Monitoring Arten
Hallo,
ich bin noch Studentin und gerade dabei eine Projektarbeit über End 2 End Monitoring zu schreiben und bin leider ein wenig verwirrt.
Ich habe mittlerweile so viele Begriffe dazu gehört, dass ich sie einfach nicht mehr ordnen, geschweige denn definieren kann.
Es gibt doch bestimmte Monitoring Arten. Wie lässt sich das Aufteilen?
Ich habe folgende Monitoing-Begriffe aufgeschnappt:
Service Monitoring
Netzwerk Monitoring
System Monitoring
Application Monitoring
End to End Monitoring.....
Ich hätte gerne sowas wie eine Hierarchie. Also ganz oben steht das Monitoring, dass sich aufteilt in.....
Falls jemand ein Buch empfehlen kann, wäre das auch schon sehr hilfreich.
Ich hoffe mir kann jemand dabei helfen.
Vielen Dank im Voraus!
ich bin noch Studentin und gerade dabei eine Projektarbeit über End 2 End Monitoring zu schreiben und bin leider ein wenig verwirrt.
Ich habe mittlerweile so viele Begriffe dazu gehört, dass ich sie einfach nicht mehr ordnen, geschweige denn definieren kann.
Es gibt doch bestimmte Monitoring Arten. Wie lässt sich das Aufteilen?
Ich habe folgende Monitoing-Begriffe aufgeschnappt:
Service Monitoring
Netzwerk Monitoring
System Monitoring
Application Monitoring
End to End Monitoring.....
Ich hätte gerne sowas wie eine Hierarchie. Also ganz oben steht das Monitoring, dass sich aufteilt in.....
Falls jemand ein Buch empfehlen kann, wäre das auch schon sehr hilfreich.
Ich hoffe mir kann jemand dabei helfen.
Vielen Dank im Voraus!
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9 Kommentare
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Hey ,
Service Monitoring - überwachen einzelner Dienste (z.B. DNS)
Netzwerk Monitoring - zitat Wiki: Unter Netzwerk-Monitoring versteht man die Überwachung und regelmäßige Kontrolle von Netzwerken, deren Hardware (z. B. Server, Router, Switches) und Diensten (z. B. Webserver, DNS-Dienste, E-Mail-Dienste)
System - Das ganze System halt
Ich denke es gibt keine wikrlich klare Definition oder Abgrenzung. Monitoring ist ja nur eine Überwachung - wie du es nennst....
Ein erster Versuch es zu gliedern:
Service Monitoring < System Monitoring < Netzwerk Monitoring
Gruß
Service Monitoring - überwachen einzelner Dienste (z.B. DNS)
Netzwerk Monitoring - zitat Wiki: Unter Netzwerk-Monitoring versteht man die Überwachung und regelmäßige Kontrolle von Netzwerken, deren Hardware (z. B. Server, Router, Switches) und Diensten (z. B. Webserver, DNS-Dienste, E-Mail-Dienste)
System - Das ganze System halt
Ich denke es gibt keine wikrlich klare Definition oder Abgrenzung. Monitoring ist ja nur eine Überwachung - wie du es nennst....
Ein erster Versuch es zu gliedern:
Service Monitoring < System Monitoring < Netzwerk Monitoring
Gruß
Zitat von @newbie611:
Hallo,
ich bin noch Studentin und gerade dabei eine Projektarbeit über End 2 End Monitoring zu schreiben und bin leider ein wenig
verwirrt.
Ich habe mittlerweile so viele Begriffe dazu gehört, dass ich sie einfach nicht mehr ordnen, geschweige denn definieren
kann.
Es gibt doch bestimmte Monitoring Arten. Wie lässt sich das Aufteilen?
Ich habe folgende Monitoing-Begriffe aufgeschnappt:
MoinHallo,
ich bin noch Studentin und gerade dabei eine Projektarbeit über End 2 End Monitoring zu schreiben und bin leider ein wenig
verwirrt.
Ich habe mittlerweile so viele Begriffe dazu gehört, dass ich sie einfach nicht mehr ordnen, geschweige denn definieren
kann.
Es gibt doch bestimmte Monitoring Arten. Wie lässt sich das Aufteilen?
Ich habe folgende Monitoing-Begriffe aufgeschnappt:
Hm - ist dir 100% klar was Monitoring bedeutet? Auf jeden Fall sollten dir dann SLA, OLA, etc soweit bekannt sein, da Du auch Begriffe nennst die nur in dem Zusammenhang Sinn machen!
Service Monitoring
Das kann ich nicht 100%ig einordnen. Nach meinem Verständnis bedeutet das, dass ich einen SLA überwache, also die Leistungserbringung einer Dienstleistung.(Edit)
auf die Idee mit den Diensten bin ich jetzt nicht gekommen ... es ist halt entscheidend was für ein Monitoring du machen möchtest: technisch oder auf Leistungserbringung?
(/Edit)
Netzwerk Monitoring
Naja - das ist eigentlich klar: hier wird das Netzwerk auf die definierten Zustände überwacht. Die Definition kommt aus dem SLA.System Monitoring
Hier werden Computer/Server/Systeme überwacht. Definition aus SLAApplication Monitoring
Einzelne Aplikationen werden auf einem Server/System überwacht. Definiton im SLAEnd to End Monitoring.....
Sagt mir nix - muss ich passen. Könnte mir vorstellen, das hiermit die Überwachung eines Service über die gesamte Produktionskette gemeint ist, also vom Server bis hin zum Bild was beim User PC ankommt.Ich hätte gerne sowas wie eine Hierarchie. Also ganz oben steht das Monitoring, dass sich aufteilt in.....
Falls jemand ein Buch empfehlen kann, wäre das auch schon sehr hilfreich.
Ich hoffe mir kann jemand dabei helfen.
Vielen Dank im Voraus!
Ich hoffe mir kann jemand dabei helfen.
Vielen Dank im Voraus!
Du solltest noch ein paar Infos mehr herausrücken, dann kann man besser helfen ...
Gruß
Nagus
Okay - dann habe ich es richtig aufgefasst: das verstehe auch ich unter End-to-End Monitorring.
Aus meinem Betriebskonzept mal die Definition für Monitorring:
Im Rahmen des Monitorings werden alle Prozesse und Abläufe des Betriebes überwacht, die Steuerungsrelevant sind. Sofern diese von vordefinierten Soll-Werten abweichen, wird steuernd eingegriffen, um den definierten Soll-Zustand wieder zu erreichen. Auf technischer Ebene wird das Monitoring durch die Dienstleister erbracht, wobei die Vorgaben und Messpunkte. in Abstimmung mit dem It-Management festgelegt werden müssen.
Wenn Du das Monitoring aus Sicht der Geschäftsprozesse beleuchten willst, dann hast Du im Prinzip die gleiche Gliederung: Technisches Monitoring und Management Monitorring der Steuerungsprozesse.
Ich halte es falsch das Netzwerkmonitorring als oberste Ebene zu sehen. Letztlich ist das zwar DER Transport weg - aber eben nur ein Teil der ganzen Kette. Wenn der Server stirbt ist auch alles weg - was ist also wichtiger? Deswegen kannst Du die Begriffe auch nicht sauber abgrenzen!
Das halte ich übrigens für falsch!
1. Welche Geschäftsprozesse sind nur über IT abbildbar und warum?!
2. Was passiert wenn die IT nicht mehr läuft? Geht nichts auf Papier? Also werden nicht alle Prozesse davon betroffen sein. Unter Umständen werden diese nur anders ablaufen!
Bsp. eine Arztpraxis (mir fällt gerade nix anderes ein): der Arzt kann behandeln (seine Kernaufgabe) aber die Verwaltung der Patienten wird nicht mehr optimal laufen, wenn die IT gestört ist. Der Prozess lässt sich ggf. per Papier abbilden, sein Kerngeschäft kann er tätigen - nämlich Patienten behandeln/heilen! Das ist seine Arbeit!
Was ist denn die Arbeit der Mitarbeiter eines Mittelständers? Ganz unterschiedlich mit unterschiedlichen Auswirkungen ....
Was ist Performant? Wie willst du das messen? Performance kann sehr subjektiv sein! Bsp. Ein MA schaltet 10 Jahre lang seinen PC ein und geht sich dann einen Kaffee holen - raucht noch eine. Er kommt zurück und der PC ist betriebsbereit, er ist zufrieden.
Nun ist er auf einmal allergisch gegen Kaffee. also schaltet den PC ein und sitzt nun 2 min. untätig vor dem PC bis er arbeiten kann. Er wird unzufrieden sein, da er diese Erfahrung vorher nicht gemacht hat. Ist ein bisserl übertrieben - aber es geht durch aus in diese Richtung.
Deswegen muss zunächst einmal Performance definiert sein, Kriterien die überprüfbar sind müssen festgelegt sein. Diese müssen dann überwacht werden. Die Wahl der Messpunkte ist hier auch entscheidend! Um eine Messung beim Endbenutzer zu machen ist es dann ganz einfach: Word muss sich nach x sekunden geöffnet haben. Alle Buchstaben müssen umgehend und ohne Verzögerung auf dem Bildschirm erscheinen. Der Zugriff auf das Netzlaufwerk darf nicht länger als 5 Sekunden dauern, eine 1 MB große Datei muss nach 3 Sekunden lokal verfügbar sein etc.
Das ist die Anwender - Management Sicht
Aus der Betriebssicht: sind dazu das Netzwerk zu überwachen, die Server, die Dienste etc. wobei die höchste Anforderung den Maßstab festlegt ...
Aus meinem Betriebskonzept mal die Definition für Monitorring:
Im Rahmen des Monitorings werden alle Prozesse und Abläufe des Betriebes überwacht, die Steuerungsrelevant sind. Sofern diese von vordefinierten Soll-Werten abweichen, wird steuernd eingegriffen, um den definierten Soll-Zustand wieder zu erreichen. Auf technischer Ebene wird das Monitoring durch die Dienstleister erbracht, wobei die Vorgaben und Messpunkte. in Abstimmung mit dem It-Management festgelegt werden müssen.
Wenn Du das Monitoring aus Sicht der Geschäftsprozesse beleuchten willst, dann hast Du im Prinzip die gleiche Gliederung: Technisches Monitoring und Management Monitorring der Steuerungsprozesse.
Ich halte es falsch das Netzwerkmonitorring als oberste Ebene zu sehen. Letztlich ist das zwar DER Transport weg - aber eben nur ein Teil der ganzen Kette. Wenn der Server stirbt ist auch alles weg - was ist also wichtiger? Deswegen kannst Du die Begriffe auch nicht sauber abgrenzen!
Als erstes leite ich das Thema damit ein, dass die Geschäftsprozesse im Unternehmen nur laufen können, wenn die Software mitspielt und
die Leute auch ihrer Arbeit nachgehen können. Die Anwendung muss also performant laufen und verfügbar sein. Das sind die beiden Messgrößen auf die ich eingehen > möchte.
die Leute auch ihrer Arbeit nachgehen können. Die Anwendung muss also performant laufen und verfügbar sein. Das sind die beiden Messgrößen auf die ich eingehen > möchte.
Das halte ich übrigens für falsch!
1. Welche Geschäftsprozesse sind nur über IT abbildbar und warum?!
2. Was passiert wenn die IT nicht mehr läuft? Geht nichts auf Papier? Also werden nicht alle Prozesse davon betroffen sein. Unter Umständen werden diese nur anders ablaufen!
Bsp. eine Arztpraxis (mir fällt gerade nix anderes ein): der Arzt kann behandeln (seine Kernaufgabe) aber die Verwaltung der Patienten wird nicht mehr optimal laufen, wenn die IT gestört ist. Der Prozess lässt sich ggf. per Papier abbilden, sein Kerngeschäft kann er tätigen - nämlich Patienten behandeln/heilen! Das ist seine Arbeit!
Was ist denn die Arbeit der Mitarbeiter eines Mittelständers? Ganz unterschiedlich mit unterschiedlichen Auswirkungen ....
Was ist Performant? Wie willst du das messen? Performance kann sehr subjektiv sein! Bsp. Ein MA schaltet 10 Jahre lang seinen PC ein und geht sich dann einen Kaffee holen - raucht noch eine. Er kommt zurück und der PC ist betriebsbereit, er ist zufrieden.
Nun ist er auf einmal allergisch gegen Kaffee. also schaltet den PC ein und sitzt nun 2 min. untätig vor dem PC bis er arbeiten kann. Er wird unzufrieden sein, da er diese Erfahrung vorher nicht gemacht hat. Ist ein bisserl übertrieben - aber es geht durch aus in diese Richtung.
Deswegen muss zunächst einmal Performance definiert sein, Kriterien die überprüfbar sind müssen festgelegt sein. Diese müssen dann überwacht werden. Die Wahl der Messpunkte ist hier auch entscheidend! Um eine Messung beim Endbenutzer zu machen ist es dann ganz einfach: Word muss sich nach x sekunden geöffnet haben. Alle Buchstaben müssen umgehend und ohne Verzögerung auf dem Bildschirm erscheinen. Der Zugriff auf das Netzlaufwerk darf nicht länger als 5 Sekunden dauern, eine 1 MB große Datei muss nach 3 Sekunden lokal verfügbar sein etc.
Das ist die Anwender - Management Sicht
Aus der Betriebssicht: sind dazu das Netzwerk zu überwachen, die Server, die Dienste etc. wobei die höchste Anforderung den Maßstab festlegt ...
Hallo,
"Service-Monitoring" kann man nicht nur als Monitoring eines Windows-Dienstes interpretieren, sonder als Überwachung, ob ein Service zur Verfügung steht - wobei mit Service dann eine ganzheitliche Dienstleistung gemeint ist. Also etwa: ein EMail-Service, der dann als verfügbar gilt, wenn Mails innerhalb einer gewissen Zeitdauer vom Client ins Internet und die Antwort wieder zurück zum Client gehen. Was dann auch so ziemlich die Definition von End2End-Monitoring wäre.
Für die Erbringung jedes Services wird eine Vielzahl von Komponenten benötigt. Um bei dem EMail-Beispiel zu bleiben: Da wäre natürlich das Netzwerk, das die verschiedenen Server verbindet. Dann die Server und deren Hardware. Darauf OS. Dann Applikation. Die kannst du nun alle einzeln überwachen. Und selbst wenn sie alle einzeln funktionieren, heißt das noch lange nicht, dass die Applikation am Ende auch das macht, was sie soll. Hier wiederum kommt E2E-Monitoring in's Spiel: Das legt eine Klammer über das ganze und schaut nur, ob am Ende auch der Service wie gefordert zur Verfügung steht.
Womit wir nochmal bei der Hierarchie wären: ITler stehen im allgemeinem auf das OSI-Referenzmodell bzw Ableitungen/Vereinfachungen davon. Das beschreibt genau das, was ich oben aufgelistet habe: du hast eine unterste Ebene (HW), darauf baut die nächste auf (OS), dann die nächste (Applikation)... Und jede Ebene kann nur korrekt funktionieren, wenn die darunterliegende ordnungsgemäß arbeitet (klar: bei defekter Hardware auch kein OS). Somit würde ich auch sagen, die Aussage "Das ist nach meinem Verständnis aber ja die unterste Ebene von Monitoring." ist komplett falsch (also nein: über dein Verständnis kann ich keine Aussage treffen, aber über den Inhalt). Vielmehr ist E2E die oberste Ebene von Monitoring. Wenn dein E2E "grün" anzeigt, dann ist alles bestens, und dann muss drunter auch alles relativ grün sein.
Was übrigens nicht heißt, dass E2E alleine reicht. Wenn du z.B. redundante Systeme hast, und eins fällt aus, dann kannst du das mit E2E (idealerweise) nicht bemerken.
Gruß
Filipp
"Service-Monitoring" kann man nicht nur als Monitoring eines Windows-Dienstes interpretieren, sonder als Überwachung, ob ein Service zur Verfügung steht - wobei mit Service dann eine ganzheitliche Dienstleistung gemeint ist. Also etwa: ein EMail-Service, der dann als verfügbar gilt, wenn Mails innerhalb einer gewissen Zeitdauer vom Client ins Internet und die Antwort wieder zurück zum Client gehen. Was dann auch so ziemlich die Definition von End2End-Monitoring wäre.
Die Anwendung muss also performant laufen und verfügbar sein.
Da fehlt noch ein sehr wichtiges Kriterium: Die korrekte Funktion.Für die Erbringung jedes Services wird eine Vielzahl von Komponenten benötigt. Um bei dem EMail-Beispiel zu bleiben: Da wäre natürlich das Netzwerk, das die verschiedenen Server verbindet. Dann die Server und deren Hardware. Darauf OS. Dann Applikation. Die kannst du nun alle einzeln überwachen. Und selbst wenn sie alle einzeln funktionieren, heißt das noch lange nicht, dass die Applikation am Ende auch das macht, was sie soll. Hier wiederum kommt E2E-Monitoring in's Spiel: Das legt eine Klammer über das ganze und schaut nur, ob am Ende auch der Service wie gefordert zur Verfügung steht.
Womit wir nochmal bei der Hierarchie wären: ITler stehen im allgemeinem auf das OSI-Referenzmodell bzw Ableitungen/Vereinfachungen davon. Das beschreibt genau das, was ich oben aufgelistet habe: du hast eine unterste Ebene (HW), darauf baut die nächste auf (OS), dann die nächste (Applikation)... Und jede Ebene kann nur korrekt funktionieren, wenn die darunterliegende ordnungsgemäß arbeitet (klar: bei defekter Hardware auch kein OS). Somit würde ich auch sagen, die Aussage "Das ist nach meinem Verständnis aber ja die unterste Ebene von Monitoring." ist komplett falsch (also nein: über dein Verständnis kann ich keine Aussage treffen, aber über den Inhalt). Vielmehr ist E2E die oberste Ebene von Monitoring. Wenn dein E2E "grün" anzeigt, dann ist alles bestens, und dann muss drunter auch alles relativ grün sein.
Was übrigens nicht heißt, dass E2E alleine reicht. Wenn du z.B. redundante Systeme hast, und eins fällt aus, dann kannst du das mit E2E (idealerweise) nicht bemerken.
Als großes ganzes würde ich Netzwerkmonitoring nennen.
Auch wenn die meisten der hier genutzten Begriffe streitbar sind (siehe unterschiedliche Vorstellungen von "Service-Monitoring"): Bei Netzwerkmonitoring werden sich glaube ich fast alle (bis auf dich) einig sein, dass es hier tatsächlich um die Überwachung von Netzwerklinks und -komponenten (WAN-Strecken, Router, Switches, Firewall) geht.Gruß
Filipp
Hi,
also wenn du die verschiedenen Monitoring-Typen klassifizieren möchtest, warum nicht einfach anhand des OSI-Modells?
http://en.wikipedia.org/wiki/OSI_model
Das ist eine standardisierte und überall anerkannte Einteilung der Verschiedenen Netzwerk-Schichten und eignet sich zumindest zur Beschreibung der technischen Schicht des Monitorings.
Grüße
Bastian
also wenn du die verschiedenen Monitoring-Typen klassifizieren möchtest, warum nicht einfach anhand des OSI-Modells?
http://en.wikipedia.org/wiki/OSI_model
Das ist eine standardisierte und überall anerkannte Einteilung der Verschiedenen Netzwerk-Schichten und eignet sich zumindest zur Beschreibung der technischen Schicht des Monitorings.
Grüße
Bastian
@benutziger: aber mit dem OSI Modell wird NUR das Netzwerk beschrieben. Das ist zwar schön, aber was hilft das wenn eine Applikation/Daten aus anderen Gründen nicht zur Verfügung stehen?
Monitoring nur auf das Netzwerk zu reduzieren ist falsch!
@newbie61: End-toEnd Monitoring ist doch die Oberste Ebene! darunter kommen die Systeme. Unterste Ebene wäre dann vielleicht ein Monitoring auf OSI Ebene.
Allerdings finde ich es schade wenn Du nur das Anwendungsmonitoring behandeln willst. Das die Begriffe zunächst nicht so klar abgegrenzt sind ist ja nicht schlimm. Du kannst die Abgrenzung, bezogen auf "Dein" Unternehmen ja vornehmen und damit die Klarheit schaffen.
Von der Struktur würde ich so vorgehen: unterscheide zwischen Service Nehmer und Service Geber. Wenn du Dir dann jeweils diese Brille auf setzt, wirst du zu ganz unterschiedlichen Betrachtungsweisen kommen. Der Service Geber wird immer ein Monitoring aus Betriebssicht nutzen, wird aber aller Voraussicht auch ein Monitoring in Richtung Service Nehmer betreiben - mit völlig anderen Informationen!
Der Service Nehmer ist an den technischen Details gar nicht Interessiert! Er möchte ein Monitoring hinsichtlich Verfügbarkeit des Service. Dass die Netzwerkkomponente x defekt ist, aber auf Grund von Redundanzen er keine Auswirkung spürt - das ist für Ihn gar nicht wichtig - Hauptsache der Service läuft! Aus Betriebssicht ist dies aber schon relevant, weil entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Möglicherweise ist der Service gefährdet, wenn die Redundante Komponente auch noch ausfällt ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Monitoring
http://de.wikipedia.org/wiki/Service
http://de.wikipedia.org/wiki/Serviceorientierte_Architektur
http://de.wikipedia.org/wiki/IT-Service-Management
Ich denke das solltest Du Dir erst mal zu Gemüte führen.
Gruß
Nagus
Monitoring nur auf das Netzwerk zu reduzieren ist falsch!
@newbie61: End-toEnd Monitoring ist doch die Oberste Ebene! darunter kommen die Systeme. Unterste Ebene wäre dann vielleicht ein Monitoring auf OSI Ebene.
Allerdings finde ich es schade wenn Du nur das Anwendungsmonitoring behandeln willst. Das die Begriffe zunächst nicht so klar abgegrenzt sind ist ja nicht schlimm. Du kannst die Abgrenzung, bezogen auf "Dein" Unternehmen ja vornehmen und damit die Klarheit schaffen.
Von der Struktur würde ich so vorgehen: unterscheide zwischen Service Nehmer und Service Geber. Wenn du Dir dann jeweils diese Brille auf setzt, wirst du zu ganz unterschiedlichen Betrachtungsweisen kommen. Der Service Geber wird immer ein Monitoring aus Betriebssicht nutzen, wird aber aller Voraussicht auch ein Monitoring in Richtung Service Nehmer betreiben - mit völlig anderen Informationen!
Der Service Nehmer ist an den technischen Details gar nicht Interessiert! Er möchte ein Monitoring hinsichtlich Verfügbarkeit des Service. Dass die Netzwerkkomponente x defekt ist, aber auf Grund von Redundanzen er keine Auswirkung spürt - das ist für Ihn gar nicht wichtig - Hauptsache der Service läuft! Aus Betriebssicht ist dies aber schon relevant, weil entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Möglicherweise ist der Service gefährdet, wenn die Redundante Komponente auch noch ausfällt ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Monitoring
http://de.wikipedia.org/wiki/Service
http://de.wikipedia.org/wiki/Serviceorientierte_Architektur
http://de.wikipedia.org/wiki/IT-Service-Management
Ich denke das solltest Du Dir erst mal zu Gemüte führen.
Gruß
Nagus
Womit wir nochmal bei der Hierarchie wären: ITler stehen im allgemeinem auf das OSI-Referenzmodell bzw
Das glaube ich nicht! Das OSI-Referenzmodell ist nur für das Netzwerk und nicht für die Systeme relevant. Ein guter ITler wird den Teufel tun und nicht OSI überwachen. Das ist auf einer Firewall interessant - da schaue ich mir an was an Paketen kommt. Aber ansonsten werde ich ein Monitoring nach meinen Rahmenbringungen einsetzen: Service Verträge (SLA) und Technik
Ableitungen/Vereinfachungen davon. Das beschreibt genau das, was ich oben aufgelistet habe: du hast eine unterste Ebene (HW),
darauf baut die nächste auf (OS), dann die nächste (Applikation)... Und jede Ebene kann nur korrekt funktionieren, wenn
die darunterliegende ordnungsgemäß arbeitet (klar: bei defekter Hardware auch kein OS). Somit würde ich auch
sagen, die Aussage "Das ist nach meinem Verständnis aber ja die unterste Ebene von Monitoring." ist komplett falsch
(also nein: über dein Verständnis kann ich keine Aussage treffen, aber über den Inhalt). Vielmehr ist E2E die
oberste Ebene von Monitoring. Wenn dein E2E "grün" anzeigt, dann ist alles bestens, und dann muss drunter auch
alles relativ grün sein.
Da stimme ich Dir voll zu darauf baut die nächste auf (OS), dann die nächste (Applikation)... Und jede Ebene kann nur korrekt funktionieren, wenn
die darunterliegende ordnungsgemäß arbeitet (klar: bei defekter Hardware auch kein OS). Somit würde ich auch
sagen, die Aussage "Das ist nach meinem Verständnis aber ja die unterste Ebene von Monitoring." ist komplett falsch
(also nein: über dein Verständnis kann ich keine Aussage treffen, aber über den Inhalt). Vielmehr ist E2E die
oberste Ebene von Monitoring. Wenn dein E2E "grün" anzeigt, dann ist alles bestens, und dann muss drunter auch
alles relativ grün sein.
Was übrigens nicht heißt, dass E2E alleine reicht.
Eben - es kommt entscheidend darauf an warum Du was monitoren willst.
Wenn du z.B. redundante Systeme hast, und eins fällt aus, dann
kannst du das mit E2E (idealerweise) nicht bemerken.
kannst du das mit E2E (idealerweise) nicht bemerken.
Jein: wenn Du mit Deinem Kunden einen SLA hast, der sagt dass die Systeme von 8-16 Uhr verfügbar sein müssen, in einer gewissen Qualität, dann kann nach 16 Uhr alles tod sein, aber Du hast Deinen SLA erfüllt - sofern Du die Systeme bis zum nächsten Tag wieder flott bekommst .... Aus Betriebssicht ein Drama ...
Gruß
Nagus