Total schlechte Scanqualität
Ich habe mir heute morgen diesen Scanner gekauft: Canon CanoScan Lide 60. Hat immerhin 80 € gekostet. Nun lege ich ein Bild rein, und bin erschrocken über die Qualität. Mit ewig langem einstellen geht das zwar noch besser, aber es kann doch nicht sein, dass ein Bild mit den Standardeinstellungne SO aussieht? Ich habe null Erfahrung mit Scannern, daher frage ich so blöd.
So sieht das Bild aus, wenn ich am Scanner auf den Knopf Bild einscannen drücke. Mit Feineinstellungen (Glätten, Automatische Farbanpassung) kriege ich es zwar noch besser hin, aber ein gewisses (regelmäßiges) Muster bleibt immer sichtbar!. Das Bild stammt auch ned aus der Zeitung, sondern aus einer Orginal-DVD.
Habne das Bild mit The Gimp gespeichert, aber in IrfanView siehts genauso aus beim Scannen!
Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben? Soll ich den Scanner zurückgeben?
Der neuste Treiber ist jedenfalls drauf!
So sieht das Bild aus, wenn ich am Scanner auf den Knopf Bild einscannen drücke. Mit Feineinstellungen (Glätten, Automatische Farbanpassung) kriege ich es zwar noch besser hin, aber ein gewisses (regelmäßiges) Muster bleibt immer sichtbar!. Das Bild stammt auch ned aus der Zeitung, sondern aus einer Orginal-DVD.
Habne das Bild mit The Gimp gespeichert, aber in IrfanView siehts genauso aus beim Scannen!
Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben? Soll ich den Scanner zurückgeben?
Der neuste Treiber ist jedenfalls drauf!
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Ausgedruckt am: 05.04.2025 um 15:04 Uhr
4 Kommentare
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das was du meinst, nennt man moire. dieser effekt tritt IMMER auf, wenn man gerasterte/gedruckte bilder einscannt, das nichts, aber auch gar nichts mit dem scanner zu tun, das ist ein physikalische gesetzmässigkeit. scan ein richtiges foto ein, und du wirst ein völlig anderes ergebnis erhalten.
es gibt techniken, um den moire effekt zu umgehen. im prinzip wird das bild unscharf umgerechnet und anschliessend wieder geschärft. kommt drauf an, ob die software ein solches "entrastern" unterstützt.
es gibt techniken, um den moire effekt zu umgehen. im prinzip wird das bild unscharf umgerechnet und anschliessend wieder geschärft. kommt drauf an, ob die software ein solches "entrastern" unterstützt.
Aha! danke für die Info! Genau das war
das Problem! Kann ich also keine auf
Fotopapier ausgedruckten Fotos einscannen
(hab grade keins zur Hand). Werde mich mal
im Handbuch schlau machen, wie man das
vermeidet!
das Problem! Kann ich also keine auf
Fotopapier ausgedruckten Fotos einscannen
(hab grade keins zur Hand). Werde mich mal
im Handbuch schlau machen, wie man das
vermeidet!
das kommt drauf an.. ich versuchs mal zu erklären was da abläuft: bei normalen druckprodukten (offsetdruck aus der druckerei) wird die farbe durch 4 prozessfarben dargestellt: cyan, magenta, yellow, schwarz. die unterschiedlichen farben werden durch viele kleine punkte realisiert, so besteht z.b. ein orange aus 100% yellow und einem anteil magenta punkte.
damit nicht alle punkte aufeinander drucken, hat der sogenannte "raster" ein winkelung, beispielsweise cyan 0° - magenta 15° - yellow 30° - schwarz 45° (nur als beispiel, angeb nicht verbindlich). der scanner liest ein bild ja nur waagerecht und zeilenweise ein, und erwischt nun die rasterpunkte, welche so gesehen schräg zu scanachse sind mal mehr und mal weniger.
daraus folgt aber auch, das z.b. unregelmässige raster mit seeehr feinen punkten wesentlich weniger stark davon betroffen sind als ein herkömmliches druckprodukt mit einem raster von 60 linien/cm.
gruß,
supa