Frage zu uraltem Unix-Format
Hallo,
auch wenn ich hier nicht ganz richtig, bin, aber ich glaube, Linux kommt dem doch sehr nahe. Denn ich hätte eine Frage an die Unix-Nostaliger
Ich habe noch div. 5 1/4" Disketten, welche aus der Mitte der 90'er stammen. Sie lagern seitdem staubfrei und in einem dunklen Raum bei mir zu Hause und, da diese von jeher mir gehören, weiß ich auch was drauf ist.
Genau an diese Daten würde ich nun gerne gelangen.
Es handelt sich um Textdateien, welche mit einen uralten Siemens PC (damals Unix / Sinix) geschrieben wurden. Keine Ahnung mehr, wie das Programm damals hieß.
Natürlich habe ich keinen solchen alten PC mehr. Ein 5 1/4" LW kann man ja noch besorgen und ggf. irgendwie an einem neueren Rechner anschließen, aber da ist nun meine Frage:
Falls die Daten noch lesbar sind - ich hoffe es - könnte ich dieses Format überhaupt noch mit einem neueren Linux-System lesen? Wie könnte ich am besten an diese Daten kommen? Kann man ggf. sogar mit einem normalen Windows die Daten noch lesen?
Vielen Dank für Eure Hilfe
auch wenn ich hier nicht ganz richtig, bin, aber ich glaube, Linux kommt dem doch sehr nahe. Denn ich hätte eine Frage an die Unix-Nostaliger
Ich habe noch div. 5 1/4" Disketten, welche aus der Mitte der 90'er stammen. Sie lagern seitdem staubfrei und in einem dunklen Raum bei mir zu Hause und, da diese von jeher mir gehören, weiß ich auch was drauf ist.
Genau an diese Daten würde ich nun gerne gelangen.
Es handelt sich um Textdateien, welche mit einen uralten Siemens PC (damals Unix / Sinix) geschrieben wurden. Keine Ahnung mehr, wie das Programm damals hieß.
Natürlich habe ich keinen solchen alten PC mehr. Ein 5 1/4" LW kann man ja noch besorgen und ggf. irgendwie an einem neueren Rechner anschließen, aber da ist nun meine Frage:
Falls die Daten noch lesbar sind - ich hoffe es - könnte ich dieses Format überhaupt noch mit einem neueren Linux-System lesen? Wie könnte ich am besten an diese Daten kommen? Kann man ggf. sogar mit einem normalen Windows die Daten noch lesen?
Vielen Dank für Eure Hilfe
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11 Kommentare
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Moin,
ob das im Eigenbau was wird mit dem Einlesen der Disks ist eher zweifelhaft (v.A. weil die Hardware kaum noch zu besorgen sein wird). Evtl. findest du aber im Inet einen Dienstleister der dir die Disks zumindest in mountbare Images umwandelt - oder gleich die Files bereitstellen kann. Aber billig wird das sicher auch nicht.
Ob dann die Texte noch lesbar sein werden kann dir hier keiner sagen, da ja nicht mal das Programm bekannt ist mit den sie erstellt wurden. Bestenfalls liegen sie in reinem ASCII vor, oder als Postscript Latex oder ähnlichem. Schlechtesten Falls sind sie in einem programm eigenen Format/KOdierung abgelegt und du schaust in die Röhre.
lg,
Slainte
ob das im Eigenbau was wird mit dem Einlesen der Disks ist eher zweifelhaft (v.A. weil die Hardware kaum noch zu besorgen sein wird). Evtl. findest du aber im Inet einen Dienstleister der dir die Disks zumindest in mountbare Images umwandelt - oder gleich die Files bereitstellen kann. Aber billig wird das sicher auch nicht.
Ob dann die Texte noch lesbar sein werden kann dir hier keiner sagen, da ja nicht mal das Programm bekannt ist mit den sie erstellt wurden. Bestenfalls liegen sie in reinem ASCII vor, oder als Postscript Latex oder ähnlichem. Schlechtesten Falls sind sie in einem programm eigenen Format/KOdierung abgelegt und du schaust in die Röhre.
lg,
Slainte
Moin,
falls die Disketten noch funktionieren, sollte es zumindest physikalisch kein Problem sein, diese mit dd/ddrescue in ein Image auf der Platte zu befördern. 5,25"-Laufweke bekommt man noch und auch PCI/PCIX-karten für den Anschluß von Floppies gibt es auch noch. Selbst auf mainboards ist der Floppy-Anschluß nicht ganz verschwunden.
Da bleibt nur das Problem des Datenformats:
Auch damals(TM) war das FAT-FS recht weit verbreitet. Wenn Du Glück hast, sind die Disketten so direkt mountbar.
Ansonsten kannst Du mit mount -t auto /dev/floppy /mnt Dein Glück versuchen.
zur Not kannst Du mit od oder strings Dir das image anschauen und ggf die interessanten Teile Dir rauspfriemeln.
lks
PS: War HIT/CLOU das Programm?
falls die Disketten noch funktionieren, sollte es zumindest physikalisch kein Problem sein, diese mit dd/ddrescue in ein Image auf der Platte zu befördern. 5,25"-Laufweke bekommt man noch und auch PCI/PCIX-karten für den Anschluß von Floppies gibt es auch noch. Selbst auf mainboards ist der Floppy-Anschluß nicht ganz verschwunden.
Da bleibt nur das Problem des Datenformats:
Auch damals(TM) war das FAT-FS recht weit verbreitet. Wenn Du Glück hast, sind die Disketten so direkt mountbar.
Ansonsten kannst Du mit mount -t auto /dev/floppy /mnt Dein Glück versuchen.
zur Not kannst Du mit od oder strings Dir das image anschauen und ggf die interessanten Teile Dir rauspfriemeln.
lks
PS: War HIT/CLOU das Programm?
Hallo,
sind auch NUR magnetische Datenträger. Nur die Oberfläche der Disketten ist Magnetisch und wohl aufgedampft. Magnetismus geht verloren, damit auch die Bits und Bytes. Nach fast 20 Jahren kann dir der Erdmagnetismus da schon deine Daten zu sich geholt haben, Teilweise oder ganz, oder auch gar nicht
Es kommt auf einen Versuch an....
PS. Habe auch noch welche aus '85 mit einen Virus. Heute ist kein Virus mehr drauf
aber auch keine Daten mehr
Gruß,
Peter
sind auch NUR magnetische Datenträger. Nur die Oberfläche der Disketten ist Magnetisch und wohl aufgedampft. Magnetismus geht verloren, damit auch die Bits und Bytes. Nach fast 20 Jahren kann dir der Erdmagnetismus da schon deine Daten zu sich geholt haben, Teilweise oder ganz, oder auch gar nicht
Es kommt auf einen Versuch an....
PS. Habe auch noch welche aus '85 mit einen Virus. Heute ist kein Virus mehr drauf
Gruß,
Peter

Hallo,
Format noch lesen bzw. konvertieren kann.
das selbe Format wie HIT lesen und schreiben bzw. drucken kann, ist doch alles "tutti"
Laufwerk anschließen
Linux installieren
Disketten auslesen
und dann nur mit den Kopien arbeiten und nicht mit den originalen
Geht etwas "schief" hast Du die original Datei noch, und zwar unbeschädigt!
Es gibt zwei Formate von HIT:
hit Siemens Hit >= V4.0, 3.4
hit2 Siemens Hit V2.0
Und daher würde ich einmal folgendes Programm versuchen:
Textkonverter Putrans
Viel Glück und Erfolg
Gruß
Dobby
Es handelt sich um Textdateien, welche mit einen uralten Siemens PC (damals Unix / Sinix)
geschrieben wurden. Keine Ahnung mehr, wie das Programm damals hieß.
Finde doch einfach das Format heraus und dann besorge Dir ein Tool was dasgeschrieben wurden. Keine Ahnung mehr, wie das Programm damals hieß.
Format noch lesen bzw. konvertieren kann.
Natürlich habe ich keinen solchen alten PC mehr.
Ein 5 1/4" LW kann man ja noch besorgen und ggf. irgendwie an einem
neueren Rechner anschließen, aber da ist nun meine Frage:
An irgend etwas muss das 5.25" Laufwerk aber angeschlossen werden.Ein 5 1/4" LW kann man ja noch besorgen und ggf. irgendwie an einem
neueren Rechner anschließen, aber da ist nun meine Frage:
Falls die Daten noch lesbar sind - ich hoffe es - könnte ich dieses Format überhaupt noch
mit einem neueren Linux-System lesen?
Wenn man da HIT installieren kann oder einen Emulator oder ein Programm xyz das dannmit einem neueren Linux-System lesen?
das selbe Format wie HIT lesen und schreiben bzw. drucken kann, ist doch alles "tutti"
Wie könnte ich am besten an diese Daten kommen?
Alten PC mit Floppy Schnitstelle besorgenLaufwerk anschließen
Linux installieren
Disketten auslesen
und dann nur mit den Kopien arbeiten und nicht mit den originalen
Geht etwas "schief" hast Du die original Datei noch, und zwar unbeschädigt!
Es gibt zwei Formate von HIT:
hit Siemens Hit >= V4.0, 3.4
hit2 Siemens Hit V2.0
Und daher würde ich einmal folgendes Programm versuchen:
Textkonverter Putrans
Kann man ggf. sogar mit einem normalen Windows die Daten noch lesen?
Dann aber nur mittels QuickViewPlusViel Glück und Erfolg
Gruß
Dobby
Zitat von @Pjordorf:
geht verloren, damit auch die Bits und Bytes. Nach fast 20 Jahren kann dir der Erdmagnetismus da schon deine Daten zu sich geholt
haben, Teilweise oder ganz, oder auch gar nicht
geht verloren, damit auch die Bits und Bytes. Nach fast 20 Jahren kann dir der Erdmagnetismus da schon deine Daten zu sich geholt
haben, Teilweise oder ganz, oder auch gar nicht
Mit Lochkarten hat man es da einfacher. Da reicht ein ADF-Scanner und OCR um die Daten wieder zu lesen.
lks
Hallo,
auch Probleme. Elcrotel (Verschlüsselung NATO vor 30 Jahren) hatte einen Lochkartenstreifen auf beiden Seiten der Kommunikation. Unser Lochkartenstreifen passte eines Tages nicht mehr. Nach 36 Stunden stand fest, der war mal feucht geworden und wieder getrocknet. Danach passten die Löcher nicht mehr zum aktuellen Code. Mehr als rauschen war beim telefonieren oder Faxen nicht zu bekommen
Auch Statusmeldungen von Atomaren Sprengköpfen konnten nicht übermittelt werden, erst nachdem aus den USA neue Schlüssel (Lockkartenstreifen) kamen. Jaja, damals war alles besser 
Steintafeln sind länger haltbar
Ähnlich http://www.moba-paffenholz.de/klaus-paffenholz.de/docs/bos-funk/index.h ...
Gruß,
Peter
auch Probleme. Elcrotel (Verschlüsselung NATO vor 30 Jahren) hatte einen Lochkartenstreifen auf beiden Seiten der Kommunikation. Unser Lochkartenstreifen passte eines Tages nicht mehr. Nach 36 Stunden stand fest, der war mal feucht geworden und wieder getrocknet. Danach passten die Löcher nicht mehr zum aktuellen Code. Mehr als rauschen war beim telefonieren oder Faxen nicht zu bekommen
Steintafeln sind länger haltbar
Ähnlich http://www.moba-paffenholz.de/klaus-paffenholz.de/docs/bos-funk/index.h ...
Gruß,
Peter

. Aber wenn ich es nicht versuche, werde ich es nie wissen, ob die Daten
noch zu retten sind oder nicht.
und wenn Du die original Dateien nimmst und nicht mit Kopien arbeitest wirstnoch zu retten sind oder nicht.
eventuell nie erfahren was da drauf war!
Schau Dir den Konverter ruhig noch einmal an, damit sollte es auch laufen
und wenn alle Stricke reiße dann wäre da ja auch noch die Möglichkeit ein
SUN Solaris x_86 zu installieren oder mittels Linux und vim einen versuch zu
unternehmen.
Gruß
Dobby