VoIP bei der Telekom
Hallo zusammen,
man liest in letzter Zeit immer weniger über Ausfälle des VoIP-Netzes der Telekom oder über chaotische Zustände bei der VoIP-Umstellung. Vor einem Jahr hat man in der Lokalpresse noch regelmäßig über Ärzte gelesen, die nach der beauftragten VoIP-Umstellung wochenlang telephonisch nicht erreichbar waren oder eben über stundenlange Totalausfälle des VoIP-Netzes.
Ist das nun wirklich besser geworden, oder ist das nur nicht mehr so in den Medien präsent, weil es schon als "normal" gilt? Hat jemand von Euch konkrete Erfahrungen dazu?
Danke im Voraus,
Sarek \\//_
man liest in letzter Zeit immer weniger über Ausfälle des VoIP-Netzes der Telekom oder über chaotische Zustände bei der VoIP-Umstellung. Vor einem Jahr hat man in der Lokalpresse noch regelmäßig über Ärzte gelesen, die nach der beauftragten VoIP-Umstellung wochenlang telephonisch nicht erreichbar waren oder eben über stundenlange Totalausfälle des VoIP-Netzes.
Ist das nun wirklich besser geworden, oder ist das nur nicht mehr so in den Medien präsent, weil es schon als "normal" gilt? Hat jemand von Euch konkrete Erfahrungen dazu?
Danke im Voraus,
Sarek \\//_
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52 Kommentare
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Das bei der Migration was schief geht, ist normal. Bei den Meldungen in der Lokalpresse ist auch immer die Frage, ob das Problem bei der Telekom oder beim Kunden liegt.
Der letzte "Großausfall" war auch nicht flächendeckend. Wir haben einige Anschlüsse, die liefen beim Ausfall problemlos weiter. Auch betraf die Großstörung nicht direkt und nur das VoIP-System sondern es betraf einen RADIUS-Server, der für Anmeldung am Internetzugang nötig ist. Es war also ein großflächiger Internetausfall.
Wir reden hier von einer neuen Technik, wobei die Telekom mitten im Betrieb das System gewechselt hat (angefangen wurde der Betrieb mit der Eigenentwicklung TAS, angepeilt ist jetzt aber der Betrieb mit dem Standardprodukt IMS, wobei das IMS etwas spezieller ist).
Es läuft immer besser, wobei die Telekom die Sache etwas zu forsch angegangen ist. Man merkt aber daran, dass es besser läuft, weil immer mehr Anschlüsse umgestellt werden, die Meldungen aber nicht im gleichen Maße mehr werden. Wöchentlich werden mehrere zehntausend Anschlüsse auf VoIP umgerüstet.
Der letzte "Großausfall" war auch nicht flächendeckend. Wir haben einige Anschlüsse, die liefen beim Ausfall problemlos weiter. Auch betraf die Großstörung nicht direkt und nur das VoIP-System sondern es betraf einen RADIUS-Server, der für Anmeldung am Internetzugang nötig ist. Es war also ein großflächiger Internetausfall.
Wir reden hier von einer neuen Technik, wobei die Telekom mitten im Betrieb das System gewechselt hat (angefangen wurde der Betrieb mit der Eigenentwicklung TAS, angepeilt ist jetzt aber der Betrieb mit dem Standardprodukt IMS, wobei das IMS etwas spezieller ist).
Es läuft immer besser, wobei die Telekom die Sache etwas zu forsch angegangen ist. Man merkt aber daran, dass es besser läuft, weil immer mehr Anschlüsse umgestellt werden, die Meldungen aber nicht im gleichen Maße mehr werden. Wöchentlich werden mehrere zehntausend Anschlüsse auf VoIP umgerüstet.
2013 und 2014 waren ip Anschlüsse nach Umstellung generell erst ab spät Abends wieder erreichbar. Das hat sich heute zumindest geändert. Der Kunde bekommt eine SMS, wenn sein Anschluss wieder erreichbar ist. Meistens geht es auch schneller. In der Zeit, wo der ip -Anschluss nicht erreichbar ist, wird die t-net box aufgeschaltet.
Allerdings ist die Standard Konfig immer noch schlecht. Es klingelt bei eingehenden Rufen nur 3x. Dann geht die T-Net Box ran und meldet der Teilnehmer wäre nicht erreichbar. Der Kunde muss selber herausfinden, wie er das anders konfigurieren kann. Der Kunde muss sich also zwangsweise mit der Konfiguration der T-Net box befassen und diese ggf ausschalten. Daher kommen auch eine Vielzahl der Störungen, das ip Teilnehmer nicht erreichbar wären.
Allerdings ist die Standard Konfig immer noch schlecht. Es klingelt bei eingehenden Rufen nur 3x. Dann geht die T-Net Box ran und meldet der Teilnehmer wäre nicht erreichbar. Der Kunde muss selber herausfinden, wie er das anders konfigurieren kann. Der Kunde muss sich also zwangsweise mit der Konfiguration der T-Net box befassen und diese ggf ausschalten. Daher kommen auch eine Vielzahl der Störungen, das ip Teilnehmer nicht erreichbar wären.
Moin,
also ich vertreibe nebenbei Telekom-Produkte und war so von Anfang an mit von der Partie. Mittlerweile habe ich ca. 25 Anschlüsse auf IP umgestellt. Am Anfang (1. Quartal 2014) war die ganze Sache noch etwas holprig, aber es wird von Zeit zur Zeit immer besser. Mittlerweile bekommen meine Kunden es schon gar nicht mehr mit wenn Sie umgestellt werden, weil das ganze so fix über die Bühne ging und der Normalo kaum einen Unterschied merkt. Anfangs hat es noch bis zu 12 Stunden gedauert, bis die Telekom-Server mitbekommen haben, das am Anschluss nun ein IP-basierter werkelt und dadurch die Telefonie nicht richtig bzw. nur mit Aussetzern funktionierte. Dies konnte man nur beschleunigen, indem man bei dem rosaroten T angerufen hat und der Techniker den ganzen Vorgang manuell angestoßen hatte. Mittlerweile dauert es nie länger als 3 Minuten. Wie bereits gesagt, die letzte Meldung in den Nachrichten betraf einen RADIUS-Server, sodass auch ISDN und analoge Anschlüsse von dem Ausfall betroffen waren und nicht nur die IP-basierten. Vor allem kann ich aus Erfahrung sagen, dass die Telekom sich bei der Umstellung gut mit sich reden lässt, sodass man auch mal den Router umsonst bekommen oder auch nur den ISDN-Adapter falls den nötig.
Gruß
Kümmel
also ich vertreibe nebenbei Telekom-Produkte und war so von Anfang an mit von der Partie. Mittlerweile habe ich ca. 25 Anschlüsse auf IP umgestellt. Am Anfang (1. Quartal 2014) war die ganze Sache noch etwas holprig, aber es wird von Zeit zur Zeit immer besser. Mittlerweile bekommen meine Kunden es schon gar nicht mehr mit wenn Sie umgestellt werden, weil das ganze so fix über die Bühne ging und der Normalo kaum einen Unterschied merkt. Anfangs hat es noch bis zu 12 Stunden gedauert, bis die Telekom-Server mitbekommen haben, das am Anschluss nun ein IP-basierter werkelt und dadurch die Telefonie nicht richtig bzw. nur mit Aussetzern funktionierte. Dies konnte man nur beschleunigen, indem man bei dem rosaroten T angerufen hat und der Techniker den ganzen Vorgang manuell angestoßen hatte. Mittlerweile dauert es nie länger als 3 Minuten. Wie bereits gesagt, die letzte Meldung in den Nachrichten betraf einen RADIUS-Server, sodass auch ISDN und analoge Anschlüsse von dem Ausfall betroffen waren und nicht nur die IP-basierten. Vor allem kann ich aus Erfahrung sagen, dass die Telekom sich bei der Umstellung gut mit sich reden lässt, sodass man auch mal den Router umsonst bekommen oder auch nur den ISDN-Adapter falls den nötig.
Gruß
Kümmel
Moin,
Wenn alles glatt geht, dauert es keine 60 Minuten bis alles wieder funktioniert. Solch ein Fall hatte ich gerade bei VDSL. Techniker pünklich, Leitung am APL durchgeschalten, Performance gemessen, Splitter, Modem und NTBA demontiert, neues Modem installiert, Firewall gestaret - fertig.
Gruß,
Dani
Das bei der Migration was schief geht, ist normal.
das liegt auch zum Teil am Verfahren. Wir haben gerade so ein Beispiel, da ist eine Parallelbereitstellung nicht möglich, weil kein Adernpaar mehr frei ist. D.h. der alte Anschluss wird gekündigt und gleich der ALL-IP Anschluss als Neubereitstellung gebucht. Und da ist aus meiner Sicht auch der Hund begraben. Das Telefon funktioniert gleich wieder. Aber bei DSL kann es im Worst Case bis zu 5 Werktage gehen. Schuld ist wohl das Buchungsystem und dessen Eigenheit den DSL-Port nicht freizugeben.Wenn alles glatt geht, dauert es keine 60 Minuten bis alles wieder funktioniert. Solch ein Fall hatte ich gerade bei VDSL. Techniker pünklich, Leitung am APL durchgeschalten, Performance gemessen, Splitter, Modem und NTBA demontiert, neues Modem installiert, Firewall gestaret - fertig.
Gruß,
Dani
Das ist ja grundsätzlich schön. Aber für die von Deinem Gegenbeispiel im ersten Absatz betroffenen Kunden kann das, wenn es Ärzte, Anwälte oder sonstige Freiberufler sind, Kunden und damit Umsatz kosten.
Es sind keine Kunden sondern immer mein Arbeitgeber betroffen.Da muss ich meinen Kunden wohl nach wie vor raten, bis zur Zwangsumstellung abzuwarten ...
Denk daran, dass es auch Zwangskündigungen gibt um einen DSLAM überhaupt umbauen zu können. Solche haben wir auch bereits erhalten. Da hast du ca. 6-9 Monate Zeit auf ein ALL-IP Produkt zu wechseln.Wir stellen seit Mitte Jahr freiwillig auf ALL-IP um. Hat einfach den Hintergrund, bei der vielzahl von Anschlüssen (4-stellig) ist es gut möglich, dass auf einmal mehrere Anschlüsse parallel umgeschalten werden müssen und die Personalressourcen in anderen Projekten gebunden ist. Zudem werden ab 2017 dann Primärmultiplexer und Companyconnect auf die neue Plattform migriert und dem Chaos möchten wir entgehen...
Hast Du Erfahrungen, ob auch das Faxen jetzt besser läuft?
siehe hierGruß,
Dani
Meinst Du wirklich Monate? Nach meinen Informationen sind es eher sechs bis neun Wochen.
Ich habe nochmal nachgeschaut. Aktuell sind es 6 Monate bei uns. Erster Brief wurde uns bei einem Anschluss im Juli zugestellt. Im Oktober kam der zweite Brief und Umschaltung ist im Jan 2016. Kann gut sein, dass es Unterschiede je nach Bundesland und Kundengröße gibt. SIcherlich können andere User ihre Erfahrung posten.Wieso bekommen die das nicht in den Griff?
Gute Frage... hake nach. Auf die Frage wie lange es die SMS noch gibt, gibt es auch keine offizelle Stellungnahme... Gruß,
Dani
man denke an die ganzen Hausnotrufsysteme, Fahrstuhlalarme, die Möglichkeit einen Notruf abzusetzen usw.
Diese funktionieren nicht unverändert weiter. Wie es bei Hausnotrufsystemen ist, weiß ich nicht, aber für Aufzugnotrufe gibt es mittlerweile Systeme, die das ganze über Mobilfunk anbinden, bei Brand- und Einbruchmeldeanlagen ist ein Ersatzweg erforderlich, der im Regelfall über Mobilfunk realisiert wird.Da muss ich meinen Kunden wohl nach wie vor raten, bis zur Zwangsumstellung abzuwarten ...
Lass es, am Ende geht noch viel mehr schief. So sind z.B. die ganzen Sicherheitsdienste jetzt schon am japsen, weil die mit den Umstellungen der Alarmaufschaltungen nicht hinterherkommen. Auch die Hersteller der Übertragungseinheiten sind am Ende. Der größte Hersteller hier in Deutschland produziert mittlerweile 24/7 und muss jetzt schon wieder die Kapazitäten erweitern, um rechtzeitig die Geräte liefern zu können. Alleine Siemens und Bosch, die die meisten Brandmeldeanlageaufschaltungen in Deutschland bearbeiten, haben tausende Geräte bestellt.Je näher das Jahr 2018 kommt, umso schwieriger wird es sowohl für die Endgerätehersteller, die Systemhäuser und die Telekom, diese Menge an Umstellungen zu realisieren.
Die ersten Umstellungen betreffen erstmal nur den Outdoorausbau, sprich der größte Teil der VDSL-Anschlüsse, aber nur ein kleiner Teil der Telekomkunden. Wenn es an die Indoorversorgung, sprich die ADSL-Anschlüsse, geht, kann man die 0800/3301000 wohl erst wieder im Jahr 2031 erreichen.
Je länger man wartet, umso eher geht was schief, weil man dann in Zeitdruck gerät.
Zitat von @tikayevent:
man denke an die ganzen Hausnotrufsysteme, Fahrstuhlalarme, die Möglichkeit einen Notruf abzusetzen usw.
Diese funktionieren nicht unverändert weiter. Wie es bei Hausnotrufsystemen ist, weiß ich nicht, aber für Aufzugnotrufe gibt es mittlerweile Systeme, die das ganze über Mobilfunk anbinden, bei Brand- und Einbruchmeldeanlagen ist ein Ersatzweg erforderlich, der im Regelfall über Mobilfunk realisiert wird.Unabhängig davon *muss* dir die Telekom (zumindest derzeit) weiterhin die Schaltung eines Plain-old-and-Busted-Analoganschlusses anbieten.
Und ein Analoganschluss dürfte für diesen Zweck ja voll und ganz ausreichen.
Ob das dann aber ausfallsicherer ist, kann dir wohl niemand garantieren. Generell garantiert dir kein Anbieter der bei Verstand ist eine Verfügbarkeit von mehr als 98% im Jahredurchschnitt.
Selbst bei Notrufanschlüssen (also die 112 oder 110) wird mit einer Verfügbarkeit von vielleicht 99,5 % kalkuliert - bei Ausfall des Anschlusses wird dann halt Netzseitig zu anderen Notrufabfragestellen umgeroutet.
Servus,
auch bei unseren Außenstellen im öD ist es inzwischen so weit, dass die Telekom schon dabei ist, die ersten Anschlüsse stehen im Jan. 2016 zur Umstellung an.Das sind dann zunächst mal nur die "einfachen" Umstellungen ohne TK-Anlagen o.ä.
Mal sehen, ob dann alles störungsfrei abläuft...
Lg
VGem-e
auch bei unseren Außenstellen im öD ist es inzwischen so weit, dass die Telekom schon dabei ist, die ersten Anschlüsse stehen im Jan. 2016 zur Umstellung an.Das sind dann zunächst mal nur die "einfachen" Umstellungen ohne TK-Anlagen o.ä.
Mal sehen, ob dann alles störungsfrei abläuft...
Lg
VGem-e
Noch mal nachgefragt: Ist das erste Schreiben wirklich schon eine Kündigung bzw. die Ankündigung der Zwangsumstellung? Oder ist das erst mal nur die Aufforderung zur freiwilligen Umstellung? Die hat mein Hauptkunde schon diverse Male erhalten, auch schon Anrufe. Aber wenn man genauer nachfragte, dann ging es da immer um die Aufforderung zu einer freiwilligen Umstellung, nicht um die Ankündigung der definitiven, nicht mehr abzuwendenden Zwangsumstellung. Ein Bekannter hatte für seinen Privatanschluss eine "echte" Kündigung bekommen, und der hatte gerade mal vier Wochen Zeit ...
Privat-, Geschäfts- und Großkunden sind zweipaar Stiefel... der erste war eine Ankündigung, der zweite war eine Aufforderung. Reagiert man nicht kommt der Account Manager auf einen zu.Wie es bei Hausnotrufsystemen ist, weiß ich nicht, aber für Aufzugnotrufe gibt es mittlerweile Systeme, die das ganze über Mobilfunk anbinden
Es gibt weiterhin als analogen Anschluss - emuliert auf ALL-IP.bei Brand- und Einbruchmeldeanlagen ist ein Ersatzweg erforderlich, der im Regelfall über Mobilfunk realisiert wird.
Richtig. In diesem Fall ändert sich der primäre Weg von ISDN auf Internet.Wenn es an die Indoorversorgung, sprich die ADSL-Anschlüsse, geht, kann man die 0800/3301000 wohl erst wieder im Jahr 2031 erreichen.
Das ist so nicht richtig. ADSL wird inzwischen ebenfalls umgeschalten und zwar massiv - mal bei uns.Also auch hier wieder: Fehlplanung bei der Telekom, solche Schwierigkeiten hätte man voraussehen können.
Naja, es ist seit Jahren bekannt das die Umstellung ansteht. Einige Firmen haben es einfach drauf ankommen lassen.Gruß,
Dani
Und völlig losgelöst davon an den erstaunlich pessimisten TO:
Dir ist hoffentlich klar, dass die alte ISDN-Technik in den Vermittlungsstellen auch nicht besser wird wenn sie altert, oder?
Und du denkst auch daran, dass es für die alte Technik teilweise bereits jetzt keine echten Möglichkeiten mehr gibt Ersatzteile zu bekommen?
Wenn da also eines Tages die Vermittlungstechnik kaputtgeht oder (wie in Siegen vor ein paar Jahren) plötzlich in Flammen steht, können sich deine Schäfchen auf eine sehr lange Zeit ohne Telefon einstellen, sofern die Telekom nicht aus irgendwelchen Reserven eine ins Netz integrierbare Vermittlungstechnik zusammenzaubern kann.
Bis auf Siemens und Teles gibt es AFAIK da draußen keinen Hersteller mehr der überhaupt ISDN-Technik herstellt.
Bei DSL resp. VoIP zaubert die Telekom einen neuen DSLAM aus dem Hut und du bist wieder online - wenn es ganz schlecht läuft notfalls eine Zeit lang über LTE/HSPA, aber immerhin mit Internet und Telefon.
Dir ist hoffentlich klar, dass die alte ISDN-Technik in den Vermittlungsstellen auch nicht besser wird wenn sie altert, oder?
Und du denkst auch daran, dass es für die alte Technik teilweise bereits jetzt keine echten Möglichkeiten mehr gibt Ersatzteile zu bekommen?
Wenn da also eines Tages die Vermittlungstechnik kaputtgeht oder (wie in Siegen vor ein paar Jahren) plötzlich in Flammen steht, können sich deine Schäfchen auf eine sehr lange Zeit ohne Telefon einstellen, sofern die Telekom nicht aus irgendwelchen Reserven eine ins Netz integrierbare Vermittlungstechnik zusammenzaubern kann.
Bis auf Siemens und Teles gibt es AFAIK da draußen keinen Hersteller mehr der überhaupt ISDN-Technik herstellt.
Bei DSL resp. VoIP zaubert die Telekom einen neuen DSLAM aus dem Hut und du bist wieder online - wenn es ganz schlecht läuft notfalls eine Zeit lang über LTE/HSPA, aber immerhin mit Internet und Telefon.
Zitat von @SarekHL:
Naja, nach erfolgter Umstellung der Vermittlungstechnik, ist der "plain old" ja auch nur noch ein simulierter Anschluss, der in der nächsten Vermittlungsstelle in VoIP konvertiert wird.
Naja, nach erfolgter Umstellung der Vermittlungstechnik, ist der "plain old" ja auch nur noch ein simulierter Anschluss, der in der nächsten Vermittlungsstelle in VoIP konvertiert wird.
Der war gut! Glaubst du wirklich im Ernst, dass das jetzt anders ist? Die meiste Vermittlung, zumindest Providerübergreifend, findet bereits per NGN statt. Und selbst innerhalb des Netzes wird auch nur noch ein relativ geringer Teil wirklich leitungsvermittelt per ISDN geschickt.
Super ... statt dass die Telekom erst mal die DSLAMs ausbaut ... oder meinst Du die Adern vom DSLAM ins Haus?
Ich kann es aus technischer Sicht nachvollziehen, dass die Telekom alle verschiedene Plattformen (ATM und Co) auf die MPLS-Plattform migieren möchte. Für den Betrieb ( Instandhaltung, Softwarepflege, Personal, etc...) der verschiedenen Plattformen gehen jedes Jahr Millionen darauf. Jedes andere Unternehmen hätte das bereits vor 10 Jahren bereits gemacht. Durch die freien Frequenzbänder ist z.B. mehr Upload möglich.DSLAMs wird es mittelfristig nicht mehr geben. Stattdessen wir auf MSANs gesetzt in welche neben DSL-Karten auch LWL-Karten für FTTx eingebaut werden können. Auch Features wie iLTF sind langfristig möglich, was widerrum dem Kunden zugute kommt.
Die Umsetzung ist eher befriedigend... ich denke aber bei der Anzahl von Anschlüssen in Deutschland und Europa kommt man nur mit der Brechstange kurzfristig zum ausgerufenen Ziel (2018).
Fakt ist aber, und das spüre ich persönlich an meinem Anschluss und weiß es auch von anderen, dass DSL deutlich häufiger ausfällt als die ISDN-basierte Festnetztelephonie. Ich habe es in den letzten Monaten nicht nur einmal erlebt, dass mein DSL-Signal weg war, ich aber problemlos telephonieren konnte ...
Hier geht es um Dimensionen, welche die Hersteller der Geräte bisher unterschätzt haben. Beim ersten großen flächendeckenden Ausfall von VOIP gab es eine hübschen Bug in der Firmware... da kann die Telekom nur reagieren.Gruß,
Dani
Zitat von @SarekHL:
Und wie erklärt sich dann mein zweiter Absatz:
Und wie erklärt sich dann mein zweiter Absatz:
Zitat von @SarekHL:
Fakt ist aber, und das spüre ich persönlich an meinem Anschluss und weiß es auch von anderen, dass DSL deutlich häufiger ausfällt als die ISDN-basierte Festnetztelephonie. Ich habe es in den letzten Monaten nicht nur einmal erlebt, dass mein DSL-Signal weg war, ich aber problemlos telephonieren konnte ...
Fakt ist aber, und das spüre ich persönlich an meinem Anschluss und weiß es auch von anderen, dass DSL deutlich häufiger ausfällt als die ISDN-basierte Festnetztelephonie. Ich habe es in den letzten Monaten nicht nur einmal erlebt, dass mein DSL-Signal weg war, ich aber problemlos telephonieren konnte ...
Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen resp. das Netz beim Endkunden mit dem Backbone-Netz.
Das Backbone-Netz ist redundanter und ausfallsicherer ausgelegt, als du es mit vertretbarem technischen Aufwand bis hin zum Kunden realisieren kannst. Die meisten Störungen treten auf dem Weg vom DSLAM bis zum Kunden auf - der Rest ist halt ausfallsicher gebaut und da bekommst du Störungen so gut wie nie mit.
Das hat aber mit der Tatsache nichts zu tun, dass bereits ab vielen Vermittlungsstellen direkt von ISDN nach NGN umgesetzt wird. Du telefonierst zu vielen Teilnehmern also mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits letztendlich per VoIP über die Backbone und freust dich über das tolle stabile ISDN
Ein vernünftiges Unternehmen würde eher das ausgerufene Ziel (2018) korrigieren, statt zu versuchen, das Ziel unter Inkaufnahme zahlreicher Kollateralschäden und unzufriedener Kunden mit der Brechstange zu erreichen ...
Die Telekom drückt es jetzt bis 2018 durch, aber nur, weil im Hintergrund ein anderes riesengroßes Problem steht. Die beiden einzigen Hersteller der momentan eingesetzten Vermittlungstechnik, Nokia und Alcatel-Lucent (früher mal Siemens und Standard Elektrik Lorenz), haben diese auslaufen lassen. Es sind jetzt schon keine neuen Ersatzteile mehr verfügbar. Wenn jetzt was ausfällt, gibt es einen enormen Ersatzteiltourismus durch die gesamte Republik.
Das EWSD und das SS12 (so heißt die Technik) ist über 30 Jahre alt und in den letzten 25 Jahren sind nur noch Ersatzteile gefertigt worden. Vermutlich wurde die Ersatzteilfertigung von 10 Jahren abgekündigt und vor 5 Jahren eingestellt. Von Ersatzteilen alleine lebt kein Produkt. Und Neuinstallationen in Deutschland gibts nicht, es sind ja schon alle Vermittlungsstellen damit versorgt.
Doch, genau, vor VoIP bzw. bis heute sind die meisten Leitungen analog. Alternativ gibt es noch den Primärmultiplex-Anschluss, der viel älter als das in Deutschland typische Basisanschluss ist. Dieser wurde in den 60ern entwickelt. In Amerika ist es heute noch genauso. Entweder x analoge Leitungen oder ein PRI. Die Verbindung zwischen den Vermittlungsstellen erfolgt heute noch immer über T1-Leitungen oder eine Übermenge davon.
Doch, genau, vor VoIP bzw. bis heute sind die meisten Leitungen analog. Alternativ gibt es noch den Primärmultiplex-Anschluss, der viel älter als das in Deutschland typische Basisanschluss ist. Dieser wurde in den 60ern entwickelt. In Amerika ist es heute noch genauso. Entweder x analoge Leitungen oder ein PRI. Die Verbindung zwischen den Vermittlungsstellen erfolgt heute noch immer über T1-Leitungen oder eine Übermenge davon.
Du kannst von unserer Situation nicht auf andere Länder schließen. Extrem viele Nordamerikaner sind heute noch über Schmalbandverbindungen im Internet. Als Alternative gibt es dort ein sehr gutes Kabelfernsehnetz. Kabelinternet wurde hier in Deutschland durch die Telekom verhindert, weil die DSL bevorzugt wurde. Erst seit die Telekom das Kabelnetz abgeben musste, wurde Kabelinternet hier bekannt.
Während ADSL nur wenige Kilometer überbrücken kann, dabei aber schnell an Bandbreite verliert, kann Kabelinternet über 160km ohne nennenswerte Verluste angeboten werden.
Weit verbreitet ist aber auch der Internetzugang über die schon erwähnte T1-Leitung oder Übermengen davon. In Amerika sieht man es auch nicht so eng mit Überlandleitungen und daher gibt es dort ein sehr gut ausgebautes Glasfaser-Netz, welches schon vor der Jahrtausendwende existierte.
EDIT: Nein, es gab erst letztes Jahr von der FCC die Erlaubnis, das Netz auf VoIP umzurüsten. Es gibt zwar VoIP-Provider, aber das Kernnetz ist noch in Uralttechnik. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind da noch irgendwo uralte E&M-Leitungen zu finden.
Während ADSL nur wenige Kilometer überbrücken kann, dabei aber schnell an Bandbreite verliert, kann Kabelinternet über 160km ohne nennenswerte Verluste angeboten werden.
Weit verbreitet ist aber auch der Internetzugang über die schon erwähnte T1-Leitung oder Übermengen davon. In Amerika sieht man es auch nicht so eng mit Überlandleitungen und daher gibt es dort ein sehr gut ausgebautes Glasfaser-Netz, welches schon vor der Jahrtausendwende existierte.
EDIT: Nein, es gab erst letztes Jahr von der FCC die Erlaubnis, das Netz auf VoIP umzurüsten. Es gibt zwar VoIP-Provider, aber das Kernnetz ist noch in Uralttechnik. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind da noch irgendwo uralte E&M-Leitungen zu finden.
Da wo kein DSL verfügbar ist, gibts auch keinen Zwangsumbau. Es werden auch nur Anschlüsse umgerüstet, die eine Mindestbandbreite anbieten und bei denen eine leitungsvermittelte Telefonie gemeinsam mit DSL geschaltet ist.
Reine Telefonanschlüsse werden weiterhin als reine Telefonanschlüsse betrieben. Mit veränderter Technik im Hintergrund.
Bevor man sich über irgendeine Sache aufregt, sollte man sich grundlegend darüber informieren. So kommen auch diese fehlgerichteten Artikel der Dorfzeitungen zu Stande. Groß drüber aufregen, dass VoIP nicht funktioniert, nur die Einzelfälle ansprechen, aber weder die Hintergründe erfragen, noch richtig recherchieren.
Reine Telefonanschlüsse werden weiterhin als reine Telefonanschlüsse betrieben. Mit veränderter Technik im Hintergrund.
Bevor man sich über irgendeine Sache aufregt, sollte man sich grundlegend darüber informieren. So kommen auch diese fehlgerichteten Artikel der Dorfzeitungen zu Stande. Groß drüber aufregen, dass VoIP nicht funktioniert, nur die Einzelfälle ansprechen, aber weder die Hintergründe erfragen, noch richtig recherchieren.
Zitat von @SarekHL:
Kam da denn der DSL-Ausbau früher/schneller als bei uns? Denn Internet via Analog-Modem war ja schon vor 15 Jahren, also vor dem flächendeckenden DSL-Ausbau, eine Zumutung
Kam da denn der DSL-Ausbau früher/schneller als bei uns? Denn Internet via Analog-Modem war ja schon vor 15 Jahren, also vor dem flächendeckenden DSL-Ausbau, eine Zumutung
Auch ohne ISDN kannst du DSL bekommen. Aber bei denen nutzt fast jeder Internet über TV-Kabel.
ISDN und DSL sind hier zwar meistens gebündelt verkauft worden, einige Anbieter (darunter früher "Alice", heute o2) haben dir aber auch DSL mit analogem Telefonanschluss geschaltet.
Ob die Technik-Affin sind... Die benutzen bis heute ausschließlich den mit einfachsten Mitteln kopierbaren Magnetstreifen auf der Kreditkarte wo in Europa schon seit zig Jahren der EMV-Chip dominiert.
Und was Internet-Affinität angeht empfehle ich die Produktauswahl von AT&T (vergleichbar zur DTAG):
https://www.att.com/shop/internet.html
Ja richtig, die verkaufen dir 3 Mbit/s für 30 USD im Monat als "High-Speed Internet", mehr als 24 Mbit/s scheint generell nicht drin zu sein.
Soviel mal dazu.
Zu deiner Frage nach "technisch vertretbar":
Du müsstest - ganz salopp gesagt - alles doppelt bis zum Kunden bauen. Du brauchst zum Kunden hin also zwei Doppeladern, die auf zwei verschiedene DSLAMs geschaltet werden müssen und beim Kunden muss Equipment stehen, was damit umgehen kann.
Wenn du das hast, kannst du den Ausfall eines DSLAMs resp. einer Linecard kompensieren. Das ist halbwegs vertretbar, aber nur mittelmäßig viel ausfallsicherer. Denn da die Doppeladern in der Regel als ganzes Bündel ins Haus führen bist du noch nicht gegen mechanische Beschädigungen der Leitungen abgesichert - dafür müsstest du von unterschiedlichen Richtungen aus jeweils Leitungsbündel ins Haus führen und diese dann konsequenterweise auch an zwei geographisch weit auseinanderliegenden DSLAMs anschließen.
Da ist es einfacher, sich von der Telekom einen Hybridanschluss zu holen und den Ausfall einer DSL-Verbindung per LTE abzufangen
dafür müsstest du von unterschiedlichen Richtungen aus jeweils Leitungsbündel ins Haus führen und diese dann konsequenterweise auch an zwei geographisch weit auseinanderliegenden DSLAMs anschließen.
Die Luxusvariante ist, unterschiedliche BBRARs zu nutzen.Da ist es einfacher, sich von der Telekom einen Hybridanschluss zu holen u
Und auch günstiger... für das obige Szenario kannst du ganz schnell 4-5stellige Summen ausgeben.Gruß,
Dani
Ich habe noch garnicht ausgeführt, dass die DSLAMs an zwei getrennten Glasfaserringen angeschlossen und aus jeweils zwei unterschiedlichen Umspannwerken versorgt werden müssten
Wenn möglich, dann einmal aus dem Outdoor-Ausbau und einmal aus dem Indoor-Ausbau versorgen lassen. Ist nur die Frage, wie lange das geht.
ISDN soll bei der Einführung genauso drauf gewesen sein. Ständig Probleme, Ausfälle und solche Sachen. Bis vor drei Jahren grundstabil*. Über kurz oder lang wird das mit DSL auch passieren.
Naja, ich hab damit kein Problem. Glasfaser, Kabel und VDSL über unterschiedliche Trassen. So hat man seine Ruhe.
*) Es ist noch immer sehr stabil, aber man merkt, dass die Technik alt wird und so langsam verreckt.
ISDN soll bei der Einführung genauso drauf gewesen sein. Ständig Probleme, Ausfälle und solche Sachen. Bis vor drei Jahren grundstabil*. Über kurz oder lang wird das mit DSL auch passieren.
Naja, ich hab damit kein Problem. Glasfaser, Kabel und VDSL über unterschiedliche Trassen. So hat man seine Ruhe.
*) Es ist noch immer sehr stabil, aber man merkt, dass die Technik alt wird und so langsam verreckt.
Zitat von @SarekHL:
Naja, nach erfolgter Umstellung der Vermittlungstechnik, ist der "plain old" ja auch nur noch ein simulierter Anschluss, der in der nächsten Vermittlungsstelle in VoIP konvertiert wird.
Zitat von @LordGurke:
Unabhängig davon *muss* dir die Telekom (zumindest derzeit) weiterhin die Schaltung eines Plain-old-and-Busted-Analoganschlusses anbieten.
Unabhängig davon *muss* dir die Telekom (zumindest derzeit) weiterhin die Schaltung eines Plain-old-and-Busted-Analoganschlusses anbieten.
Naja, nach erfolgter Umstellung der Vermittlungstechnik, ist der "plain old" ja auch nur noch ein simulierter Anschluss, der in der nächsten Vermittlungsstelle in VoIP konvertiert wird.
Wenn ich richtig Informiert bin, läuft das eher auf eine VOIP-Adapter mit integriertem Modem hinaus, der so tut als ob es die TAE-Dose wäre.
lks
Die normalen analogen Anschlüssen werden im Amt konvertiert, wenn entsprechende Leitungen vorhanden sind (aktuell der Standardfall). Wenn später ein Objekt nur durch einen Outdoor-MSAN angebunden ist, was über kurz oder lang kommen wird, bleibt nur die Möglichkeit, über ein entsprechendes Smartdevice die Telefonleitung bereit zu stellen.
Das größte DSL-Problem ist, das die Kunden den Hals nicht voll bekommen. Wenn DSL verfügbar ist, ist der Kunde nicht zufrieden, weil es zu langsam ist. Auf Dauer können die Telefonleitungen, die zu einem geringen Teil sogar noch von vor dem Krieg stammen. Die Leitungen sind nie für die Datenkommunikation ausgelegt gewesen. Deswegen bekommen die Leitungen jetzt das Kotzen bei der mehrfachen Überbelegung aus Sprache und Datenkommunikation. Dann mehrere hundert Leitungen nebeneinander und dann über Kilometer. Durch die Verkürzung von mehreren Kilometern auf wenige Meter wird die Stabilität verbessert.
Das größte DSL-Problem ist, das die Kunden den Hals nicht voll bekommen. Wenn DSL verfügbar ist, ist der Kunde nicht zufrieden, weil es zu langsam ist. Auf Dauer können die Telefonleitungen, die zu einem geringen Teil sogar noch von vor dem Krieg stammen. Die Leitungen sind nie für die Datenkommunikation ausgelegt gewesen. Deswegen bekommen die Leitungen jetzt das Kotzen bei der mehrfachen Überbelegung aus Sprache und Datenkommunikation. Dann mehrere hundert Leitungen nebeneinander und dann über Kilometer. Durch die Verkürzung von mehreren Kilometern auf wenige Meter wird die Stabilität verbessert.
Um etwas anzuknüfpfen:
Die Telekom hat da mal was zusammengetragen was speziell die "Sonderdienste" wie Aufzugnotruf und "Zählerfernauslesemodems" angeht:
https://telekomhilft.telekom.de/t5/Blog/IP-Umstellung-Was-ist-mit-den-so ...
Das enthält nicht unbedingt viele direkt anwendbare Informationen, aber die Kerninformation daraus ist, dass du bei der Umstellungsankündigung am besten sofort zur Telekom läufst, denen das erklärst und dann vor und während der Umstellung getestet und der Betrieb sichergestellt werden kann.
Die Telekom hat da mal was zusammengetragen was speziell die "Sonderdienste" wie Aufzugnotruf und "Zählerfernauslesemodems" angeht:
https://telekomhilft.telekom.de/t5/Blog/IP-Umstellung-Was-ist-mit-den-so ...
Das enthält nicht unbedingt viele direkt anwendbare Informationen, aber die Kerninformation daraus ist, dass du bei der Umstellungsankündigung am besten sofort zur Telekom läufst, denen das erklärst und dann vor und während der Umstellung getestet und der Betrieb sichergestellt werden kann.