Failovercluster - Hyper-V Voraussetzungen
Nabend Zusammen,
neuer Tag neuer Spaß:
Aktuell sind zwei verschiedene Server am Laufen. Diese sind über - ich glaube CentOS - und DRBDs als Cluster konfiguriert. Darauf läuft ein virtueller 2008 R2.
Dat soll weg und alles neu.
Software
Ich hab mir jetzt spontan gedacht: Vmware fällt raus, weil die Lizenzkosten für HA/Cluster einfach zu hoch sind. Also dachte ich mir: Hyper-V.
Virtualisiert werden soll ein Server 2016, der letztlich als Domänencontroller, DHCP, DNS, Druckserver, Fileserver und die Frage: SQL Server? Separat? Soll ja eigentlich nicht auf den Domänencontroller?
Lizenz: Pro Knoten brauche ich eine 16 Core Lizenz Server 2016 Standard, korrekt? Bei zwei Knoten macht das dann zwei Lizenzen? + CALs, aber die dann nur einmal, oder?
Hardware
Es ist ein Dell der als Ausfallserver genutzt werden soll - fragt mich gerade nicht welcher das ist.
Es soll ein weiterer neuer Server angeschafft werden. Der braucht im Grunde ja keine Speicherkapazität, weil die VMs ja dann auf dem SAN liegen. Wie sieht das mit Arbeitsspeicher aus? 32GB sollten locker reichen? Und nen Dual-Xeon würde ich mal meinen. Nen einfacher RAID Controller und zwei SSDs?
SAN: Irgendwelche Vorschläge?
Netzwerk
Im Betrieb wird in Zukunft mit dem SQL Server gearbeitet werden - Datenbankgröße derzeit unbekannt, weil die Software noch in Planung ist.
Ansonsten nur als File und Printserver und wie gesagt DC. Reichen da 1Gbit oder sollten es schon 10 Gbit sein? Für den Server und das SAN? Unterstützt Hyper-V 10 Gbit?
Ziel
Ziel soll es sein, dass ein möglicher Defekt eines Servers durch den "alten" Server temporär abgefangen wird bis der Hauptserver wieder läuft. Dass dadurch Geschwindigkeitseinbußen entstehen ist erstmal nebensächlich.
Grüße und Danke
neuer Tag neuer Spaß:
Aktuell sind zwei verschiedene Server am Laufen. Diese sind über - ich glaube CentOS - und DRBDs als Cluster konfiguriert. Darauf läuft ein virtueller 2008 R2.
Dat soll weg und alles neu.
Software
Ich hab mir jetzt spontan gedacht: Vmware fällt raus, weil die Lizenzkosten für HA/Cluster einfach zu hoch sind. Also dachte ich mir: Hyper-V.
Virtualisiert werden soll ein Server 2016, der letztlich als Domänencontroller, DHCP, DNS, Druckserver, Fileserver und die Frage: SQL Server? Separat? Soll ja eigentlich nicht auf den Domänencontroller?
Lizenz: Pro Knoten brauche ich eine 16 Core Lizenz Server 2016 Standard, korrekt? Bei zwei Knoten macht das dann zwei Lizenzen? + CALs, aber die dann nur einmal, oder?
Hardware
Es ist ein Dell der als Ausfallserver genutzt werden soll - fragt mich gerade nicht welcher das ist.
Es soll ein weiterer neuer Server angeschafft werden. Der braucht im Grunde ja keine Speicherkapazität, weil die VMs ja dann auf dem SAN liegen. Wie sieht das mit Arbeitsspeicher aus? 32GB sollten locker reichen? Und nen Dual-Xeon würde ich mal meinen. Nen einfacher RAID Controller und zwei SSDs?
SAN: Irgendwelche Vorschläge?
Netzwerk
Im Betrieb wird in Zukunft mit dem SQL Server gearbeitet werden - Datenbankgröße derzeit unbekannt, weil die Software noch in Planung ist.
Ansonsten nur als File und Printserver und wie gesagt DC. Reichen da 1Gbit oder sollten es schon 10 Gbit sein? Für den Server und das SAN? Unterstützt Hyper-V 10 Gbit?
Ziel
Ziel soll es sein, dass ein möglicher Defekt eines Servers durch den "alten" Server temporär abgefangen wird bis der Hauptserver wieder läuft. Dass dadurch Geschwindigkeitseinbußen entstehen ist erstmal nebensächlich.
Grüße und Danke
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46 Kommentare
Neuester Kommentar
Hallo,
Bei Hyper-V sollte der DC aber nicht in einer VM liegen sondern auf einen Physichen Server weil bevor die VM,s Starten muss sich der Server an der Domäne anmelden können.
Mir wurde mal gesagt Firewalls und Domäne Kontroller sollten nicht in VM,s liegen. Wo bei ich der Meinung bin dass bei vmware sowas geht weil vmware keine AD Autentifizierung benötigt aber ein Windows Server (Hyper-V Host) sollte dann doch auf den DC zugriff haben.
Gruß an die IT-Welt,
J Herbrich
Bei Hyper-V sollte der DC aber nicht in einer VM liegen sondern auf einen Physichen Server weil bevor die VM,s Starten muss sich der Server an der Domäne anmelden können.
Mir wurde mal gesagt Firewalls und Domäne Kontroller sollten nicht in VM,s liegen. Wo bei ich der Meinung bin dass bei vmware sowas geht weil vmware keine AD Autentifizierung benötigt aber ein Windows Server (Hyper-V Host) sollte dann doch auf den DC zugriff haben.
Gruß an die IT-Welt,
J Herbrich
Hi,
schreibst mir mal eine Mail.
Je nach dem ist eine SAN wieder ein SPoF, also nix gewonnen außer das Projekt. Dann lieber zwei gleiche Server.
Lizenzen brauchst nur eine.
Welcher Durchsatz kommt eher auf das Business an.
32GB? Je nachdem, rechne schonmal locker 4-8GB für den Hyper-V + schön Puffer für SQL, AD, usw. Eine Verdopplung macht den Bock nicht fett, das Projekt aber wesentlich stressfreier (genug Projekte gehabt, in denen Es hiess, dass der RAM aber eng wird...nervt, muss nicht sein)
@herbrich: Schöner ist ein separater AD, die VMs starten bei richtiger Konfiguration allerdings durch aus auch ohne. Muss man halt richtig machen.
edit: Bei vFW geb ich dir größtenteils Recht.
VG
schreibst mir mal eine Mail.
Je nach dem ist eine SAN wieder ein SPoF, also nix gewonnen außer das Projekt. Dann lieber zwei gleiche Server.
Lizenzen brauchst nur eine.
Welcher Durchsatz kommt eher auf das Business an.
32GB? Je nachdem, rechne schonmal locker 4-8GB für den Hyper-V + schön Puffer für SQL, AD, usw. Eine Verdopplung macht den Bock nicht fett, das Projekt aber wesentlich stressfreier (genug Projekte gehabt, in denen Es hiess, dass der RAM aber eng wird...nervt, muss nicht sein)
@herbrich: Schöner ist ein separater AD, die VMs starten bei richtiger Konfiguration allerdings durch aus auch ohne. Muss man halt richtig machen.
edit: Bei vFW geb ich dir größtenteils Recht.
VG
Ob der Hyper-V in der Domäne ist oder nicht ist irrelevant. Wichtiger ist das dahinterstehende Konzept, eben auch für den Fall des (aus)Falles.
Ja, das war nur eine algemeine Aussage betreffend Host in der Domäne. Anders gesagt, wen man den DC Virtualisiert sollte der Host nicht in der Domäne sein. Wen man jedoch Hyper-V ohne Domäne installiert dann kann auch der DC Virtuell exisitieren. So war das gemeint
Gruß an die IT-Welt,
J Herbrich
Moin,
Virtualisiert werden soll ein Server 2016, der letztlich als Domänencontroller, DHCP, DNS, Druckserver, Fileserver und die Frage: SQL Server? Separat? Soll ja eigentlich nicht auf den Domänencontroller?
Bitte, bitte: Ein DC ist ein DC, ist ein DC, etc... DHCP, DNS und Printserver sind okay. Beim Fileserver streiten sich die Geister und den SQL-Server packst du bitte in eine separate VM.
Zwei SSDs klingt ebenfalls gut - RAID1 versteht sich.
Ob die Hypervisor in die Domäne sollen oder nicht, würde ich einen Dienstleister fragen welcher im Bereich Hyper-V schon länger unterwegs ist. Da gibt es die wildesten Behauptungen und Erfahrungen.
Gruß,
Dani
Ich hab mir jetzt spontan gedacht: Vmware fällt raus, weil die Lizenzkosten für HA/Cluster einfach zu hoch sind. Also dachte ich mir: Hyper-V.
Wie soll denn das HA Szenario aussehen? Sprich ein Automatismus, der auch am Wochenende funktioniert oder manueller Eingriff durch die IT?Virtualisiert werden soll ein Server 2016, der letztlich als Domänencontroller, DHCP, DNS, Druckserver, Fileserver und die Frage: SQL Server? Separat? Soll ja eigentlich nicht auf den Domänencontroller?
Bitte, bitte: Ein DC ist ein DC, ist ein DC, etc... DHCP, DNS und Printserver sind okay. Beim Fileserver streiten sich die Geister und den SQL-Server packst du bitte in eine separate VM.
Lizenz: Pro Knoten brauche ich eine 16 Core Lizenz Server 2016 Standard, korrekt? Bei zwei Knoten macht das dann zwei Lizenzen? + CALs, aber die dann nur einmal, oder?
Das hängt davon ab, wie viel Prozessoren mit wie vielen Kernen du im jeweiligen Server verbaut hast. Hier ist das Ganze nochmal bildlich erklärt.Wie sieht das mit Arbeitsspeicher aus? 32GB sollten locker reichen?
Das hängt von der Anzahl von VMs und deren Bedarf ab. Den Host selbst darfst du nicht vergessen. Da sind 4GB aus meiner Sicht das absolute Minimum. Es gibt dazu ua. kleine Helferlein.SAN: Irgendwelche Vorschläge?
Bei Hyper-V kann ich mir grundsätzlich einen CSV-Cluster vorstellen, anstatt eines klassischen SANs. Das hängt von deinen Anforderungen ab.Nen einfacher RAID Controller und zwei SSDs?
Schau auf jeden Fall, dass der RAID Controller eine FBU hat. Gerade bei Stromausfall sicherlich ein Pluspunkt.Zwei SSDs klingt ebenfalls gut - RAID1 versteht sich.
Reichen da 1Gbit oder sollten es schon 10 Gbit sein? Für den Server und das SAN? Unterstützt Hyper-V 10 Gbit?
Von welchen Datenmengen sprechen wir denn überhaupt für die Bestandsserver? 40GB, 500GB oder 2TB. Ich bin der Meinung, dass 10GBit Kupfer eigentlich heute Standard sein sollte, wenn man bedenkt das die Geräte meist 3-5 Jahre oder noch länger laufen sollen bzw. müssen. Gerade bei LiveMigrationen von VMs macht sich das natürlich deutlich bemerkbar.Ob die Hypervisor in die Domäne sollen oder nicht, würde ich einen Dienstleister fragen welcher im Bereich Hyper-V schon länger unterwegs ist. Da gibt es die wildesten Behauptungen und Erfahrungen.
Gruß,
Dani
Hallo.
Ab W2K12R2 gibt's für HYPER-V auch das "Replica"-Feature.
Ich hab' hier zwei nicht baugleiche, aber sehr ähnliche Primergys (zumindest RAM, Plattengrößen und Anzahl der physischen und logischen CPUs ist gleich), der eine arbeitet, der andere wird jede Viertelstunde repliziert. Klappt einwandfrei, und das ohne jegliches SAN, Cluster oder sonstwas in der Richtung dazwischen.
Könnte das eine Lösung für Dich sein?
http://www.it-administrator.de/themen/virtualisierung/fachartikel/19165 ...
https://msdn.microsoft.com/de-de/library/hh831716(v=ws.11).aspx
Einzige wirklich wichtige Voraussetzung, geht auch aus der Grafik im zweiten Link hervor, ist eine möglichst hohe Netzwerkbandbreite, mit der die beiden angebunden sind. Meine beiden machen LACP mit 4 Gbit/s (entsprechende Netzwerkkarten und Switche, die LACP können, sind dazu nötig, W2K12R2 oder höher können das von Haus aus). LWL/Fibre ist also nicht zwingend nötig.
Viele Grüße
von
departure69
Ab W2K12R2 gibt's für HYPER-V auch das "Replica"-Feature.
Ich hab' hier zwei nicht baugleiche, aber sehr ähnliche Primergys (zumindest RAM, Plattengrößen und Anzahl der physischen und logischen CPUs ist gleich), der eine arbeitet, der andere wird jede Viertelstunde repliziert. Klappt einwandfrei, und das ohne jegliches SAN, Cluster oder sonstwas in der Richtung dazwischen.
Könnte das eine Lösung für Dich sein?
http://www.it-administrator.de/themen/virtualisierung/fachartikel/19165 ...
https://msdn.microsoft.com/de-de/library/hh831716(v=ws.11).aspx
Einzige wirklich wichtige Voraussetzung, geht auch aus der Grafik im zweiten Link hervor, ist eine möglichst hohe Netzwerkbandbreite, mit der die beiden angebunden sind. Meine beiden machen LACP mit 4 Gbit/s (entsprechende Netzwerkkarten und Switche, die LACP können, sind dazu nötig, W2K12R2 oder höher können das von Haus aus). LWL/Fibre ist also nicht zwingend nötig.
Viele Grüße
von
departure69
Sers,
Vorab: Schon mal über Hyper-V Replica nachgedacht? Würde den finanziellen Aufwand deutlich drücken, hast aber auch kein echtes HA.
Habe bei mir das ganze mittels Clustered Storage Spaces (Nicht Storage Spaces Direct) und Windows Server 2016 gelöst, basierend auf 2x Dell R630 (E5 v4) und 1x R720 (E5 v1). Alle drei greifen über ein 12G SAS HBA auf ein Dell MD1420 SAS JBOD zu, in dem ein paar SAS SSD und SAS HDDs verbaut sind, und als Clustered Pool ein paar tiered vDisks als CSV bereitstellt, auf denen die VMs liegen.
Das Storage definiert sich natürlich primär über die IOPS, die deine VMs und Datenbanken brauchen. Da musst du mehr Daten liefern.
Habe bei meinem Cluster nach aussen direkt mit 10G angebunden. NICs und Coreswitche können dabei RDMA.
Die 10G sind allein schon ein dicker Vorteil beim Fahren von Backups, ganz zu schweigen von der Anbindung der Clients.
Ziel
Ziel soll es sein, dass ein möglicher Defekt eines Servers durch den "alten" Server temporär abgefangen wird bis der Hauptserver wieder läuft. Dass dadurch Geschwindigkeitseinbußen entstehen ist erstmal nebensächlich.
Hat der SQL Server Software Assurance? Wegen dem Verschieben auf einen anderen Host?
Grüße,
Philip
Vorab: Schon mal über Hyper-V Replica nachgedacht? Würde den finanziellen Aufwand deutlich drücken, hast aber auch kein echtes HA.
Software
Ich hab mir jetzt spontan gedacht: Vmware fällt raus, weil die Lizenzkosten für HA/Cluster einfach zu hoch sind.
Öhm, vSphere Essentials ist doch wirklich bezahlbar.Ich hab mir jetzt spontan gedacht: Vmware fällt raus, weil die Lizenzkosten für HA/Cluster einfach zu hoch sind.
Also dachte ich mir: Hyper-V.
Auch gut, die Dinger laufen solide.Virtualisiert werden soll ein Server 2016, der letztlich als Domänencontroller, DHCP, DNS, Druckserver, Fileserver und die Frage: SQL Server? Separat? Soll ja eigentlich nicht auf den Domänencontroller?
Wie der Rest schon sagte, DC ist ein DC. DNS & DHCP (solange nicht IPAM!) sind aber ok mit drauf. Einen Druckerserver mit buggy Treibern auf einem DC kann dir so manchen Tag versauen...Hardware
Es ist ein Dell der als Ausfallserver genutzt werden soll - fragt mich gerade nicht welcher das ist.
Solltest sicherstellen, dass beide Server CPUs vom selben Hersteller haben. Live Migration (auch HA) zwischen AMD und Intel CPUs sind nicht möglich.Es ist ein Dell der als Ausfallserver genutzt werden soll - fragt mich gerade nicht welcher das ist.
Es soll ein weiterer neuer Server angeschafft werden. Der braucht im Grunde ja keine Speicherkapazität, weil die VMs ja dann auf dem SAN liegen. Wie sieht das mit Arbeitsspeicher aus? 32GB sollten locker reichen? Und nen Dual-Xeon würde ich mal meinen. Nen einfacher RAID Controller und zwei SSDs?
Mehr RAM. MS SQL Server, bzw. Datenbankserver allgemein, lieben RAM. Dabei fehlen natürlich noch Infos zur DB.SAN: Irgendwelche Vorschläge?
Habe bei mir das ganze mittels Clustered Storage Spaces (Nicht Storage Spaces Direct) und Windows Server 2016 gelöst, basierend auf 2x Dell R630 (E5 v4) und 1x R720 (E5 v1). Alle drei greifen über ein 12G SAS HBA auf ein Dell MD1420 SAS JBOD zu, in dem ein paar SAS SSD und SAS HDDs verbaut sind, und als Clustered Pool ein paar tiered vDisks als CSV bereitstellt, auf denen die VMs liegen.
Das Storage definiert sich natürlich primär über die IOPS, die deine VMs und Datenbanken brauchen. Da musst du mehr Daten liefern.
Netzwerk
Im Betrieb wird in Zukunft mit dem SQL Server gearbeitet werden - Datenbankgröße derzeit unbekannt, weil die Software noch in Planung ist.
Ansonsten nur als File und Printserver und wie gesagt DC. Reichen da 1Gbit oder sollten es schon 10 Gbit sein? Für den Server und das SAN? Unterstützt Hyper-V 10 Gbit?
Im Betrieb wird in Zukunft mit dem SQL Server gearbeitet werden - Datenbankgröße derzeit unbekannt, weil die Software noch in Planung ist.
Ansonsten nur als File und Printserver und wie gesagt DC. Reichen da 1Gbit oder sollten es schon 10 Gbit sein? Für den Server und das SAN? Unterstützt Hyper-V 10 Gbit?
Habe bei meinem Cluster nach aussen direkt mit 10G angebunden. NICs und Coreswitche können dabei RDMA.
Die 10G sind allein schon ein dicker Vorteil beim Fahren von Backups, ganz zu schweigen von der Anbindung der Clients.
Ziel
Ziel soll es sein, dass ein möglicher Defekt eines Servers durch den "alten" Server temporär abgefangen wird bis der Hauptserver wieder läuft. Dass dadurch Geschwindigkeitseinbußen entstehen ist erstmal nebensächlich.
Hat der SQL Server Software Assurance? Wegen dem Verschieben auf einen anderen Host?
Grüße,
Philip
Zitat von @Xaero1982:
Zitat von @psannz:
Sers,
Vorab: Schon mal über Hyper-V Replica nachgedacht? Würde den finanziellen Aufwand deutlich drücken, hast aber auch kein echtes HA.
Gut, wäre sicher verschmerzbar, aber wie ist das mit der Lizenzierung? Datacenter oder Standard?Sers,
Vorab: Schon mal über Hyper-V Replica nachgedacht? Würde den finanziellen Aufwand deutlich drücken, hast aber auch kein echtes HA.
Hat der SQL Server Software Assurance? Wegen dem Verschieben auf einen anderen Host?
Tja, da sprichst du was an. Der SQL Server wird vom Hersteller der Software mitgeliefert - gegen Bezahlung natürlich. Der wird mit sicherheit kein SA haben.Die beiden Punkte gehören in HA und Replica zusammen. Ohne Software Assurance (SA) wird es lizenztechnisch spannend. Hauptargument für die SA auf der SQL Server Lizenz sind meiner Meinung nach die Warm-Failover-Server Rechte für SQL Server.
Zur CSV Frage: CSV = Cluster Shared Volume. Sprich ein Volume, dass im Cluster verfügbar ist. Kann von einem System bereitgestellt werden, also ohne HA, oder von einem SAN kommen, e.g. via iSCSI, FC oder SAS. Oder eben wie in meinem Fall ein Clustered Storace Spaces Volume
https://technet.microsoft.com/en-us/library/jj612868%28v=ws.11%29.aspx
Zitat von @Xaero1982:
Okay, damit bleibt die Frage bei dem CSV: Wenn ich die auf einem System eingerichtet habe und dieses abraucht - dann habe ich doch auf dem anderen keinen Zugriff mehr darauf? Wie denn auch? Wie soll das gehen?
Okay, damit bleibt die Frage bei dem CSV: Wenn ich die auf einem System eingerichtet habe und dieses abraucht - dann habe ich doch auf dem anderen keinen Zugriff mehr darauf? Wie denn auch? Wie soll das gehen?
Na das hängt davon ab von was für einem System das Volume bereitgestellt wird.
- Volume auf einem der Server? Ist der Server aus ist auch das Volume down.
- Volume auf einem SAN (mit redundanten Köpfen), per iSCSI, FC, oder SAS an die Clusternodes angebunden? Solange das SAN lebt ist auch das Volume im Cluster verfügbar
- Volume als Cluster Shared Storage Space angebunden? Solang mindestens ein Clusternode mit dem/den JBODs verbunden ist bleibt das Volume verfügbar.
Und dann gibts noch die vielen anderen Möglichkeiten, e.g. Starwind Virtual SAN, EMC ScaleIO, oder StorageSpaces Direct um einfach mal noch ein paar konvergente Storagelösungen zu nennen. Bis auf die Starwind Software nichts wirklich für deine Anwendung geeignet da zu teuer oder viel zu wenig Nodes.
@Xaero1982:
Hyper-V-Replica braucht kein Datacentre, Std. genügt. Und es nicht das gleiche wie Storage Replica, es wird nicht der Storage repliziert, sondern die virtuellen Maschinen eines Hyper-V auf einen anderen, möglichst ähnlichen (Plattenplatz, RAM, CPU-Leistung, Netzwerkanbindung) Hyper-V. Wenn der erste kaputtgeht, werden die Maschinen stattdessen auf dem Replikatserver gestartet, mit maximal einer Viertelstunde Datenverlust (es lassen sich aber auch kürzere Intervalle zum Replizieren einstellen, die Viertelstunde genügt jedoch bei uns).
Hyper-V-Replica ist noch nicht einmal eine Neuerung des W2K16, sondern gab's sogar schon ab W2K12R2:
https://www.windowspro.de/news/windows-8-server-bringt-hyper-v-replikati ...
Eine ansich völlig harmlose und gut funktionierende Möglichkeit, ohne teures SAN-, Cluster- oder sonstiges Zwischengedöns eine redundante Hyper-V-Umgebung zu haben.
Viele Grüße
von
departure69
Hyper-V-Replica braucht kein Datacentre, Std. genügt. Und es nicht das gleiche wie Storage Replica, es wird nicht der Storage repliziert, sondern die virtuellen Maschinen eines Hyper-V auf einen anderen, möglichst ähnlichen (Plattenplatz, RAM, CPU-Leistung, Netzwerkanbindung) Hyper-V. Wenn der erste kaputtgeht, werden die Maschinen stattdessen auf dem Replikatserver gestartet, mit maximal einer Viertelstunde Datenverlust (es lassen sich aber auch kürzere Intervalle zum Replizieren einstellen, die Viertelstunde genügt jedoch bei uns).
Hyper-V-Replica ist noch nicht einmal eine Neuerung des W2K16, sondern gab's sogar schon ab W2K12R2:
https://www.windowspro.de/news/windows-8-server-bringt-hyper-v-replikati ...
Eine ansich völlig harmlose und gut funktionierende Möglichkeit, ohne teures SAN-, Cluster- oder sonstiges Zwischengedöns eine redundante Hyper-V-Umgebung zu haben.
Viele Grüße
von
departure69
Nach der Regel: Ein HYPER-V ist ein HYPER-V ist ein HYPER-V, und Hyper-V-Replica mind. Kerberos erfordert, brauchst Du tatsächlich eine Microsoft-Windows-Active-Directory-Domäne.
Eine weitere Regel besagt, daß auch dann, wenn es mehrere DCs gibt, mindestens einer in Blech dastehen sollte.
Heißt: Ein kleiner bis max. mittlerer KMU-Server als DC mit einer weiteren W2K16-Lic. sollte in Deiner Rechnung schon noch drin sein. Backup des DC mit USB-Wechselplatten mittels Onboard-Windows-Server-Sicherung. Fertig ist der Lack.
Viele Grüße
Eine weitere Regel besagt, daß auch dann, wenn es mehrere DCs gibt, mindestens einer in Blech dastehen sollte.
Heißt: Ein kleiner bis max. mittlerer KMU-Server als DC mit einer weiteren W2K16-Lic. sollte in Deiner Rechnung schon noch drin sein. Backup des DC mit USB-Wechselplatten mittels Onboard-Windows-Server-Sicherung. Fertig ist der Lack.
Viele Grüße
Hallo,
Je nach dem wie viele User auf den DC zugreifen muss es nicht gleich der Stärkste Server sein. Ein alter Server der iwo noch rumliegt sollte es als DC auch packen
Weil wie gesagt, blöd wen sich der Hyper-V Host nicht an der Domäne anmelden kann weil der Host auf dem der DC läuft noch nicht gebootet / gestartet wurde.
Gruß an die IT-Welt,
J Herbrich
Je nach dem wie viele User auf den DC zugreifen muss es nicht gleich der Stärkste Server sein. Ein alter Server der iwo noch rumliegt sollte es als DC auch packen
Gruß an die IT-Welt,
J Herbrich
@Xaero1982:
Ist das Deine Sichtweise, oder die, die Du vom Auftraggeber befürchtest? Das AD dient doch in erster Linie zur zentralen Benutzerverwaltung und bietet darüber hinaus noch jede Menge anderer Vorteile (GPOs, Standorte u. v. w. m.). Selbst dann, wenn ich nur der Admin einer 10-Mann-Bude wäre, würde ich ein AD aufsetzen, auch ohne Gedanken an Virtualisierung oder nicht.
Hhmmm, das haben viele schon gedacht. Irgendwann, natürlich genau dann, wenn es überhaupt nicht passte, ist's dann passiert.
Gegen Stromausfall hilft eine USV. Je nach Dimensionierung auch über Stunden.
Viele Grüße
von
departure69
3 Stromfresser, damit zwei laufen ...
Ist das Deine Sichtweise, oder die, die Du vom Auftraggeber befürchtest? Das AD dient doch in erster Linie zur zentralen Benutzerverwaltung und bietet darüber hinaus noch jede Menge anderer Vorteile (GPOs, Standorte u. v. w. m.). Selbst dann, wenn ich nur der Admin einer 10-Mann-Bude wäre, würde ich ein AD aufsetzen, auch ohne Gedanken an Virtualisierung oder nicht.
Es gab in 5 Jahren bei uns nicht einmal den Fall, dass der Server abgeraucht ist ... wenn dann beide wegen Strom aus ...
Hhmmm, das haben viele schon gedacht. Irgendwann, natürlich genau dann, wenn es überhaupt nicht passte, ist's dann passiert.
Gegen Stromausfall hilft eine USV. Je nach Dimensionierung auch über Stunden.
Viele Grüße
von
departure69
https://www.windowspro.de/marcel-kueppers/hyper-v-replica-replizierte-vm ...
http://www.it-administrator.de/themen/virtualisierung/fachartikel/19165 ...
Insbesondere auf der Webseite, zu der der zweite Link führt, habe ich die meisten Informationen gefunden, die ich zu Hyper-V-Replica brauchte.
Viele Grüße
http://www.it-administrator.de/themen/virtualisierung/fachartikel/19165 ...
Insbesondere auf der Webseite, zu der der zweite Link führt, habe ich die meisten Informationen gefunden, die ich zu Hyper-V-Replica brauchte.
Viele Grüße
Nur zum Testen mußt Du den ersten nicht herunterfahren. Microsoft hat dafür extra einen Testfailover (sh. Kontextmenü re. Maustaste auf einem der replizierten Server auf dem sekundären Host) eingebaut, die replizierte VM wird vollständig hochgefahren, aber ohne verbundene Netzwerkschnittstellen, deshalb gefahrlos, zum Testen eben. Wenn Du echtes Failover auf einer Replikat-VM auslöst bzw. eine solche einfach startest, und der primäre Host (bzw. darauf die erste Maschine, um die es geht) noch läuft, kriegst Du eine Fehlermeldung.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist Hyper-V-Replica dafür gedacht, daß der erste Host komplett ausfällt. Dann Failover am sekundären Replikat-Host für alle VMs auslösen, VMs laufen wieder, weiterarbeiten, ersten Server reparieren. Ist der erste Host wieder repariert, sind seine VMs ja hoffnungslos veraltet. Du mußt dann die Replikation drehen, indem Du sie auf beiden entfernst und in gegensätzlicher Richtung wieder neu einrichtest, also alles von vorne. Danach ist der reparierte der "Zweite". Wenn Du lieber den reparierten wieder als "Ersten" haben möchtest (weil er vielleicht der stärkere ist - Hardware), muß Du abermals drehen.
Umständlich? Ja. Dafür ist das Feature "Replica" komplett kostenlos (von Lizenzfragen für die einzelnen VMs pro Host mal abgesehen). Und wie oft kommt das vor? Idealerweise niemals. Und wenn doch, dann mußt Du die Zeit für das oben beschriebene Szenario eben leider aufwenden. Dafür sparst Du Dir Cluster, teuren Storage undsoweiter. Und nur dafür ist Replica gedacht. Alles, was über KMU oder gar KU hinausgeht, wird ohnhein den teueren Storage und entsprechende Cluster haben und kein Replica einsetzen. Ich bin mit den Möglichkeiten (allerdings auch mit den vorbeschriebenen Widrigkeiten) von Hyper-V-Replica jedenfalls zufrieden und einverstanden, bin sehr froh darüber, daß es das gibt (der letzte Kostenvoranschlag für ein gescheites SAN, wie wir es ansonsten bräuchten, lag bei cirva 18.000,- EUR Brutto, mein Chef wär' mit beinah mit dem nackten Hintern ins Gesicht gesprungen, ob ich noch ganz dicht sei).
Wenn Dir Hyper-V-Replica aufgrund dessen doch zu umständlich ist, gibt's bestimmt auch noch andere Lösungen.
EDIT:
Im Blödsinn erzählen war ich schon immer ganz groß, vergiß, was ich oben geschrieben habe bzw. nur wenig davon stimmt überhaupt. Hab' nochmal gegoogelt, es ist tatsächlich zumindest etwas komfortabler und eleganter, als ich dachte:
http://www.datacenter-insider.de/failover-mit-hyper-v-replica-durchfueh ...
https://technet.microsoft.com/de-de/library/jj134169(v=ws.11).aspx (sh. 5.2)
https://technet.microsoft.com/de-de/library/dn551365(v=ws.11).aspx
Viele Grüße
von
departure69
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist Hyper-V-Replica dafür gedacht, daß der erste Host komplett ausfällt. Dann Failover am sekundären Replikat-Host für alle VMs auslösen, VMs laufen wieder, weiterarbeiten, ersten Server reparieren. Ist der erste Host wieder repariert, sind seine VMs ja hoffnungslos veraltet. Du mußt dann die Replikation drehen, indem Du sie auf beiden entfernst und in gegensätzlicher Richtung wieder neu einrichtest, also alles von vorne. Danach ist der reparierte der "Zweite". Wenn Du lieber den reparierten wieder als "Ersten" haben möchtest (weil er vielleicht der stärkere ist - Hardware), muß Du abermals drehen.
Umständlich? Ja. Dafür ist das Feature "Replica" komplett kostenlos (von Lizenzfragen für die einzelnen VMs pro Host mal abgesehen). Und wie oft kommt das vor? Idealerweise niemals. Und wenn doch, dann mußt Du die Zeit für das oben beschriebene Szenario eben leider aufwenden. Dafür sparst Du Dir Cluster, teuren Storage undsoweiter. Und nur dafür ist Replica gedacht. Alles, was über KMU oder gar KU hinausgeht, wird ohnhein den teueren Storage und entsprechende Cluster haben und kein Replica einsetzen. Ich bin mit den Möglichkeiten (allerdings auch mit den vorbeschriebenen Widrigkeiten) von Hyper-V-Replica jedenfalls zufrieden und einverstanden, bin sehr froh darüber, daß es das gibt (der letzte Kostenvoranschlag für ein gescheites SAN, wie wir es ansonsten bräuchten, lag bei cirva 18.000,- EUR Brutto, mein Chef wär' mit beinah mit dem nackten Hintern ins Gesicht gesprungen, ob ich noch ganz dicht sei).
Wenn Dir Hyper-V-Replica aufgrund dessen doch zu umständlich ist, gibt's bestimmt auch noch andere Lösungen.
EDIT:
Im Blödsinn erzählen war ich schon immer ganz groß, vergiß, was ich oben geschrieben habe bzw. nur wenig davon stimmt überhaupt. Hab' nochmal gegoogelt, es ist tatsächlich zumindest etwas komfortabler und eleganter, als ich dachte:
http://www.datacenter-insider.de/failover-mit-hyper-v-replica-durchfueh ...
https://technet.microsoft.com/de-de/library/jj134169(v=ws.11).aspx (sh. 5.2)
https://technet.microsoft.com/de-de/library/dn551365(v=ws.11).aspx
Viele Grüße
von
departure69
Nunja, ich schrieb ja schon, Replica erspart Dir das Cluster und/oder teuren SAN-Storage zwischen den Hypervisoren und kostet nichts. Das das super-duper einfach ist, hat Microsoft nicht versprochen. Und mal ganz ehrlich: Wenn ich ein Failover brauche, dann ist mein erster kaputt, da ist also schon richtig was zu tun, bis die erste HW wieder läuft, bei mir wäre da ohnehin Mehrarbeit/Abendstunden/Nachstunden/Wochenende angesagt, dann hab' ich auch die Zeit, danach die Replikation aufzulösen und wieder einzurichten. Ich find's trotzdem klasse, ich hatte ja weiter oben schon geschrieben, daß mir mein Chef niemals die Kosten für das SAN genehmigt hätte, wie ich es brauchen würde, wenn es Hyper-V-Replica nicht gäbe.
Ich finde, man kann damit arbeiten und kann seitdem ein bisschen besser schlafen, weil ich dem Veeam-Backup auch nicht zu jeder Zeit zu hundert Prozent trauen kann, das zickt schon ab und zu mal rum.
Viele Grüße
Ich finde, man kann damit arbeiten und kann seitdem ein bisschen besser schlafen, weil ich dem Veeam-Backup auch nicht zu jeder Zeit zu hundert Prozent trauen kann, das zickt schon ab und zu mal rum.
Viele Grüße
Hier steht noch etwas zu Problemen mit der CA i. V. m. Hyper-V-Replica:
Nach Updateinstallation - Hyper-V-Replikation stellt die Funktion ein
Den Streß hab' ich mir zum Glück nicht angetan, ich mach' das mit Kerberos.
Da könnte das Problem bei Dir liegen.
Viele Grüße
Nach Updateinstallation - Hyper-V-Replikation stellt die Funktion ein
Den Streß hab' ich mir zum Glück nicht angetan, ich mach' das mit Kerberos.
Warum dann solche Fallen ohne AD/DC
Da könnte das Problem bei Dir liegen.
Viele Grüße
Die Windows-Server-Sicherung ist ja auch in Ordnung, ich nutze die auf einigen physischen Servern. Und die ist sogar Bare-Metal recoveryfähig, also auch auf anderer Hardware wiederherstellbar, da ist überhaupt nichts gegen einzuwenden.
Aber wie und wo nutzt Du die mit/für die VMs? Sicherst Du den physischen Hyper-V-Host damit, inklusive der VMs? Das soll angeblich funktionieren, jedoch soll es damit umständlich sein, nur eine einzelne VM wiederherzustellen. Man sieht beim Recovery nämlich die einzelnen VMs nicht mit ihrem Namen, sondern nur mit Ihrer ID. Man muß per Powershell erst feststellen, welche ID zu welcher VM gehört. Dann sollte es aber gehen.
Viele Grüße
Aber wie und wo nutzt Du die mit/für die VMs? Sicherst Du den physischen Hyper-V-Host damit, inklusive der VMs? Das soll angeblich funktionieren, jedoch soll es damit umständlich sein, nur eine einzelne VM wiederherzustellen. Man sieht beim Recovery nämlich die einzelnen VMs nicht mit ihrem Namen, sondern nur mit Ihrer ID. Man muß per Powershell erst feststellen, welche ID zu welcher VM gehört. Dann sollte es aber gehen.
Viele Grüße