ist Strom/Energiemanagement (green) bei aktuellen POE-Switchen mittlerweile Standard?
3. Sind redundante Netzteile bei Switchen (insbesondere POE) empfohlen?
4. Falls doch noch kleine Switche gebraucht werden, gibts da Empfehlungen (am besten SNMP-Enabled)
5. Später soll ein großes Lager mit WLAN-Accesspoints ausgestattet werden. --> Dafür sollten die Switches ausgelegt bzw. durch einen weiteren Switch anpassbar sein. Hab gelesen, dass da MAC-Tabellen schnell vollaufen würden... die akutellen Aruba-Switche von HP werben da mit Consistent wired/wireless experience ) Aruba 2930f Datasheet

Wunsch-Liste für die unmittelbare Netzwerk Generalüberholung sind 2 mal 48G Port Switche
  • So viele Klein-Switche an den Arbeitsplätzen damit eliminieren wie möglich - Dosen sind vorhanden.
  • Stackable (macht denke ich Sinn, aber lasse mich gern eines besseren belehren)
  • Layer 3 Optional - bin mir nicht sicher ob ich das wirklich brauche... bislang sehe ich vor allem den Vorteil, das ich kein arpwatch mehr auf dem Nedi-Server laufen lassen muss um IP-Adressen den Mac-Adressen und Ports des Switches zuordnen zu müssen. Mit OpenFlow habe ich mich noch nicht weiter beschäftigt, denke das ist was für größere Umgebungen...
  • Preisrahmen: Preis / Leistung soll passen.

Was würdet ihr empfehlen?

Viele Grüße
roofonfire

Mitglied: tikayevent
18.02.2017 um 22:55 Uhr
zu 1: nein, PoE-Switches sind nicht wartungsanfälliger. Häufig sind die non-PoE-Versionen einer Switchreihe den PoE-Switches gegenüber bei Defekten weiter vorne, wenn auf die aktive Kühlung verzichtet wurde.
Zu 2: Ja, du hast alleine durch die Wandlung eines größeren Stromkontingents weit weniger Verlust, als wenn du es verteilt mit vielen kleinen Netzteilen machst. Jedes Netzteil hat eine gewisse Verlustleistung, die als Wärme in den Raum abgegeben wird.
Zu 3: Es kommt darauf an, was im Unternehmen gefordert wird, wie lange die Ausfallzeit sein darf. Der kleine Familienbetrieb mit drei Leuten kann einen Ausfall von einem Tag eher verkraften als z.B. die Tradingabteilung einer internationalen Bank. Hier gibt es dann die Spanne vom einfachen Switch als Wegwerfartikel bis zum modularen Switch, der zwei CPUs und acht Netzteile hat.
Zu 4. Am besten in der Switchreihe bleiben, die man einsetzt, bei Cisco z.B. in der 200er Reihe die SG200-08, die per PoE gespeist werden können und die SG200-50P, die PoE liefern
Zu 5: Bei kritischem WLAN-Einsatz unbedingt mit einem WLAN-Controller arbeiten, der gewisse Funktionen zusammenfasst und optimieren kann.

Layer 3 Optional - bin mir nicht sicher ob ich das wirklich brauche... bislang sehe ich vor allem den Vorteil, das ich kein arpwatch mehr auf dem Nedi-Server laufen lassen muss um IP-Adressen den Mac-Adressen und Ports des Switches zuordnen zu müssen. Mit OpenFlow habe ich mich noch nicht weiter beschäftigt, denke das ist was für größere Umgebungen...
VoIP sollte man am besten in ein eigenes VLAN verbannen und dann routen, um unnötigen Traffic zu vermeiden, der exzessiven QoS-Einsatz nötig macht. Zur Sache mit Arpwatch: Mit einer gepflegten Doku ist sowas absolut unnötig.
Bitte warten ..
Mitglied: roofonfire
19.02.2017, aktualisiert um 01:15 Uhr
@tikayevent - danke für Deine Antwort. Das gibt schon mal gute Hinweise.
Die Sache mit der Dokumentation... wäre die vorhanden, hätte ich es leichter Aktuell dokumentiert NEDI mein Netzwerk, halt nur bis zu den nicht-gemanagten Switchen.

POE-Switche hören sich dann ja schon mal gar nicht verkehrt an.
Stellt sich nur noch die Frage ob ich in der Region der Einsteigerswitche oder bei den Brocades und Catalysts richtig aufgehoben bin.
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Mitglied: 108012
19.02.2017 um 06:57 Uhr
Hallo,

habe ein Netzwerk mit 40 Benutzern übernommen.
Und was haben die bitte für Anforderungen?
Sollten alle Switche ausgetauscht werden?
Was ist das Budget?

Aktuell dokumentiert NEDI mein Netzwerk, halt nur bis zu den nicht-gemanagten Switchen.
NMS300, OpenFlow, SNMP, sFlow, RMON, ......... Da gibt es ja mehrere Möglichkeiten das zu erledigen
auch PRTG ist eine gute Monitoring Software die man dazu einsetzen kann.

Hoher Durchsatz und hohe Anforderungen:
Netgear M7300 als Core auch redundant wenn gewünscht (mit zusätzlicher Layer3 Lizenz)
Netgear M7300 zur Anbindung der Server, SAN und NAS Geräte bis zu 4 Stück im Stapel (Switch Stack ohne zusätzlicher Layer3 Lizenz)
Und dazu dann Switche aus der Netgear M5300 Serie
Als kleine Abteilungs-Switche dann die GS105E, GS108E, GS108Tv2 oder JGS524E

Mittlerer Durchsatz und gesteigerte Anforderungen:
Alle Geräte aus der aktuellen und neuen M4300 Serie von Netgear
Als kleine Abteilungs-Switche dann die GS105E, GS108E, GS108Tv2 oder JGS524E
Command Line Interface (CLI), Web-Interface (GUI), NMS300
SNMP, sFlow , RSPAN, OpenFlow, SDN (vorbereitet)

Von Netgear gibt es eine Software mit der man alle Switche verwalten kann, aktuell ist das die NMS300 Software
mit zentralen Firmware-Updates und Unterstützung für Massenkonfiguration

Weniger Durchsatz und Anforderungen:
Cisco SG500
Cisco SG350
Cisco SG220

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: roofonfire
19.02.2017, aktualisiert um 11:47 Uhr
Danke Dobby.

Mein Wissen in dem Bereich ist schon veraltet, lese mich grade wieder ein.
Layer 3 Switche machen Sinn, dann brauch ich für das VLAN-Routing keinen separaten Router.

Netgear hatte ich noch nicht auf dem Schirm, werde mir das mal genauer ansehen. Die NMS300 Software klingt auch gut.
Die Anforderungen werden sich verändern, aktuell gibt es ein Paar Linux Server als Fileserver und keine Virtualisierung. Das soll sich ändern, kommt aber drauf an, was wir hier gleich auslagern können (evtl. Hybrid-Cloud Modell oder on Premise) und das hängt wiederum von der Internetanbindung ab. Da muss erst mal ein Bagger ran, aktuell gibts kein schnelles Internet hier.
Bis dahin will ich erst mal die User-Landschaft netzewerkseitig reorganisieren, das ist noch ein ziemliches Chaos.

Zitat von 108012:
Und was haben die bitte für Anforderungen?
Ca. 10 Designer arbeiten größtenteils lokal mit den Daten und laden dann nach Bearbeitung ihre Sachen auf den Fileserver (Designdaten, Foto und CAD-Daten).
Später sollen sie aber auf einem ECM-System arbeiten, da kann dann schon mehr Traffic auf den Server zukommen. Die würde ich also schon als Power-User einstufen.
Der Rest ist mit Office und E-Mail recht genügsam, was die Anforderungen angeht.
Sollten alle Switche ausgetauscht werden?
Ja, wie gesagt, außer einem betagten HP2510 Switch sind alle anderen Switche unmanaged, da kann ich nix konfigurieren (VLANs) oder analysieren (SNMP etc.).

Was ist das Budget?
Da gibt es nur indirekte Restriktionen. Das Preis/Leistungsverhältnis muss passen, und die Leistung muss zu den Anforderungen passen.

Bei den aktuellen Switchen scheint sich ein Trend zur Integration von WLAN-Controllern abzuzeichnen. Deswegen bin ich am überlegen, ob so etwas hier für den Userspace Sinn macht (Gibt es vermutlich auch von Netgear).
Catalyst 3650. Oder man nimmt wie tikayevent geschrieben hat, einen separaten Controller. Wireless wird sicher in der Zukunft mehr eingesetzt werden, ob nun im Lager oder in der Userlandschaft.

Werde mir jetzt mal die Netgear-Reihe genauer anschauen, vielen Dank Dobby.

EDIT: Die M4300-Serie sieht schon mal sehr vielversprechend aus!
EDIT 2: Mir gefällt das VOIP / Auto VLAN und ISCSI Optimization auf dem Papier.
Bitte warten ..
Mitglied: Kuemmel
19.02.2017 um 12:07 Uhr
Hallo roofonfire,

wenn du dich für den NetGear entscheiden solltest, beachte bitte, dass NetGear gerne eigene Begrifflichkeiten verwendet, die bei Cisco und HP wiederrum sich etwas anders schimpfen oder es gar zu weiteren "unnötigen" Schritten bei der Config kommt.

Hier mal ein paar Beispiele/Zitate von Kollege @aqui aus einem seiner Tutorials, die du dir unbedingt vorher ansehen solltest:

  • Hat man den Switch mit dem Tool im Netz erkannt, ist es ganz wichtig bei der VLAN Installation den Button 802.1q und NICHT den Button "Port basiert" anzuklicken. "Port basiert" ist ein nicht standardkonformes NetGear Verfahren, kann also nicht mit anderen Switches kombiniert werden !
Fazit also: nur einzig "802.1q" klicken und dann "Erweitert".

  • NetGear erzwingt bei untagged Ports, also Ports an dem Endgeräte wie PCs usw. angeschlossen werden, eine VLAN ID zu vergeben !
Andere Switchhersteller machen das automatisch mit der globalen VLAN Portzuweisung, nicht so NetGear. Hier gilt es also aufzupassen !
Man muss also untagged Ports explizit zusätzlich eine VLAN ID zuweisen, obwohl man diesen Port schon untagged in ein VLAN mit dem vorangegangenen Konfig Schritt gesetzt hat.
Bitte warten ..
Mitglied: 108012
19.02.2017 um 17:31 Uhr
wenn du dich für den NetGear entscheiden solltest, beachte bitte, dass NetGear gerne eigene Begrifflichkeiten verwendet, die bei Cisco und HP > wiederrum sich etwas anders schimpfen oder es gar zu weiteren "unnötigen" Schritten bei der Config kommt.
Also die Firmware eines 25 Euro oder 45 Euro Switches mit der eines 1700 Euro bis hin zu 3500 Euro Switches aus der
M4300 von Netgear zu vergleichen ist jetzt aber auch schon sehr gewagt!

Hier mal ein paar Beispiele/Zitate von Kollege @aqui aus einem seiner Tutorials, die du dir unbedingt vorher ansehen solltest:
Und hier noch ein aktueller Bericht aus der Praxis von einem anderen Forumsteilnehmer der die Switche in gebrauch hat. Link dazu...

NetGear erzwingt bei untagged Ports, also Ports an dem Endgeräte wie PCs usw. angeschlossen werden, eine VLAN ID zu vergeben !
Bei Netgear zählen einfach zwei Sachen, an die sich nicht alle Admins halten, ok @aqui weiß wovon ich rede und daher hier noch einmal
für alle anderen Mitleser;
  • 1 Handbuch lesen, nein das ist kein Scherz! jeder macht es ein wenig anders, und das reicht von HP, über Cisco bis hin zu Juniper
und Brocade einige CLIs sind sich ähnlich, aber eben nicht zu 100% und auch nicht in jeder Hinsicht.
  • 2 Um auf diese weiter oben genannte Sache noch einmal einzugehen, und warum es sich so verhält, bei Netgear legt man ein VLAN an
und dann weist man diesem VLAN Ports zu, es sei denn es handelt sich um LAGs (LACP), dann muss man das gesamte LAG als
VLAN Mitglied anklicken und nicht nur die einzelnen Ports des VLANs, in meine Augen eine Vereinfachung bei bis zu 8 Ports pro
LAG (LACP), aber gut das macht eben auch jeder für sich ab wie er dass sieht, und ja daraus ergeben sich dann auch einmal bei
anderen bzw. abweichenden Konstellationen und Konfigurationen Punkte die andere Hersteller anders machen würden bzw.
umgesetzt haben.

Mein Wissen in dem Bereich ist schon veraltet, lese mich grade wieder ein.
Layer 3 Switche machen Sinn, dann brauch ich für das VLAN-Routing keinen separaten Router.
Und man hat zwei Routingpunkte im Netzwerk, wenn der Router oder die Firewall ausfällt dann kann man lokal im LAN
einfach weiterarbeiten! Sicherlich lassen sich mittels Layer3 Switchen die im Stapel (Switch Stack) noch mehr rausholen,
denn wen man drei Switche im "Ring" stapelt (Switch Stack) und alle drei sind Layer3 Switche aus ein und der selben oder
kompatiblen Serie kann falls einmal ein Switch ausfällt, ein anderer seine Aufgaben mit übernehmen und das mit halber
Leistung des Stapels! Wenn also 40 GBit/s oder 80 GBit/s als interne Übertragungsleistung vorhanden sind, können die
beiden Switche die darunter und darüber liegen dann immer noch mit 20 GBit/s oder 40 GBit/s weiterarbeiten und die
Funktion des ausgefallenen Switches mit übernehmen. Hat man nur einen Layer3 Switch der das alles routet fällt
diese Option dann eben "flach".

Ca. 10 Designer arbeiten größtenteils lokal mit den Daten und laden dann nach Bearbeitung ihre Sachen auf den Fileserver
(Designdaten, Foto und CAD-Daten).
Wenn es sich nur um reine CAD handelt ist das nicht weiter schlimm und die M4300 Serie würde genügen und das sicherlich
auch nur wenn man einen Stapel (Switch Stack) mit bis zu max. 8 Switchen aufbaut. Dann fällt auch der Core flach, wenn nicht
unbedingt von Nöten. Sollten das aber erst CAD und dann gerenderte Daten oder sogar animiert Daten sein die dann wie folgt
(CAD > 3DS > Maya > Adobe CS Suite) ziemlich aufgebläht sind wenn NAS oder SAN und Server noch mit im Rack sind wäre
die M7300 + M5300 Lösung besser geeignet, mehr Geld aber auch bessere Leistung. Die meisten Core Switche in kleineren
Unternehmen (SMB/KMU) bieten bis zu 480 GBit/s Durchsatz an, der M7300 Switch hat 960 GBit/s und 24 SFP+ und 4 GbE
Ports als Core mit Layer3 Lizenz und ohne diese zur Server und SAN Anbindung auf Layer2+ Basis unschlagbar.

Bei den aktuellen Switchen scheint sich ein Trend zur Integration von WLAN-Controllern abzuzeichnen.
Deswegen bin ich am überlegen, ob so etwas hier für den Userspace Sinn macht (Gibt es vermutlich auch von Netgear).
Netgear hat Geräte zur einfacheren WLAN Verwaltung (kein echter WLAN Controller aber Hardware) und zusätzlich noch
echte WLAN Controller mit einem Captive Portal für WLAN Gäste wie Kunden und Partner und einem Radius Server
für interne WLAN Benutzer (Mitarbeiter), also da weiß ich jetzt nicht ob da in den Switchen auch noch etwas rein soll!?

Wenn das "nur" ein mittelständiges KMU Unternehmen ist, dann würden sich da auch noch ganz andere Sachen anbieten!
- pfSense auf APU2C4 und dann dort das "Captive Portal" benutzen, und einen WLAN Controller (Software & kostenlos)
hat auch UBNT (Ubiquiti) im Programm! Da Ihr ja so oder so auf VMs umsteigen wollt und wenn nicht, ja auch noch der
NEDI Server vor Ort ist oder man seine Hardware ja auch dafür nutzen könnte.

PRTG (Monitoring)
NMS300 (Monitoring und Konfiguration & Updates)
UBNT WLAN Controller (Caprtive Portal, Radius Server, Konfiguration & Monitoring)

Kann alles in eine VM, in drei unterschiedliche VMs oder auf einen Server installiert werden also man ist da schon
recht flexibel mit allem drum und dran. Denn die WLAN APs und der Controller von Netgear sind auch nicht gerade
billig, allerdings sind die dort ab Anfang 2017 auch ein Switch mit 2,5 GBit/s, 5 GBit/s und 10 GBit/s Ports verfügbar
und natürlich auch WLAN "ac" APs die auch 2,5 GBit/s Ports "verbaut haben". Switch M4200 und WAC 510, 720, 730
und WAC 740.

Catalyst 3650. Oder man nimmt wie tikayevent geschrieben hat, einen separaten Controller. Wireless wird sicher in
der Zukunft mehr eingesetzt werden, ob nun im Lager oder in der Userlandschaft.
Wenn im Lager ein schnelles und scannen durch die komplette Halle hinweg erforderlich ist, und meist damit SQL
(Wareneingang und Ausgang) oder DB (Lagerbestände) Zugriffe einhergehen, ist meistens ein Fast Roaming auf
Layer2 & Layer3 Basis erforderlich und somit ist ein echter Hardware WLAN Controller so oder so erforderlich,
denn auf Software Basis ist das nicht zu schaffen und dann sollte auch gleich ein Radius Server mit an Board
sein das nicht jeder Schüler Euer WLAN zum surfen nutzen kann! Sicherlich ist dann ein WLAN Controller mit
einem Radius Server für die internen Geräte und einem Captive Portal für Gäste nicht schlecht, nur wenn es
alleine darum geht kann man das auch mittels pfSense in einer VM erledigen, das Fast Roaming auf Layer2
& Layer3 Basis aber leider nicht!

Werde mir jetzt mal die Netgear-Reihe genauer anschauen, vielen Dank Dobby.
Also ich selber bin eher pro Netgear eingestellt, allerdings auch erst seit den "grauen"
Switchen aus den neueren Serien!!! Die WLAN Sache läuft dort allerdings recht gut
nur man muss eben die teuren WLAN APs wie oben genannt nehmen die Consumer
Geräte und einfacheren, ermöglichen nachher sonst auch nicht den gewünschten Erfolg.

EDIT: Die M4300-Serie sieht schon mal sehr vielversprechend aus!
Ideal wenn alles aus einem Guss ist, und BYOD Unterstützung ist dort auch gegeben.

EDIT 2: Mir gefällt das VOIP / Auto VLAN und ISCSI Optimization auf dem Papier.
Da "geht" aber noch mehr! Denn die Switche aus der M7300 und M5300 Serie können
auch Auto-QoS also selbstregulierend QoS einstellen und verwalten, wenn an einem Tag
eine neue Firmware raus kommt hat man erst erhöhte Zugriffe auf die Server und dann
auf das VOIP Netz weil Fragen anstehen und dann wieder erhöhte Zugriffe auf die internen
File Server und das regulieren die Switche aus dieser Serie selber je nach Aufkommen und
Last! Allerdings nur wenn alle Switche von einem Hersteller sind und aus einer kompatiblen
Serie!!! M7300 und M5300 funktionieren zusammen und M4300 und M4200 funktionieren zusammen!

Man müsste im Vorfeld schon einmal wissen was für Anforderungen genau anstehen und dann entscheiden.

Später sollen sie aber auf einem ECM-System arbeiten, da kann dann schon mehr Traffic auf den Server zukommen.
Die würde ich also schon als Power-User einstufen.
Wie gesagt alles eine Geldfrage, die M4300 Serie sind aber alle Layer3 Switche und bieten auch schon für ein kleineres
Umfeld wie Ihr es habt genug, allerdings wenn mehr Durchsatz im Netzwerk erforderlich wird ist man mit der M7300 & M5300
Lösung auch nicht schlecht beraten denn einfach zu erweitern und zu stapeln sind die auch.

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: roofonfire
19.02.2017, aktualisiert um 17:44 Uhr
Hallo Kuemmel,

Vielen Dank für die Info!
hmmm, abgefahren... warum machen die denn sowas? Das hinterlässt einen komischen Beigeschmack...
EDIT - lese grade die sehr informative Antwort von Dobby dazu.
Bitte warten ..
Mitglied: Kuemmel
19.02.2017 um 17:52 Uhr
Hallo roofonfire,

vorab: Wie Kollege @108012 bereits richtig gesagt hat, sollte man hier nicht die gesamte Netgear-Sparte ins selbe Boot ziehen, ich könnte mir gut vorstellen, dass die M-Serie nochmal ein ganz anderes Kaliber ist als die von mir angesprochene SOHO-Serie. Ich wollte die Produkte hier auch nicht direkt miteinander vergleichen (Sorry, kam vielleicht falsch rüber), sonder dir eher klar machen, dass du mit Cisco wahrscheinlich weniger Probleme/Einbuße haben wirst als mit Netgear, da die Config von HP sehr ähnlich ist, was dir das Leben in deinem Netz also erleichtern sollte. Mit deinem angesprochenen Catalyst-Modell machst du nichts falsch und spielst eben in der obersten Liga mit. Das nur zur Klarstellung.

Warum die Hersteller nicht alle eine vergleichbare Syntax verwenden? Ich würde einfach mal vermuten, dass seit der Cisco-Huawei Eskapade aus dem Jahre 2003 einige Hersteller sehr vorsichtig geworden sind:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Cisco-klagt-gegen-chinesischen-K ...

Gruß
Kümmel
Bitte warten ..
Mitglied: roofonfire
19.02.2017 um 19:26 Uhr
Hallo Kuemmel,

ich verstehe was Du meinst. Muss mich allerdings ohnehin neu einlernen und habe noch keine große Switch-CLI- Erfahrung, die hier dagegen sprechen würde. Natürlich machen Vergleiche zu anderen Herstellern auch Sinn, da wird noch etwas Arbeit auf mich zukommen.

Hallo Dobby

super, wie Du das aller erklärst... ich bin sehr froh über Deine Hilfe.
RTFM - O.K., da würde ich mich schon reinlesen und die von Kuemmel erwähnten Tutorials sind auch ein wertvoller Hinweis.

Man müsste im Vorfeld schon einmal wissen was für Anforderungen genau anstehen und dann entscheiden
Ja, die Kristallkugel ist leider teildefekt, das einzige, was ich eingrenzen kann, ist, das die aktuelle Switch-Situation nicht wirklich tragbar ist. Das aktuelle Internet ist mit 10MBit /Sync nicht der Burner, kann eventuell aber auf Gigabit ausgebaut werden. Dann könnte das Hosting einiger Serverdienste wie der des ECM auch bei einem Hoster in der Stadt laufen. Dieser hätte dann auch wieder bessere Anbindungen für externe Nutzer der ECM-Daten (Kataloge, Bilder, etc.)
Ich gehe davon aus, dass die größte Datenlast ein nächtliches Backup erzeugen wird. Und - wenn das Internet schneller ist, dann noch ein Abgleich der Daten von intern auf eine Spiegeldatenbank (ECM) im Extranet / Hoster / Cloudprovider. Aber da würde ja schon die Gigabit-Internetverbindung limitieren.
Es gibt noch einen SQL-Server für das ERP-System. Der könnte auch virtualisiert werden... ist aber aktuell schön schnell auf der Hardware mit SSDs... kann mir eher vorstellen, eine virtuelle Fallbacklösung bereitzustellen falls da die Hardware mal abschmieren sollte.

Kurzum: sowohl die 4300 als auch 5300er Serie wären ein Quantensprung zum jetzigen Setup. Die Switche zwischen ESX oder Xenserver und SAN müssten im self hosting modell schlimmstenfalls
  • MSSQL-DB und ERP,
  • ein ECM-Server wie Alfresco mit Adobe Drive CC support und
  • Active Directory, DHCP, DNS, WSUS,
  • VOIP/Asterisk14
  • und kleinere Hilfsdatenbanken für BI und EDI

Exchange kommt aus der Cloud (Office 365)


Was ich nicht ganz verstehe ist, warum die Switche (5300 und 5700) aus der gleichen Serie kommen müssen und nicht auch etwa 4300 und 5700 geht. So wäre man wohl mit den 5300ern auf der sicheren Seite, muss mal die Preise vergleichen.

Wenn alle Stricke reißen, gibt es einfach kein SAN und zwei DL380 Server mit viel Plattenplatz drin, muss ich mal durchrechnen, dann kann man sich den Core-Switch vielleicht sparen und stattdessen einfach zwei 5300er nehmen, die Userland und Serverland abdecken. Alternativ schau ich das hier an DL380 mit Storage Hyper Converged aber da suche ich noch Info wie die Storage mit dem DL380 verbunden ist.

Gruß
roofonfire
Bitte warten ..
Mitglied: 108012
20.02.2017 um 02:27 Uhr
Eventuell solltest Du Dir (Euch) auch noch einmal den Netgear M6100 Switch anschauen, da braucht man dann nichts
mehr stapeln und spart sich die Module und die Kabel dazu, das Funktionsmenü ist auch noch umfangreicher und der
Durchsatz ist noch höher als bei den anderen Switchen. Wenn die gebotenen 144 Ports ausreichen auf jeden Fall einen
Blick wert. Netgear M6100

Was ich nicht ganz verstehe ist, warum die Switche (5300 und 5700) aus der gleichen Serie kommen müssen und nicht
auch etwa 4300 und 5700 geht. So wäre man wohl mit den 5300ern auf der sicheren Seite, muss mal die Preise vergleichen.

Netgear M7300 und Netgear M5300 sind kompatibel zueinander (Switch Stack)

Netgear M4200 ist kompatibel zu den APs WAC 720, 730 und 740 (2,5 GBit/s Ports)

Netgear M4300 die komplette Serie untereinander. (leaf-spine)

Netgear M6100 Chassis-Blade Switch

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: roofonfire
20.02.2017 um 09:13 Uhr
Eventuell solltest Du Dir (Euch) auch noch einmal den Netgear M6100 Switch anschauen
Holla die Waldfee, was für ein krasses Teil. In der Grundconfig mit 48G Ports ca. 5700€ , die Einschübe kosten auch ordentlich. Aber gut für den Einblick in höhere Segmente.
Baseunit mit 40G POE
40G Einschub

Aktuell tendiere ich zur M4300er Serie, die sollte für unsere Belange die nächsten Jahre auch gut ausreichen.
Dann noch die M4200er AP-Geschichte für später... sieht schon mal nach ner runden Sache aus.

Gruß
roofonfire
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