Windows 2003 Server minimale Installation für VMware Server

supaman
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grüße,

ich will einen server aufsetzen um dort mit vmware server mehrere virtuelle maschinen laufen zu lassen. die vm sind teilweise in betrieb (bis 3 user) und teilweise zum testen von windows-servern, mailserver, firewall, groupware etc. als hardware kommt (vorläufig) ein pentium4 mit 2,8 ghz zum einsatz.

um möglichst viele ressourcen für die vm's zur fügung zu haben, möchte ich die windows installation so schlank wie möglich halten. der festplattenplatz ist dabei eher sekundär, ziel ist den hauptspeicherverbrauch und performanceverlust durch nicht benötigte dienste so gering wie möglich zu halten. IIS ist leider für die administrations-oberfläche notwenig.

wie geht man vor, um eine möglichst schlanke Win2k3 Server Installation mit IIS zu erhalten?

gruß,

supa

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Mitglied: nopain
nopain 29.08.2006 um 11:37:50 Uhr
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Moin,

also die Einschränkung der Dienste auf einem Server werden dir kaum viele Systemresourcen freigeben. Vielmehr ist das immer eine Frage der Sicherheit, nicht aber so sehr der Systemresourcen.

Wir haben hier eine VM-Maschine im Einsatz mit einem 3.0 Ghz Dual-Core Prozessor. Ein 2,8er wird auch vollkommen ausreichen.

Wichtig ist der Hauptspeicher. Je mehr, je besser... um mit 4 paralellen Maschinen sinnvoll zu arbeiten benötigten wir 4 GB. Darunter lief alles nur "demosexy".

Für einen echten produktiven Einsatz würde ich aber lieber auf 8 GB gehen. Unsere VM-Maschine ist ein reiner Testrechner.

Also mache eine normale Win2k3-Installation und schraube ordentlich speicher rein, dann wird das schon.

Gruß
nopain
Mitglied: ghofmann
ghofmann 29.08.2006 um 12:14:41 Uhr
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Vielleicht wär ja auch Linux als Host-System für VMware Server im Hinblick auf Schonung von Ressourcen interessant? Bei Linux hast ja die Möglichkeit, den Server im Runlevel 3 zu starten und sparst Dir somit das ohnehin unnötige GUI.
VMs anlegen / starten / verwalten kannst ja dann über die grafische VMware Server Console von Windows-PCs aus.
Mitglied: Supaman
Supaman 29.08.2006 um 12:38:26 Uhr
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linux ist für die zukunft mal irgendwann angedacht, scheidet im augenblick aber aufgrund mangelnder kenntnisse aus.
Mitglied: nopain
nopain 29.08.2006 um 13:15:26 Uhr
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Moin,

...auch bei Linux kommt man aber um eine ausreichende Hardware nicht herum!

Gruß
Nopain
Mitglied: Supaman
Supaman 29.08.2006 um 14:04:46 Uhr
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wie schon gesagt, die vm's ziehen nicht sonderlich viel leistung und sind zu 50% nur zum testen da. das host-betriebssystem soll halt nicht mehr ressourcen als nötig verbrauchen, je mehr bleibt für die vm's über.
Mitglied: nopain
nopain 29.08.2006 um 14:13:35 Uhr
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....d.h. 50% Produktiv!!! Das ist nicht zu vernachlässigen. Bei halber produktiver Nutzung solltest du von Anfang an was ausreichendes einplanen. Wenn die Systeme erstmal so laufen wird Dir kein GFler oder Controller mehr Geld in die Hand geben das dann im Anschluß richtig zu machen.

Zum Testen, alles klar, da ist es egal, aber eine 50% Testumgebung ist keine Testumgebung.

Wie auch immer, installiere einfach den win2k3 server ganz normal, es hängt nicht von der installation ab. Oder gebe Geld aus und Kaufe den VM-Ware Server, der benötigt garkein Betriebssystem, bzw. bringt sein eigenes mit, um welches du dich aber nicht kümmern brauchst.

Gruß
nopain
Mitglied: DaSam
DaSam 05.10.2006 um 22:20:54 Uhr
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Hi,

Du meinst sicher den vmware ESX Server (vielmehr die Virtual Infrastructure 3). Das ist aber nur was auf zertifizierter (auf der HCL Liste stehender) Hardware und geht RICHTIG ins Geld.

Aber die virtuellen Maschinen laufen SEHR smooooth drauf, vor allem, weil der ESX mehrfach in VMs vorkommende Speicherblöcke spiegelt und so jede Menge Ressourcen schont. Wir haben hier Standard 2003er Server am laufen, die gerademal 30MB RAM benötigen (zzgl. Overhead für die Virtualisierung).

Schön, gelle?

cu,
Alex