Installation freerdp 2.0.0-rc4

kristov
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Hallo,

möchte freerdp 2.0.0-rc4 auf linux mint 18.3 installieren, habe aber keine Ahnung, wie das funktioniert.
freerdp 1.1 ist bereits installiert, ich hoffe aber, 2.0.0 funktioniert besser.

Eine Internetsuche bringt mir da keine Ergebnisse. Kann mir da bitte jemand auf die Sprünge helfen?

kristov

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Ausgedruckt am: 19.08.2022 um 19:08 Uhr

Mitglied: Spirit-of-Eli
Spirit-of-Eli 14.12.2018 um 10:47:15 Uhr
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Moin,

was ist denn das Problem?
Am installieren wird es ja wohl nicht scheitern..

Gruß
Spirit
Mitglied: kristov
kristov 14.12.2018 um 10:58:31 Uhr
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Eigentlich schon face-sad

Das File kann ich runterladen und entpacken (http://pub.freerdp.com/releases/freerdp-2.0.0-rc4.tar.gz), aber dann ist schon Ende Gelände...
Mitglied: 129580
129580 14.12.2018 aktualisiert um 11:38:26 Uhr
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Hallo,

warum installierst du das nicht über die Repoistorys?

https://launchpad.net/~remmina-ppa-team/+archive/ubuntu/remmina-next

Ansonsten Archiv entpacken und execute ausführen.
Wie unter Windows...

Falls es auch daran scheitern sollte, dann solltest du dir erstmals die Grundlage von Linux lernen. Dazu gibt es einige gute (Open)Books.

Viele Grüße,
Exception
Mitglied: kristov
kristov 14.12.2018 um 11:43:55 Uhr
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Danke für Deine Vorschläge.

In den repositories kann ich diese Version nicht finden.
Welche Datei aus dem entpackten Archiv wäre denn zu executen?

Ich steh echt auf dem Schlauch...
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.12.2018 um 11:57:11 Uhr
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Zitat von @kristov:

Welche Datei aus dem entpackten Archiv wäre denn zu executen?

Schau nach Dateien, die readme, lisezmoi, liesmich, o.ä im Namen haben. Da steht meistens drin, was zu machen ist.

Meistens ist das ein ./configure oder make config, dann ein make und schließlich ein make install.

lks
Mitglied: kristov
kristov 14.12.2018 um 12:05:01 Uhr
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In der readme steht geschrieben:
Instructions on how to get started compiling FreeRDP can be found on the wiki:
https://github.com/FreeRDP/FreeRDP/wiki/Compilation

Dem Link folgend nehme ich an, es geht weiter mit
Build:
cmake --build .
Install:
cmake --build . --target install

weiss jetzt nicht, wo ich cmake jetzt wieder herbekomme...
Geht das nicht "einfacher"?
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.12.2018 um 12:24:06 Uhr
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Zitat von @kristov:

weiss jetzt nicht, wo ich cmake jetzt wieder herbekomme...


Was ist das Problem?

Geht das nicht "einfacher"?

Ja. Ruf einen Dienstleister oder wälze Literatur.

lks
Mitglied: Penny.Cilin
Penny.Cilin 14.12.2018 um 12:45:59 Uhr
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Hallo Kristov,

beschäftige Dich zunächst mit den Basics von Linux. Linux != Windows.
D.h. die Vorgehensweise ist anders.
Bei vielen Produkten unter Linux empfiehlt es sich diese selbst zu kompilieren und dann zu installieren.

Und bei jedem Produkt ist eine dazu gehörige Anleitung.

Gruss Penny
Mitglied: kristov
kristov 14.12.2018 um 13:07:41 Uhr
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Schon wieder? Unzählige Male daran gescheitert (suse, mandriva, knoppix, gentoo, ubuntu, redhat... im Laufe der Jahrzehnte, in der Hoffnung, die Distributionen würden mal ungefähr userfreundlich sein). Zerschossen hat man sich die Dinger ja recht schnell face-wink

Ich werde wie folgt vorgehen:

In der Hoffnung, dass cmake dann gefunden wird und das vorinstallierte freerdp 1.1 dann noch funktioniert.

PS:
Die gundlegende Frage ist für mich: warum ist es immer noch notwendig, externe Dienstleister in Anspruch zu nehmen oder Literatur zu wälzen, um eine Software zu installieren - ist das noch zeitgemäß?
Mitglied: Spirit-of-Eli
Spirit-of-Eli 14.12.2018 um 13:19:35 Uhr
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PS:
Die gundlegende Frage ist für mich: warum ist es immer noch notwendig, externe Dienstleister in Anspruch zu nehmen oder Literatur zu wälzen, um eine Software zu installieren - ist das noch zeitgemäß?

Nun, die Lösung wurde ja genannt.
Wenn du Linux nutzen willst, musst du dich damit arrangieren.

(Warum muss es Mint sein?)
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.12.2018 aktualisiert um 13:24:50 Uhr
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Zitat von @kristov:

Schon wieder? Unzählige Male daran gescheitert (suse, mandriva, knoppix, gentoo, ubuntu, redhat... im Laufe der Jahrzehnte, in der Hoffnung, die Distributionen würden mal ungefähr userfreundlich sein).

Dann soltest Du darüber nachdenken, ob Du das falsche System benutzt. face-smile

Die Dinger sind übrigens deutlich benutzerfreundlicher als Windows. Nur halt nicht für nichtlernwillige. Sobald du anfängst in Windows auch aus den Sourcen zu installieren, stehst Du vor noch größeren Problemen.

Zerschossen hat man sich die Dinger ja recht schnell face-wink

Aber nur wenn man auf alles klickt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. - Halt - das war ja windows.

Unter Linux muß man halt auch wissen was man Tut. Lötkolben faßt man auch ja auch seltem mehr als einmal am falschen Ende an.



Ich werde wie folgt vorgehen:

In der Hoffnung, dass cmake dann gefunden wird und das vorinstallierte freerdp 1.1 dann noch funktioniert.

Du soltest Da aber noch schauen, daß die Pfade stimmen und ggf die binaries mit vollem Pfad aufrufen.

PS:
Die gundlegende Frage ist für mich: warum ist es immer noch notwendig, externe Dienstleister in Anspruch zu nehmen oder Literatur zu wälzen, um eine Software zu installieren - ist das noch zeitgemäß?

Genau dann, wenn man eben nciht weiß, wie es gemacht wird. Due schraubst ja auch nicht einfach an der Autoelektronik rum, ohne zu wissen, wie die Firmware gepatcht wird.

Ein make && make install ist auch nichts anderes wie ein Kllick auf Setup. beim falschen Klick zerschießt man sich auch die Windows-Kiste.
Mitglied: kristov
kristov 14.12.2018 um 13:26:02 Uhr
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Es MUSS nicht Mint sein. Eigentlich brauch ich nur einen "stupiden" Unterbau, um via rdp auf einen Terminalserver drauf zu kommen (mit mehrere Monitoren, daher freerdp).

Ich bedanke mich bei allen für die Inputs!
Mitglied: Spirit-of-Eli
Spirit-of-Eli 14.12.2018 um 13:33:42 Uhr
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Ubuntu? Xrdp?

Wieso kein Windows?
Mitglied: kristov
kristov 14.12.2018 um 13:38:20 Uhr
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Mint basiert auf Ubuntu LTS. Xrdp kann afaik keine Multimonitorverbindungen via rdp. Windows ist nicht wirklich geeignet, wiewohl wir das derzeit im Einsatz haben, weil sowieso nur auf dem Terminalserver gearbeitet wird.
Mitglied: 129580
129580 14.12.2018 aktualisiert um 13:46:48 Uhr
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Zitat von @kristov:

Danke für Deine Vorschläge.

In den repositories kann ich diese Version nicht finden.
Welche Datei aus dem entpackten Archiv wäre denn zu executen?

Ich steh echt auf dem Schlauch...

Dann hast du das oben genannte Repository bei apt nicht hinzugefügt. Es handelt sich um ein offizielles externes Repository von den Hersteller.

Und in diesem Repo gibt es sehr wohl die aktuelle Version von freerdp. Wenn du das nicht hinzugefügt hast, dann nimmt er die Version die in den Standard Repositorys von Ubuntu bzw. Canonical enthalten ist.
Mitglied: kristov
kristov 14.12.2018 um 13:58:32 Uhr
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Danke, werde versuchen, das repository hinzuzufügen...
Mitglied: 129580
129580 14.12.2018 aktualisiert um 15:21:33 Uhr
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Moin @Penny.Cilin

D.h. die Vorgehensweise ist anders.

Naja nur zum Teil. Das Vorgehen ist relativ gleich. Nur dass es unter Linux keine .exe Datei gibt.
Allerdings wird unter Linux üblicherweise ein Paketmanager für die Installation von Software verwendet.

Unter Windows gibt es zwar ein ähnliches Konzept mit dem Windows Store (oder als externe Lösung chocolatey) aber diese haben sich bis heute (leider) nicht in der Masse umgesetzt.

Bei vielen Produkten unter Linux empfiehlt es sich diese selbst zu kompilieren und dann zu installieren.

Ich kenne keine Linux Software, wo man die Software selber kompilieren muss. Nur in Spezialfällen oder wenn man eine Open Source Software von Github bezieht. Aber auch dort wird meistens eine fertige Binary zur verfügung gestellt.

Wenn man die Software selber kompilieren möchte, dann braucht es neben Linux Kenntnissen auch Grundlagen in der Softwareentwicklung (insbesondere mit C/C++). Ach sollte man das unbedingt nur auf separaten Entwickler Rechner machen.


Ansonsten gebe ich dir recht. Grundlagen in einem Betriebsystem sollte man schon haben, wenn man mit diesem arbeiten möchte.
Mitglied: Pjordorf
Pjordorf 14.12.2018 um 15:34:53 Uhr
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Hallo,

Zitat von @129580:
Grundlagen in einem Betriebsystem sollte man schon haben, wenn man mit diesem arbeiten möchte.
Wer arbeitet denn mit einen Betriebssystem? Anwender arbeiten nur mit Anwendungen und dennen ist das OS darunter vollkommen wurscht. Aber hier, wo ein Anwender und dessen OS Grundlage nicht passen oder leicht durcheinander gebracht wurde, ist ein Dientleister dann eher angebracht. Man/Frau muss kein Autoschrauber sein um ein Auto Fahren zu können, aber der Schrauber wird benötigt wenn das Auto Putt gemacht wurde oder einfach der Teileverschleiß zu gross wurde. Und dann gibbet noch die Fahrer die meinen auch Shrauber zu sein aber noch nicht mal ein Jojo und seine Funktion verstehenface-smile

Gruß,
Peter
Mitglied: Vancouverona
Vancouverona 14.12.2018 um 17:08:00 Uhr
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Nur so als neugierige Nachfrage:
Warum tust Du Dir dann Linux an, wenn Du sowieso auf einem Windows Terminalserver arbeiten willst?
Lizenzrechtlich sparst Du dadurch nicht viel, da Du mindestens eine RDS User CAL brauchst und evtl. sogar eine Windows Server USER CAL.

Nur so neugierig nachgefragt....
Gruß
Jörg
Mitglied: Alchimedes
Alchimedes 14.12.2018 um 19:40:38 Uhr
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Hallo,

nutze einfach rdesktop fertig !

siehe hier:
https://wiki.ubuntuusers.de/rdesktop/


Hatte ich lange genutzt und geht !

Jedoch Vorsicht ! Aus unterschiedlichen Netzen nur mit VPN zu nutzen !

Gruss