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Diskussion

Mitglied: 7719

Linux Server vs Windows Server

Ich habe einen Linux und einen Windows Server.
Ich finde Linux vielseitiger.
Was denkt ihr?

Content-Key: 6779

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Ausgedruckt am: 21.06.2021 um 15:06 Uhr

29 Kommentare
Mitglied: 7217
Du willst sicherlich keinen OS-Bashing-Thread anfangen, deswegen eine allumfassende, neutrale Antwort von mir:

Es kommt sehr stark darauf an, was du an Service-Dienstleistung mit dem Server bereitstellen möchtest. Ebenfalls relevant für die Wahl des OS ist der Admin, bzw. dessen Fähigkeiten, das System später zu betreuen.

Es bringt dir nix, einen Windows-Server aufzustellen, wenn du einen Unix-Guru als Admin hast, der mit Windows absolut nicht umgehen kann, genauso aber auch umgekehrt.

Natürlich spielt hier auch die persönliche Vorliebe mit rein, wenn man sich nahezu gleichgut/gleichschlecht mit beiden OS-Richtungen auskennt...

Nun zu meiner persönlichen Vorliebe: ich nutze gerne Linux als WS und Server (überall dort, wo es problemlos machbar ist).

Mupfel
Mitglied: 7719
Unter Linux gibt es so viele verschiedene Server, von einem sehr guten E-Mail Server über einen professionellen Proxy Server (Squid, wenn du ihn noch nicht kennst.), WEBMIN, verschiedene DHCP und DNS Server.
Es gibt so eine rießige Auswahl. Willst du etwa bei einem Windows Server alles nachkaufen?
Mitglied: 7719
Eine richtige Disskusion ist doch mal was anderes. Vor allem, wenn die Frage nicht geht was ist besser Linux oder Windows. Sondern: Welcher Server ist besser.
Mitglied: 7217
Du beziehst dich auf mich in deiner Antwort und weisst mich auf die Vorzüge eines Linux-Systems hin...

Ich kenne diese, deswegen nutze ich Linux doch... Ich versteh dich nicht so ganz.

Andersherum musst du aber auch sehen:

Wenn du in einer Firma nur Leute hast, die sich mit Windows auskennen (und das vielleicht sogar noch perfekt), kaufst du lieber das ein oder andere Tool, als die komplette Mannschaft auf eine Linux-Schulung zu schicken. Weil: bis die Jungs alle so fit sind, dass sie problemlos mit Linux klar kommen, sind pro Person mind. 3000 Euro Schulungskosten aufgelaufen.

Mupfel
Mitglied: 7217
Zu diesem Thema kann ich nur sagen, lohnt es sich auf alle Fälle auch einen Blick auf http://www.tuxfutter.de zu werfen. Hier findet man einen von Leuten aus der Praxis zusammengestellten Katalog an Windows- und Linuxsoftware mit (vielleicht persönlich gefärbten) Einstufungen der Software.

Mupfel
Mitglied: 7719
Nur weiß ich auch wie viel all die Windows Server kosten.
Für eine Firma kann es bestimmt interesanter sein einen Windows Server zu installieren und somit die ganzen Windows Clients besser verwalten zu können. (Gruppenrechtlinien)
Mitglied: 7719
Ich kenne mich auch sehr gut aus in Linux, habe einen Domän Controller aufgestellt und DHCP und DNS und und und eingerichtet.
Mitglied: Clobon
Hallo.

Grundsätzlich sind sie (Linux-Server) flexibler.
Aber haben auch einen höheren Administrationsaufwand.
Sie sind auch gehorsamer als Windows-Kisten, was Segen und Fluch zugleich ist.

MfG, Clobon
Mitglied: 2095
also ich muss schon sagen die linuxer sind mir auf den servern lieber...
den die microsoft windows 2003 version sind nicht so gehorchsam bzw..haben noch ein paar fehler bzw.fangen an zu spinnen...wobei ich linux stabiler finde und auch recht gut läuft....
Mitglied: meinereiner
OK, Linus ist vielseitiger.
Aber wieweit ist das wirklich von Vorteil??
Mitglied: 2095
sudem das es guenstig ist und das es wesentlich stabil is
Mitglied: 7217
Wie pflege ich immer zu sagen: es kommt halt auf den Sachverhalt an, wo man das Ding einsetzen möchte...

Es gibt Spezialanwendungsbereiche, da haben sich Linux-Server etabliert, weil eben für Windows nicht wirklich die Eignung da ist. Die Vielseitigkeit eines Linuxsystems muss man eben auf den speziellen Arbeitsbereich kanalisieren.

Mupfel
Mitglied: 7217
Nun, das zweifle ich mal an: wenn du dir den Novell-SuSE-Server anschaust oder mal die Serverprodukte von Redhat, dann ist die Sache mit dem "günstig" aber nicht mehr relevant, weil ungültig.

Klar kommen jetzt die Argumente: mit Debian bekommt man aber ein OS, was kostenlos ist und auch das kann, was ein SuSE oder Redhat kann...

Stimmt vielleicht. Aber: bietet Debian jetzt im Professional-Umfeld einen Support wie ihn Novell oder Redhat bietet mit ihren Serverprodukten? Microsoft bietet diesen Support schon (natürlich auch gegen Geld...).

Ich will hier nicht die Windows-Server nach vorne puschen, aber ich will, dass man mal die Sache von der Seite sieht, wie man sie sehen sollte!

Mupfel
Mitglied: 7719
Wenn du mit gehorsam meinst, dass sie nicht abstürzen, so kann ich dir voll zustimmen.
In meinem Betrieb gibt es momentan zwei Terminal Server, die manchmal einfach die Netzwerkverbindung verlieren.
Mitglied: 7719
Nimm einmal an, du bräuchtest IP Telefony, eine Domäne, einen Kerebos Server, ein ...
Was kann dir da noch Windows helfen.
Nach ja Active Directory ist bei Windows Clients unschlagbar. Aber NIS und NFS sind auch sehr nett.
Mitglied: 7719
Manch einer, wie ich z.B. benutzen Linux als Server zu Hause, weil es Spaß macht.
Es macht Spaß so viele verschiedene Server zu testen und konfigurieren. Un da reicht SuSE total aus.
Die Novell Version muss man ja auch nicht kaufen.
Mitglied: meinereiner
Warum sind eigentlich immer die Server schuld??

Bei mir laufen 33 Terminal Server und keiner verliert die Verbindung.
Mitglied: 7217
*grins* die Server sind es selten Schuld, Schuld ist IMMER der Benutzer... *lach*

Mupfel
Mitglied: meinereiner
pruuust..stimmt...

Das grösste Problem ist zwischen Monitor und Rückenlehne..

;-) face-wink :-) face-smile
Mitglied: 7217
Ich spreche aus täglicher Erfahrung: ich betreue ca 2600 Userkonten... und habe einige Workstations, an denen die Leute sitzen... sie sitzen (weil Uni) nicht immer am gleichen Arbeitsplatz... und es gibt ein paar User, bei denen angeblich immer der Computer kaputt ist und sich seltsam verhält, Programme abstürzen und was weiss ich nicht.. bei 2597 anderen Usern ist das aber (komischerweise) nicht der Fall... und das, wo alle MANDATORY-Profiles haben :-) face-smile

Also würde ich ja sagen: wenns bei EINEM nicht geht, dann gehts bei KEINEM... aber lassen wir das *g*

Mupfel
Mitglied: 7719
Hat jemand viele Linux Unix Server und hat mit den Servern Probleme.
Das beste aber an Unix Servern ist aber, dass man sie auf jede x beliebige weise steuern kann:

SSH, Lokal, Telnet, KDE, Webmin, Bash, ...

Was kann da schon Windows?

cmd und Graphische Oberfläche.
Gut, es gibt auch Telnet und eine Web konfiguration.
Mitglied: meinereiner
was soll ich dazu sagen..herzliches Beileid.. ;-) face-wink Die User hab ich Gott sei Dank hinter mir gelassen und muss nur noch second level Support in dem Bereich machen.

Wobei ich vorhin aber eher auf die Admins angespielt habe.
Was ich schon auf Servern gesehen habe..Aua das tut weh. :-( face-sad (brauch sich jetzt keiner angesprochen zu fühlen).

Oder um wieder etwas zum Thema zurück zu kommen. Ich behaupte immer: Windows hat so einen schlechten Ruf weil jeder Idiot der eine Maus schupsen kann, meint er könne administrieren. Allerdings sehe ich dabei eine erfreuliche Wendung. Diese Leute sind nämlich auch die, die am lautesten auf Windows schimpfen und dann zu Linux über gehen...
Tja..viel Spass Mupfel.. *fg*
Mitglied: 7217
Diese Leute sind
nämlich auch die, die am lautesten auf
Windows schimpfen und dann zu Linux
über gehen...
Tja..viel Spass Mupfel.. *fg*

Mit denen hab ich kein Problem *G* die sind nämlich nach 2-3 Monaten vom Linux so überfordert, dass sie sich wieder zu Windows hinbewegen *G*

Da kannst du oft genug rufen: "Lies, was im Kofler steht!" es interessiert keinen... Naja... ist halt leider so: die Leute wollen immer mehr "intuitiv" erledigen und nichts mehr wissen... was bei Administrationssachen aber leider dummerweise nicht funktioniert.

Ich habe erst die Tage wieder gemerkt, wie sehr es wehtun kann, lesen zu müssen *g* hab ich nämlich einem Linux-Rechner eine AX.25-Anbindung verpassen müssen, was, wenn man sich an dem Howto entlanghangelt, was im Web steht, garnicht so schwer ist... aber es sind ausgedruckt ca 70 Seiten!!!

Du verstehst, was ich meine? Ich hab 2 Tage gebraucht zum lesen und habs gestern in wenigen Stunden gemacht (inclusive Kernelübersetzung auf ner 400MHz Maschine).

Mupfel
Mitglied: 7719
Ja die self called Admins kenn auch ich.
Oft machen sie alles Kaputt mit ihren "Fähigkeiten", jedoch glaube ich sind schon viele beim ersten selfmade disater über das schlimmste hinweg.
Linux ist so etwas von Komlex, das solche "entdecker" (die Linux ausprobieren wollen) so schnell wie möglich wieder zurück.
Ich muss zugeben, als ich Linux das zweite mal installiert habe und danach nichts mehr ging hab auch ich ersteinmal die Finger von Pinguinen gelassen.
Übrigens das erste Linux bei mir war SuSe Linux 7.0 ohne Yast.
Mitglied: meinereiner
überfordert, dass sie sich wieder zu
Windows hinbewegen *G*

HIIIIILFE..du beraubst mich aller meiner Illusionen und Hoffnungen. ;)


Du verstehst, was ich meine? Ich hab 2 Tage

Yep! Sehr gut!
Da fällt mir ein..auf mich warten auch noch ein paar Seiten über die Einrichtung einer PKI..schluck..
Mitglied: 7719
Schreib doch ein wenig verständlicher.
Mitglied: 7719
Nicht immer.
Windows stürzt manchmal auch ohne Benutzereinwirkung ab, vor allem, wenn mann sich einen Virus eingefangen hat.
Mitglied: J0j0
Ich finde das ein wenig sinnlos das zu diskutieren was besser ist!
Weil der eine kennt sich mit Windows besser aus und der andere mit Linux!

Der Vorteil an Linux ist halt das man sich leichter jede einzelne Systemkomponente aussuchen kann, was bei Win nicht ganz so gut funktioniert!

Ich wünsche mir zum Beispiel manchmal das ich einen Windows Server anstatt eines Linux Severs hätte, weil ich dann zum großen Teil von meinem Desktop auf den Server Sachen übertragen kann(im sinne von funktionsweise/Konfiguration)

Vll liegt das einfach daran das Linux open Source ist?

Greetz
Mitglied: 7719
Jojo, hast du bei einem normalen Windows Server NFS, NIS, verschiedene Mail Server, Voice over IP.

Aber gut, dass du wieder bei Administrator.de dabei bist.
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