Dämpfung LWL Messen
Hallo zusammen,
kennt jemand die Liverage Messgeräte (vermutlich Spielzeug) um die Dämpfung von LWL zu messen?
Ich habe ein kurzes neues 2m LC/LC Kabel getestet, hier zeigt das Gerät bei "CW" & 850 einen Wert von 3,3DBm an.
Bei einem weiteren Kabel das über 60m geht mit einer Kupplung dring, zeigt das Gerät bei gleichen Einstellungen 4,4 DBm bzw. bei der anderen Ader 4,6 DBm an. Ich weiß jetzt nicht ob das gut oder schlecht ist. Eine weitere Strecke hat sogar 7,1 DBm.
Leider sind die Geräte von meinem Vorgänger und ich kenne mich damit nicht richtig aus. Eine Anleitung find ich leider auch nicht.
Zusammengefasst:
--> Was bedeutet CW / 270 / 2KHZ?
--> Was ist ein guter Wert? Was ist ein schlechter Wert?
Vielen Dank!
Grüße
Leon
kennt jemand die Liverage Messgeräte (vermutlich Spielzeug) um die Dämpfung von LWL zu messen?
Ich habe ein kurzes neues 2m LC/LC Kabel getestet, hier zeigt das Gerät bei "CW" & 850 einen Wert von 3,3DBm an.
Bei einem weiteren Kabel das über 60m geht mit einer Kupplung dring, zeigt das Gerät bei gleichen Einstellungen 4,4 DBm bzw. bei der anderen Ader 4,6 DBm an. Ich weiß jetzt nicht ob das gut oder schlecht ist. Eine weitere Strecke hat sogar 7,1 DBm.
Leider sind die Geräte von meinem Vorgänger und ich kenne mich damit nicht richtig aus. Eine Anleitung find ich leider auch nicht.
Zusammengefasst:
--> Was bedeutet CW / 270 / 2KHZ?
--> Was ist ein guter Wert? Was ist ein schlechter Wert?
Vielen Dank!
Grüße
Leon
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9 Kommentare
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Statt manual mal "mode" eingegeben:
Das sind 3 unterschiedliche Modi die fürs Testen durch die strippe geschickt wird.
Welches davon sinnvoll ist müsste einer Beantworten der sowas benutzt.
Ob der Wert den du hast gut ist kann ich nicht beurteilen.
output signal can be switched Continuous Wave or Pulse Mode 270 Hz / 2 KHz Modulated Mode to simulate signal transmission
Das sind 3 unterschiedliche Modi die fürs Testen durch die strippe geschickt wird.
Welches davon sinnvoll ist müsste einer Beantworten der sowas benutzt.
Ob der Wert den du hast gut ist kann ich nicht beurteilen.

Was ist ein guter Wert? Was ist ein schlechter Wert?
Naja, was bedeutet wohl "Dämpfung" Das kannst du vergleichen mit Wifi-Pegeln, ein Client der bei -50dBm liegt hat eine bessere Verbindung als der mit -90dBm.
Empfänger haben bestimmte Bereiche in denen sie optimal arbeiten (Datenblätter zu den Empfangs- und Sende-Modulen studieren). Ein zu starkes Signal kann es auch geben, dafür gibt es dann Dämpfungsglieder die das zu starke Signal reduzieren. Zur Dämpfung können beitragen, Verbindungsstellen der Glasfasern, Qualität der Fasern, Biegeradien, Wellenlänge, Mantel, Länge der Leitung, Qualität der Sende und Empfangsmodule usw.
https://www.idealnetworks.net/de/ermittlung-der-kabeldaempfung-in-lwl-in ...
Eine Anleitung find ich leider auch nicht.
Findet man wie immer beim Hersteller:https://www.liverage.com.tw
Und das hier wirklich dringenst mal lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Dämpfung
...und vor allem verstehen !
Eigentlich sollte man sowas vom Physik Unterricht aus der Schule kennen !!
Bei Deinen Geräten handelt es sich lediglich um ein (sehr dummes) Powermeter und eine Lichtquelle. Ersteres scheint nur den empfangenen Leistungspegel anzeigen zu können. Also nicht die Dämpfung als Delta zwischen eingekoppelter und empfangener Leistung in dB. Die Dämpfung muss also selbst errechnet werden, indem man zuvor den Pegel ohne die zu messende Strecke als Bezugspunkt ermittelt und den Messwert mit Messstrecke von diesem Wert abzieht.
Beachte, dass u.a. die Stabilität der Lichtquelle unerlässlich zum Erhalt reproduzierbarer Ergebnisse ist. Die Lichtquelle muss man deshalb nach Herstellervorgabe erstmal längere Zeit brennen lassen, damit sich ein stabiler Pegel einstellt.
Gruß
sk
Beachte, dass u.a. die Stabilität der Lichtquelle unerlässlich zum Erhalt reproduzierbarer Ergebnisse ist. Die Lichtquelle muss man deshalb nach Herstellervorgabe erstmal längere Zeit brennen lassen, damit sich ein stabiler Pegel einstellt.
Gruß
sk
Also ich oute mich mal. Ich arbeite in der Branche. Versuche aber, die Erklärung einfach zu halten.
- CW = Dauersignal = Dauerpegel
- 270 = 270Hz = moduliertes Signal
- 2kHz = 2000 Hz = moduliertes Signal
Die 3 Modulationstypen dienen dazu, einen Sender und ein Powermeter zu synchronisieren (wenn z.B. noch weitere Signale auf der zu messenden Leitung anliegen können).
Gemessen wird wie folgt.:
- Zum Messsetup gehören zwei Referenzkabel bekannter Dämpfung und eine Kupplung. Von diesen prüft man die Steckverbinder mit einem Videomikroskop auf Verunreinigungen und/oder Beschädigungen. Gegebenenfalls wird Steckeroberfläche gereinigt und erneut geprüft.
- Dann verbindet man den Sender mit dem "linken" Stecker des 1. Patchkabels, den "rechten" Stecker des 1. Patchkabels mit dem "linken"
Stecker des 2. Patchkabels, den "rechten" Stecker des zweiten Patchkabels mit dem Empfänger.
- Der angezeigte Wert ist die Dämpfung dieser Referenzstrecke --> Referenzwert. Wenn man die Dämpfungswerte der Referenzkabel hat,
kann man noch auf Plausibilität prüfen.
(1) Hat man keine Referenzkabel definiert man 2 Patchkabel selbst als Referenzkabel. Gibt dann einen (vernachlässigbaren) Messfehler.
(2) Hat man nur ein Referenzkabel wird der Messfehler größer.
(3) Bessere Messgeräte kann man nach der Referenzmessung "Nullen". Der später angezeigte Wert ist dann direkt die Dämpfung der Strecke.
- Anschließend trennt man die Verbindung "rechter" Stecker 1. Patchkabel zu "linker" Stecker 2. Patchkabel. Der "rechte" Stecker des 1. Patchkabels wird dann mit einer Seite der zu messenden Strecke, der "linke" Stecker des 2. Patchkabels mit dem Ende der zu messenden Strecke verbunden. Vorher auch hier die Steckeroberflächen prüfen, s.o.. Vom angezeigten Wert den Referenzwert abziehen ergibt den Dämpfungswert der Strecke.
- Mit jeder Abweichung von diesem Ablauf wird die Messung ungenauer.
(4) Da die Dämpfung einer Strecke richtungsabhängig sein kann, sollte man die Messung in beide Richtungen vornehmen. Dann addiert man
die Messwerte beider Richtungen und teilt die Summe durch 2; dann hat meinen eine gute Näherung.
WN
(3)
- CW = Dauersignal = Dauerpegel
- 270 = 270Hz = moduliertes Signal
- 2kHz = 2000 Hz = moduliertes Signal
Die 3 Modulationstypen dienen dazu, einen Sender und ein Powermeter zu synchronisieren (wenn z.B. noch weitere Signale auf der zu messenden Leitung anliegen können).
Gemessen wird wie folgt.:
- Zum Messsetup gehören zwei Referenzkabel bekannter Dämpfung und eine Kupplung. Von diesen prüft man die Steckverbinder mit einem Videomikroskop auf Verunreinigungen und/oder Beschädigungen. Gegebenenfalls wird Steckeroberfläche gereinigt und erneut geprüft.
- Dann verbindet man den Sender mit dem "linken" Stecker des 1. Patchkabels, den "rechten" Stecker des 1. Patchkabels mit dem "linken"
Stecker des 2. Patchkabels, den "rechten" Stecker des zweiten Patchkabels mit dem Empfänger.
- Der angezeigte Wert ist die Dämpfung dieser Referenzstrecke --> Referenzwert. Wenn man die Dämpfungswerte der Referenzkabel hat,
kann man noch auf Plausibilität prüfen.
(1) Hat man keine Referenzkabel definiert man 2 Patchkabel selbst als Referenzkabel. Gibt dann einen (vernachlässigbaren) Messfehler.
(2) Hat man nur ein Referenzkabel wird der Messfehler größer.
(3) Bessere Messgeräte kann man nach der Referenzmessung "Nullen". Der später angezeigte Wert ist dann direkt die Dämpfung der Strecke.
- Anschließend trennt man die Verbindung "rechter" Stecker 1. Patchkabel zu "linker" Stecker 2. Patchkabel. Der "rechte" Stecker des 1. Patchkabels wird dann mit einer Seite der zu messenden Strecke, der "linke" Stecker des 2. Patchkabels mit dem Ende der zu messenden Strecke verbunden. Vorher auch hier die Steckeroberflächen prüfen, s.o.. Vom angezeigten Wert den Referenzwert abziehen ergibt den Dämpfungswert der Strecke.
- Mit jeder Abweichung von diesem Ablauf wird die Messung ungenauer.
(4) Da die Dämpfung einer Strecke richtungsabhängig sein kann, sollte man die Messung in beide Richtungen vornehmen. Dann addiert man
die Messwerte beider Richtungen und teilt die Summe durch 2; dann hat meinen eine gute Näherung.
WN
(3)